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Normale Version: Transcranielle Magnetic Stimulation ( rTMS)
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Ich war die letzten 2 Wochen im Urlaub bei einer Freundin in Frankreich. Sie ist Anästesisthin und Schmerztherapeutin in einem Schmerzzentrum in Nantes zusammen mit einem Neurochirurgen und Rheumatologen. Ich bin in Düsseldorf auch mittlerweile bei einer Schmerztherapeutin und sie versucht jetzt bei mir mit doxepin, das ist zwar ein antidepresivium aber in geringen Mengen soll auch bei chronischen Schmerzen helfen. Meine Freundin aus Frankreich sagte, sie hat auch viele schmerzpatienten, die nach einer durchgemachten bakteriellen Infektion wie bei Borreliose und bei Viren ähnliche persistierende Sympthome wie bei mir trotz mehrmonatigen Antibiotika Behandlung bleiben. Bei mir sind es Druckkopfschmerzen, Knieschmerzen und ab und zu fatigue und Muskelzuckungen. Anbei ein interesssnter Artikel zu Post Lyme Syndrom. Tatsächlich kann man nicht mehr beweisen, ob die Infektion noch besteht oder nur Reaktion des Immunsystems ist. Sie persönlich wendet bei Fibromyalgie als auch bei post lyme syndrom transcranielle magnetische Stimulation an und hat ziemlich viel Erfolg bei den Patienten. In Frankreich wird die Methode häufiger bei chronischen Schmerzen insb durch Zentral Nervensystem angewendet. Anbei ein Artikel, die sie mir zugeschickt hat,  leider nur auf Englisch. In Deutschland wird die Methode eher bei psychischen Krankheiten angewendet. Ich würde gerne versuchen, denn meine persistierenden Kopfschmerzen und Knieschmerzen bekomme ich nicht weg. Schmerzmittel haben keine Wirkung, Antibiotika habe ich 3 Monate genommen, zu 60-70% sind die Sympthome weg, aber die starke Kopfschmerzen bleiben einfach egal was ich mache oder nehme. Hat jm von Euch Erfahrung mit dieser Methode? 

https://neuro.psychiatryonline.org/doi/f...d_shared=0
Hallo Maria-Laura,
Danke für den Link. Zu der Methode selber kann ich nichts beitragen.

Du schreibst, dass Dich schwere Kopfschmerzen quälen. Das geht mir genau so, das ist mein Hauptproblem gefolgt von Muskel- und brennende Nervenschmerzen und die Erschöpfung. Zum Thema Doxepin: das ist kein Schmerzmittel sondern ein Antidepressivum, was gerne auch bei Schmerzpatienten verwendet wird, weil man glaubt, dass die Serotoninerhöhung eine aufhellende Wirkung hat, die den Schmerz dann besser tolerierbar macht. Aus eigenen Erfahrung kann ich Dir sagen, dass ich über 25 Jahre Mittel diese Form der Medikamente bekommen haben (Amitriptylin, mirtazapin, Venlafaxin...) und sie haben bei mir nicht gegen die Kopfschmerzen geholfen - nur Schlafen wurde besser aber leider dann auch mit einem Arbeitsalltag wegen der Müdigkeit schwer vereinbar. Als ich die Medis absetzen wollte, begann die eigentliche Tortur. Ich empfehle Dir diesen Thread: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=35&t=17441 . Das sollte man wissen, bevor man sich auf diese Form der Medikamente einlässt. Beim Absetzen wirst Du von den wenigsten Ärzten Unterstützugn finden: dort herrscht die Meinung, nach 2 Wochen ist das Medikament dann erfolgreiche ausgeschlichen - meistens beginnt dann aber, das Nervensystem verrückt zu spielen.

LG und viel Erfolg,
Boembel
Hallo Boembel, danke für deine Antwort. Ich bin auch sehr skeptisch mit diesen antidepressiva. Denn ich nehme jetzt seit ca 10 Tagen und ich schlafe zwar besser aber tagsüber total müde und schlafe ein. Das kannte ich bis jetzt nicht und die Kopfschmerzen sind kein Stück besser geworden. Mit Amtriptilin hab ganz heftig reagiert, totale tremor und panik. Also das gegenteil. Doxapin nehme ich nur 4 Tropfen und bin tagsüber schon so müde. Ich werde die absetzen, denn ich möchte nicht abhängig werden und die helfen mir mit den kopfschmerzen auch nicht. Habe jetzt bei dem Kollege von der Schmerztherapeutin ( psychiater) mit psychotherapeutischer Hypnose angefangen, werde 10 Sitzungen machen. Das hat sogar besser geholfen als diese antidepressevium. Sein Ansatz ist, den Schmerz zu akzeptieren und lernen damit gut umzugehen und durch das Training des Unterbewussten irgendwann den Schmerz nicht mehr zu spüren. Ich mache das auch. Aber bin auf der Suche nach einem Arzt, der diese transcranielle magnetic stimulation macht. Bis jetzt hab nur ein Neurologe/Psychiater in Düsseldorf gefunden. Schmerztherspeuten gibt es wenige, die diese Methode anwenden. Sonst will ich noch mit procain basen infusion versuchen. Hab die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass ich diese Kopfschmerzen auch weg bekommen. Aber wenn ich bei dir lese, 25 Jahren Kopfschmerzen? Eine sehr lange Zeit. Und was hast du sonst noch probiert,,?
Hallo Maria-Laura,

auf der Seite, die Du verlinkt hast, steht auch ein Abschnitt über Vagusnervstimuation: dazu habe ich mir kürzlich ein Buch gekauft, aber noch nicht angefangen. Ein sehr interessanter Aspekt. Ich habe schon unglaublich viel gegen die Kopfschmerzen ausprobiert, das würde nicht in die kleine Editierbox passen. NAch meinem letzten (5.) Zeckenstich war ich sehr schwer krank und bekam stationär Schmerztherapie. Von dem Medikamentcocktail ist jetzt noch Oxycodon übriggeblieben,was mir hilft. Aber ich bin nicht schmerzfrei und mich plagt sehr Migräne mit Übelkeit /Erbrechen, wo ich jetzt schon das komplette Prophylaxeprogramm durch habe. Zur Zeit gehe ich dem Thema Ernährung nach und habe Histamine in der Ernährung im Verdacht. Mir helfen Antiallergika sehr gut - allerdings in sehr hohen Dosen- und ich sehe hier einen engen Zusammenhang mit den Kopfschmerzen. Dranbleiben. Ich mache jeden Abend meine Gymnastikübungen und Dehnungen von Nacken/Schulter - was einen positiven Effekt hat, aber keine komplette Linderung der Schmerzen bringt.

LG, Boembel
Hallo Boembel, werde mir das mit Vagusnervstimulation auch anschauen. Hab heute mir einen Termin für den 21. Sept bei einem Neurologe gemacht, der die transcranielle magnetic stimulation anbietet. Der ist auch nur privat. Ärgere mich schon, dass ich nicht rechtzeitig in die private gewechselt habe. Hab seit einem Jahr schon so viel Geld für Ärzte ausgegeben. Aber wenigstens wenn es helfen würde. Zumindest haben bis jetzt Hyperthermie, Ozon und Akkupuntur einiges geholfen. Die Ernährung ist auch sehr wichtig, ich habe sie komplett auf vegan und glutenfrei umgestellt. Bei mir wurde auch eine leichte histaminintoleranz festgestellt, daher vermeide ich auch produkte die viel histamin enthalten. Aber dann kann man vergessen noch draussen essen zu gehen, denn vegan gibt es genug, aber noch ohne gluten und histamin wird es schwierig. Durch die Ernährungsumstellung sind insgesamt die Beschwerden weniger geworden, aber kopfschmerzen bleiben. Hab zum Glück keine Übelkeit oder Schwindel, aber es ist anstrengend den ganzen Tag Kopfschmerzen zu haben. Ich bin mal gespannt, ob diese Methode etwas bringt. Aber es bleibt mir nichts anders übrig als weiter zu versuchen. Ich mache auch Yoga und Abends ein paar Übungen, das hilft manchmal auch ganz gut. Auch Zen Meditation mache ich ein mal pro Woche, während der Meditation habe in der Tat keine Schmerzen und auch danach ein paar Stunden danach geht es mir besser. Aber wahrscheinlich muss man noch konsequenter sein und jeden Tag Übungen machen. LG.
Hallo Maria-Laura, ich ernähre mich gerade histaminarm und glutenfrei und kuhmilcharm das ist unglaublich schwierig. Wenn jetzt noch vegan (nicht nur vegetarisch) dazu käme, dann wäre der Teller fast leer (vielleicht kann man aus Staub noch ein Brot backen?) . Hast Du mal ausprobiert, die Dosis Deines Antiallergikum zu erhöhen, wenn Du eines einnimmst? Das mache ich seit einigen Tagen, und meine Kopfschmerzen haben sich stundenweise gebessert (in kleinen Stufen, alles andere käme ja einem Wunder gleich). Allerdings macht es müde (Tavegil). Den gleiche Effekt kann ich mit keinem anderen Antiallergika erzielen. Wenn Du am 21.09 beim Neuro warst, wäre toll, wenn Du berichten magst.
LG, Boembel
Zitat: Wenn jetzt noch vegan (nicht nur vegetarisch) dazu käme, dann wäre der Teller fast leer (vielleicht kann man aus Staub noch ein Brot backen?) 


Das kann ich nicht so stehen lassen, weil es schlichtweg falsch ist.
Ich backe mein Brot selbst und verwende glutenfreie Mehle, Reismilch, Soja- Quark, Chiasamen und Mandeln.
Das ergibt ein dermaßen leckeres, knuspriges Brot, welches jedem Vergleich mit anderen Broten standhält. 
Es ist Gluten-, Ei-, Hefe- und Lactosefrei und nebenbei noch Histaminarm und vegan.

Das Netz ist voll mit guten Rezepten- da muss man keinen Staub (fr-)essen  Biggrin

Gruß, micci
Hallo micci,

mein Kommentar "vielleicht kann man aus Staub noch ein Brot backen?" war nicht ernst gemeint. Tut mir leid, dass dies missverständlich war und ich nicht als Sarkasmus gekennzeichnet habe. Ich backe seit 2 Monaten glutenfreies, histaminarmes Brot - dennoch lässt es sich meiner Meinung nach geschmacklich nicht mit einer Scheibe Weizen-, Roggen- oder Dinkelvollkornbrot vergleichen. Aber Geschmäcker sind bekanntlich unterschiedlich.

LG, Boembel
@ Maria-Laura
bitte mal in Deine Überlegung einbeziehen.
Ich nehme 10 mg/Tag seit Jahren.
https://www.apotheken-umschau.de/Medikam...57495.html

Könnte selbst bei der Einnahme von 5 mg helfen, vielleicht.
https://forum.onlyme-aktion.org/showthread.php?tid=3575

Nasen und Kieferhöhlen nicht mit ? infiziert?
https://www.hno-vahle.de/die-nase-spuele...ll-helfen/

Wenn  alles mal zu viel wird.
https://leben-mit-depression.de/opipramol/

Kann Aufschluss geben.
Homocystein 
https://www.zeit.de/gesundheit/gesundhei...tsfrage-11

Nachtrag
Ich bin einige Deiner Beiträge gerade überflogen. Gab es einen Western Blot Test?
Ich bin bei Deiner Diagnose Borreliose etwas ins Zweifeln gekommen?
Über gutes Brot.
"Oldschool-Bäcker brauchen keine Zusatzstoffe, um Brot lecker und locker zu bekommen. Basiszutaten wie Mehl, daraus hergestellter Sauerteig, Hefe, Schrot, Salz und Wasser sind natürlich alle vegan."
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