Forum Borreliose & Co-Infektionen

Normale Version: [geteilt] Disulfiram bei PTLDS-Erfahrungen
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@ Karl:
Deine Bemühungen um Aufklärung sind anerkennenswert.
Dennoch bitte ich Dich folgende Punkte künftig zu beachten.

1. Normalerweise ist bei Zitaten die Quellenangabe absolut erwünscht.
Wenn Du jedoch aus einer geschlossenen FB Gruppe zitierst, achte bitte die Anonymität des Verfassers und trage sein Gedankengut nicht in Verbindung mit seinem Namen in die Öffentlichkeit.

2. Wir sind keine Zweigstelle von FB und wollen das auch nicht sein.
Bitte beschränke Dich künftig darauf, eine Zusammenfassung in ein oder zwei Sätzen zu geben und stelle den Link zu dem entsprechenden Beitrag auf FB ein.
Wer Interesse an dem Inhalt hat, muss sich dann eben bei FB anmelden. Wir möchten uns weder von FB abgemahnt sehen, noch können wir für FB Abstinenzler eine Hintertür sein.

Bitte halte Dich künftig unbedingt an diese Vorgaben.

Gruß, Moderator.
Hallo Moderator!
Ist angekommen.
Gruß, Karl
So Leute, ich bin erst mal raus aus der Disulfiram-Geschichte.

Ich hab zur Vorbereitung einen DMPS-Mobilisationstest auf Schwermetalle machen lassen. Leider viel zu hohe Werte. (Arztliste unter https://www.metallausleitung.de/)

Ich finde die DSF-Behandlung noch zu wenig ausgegoren, als dass ich mich jetzt drauf einlassen möchte. Wenn man nicht völlig verzweifelt und an der Kante ist, wäre es wahrscheinlich sinnvoller zu warten. Hoffentlich können die Spezialisten irgendwann sagen, welche Patienten unter DSF Neuropathien entwickeln werden und welche nicht.

Mich haben die neurologischen Nebeneffekte von DSF sehr an Umlagerungseffekte von Schwermetallen erinnert. Vielleicht ist es aber auch was ganz anderes.
Umlagerung bedeutet, dass Ausleitungsmittel Schwermetalle aus dem Gewebe lösen, diese aber nicht genug an sich binden und festhalten, bis diese aus dem Körper raus sind. D.h. Toxine werden gelöst, machen erneut Probleme und werden woanderst im Körper wieder abgelagert. Siehe auch: https://doktorselz.de/schwermetallentgif...usleitung/

DSF ist ein Metallchelator, evt. aber zu schwach. DSF tötet Pilze im Körper ab. Candida wirkt wohl als Schwermetallfänger. Zwei Mechnismen mit denen man die Entstehung von Neuropathien unter DSF erklären könnte.

Ich werde erst mal Schwermetalle ausleiten, vielleicht hat sich der Borreliose-Spuk damit erledigt.

LG, Karl
Wer nimmt jetzt eigentlich das Disulfiram hier? Ich weiß nur von Towanda und Murmelchen. Sonst noch jemand?

Ich habe jetzt auch ne Packung hier, werde aber frühstens zu Weihnachten damit anfangen, falls mich das komplett flachlegt.
Markus, Kärcher hat in einem Post geschrieben, dass er es auch nimmt. Und Berta glaube ich auch.

Ehemaliges Mitglied 1

(29.10.2019, 21:55)Markus schrieb: [ -> ]Ich habe jetzt auch ne Packung hier, werde aber frühstens zu Weihnachten damit anfangen, falls mich das komplett flachlegt.

Mit oder ohne Antibiotika. Und mit oder ohne ärztliche Überwachung.
Ich werde dsf auch beim nächsten Termin ansprechen.
Leichter wärs für mich wenn ich mir die Wirkungsweise dieses Medikaments auf Bakterien erklären könnte..
(30.10.2019, 14:33)derhorror2 schrieb: [ -> ]Mit oder ohne Antibiotika.
Wenn möglich ohne.

(30.10.2019, 14:33)derhorror2 schrieb: [ -> ]Und mit oder ohne ärztliche Überwachung.
Mit.
@Towanda: Nimmst du noch das Disulfiram und ist deine Erfahrung immer noch negativ?
Nein, habe nicht mit Disulfiram begonnen, weil ich abwarten will, wie sich die Nebenwirkungen entwickeln.
D. h.: Bilden sich Neuropathien zurück? Gibt es Möglichkeiten sie zu verhindern? Außerdem warte ich, bis sich die Dosisempfehlungen nicht mehr so schnell verändern. Verfolgt jemand noch Facebook? Habt ihr den Eindruck, dass die kritischen-warnenden Stimmen mittlerweile überwiegen und berechtigt bzw. authentisch sind?
Hallo zusammen,
ja, ich bin noch immer in Therapie. Meine Symptome haben sich mit Disulfiram stabil verschlechtert. Mein Spezi hat mir 4 Wochen Pause nach 2 Monaten verordnet und so soll ich es so weiter fahren. Also immer 8 Wochen on, 4 Wochen off. Es soll die Gefahr reduzieren NP zu entwickeln, denn die Nerven können in der Pause mit notwendigen Mineralien versorgt werden. Ich hatte gehofft, dass es mir in der Pause besser geht, aber jetzt nach zwei Wochen ist es noch immer nicht so. Als ob das Medikament einen Schalter umgelegt hat und der bleibt jetzt.
Ich bin letztlich auf einer halben Tablette geblieben. Mein Spezi findet das ok, er meint, es wirkt auch mit niedrigeren Dosierungen. Torwanda und ich haben die selben Symptome (außer Nierenschmerzen, die sind nach Malerone noch nicht wirklich wieder zurück gekommen). Sich täglich fühlen, als hätte man eine heftige Grippe ist so fies. Ohne Palexia könnte ich das nicht überleben. Seit Disulfiram habe ich hier die Dosierung verdoppeln müssen.
Also noch zwei Wochen Pause, ich hoffe noch ein paar schönere Tage zu bekommen.
So long...
Liebe Grüße!
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