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Normale Version: Leberschutz bei Rifampicin
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Ich soll Rifampicin als Infusion über mehrere Wochen bekommen in Kombi mit Azithromycin. Ich habe eine hochgradige Bartonellose, die bei mir mind. so schwerwiegend ist wie die Borreliose.

Wie kann ich die Leber dabei am besten schützen? Rifampicin geht ja leider recht auf die Leber, von Haus aus habe ich glücklicherweise keinerlei Probleme damit.

Ich nehme bereits Mariendistel recht hoch dosiert von Stada Silymarin forte, 2-3 mal am Tag.

Was könnte ich denn noch tun?
Rifampicin hatte ich über 3 Monate, meine Leberwerte hatten sich dabei nicht verändert. Da würde ich mir erstmal keine Sorgen machen.
Kann man vorher nicht wissen, was passiert.
Wenn Du bislang eine "kraftvolle" Leberfunktion hast, dann wird es vermutlich keine Probleme geben, ist natürlich auch von der Dosierung abhängig.
Mehr als das, was Du schon nimmst, ist mir auch nicht bekannt.
Bei uns gab es keine nachhaltigen Probleme durch die Rifampicin-Einnahme mit der Leber.
Bin gespannt welche Beschwerden sich bei Dir bessern.
Grüße Niko
Zitat:Bin gespannt welche Beschwerden sich bei Dir bessern.
Grüße Niko

Seit vor 10 Tagen Ceftriaxon durch Doxycyclin Infusionen ersetzt wurde und ich nun also Rifampicin, Aithromycin und Doxycyclin infundiert bekomme, verringern sich meine neurologischen Beschwerden spürbar. Ich glaube, das hatte dich besonders interessiert, Niko. Ich habe aktuell keinerlei Nadelstiche mehr, nur noch ein elektrisches Kribbeln und Summen im Körper - mal mehr und mal weniger - sowie einen zischenden statt extrem schrill kreischenden Tinnitus. Das schwankt alles noch in der Intensität, aber auf einem verbesserten Level. Die Schwankungen sind zum aktuellen Zeitpunkt noch normal, sagt der Arzt.

Rifampicin bekomme ich nun schon seit Ende Mai. Meine Leberwerte sind bislang sehr gut.