Forum Borreliose & Co-Infektionen

Normale Version: Erste Verbesserung durch pflanzliche Wirkstoffe
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Hier mal die vier pflanzlichen Wirkstoffe, die mich seit einigen Tagen auf mein bisher bestes Niveau seit Monaten gehoben haben, und einige Infos dazu. Doxycyclin hat fast nichts gebracht...

Ich habe bei der Auswahl darauf geachtet, dass sie gegen alle Formen der Borrelien wirken und dabei hochwirksam sind. Leider handelt es sich bisher nur um in vitro Studien, also Studien mit Borrelien in Petrischalen o. ä. Die Ergebnisse machen aber Hoffnung, dass auch im Körper ähnliche Wirkungen erzielt werden. Ich werde in den nächsten Tagen/Wochen immer mal wieder berichten, wie sie bei mir wirken.
Kosten insgesamt deutlich unter 100 Euro / Monat...

(1) Die Wirkstoffe

Oregano-Extrakt

Monolaurin (aus Kokosnuss, kommt auch in Muttermilch vor)

Artemis annua

Kardenwurzel-Extrakt

Die Werbelinks sind, den Forenregeln entsprechend, entfernt worden.
Gruß, Moderator.


(2) Dosierung:

(davor etwas essen, da die Mittel teilweise recht scharf/stark sind!)

Oregano - 3 mal am Tag 2 Kapseln

Monolaurin – 2 mal am Tag 1 Kapsel

Artemis annua – 2 mal am Tag 1 Kapsel

Kardenwurzel – 2 mal am Tag 1 Kapsel

(dies ist die empfohlene Höchstdosis für alle Stoffe)



(3) Wissenschaftlicher Hintergrund:

(Die Studien stammen aus 2015, 2016 und 2017, wurden in den USA durchgeführt und in hochwertigen wissenschaftlichen Magazinen veröffentlicht. Die meisten deutschen Ärzte wissen wahrscheinlich noch nicht einmal, dass es diese Studien gibt.)




https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5641543/.

(Oreganoöl ist in Tierstudien liquorgängig und gelangt auch durch Zellmembranen. Damit hat es das Potenzial, alle Borrelien zu erwischen. Es wirkt zudem gegen Persisterformen - also Spätformen - bei ähnlicher Dosierung stärker als DAP, welches zur Zeit das wohl beste Antibiotikum gegen Borrelien ist. Während DAP im Labor nicht alle Borrelien eliminieren konnte und sie sich nach dem Kontakt mit dem Antibiotikum sogar wieder vermehren konnten, wurden sie von dem im Oreganextrakt enthaltenen Carvacrol vollständig eliminiert.)


https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4738477/

(Monolaurin und auch Baicalein erweisen sich gegen alle Borrelienformen als effektiv.)


https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4876775/

(Artemisin aus Artemis annua wirkt gegen die Rundform und Borrelien in der Ausbreitungsphase. In Kombination mit guten Antibiotika wirkt Artemisin auch gut gegen die zystische Form. Da Oreganoöl und Monolaurin wie gute Antibiotika wirken, ist meine Hoffnung, dass auch sie durch Artemis annua zusätzlich unterstützt werden. Es wird übrigens auch von Frau Dr. Hopf-Seidel empfohlen.


Zur Kardenwurzel habe ich leider keine Studien. Wolf-Dieter Storl, ein Botaniker, der die Pflanze bekannt gemacht hat, behauptet, er habe damit (in Kombination mit Saunieren) seine Borreliose losbekommen. Berichte von Besserung durch Karde finden sich auch vereinzelt im Internet. Eventuell wirken die Inhaltsstoffe nicht direkt auf die Borrelien, unterstützen aber das Immunsystem bei der Bekämpfung von Borrelien.
Berichte mal wie das alles bei dir wirkt. Bin gespannt.

Grüsse
(20.10.2019 00:34)Towanda schrieb: [ -> ]Berichte mal wie das alles bei dir wirkt. Bin gespannt.

Grüsse

Mittwochabend habe ich angefangen, bereits donnerstags war mein "brain fog" weg. Habe mich seit Monaten erstmals wieder wie ich selbst gefühlt. Auch hatte ich erstmals seit Wochen die Energie für einen "normalen" Tag. Ich hoffe so sehr, dass es weiterhin bergauf geht. In drei, vier Tagen werde ich nochmal berichten.
Generelle Anmerkung:
In vitro ist leider wenig aussagekräftig, ich würde einen Eigenversuch immer sehr gut abwägen.
Antibiotische Wirkungen bei Kräutern sind nach meiner Einschätzung und Erfahrung nicht gleichzusetzen mit Antibiotika. Wenn es mit AB nicht klappt, wird es bei Kräutern auch weniger die antibiotische Wirkung sein, als vielmehr die vielen anderen Wirkungen, die Kräuter haben.
Bei Kombinationstherapien kann es sinnvoll sein, eins nach dem anderen anzufangen und aufzudosieren, um mögliche unerwünschten Nebenwirkungen zu identifizieren (bzw. auch Allergien zu erkennen).
Die Darreichungsform von Kräutern kann teilweise relevant sein, nicht immer sind die Wirkstoffe wasserlöslich (auch frisch vs. getrocknet spielt eine Rolle).

Bei Monolaurin und Karde halte ich eine mögliche antibiotische Wirkung für sehr unwahrscheinlich.
Beides war auch bei Zhang bspw. nicht wirksam, siehe der Thread hier:
https://forum.onlyme-aktion.org/showthre...#pid150629
Einige andere Kräuter (siehe auch Buhner-Protokoll:
https://forum.onlyme-aktion.org/showthre...?tid=12001) waren bei Zhang in vitro wirksam, jedoch würde ich das nicht überinterpretieren.

Bei Artemisia annua evtl. die Auto-Induktion beachten, nach einigen Tagen kann es dazu kommen, dass ein Wirkstoff nicht mehr aufgenommen wird
https://forum.onlyme-aktion.org/showthre...9#pid10959
Oreganoöl und Monolaurin haben in einer in vivo Studie an Mäusen (Stapphylokokken) einen deutlichen Effekt gezeigt. Die Kombination aus Oreganoöl und Monolaurin hat eine Kombination aus einem etablierten Antibiotikum und Monolaurin geschlagen. Es besteht also Hoffnung, dass die Stoffe auch im Körper da hin kommen und dort wirken, wo sie es sollen.
https://www.tandfonline.com/doi/full/10....ccess=true
Im Abstract steht leider nicht drin, wie viel Oreganoöl/Monolaurin pro kg Körpergewicht die Mäuse bekommen haben. Wird vermutlich sehr hoch dosiert worden sein. Man müsste den Volltext organisieren.

Dann wäre auch noch vergleichend zu schauen wie empfindlich die Borrelien im Vergleich zu Staph auf diese Substanzen reagieren.
(20.10.2019 13:26)Markus schrieb: [ -> ]Im Abstract steht leider nicht drin, wie viel Oreganoöl/Monolaurin pro kg Körpergewicht die Mäuse bekommen haben. Wird vermutlich sehr hoch dosiert worden sein. Man müsste den Volltext organisieren.

Dann wäre auch noch vergleichend zu schauen wie empfindlich die Borrelien im Vergleich zu Staph auf diese Substanzen reagieren.

In vitro hat Oreganoöl selbst die besten Antibiotika geschlagen - und das in geringer Konzentration (siehe Start-Posting).

Die Mäusestudie zeigt zumindest, dass das Oreganoöl in den Blutkreislauf und zu den Erregern gelangt. Und wenn es ankommt, dann besteht berechtige Hoffnung, dass die in vitro Ergebnisse bei den Borrelien auch im Körper zumindest teilweise reproduziert werden können. Das reicht für mich aus, um einen Versuch zu wagen - gerade auch angesichts vieler negativer Erfahrungen mit Antibiotika. Aktuell ist die Lage sonst eh aussichtslos ...
Noch zu Monolaurin:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23767861
"Since monolaurin, a monoglyceride formed in the human body in small quantities, has proven effective both in vitro and IN VIVO against certain strains of Staphylococcus aureus ..."
(20.10.2019 13:29)Borrelienkriegsveteran schrieb: [ -> ]Aktuell ist die Lage sonst eh aussichtslos ...
Dann versuche dein Glück. Ich würde aber wenn Borreliose im Raum steht zumindest immer die schulmedizinische Variante mit drei Wochen Doxy 400 mg oder Ceftriaxon ausprobieren und frühstens danach mit experimentieren anfangen. Und halt immer noch andere Dinge abklären lassen, weil Borreliose von den Spezis meiner Vermutung nach auch überdiagnostiziert sein dürfte.
(20.10.2019 13:35)Markus schrieb: [ -> ]
(20.10.2019 13:29)Borrelienkriegsveteran schrieb: [ -> ]Aktuell ist die Lage sonst eh aussichtslos ...
Dann versuche dein Glück. Ich würde aber wenn Borreliose im Raum steht zumindest immer die schulmedizinische Variante mit drei Wochen Doxy 400 mg oder Ceftriaxon ausprobieren und frühstens danach mit experimentieren anfangen. Und halt immer noch andere Dinge abklären lassen, weil Borreliose von den Spezis meiner Vermutung nach auch überdiagnostiziert sein dürfte.
Hab schon zweimal Doxy hinter mir - hat kaum was gebracht. Differentialdiagnostisch wurden die meisten anderen potenziellen Ursachen für die Symptome ausgeschlossen. Westernblot war positiv. Wie viele andere stehe ich mit dem Rücken zur Wand.
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