Forum Borreliose & Co-Infektionen

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Rudersberg
Wie gefährlich ist Borreliose?


Rudersberg. Die Zahl von Patienten, die unspezifische Symptome wie chronische Müdigkeit und Rückenschmerzen auf eine unerkannte Borrelioseerkrankung zurückführen, wächst. Die Leidenden fühlen sich von den Ärzten nicht ernst genommen und suchen in alternativen Angeboten und Selbsthilfegruppen ihr Heil. Der Rudersberger Allgemeinmediziner Peter Höschele hält das für eine ungute Entwicklung. Ein Gespräch.
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„In Zeiten des Internets organisiert man sich dann in Gruppen als Lebens-Religions-Ersatz, um nur noch über dieses eine Thema zu reden und alle Andersgläubigen zu verdammen: böse Ärzte, böse Pharmaindustrie. Das ist ein Glauben, da kommt man mit Tatsachen nicht mehr an.“
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https://www.zvw.de/inhalt.rudersberg-wie...8c2ae.html


Ich bin über solche „Meinungen“ immer wieder sprachlos
Oder doch fassungslos

Bitte auch die Kommentare beachten!!!
Danke fürs Einstellen. Da kommt mir jetzt auch die Galle hoch. Da wundern sich dann einige, dass das Vertrauen in die Medien abnimmt. Die Kommentare stellen ja einiges wieder richtig.
Danke Petronella fürs Einstellen; Ja, das macht auch mich sprachlos und wütend.

Aus:
https://www.zvw.de/inhalt.rudersberg-wie...8c2ae.html

"Zunächst einmal versichert er: „Borreliose ist keine Krankheit, die gefährlich ist. Sie hat Symptome, die man behandeln kann, ohne dass, in der Regel, Spätfolgen auftreten.“ Die Borrelioseerreger einer von ihnen befallenen Zecke nisten in deren Darm und es dauert acht Stunden, bis sie über das eingesaugte Blut in die Beißwerkzeuge des Tieres gelangen und von da auf den Menschen übertragen werden. Bei Befall tritt als Symptom meist nach acht bis zehn Tagen eine Wanderröte auf. Diese ist gut zu erkennen und „mit einem Antibiotikum über zwei bis drei Wochen kann man das dann hervorragend behandeln.“"

Da sieht man mal wieder wie weit Wunschdenken und Realität auseinanderklaffen; Bei so vielen Betroffenen sieht die Realität ganz anders aus - oder sind wir alle nur "eingebildete Kranke?"
Hallo zusammen,

Ja, ich habe den Mut mich hier zu äußern.

Vielleicht kennen mich einige darum verzichte ich auf meine 53jährige Borreliose-Krankengeschichte hinzuweisen.
Seit 1.1.2017ist mein Hausarzt und Borreliose-Spezialist in Rente darum habe ich keinen Hausarzt mehr, noch schlimmer, ich finde in meiner Gesundheitsstadt Winnenden keinen neuen Hausarzt.

Doch 18 km außerhalb ist ein Arzt bereit auch als Hausarzt meine langjährige Neuro-Borreliose beim Schub zu behandeln.
Nun, vor 10 Tagen kündigte sich ein schwerer Schub an. Über Nacht dachte ich an einen weiteren Schlaganfall , Schmerzen im Kopf breiteten sich über den gesamten Körper aus. Die Nerven über die gesamten Wirbelsäule machten es mir unmöglich mich zu bewegen bzw. im Bett umzudrehen.

Verzweifelt suchten wir nach einem Arzt,denn der oben genannte Arzt war im Urlaub.
Gut, daß ich den Artikel in der Zeitung nicht gelesen hatte, denn dieser Arzt wurde als Urlaubsvertretung genannt.

Ein Mitglied der SHG Rems-Murr brachte mich in dieses Zentrum.
Ich hatte die Infusionen komplett dabei, bat nur ums Anschließen.
Gab mein GKK- Kärtchen ab, darum wurde eine Infusion angeschlossen.
Zwei weitere wurden als Igel-Leistung berechnet.
Gut, daß meine Tochter ( Krankenschwester) weitere Infusionen ( der Rest) anschließen konnte.

Weiteres möchte ich hier nicht beschreiben, ich laufe sonst Gefahr, wie schon von anderer Seite angedroht, wegen Rufschädigung von der Polizei abgeholt zu werden.
Vor 10 Tagen war mein Gebet : " Bitte lieber Gott, wenn es dich wirklich gibt, laß mich sterben, daß die Not und die Schmerzen endlich ein Ende haben"
Es geht mir jetzt etwas besser,die Kopfschmerzen,Augenschmerzen usw.haben sich etwas zurückgebildet sind jedoch immer noch vorhanden.

Viele herzliche Grüße
Ingeborg