Forum Borreliose & Co-Infektionen

Normale Version: Wer ist hier privat versichert?
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Hallo zusammen,

ich bin seit vielen Jahren privat versichert und habe auch schon viele (unzählige, ihr kennt das ja alle) Therapien und Arztbesuche hinter mir, die ich bisher alle anstandslos von meiner Krankenversicherung bezahlt bekommen habe. Manchmal gab es zwar Nachfragen oder Missverständnisse, insgesamt wurden mir über die Jahre aber fast alle meiner Behandlungen erstattet. Vor allem Laboruntersuchungen (LTT, tnf-alpha, CD57 etc.) waren nie problematisch. Ich habe immer alle Untersuchungen in Berlin beim IMD oder beim Chroniker Labor machen lassen, wie wahrscheinlich sehr viele andere hier auch.

Seit neuestem verweigert meine Versicherung die Erstattung von Rechnungen für Untersuchungen, die jahrelang regelmäßig ohne jede Zweifel übernommen wurden. Selbst vor wenigen Wochen noch. Begründet wird dies mit der Standardantwort "medizinisch nicht indiziert" (oder so ähnlich). Ich vermute, dass auch die Versicherungen in Folge von Krise und Corona sparen müssen. Nun sitze ich hier auf Rechnungen von mehreren tausend Euro und weiß nicht recht wie ich argumentieren soll. Deshalb wollte ich einmal hier in die Runde fragen:

Hat hier jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und möchte sich mit mir einmal darüber austauschen? Gibt es hier zufällig einen Rechtsanwalt/Berater oder ähnliches im Forum, der (unverbindlich natürlich) die rechtlichen Hintergründe kennt? Es ist mir ein absolutes Rätsel, dass eine Versicherung dieselben Untersuchungen im selben Labor vom selben Arzt einmal erstatten und dann wieder ablehnen kann. Damit kommt ja jeder Arztbesuch einem Glücksspiel gleich. 

Ich würde mich über ein bisschen Austausch darüber sehr freuen.

Vielen Dank und Gruß!
Hallo Schnuri,

ich bin auch privat versichert. Bei mir hängt aber hälftig noch die Beihilfestelle mit drin.

Ich habe solche Erfahrungen zum Glück noch nicht machen müssen, bin aber mit der Borreliose auch noch nicht "so lang dabei"... Meine Krankenkasse ist im übrigen auch ziemlich großzügig und erstattet mehr als die Beihilfestelle.
Vielleicht kannst du erst einmal das Gespräch suchen, warum es plötzlich nicht mehr erstattet werden soll, also was sich da konkret geändert hat? Manchmal reicht es denen ja auch schon, wenn dein Arzt vllt. noch einmal die medizinische Notwendigkeit dazu begründen kann.
Also, so mache ich das immer und meist lässt sich das dann doch recht schnell abklären...

Viele Grüße
Susanne