Forum Borreliose & Co-Infektionen

Normale Version: Info Bundestag 2020 - Zahl der Neuinfektionen mit LB
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Zitat:Nach Angaben des RKI schwankt die Meldeinzidenz in den Bundesländern mit Meldepflicht zwischen jährlich 26 Erkrankungen/100.000 Einwohnern (2015) und 41 Erkrankungen/100.000 Einwohnern (2013); die genaue Häufigkeit der Lyme-Borreliose in Deutschland sei nicht bekannt. In den Jahren 2013 bis 2017 wurden für die neun Bundesländer mit einer entsprechenden Melde-pflicht insgesamt 56.446 Fälle von LB registriert.4 Durchschnittlich wurden somit in diesem Zeit-raum jährlich 11.289 Fälle an die jeweiligen Landesbehörden gemeldet, wobei die tatsächliche Anzahl der jährlich gemeldeten Fälle Schwankungen unterliegt.5 Zwar wurden in allen Bundes-ländern, in denen eine Meldepflicht besteht, Fälle von LB gemeldet, allerdings ist die Verteilung der Fälle regional sehr unterschiedlich.6 Der Auswertung von Abrechnungsdaten von Ärzten und Krankenhäusern zufolge treten Neuinfektionen aber durchaus im gesamten Bundesgebiet auf.7 Das RKI verweist in diesem Zusammenhang auf eine Studie, in der basierend auf diesen Daten geschätzt wird, dass in Deutschland von jährlich 214.000 Patienten Lyme-Borreliose-Abrechnun-gen erstellt werden.8

Unabhängig von der genauen Anzahl der jährlichen Neuerkrankungen pro Jahr handelt es sich nach Ansicht des RKI bei LB um eine weit verbreitete und damit ernstzunehmende Krankheit. Aus diesem Grund informieren verschiedene Institutionen die Bevölkerung und die Fachöffent-lichkeit permanent über die Möglichkeiten zur Prävention von durch Zecken übertragenen Infek-tionskrankheiten und damit auch im Hinblick auf LB.
aus der Kurzinformation des Wissenschaftlichen Dienst / Deutscher Bundestag WD 9 - 3000 - 006/20 (12. März 2020)
Zahl der (jährlichen) Neuinfektionen mit Lyme-Borreliose sowie Präventionsmaßnahmen


https://www.bundestag.de/resource/blob/6...f-data.pdf

PS.
Da wundert es mich nicht mehr, dass täglich neue Pressemeldungen zu Zecken und Prävention in den Medien erscheinen....

Trotz obiger Aussage, dass es sich um eine erst zu nehmende Krankheit handelt, sieht das Bundesministerium für Bildung und Forschung momentan keine Notwendigkeit von Forschungsprojekten zur Erforschung und besseren Diagnostik von menschlichen Erkrankungen in Folge einer Infektion mit Borrelien ( Borreliose ).
siehe auch "Zecken: Das unterschätzte Risiko"
Zitat:Sie kritisieren aber auch, dass trotz erkannter gestiegener Zeckengefahr in Deutschland zu wenig am Thema geforscht wird. So ergab eine kleine Anfrage von Grünen-Abgeordneten, unter anderem Manuela Rottmann, im Bundestag , dass "das Bundesministerium für Bildung und Forschung momentan keine Forschungsprojekte zur Erforschung und besseren Diagnostik von menschlichen Erkrankungen in Folge einer Infektion mit Borrelien ( Borreliose ) fördert".
Dazu passt auch die Kleine Anfrage der  Abgeordneten Susanne Schaper (DIE LINKE) vom 25.10.2019 an den sächsischen Landtag
Thema: Abrechnungszahlen für Borreliose (ICD-Code A 69.2)
Zitat:Laut der AOK Plus wurden in Sachsen 17.380 Borreliose-Diagnosen abgerechnet. Laut der Antwort auf die Kleine Anfrage „Borreliose-Erkrankungen in Sachsen im Jahr 2018“ (Drs. Nr. 6/18078) wurden jedoch „nur“ 2.146 Fälle registriert.
Fragen an die Staatsregierung:
1. Wie viele Borreliose-Diagnosen (ICD-Code A 69.2) wurden laut Kassenärztlicher Vereinigung Sachsen bei den Krankenkassen in Sachsen abgerechnet?
2. Wie ist die Diskrepanz zwischen abgerechneten und registrierten Zahlen zu erklären?
http://ws.landtag.sachsen.de/images/7_Dr...0_1_1_.pdf

Eine Antwort darauf habe ich noch nicht gefunden.
Warum ich dem RKI nicht mehr viel glaube. 
Diese 10 000 / 25 000 Grippetoten, ich bat vor Jahren schon einmal um belastbare Zahlen. 
Viele Worte folgten eines davon war, geschätzt.

Zitat:Aus S.8 (S.23)
Die Zahl der Influenza-bedingten Arztbesuche in der Saison 2017/18 wurde auf rund 9 Millionen (95 %-Konfidenzintervall (KI) 8 – 10 Millionen) geschätzt.
https://influenza.rki.de/Saisonberichte/2017.pdf

Wie viele Menschen starben im letzten Jahr an Grippe? Im Vergleich zum Vorjahr verlief der vergangene Grippewinter recht mild: Denn 2017/18 war mit 25.100 Todesfällen durch Influenza die schlimmste Grippesaison seit 30 Jahren.
Doch wie kommt das RKI auf diese Todeszahlen?
Was ist die Krux bei den nach Infektionsschutzgesetz von den Gesundheitsämtern übermittelten Todesfällen mit Influenzainfektion?
https://www.deutsche-apotheker-zeitung.d...ippesaison
Die Grundlage der Berechnungen sind eher mathematischer Natur als medizinischer, so mein laienhafter Eindruck.


Hat das vielleicht einen bestimmten Grund, warum sich eigentlich alle hier informieren?
Die Zahlen der Johns-Hopkins-Universität werden darüber hinaus mehrmals am Tag aktualisiert und bilden so wohl eine bessere Echtzeit-Übersicht über die Zahl der [b]Infizierten[/b] und [b]Todesopfer[/b]
https://www.merkur.de/welt/coronavirus-z...00954.html