Forum Borreliose & Co-Infektionen

Normale Version: Ewiger Schleim im Rachen - was hilft?
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Hallo Alle,

ich bin neu hier in diesem Forum und habe vor wenigen Tagen meine Therapie gegen Borreliose, Chamydia trachomatis, Bartonella henselae und ein anscheinend sehr aktives EBV begonnen – ich muss mit all diesen Erregern schon sehr viele Jahre infiziert sein und bin froh, dass ich jetzt endlich eine Diagnose habe und wie ich hoffe auch eine sehr gute Therapie bestehend aus drei Antibiotika und diversen NEMs und Kräutern. Ich bin bei Frau Dr. B. in dieser auf Borreliose spezialisierte Praxis bzw die ehemalige Borreliose-Klinik in Augsburg in Behandlung und glaube, dass ich dort in recht guten Händen bin. 

Nun habe ich eine spezifische Frage zu einem Symptom, das mich extrem quält, und ich würde gerne wissen, ob das jemand hier kennt und ob irgendwer ne Idee hat, was ich da unternehmen könnte. Und zwar ist ständig mein Rachen verschleimt, oder eher mein Nasenrachen - es gibt so zwei Stellen, an denen das Problem bzw der Schleim sitzt, einmal eben zwischen Nase und Rachen, und einmal im Rachen etwas weiter im Hals an der Speiseröhre. Habe das Gefühl, da drippt und schleimt es in einem fort herum und immer sitzt da was. Und nun kommt man ja durch allerlei Nasenhochziehen und Rumrotzen an erstaunlich viele Stellen in Nase und Hals, aber an diese beiden Stellen komm ich ums Verrecken nicht ran und ich würd mir am liebsten eine Art Rachenbürste oder Rachenstaubsauger besorgen, weil mich das so wahnsinnig belastet. Einmal am Tag lockert sich der Schleimklumpen irgendwann mal und dann spuck ich aus und es ist ziemlich eklig, grün, gelb, rot, und fast schon etwas verkrustet, also wirklich so richtiger Auswurf, wie wenn man echt heftig Bronchitis hat oder so. 

Ich hab das halt leider auch schon seit Jahren, (hat so richtig angefangen nach dem ich vor 5 Jahren die Mandeln rausbekam) und gehe jetzt einfach davon aus, dass das auch die Borreliose ist. Natürlich ist die Hoffnung, dass auch das besser wird im Laufe meiner erstmal auf 8 Wochen angesetzte Therapie, (heute ist erst Tag 2), aber es nervt mich so unglaublich, dass ich gern wissen würde, ob das Symptom zumindest jemand von euch kennt und ob es irgendwelche Tricks oder Hausmittel gibt, kurzfristig diesen ekligen Rotz loszuwerden.

Entschuldigt für die unappetitlichen Beschreibungen, aber welches Leiden ist schon besonders appetitlich...

Viele Grüße!
Hallo lena lemon,

herzlich willkommen;  Icon_winken3

Auch ich hatte früher extrem mit Verschleimung zu tun; Bei mir waren auch die Nasennebenhöhlen stark betroffen mit Entzündungen -
da hatte ich dann auch das Problem hinten im Rachen; Wenn der Schleim grün ist würde ich auf eine bakterielle Entzündung tippen womöglich
in den Nasennebenhöhlen -  hier kannst Du versuchen mit einer Nasenspülkanne Abhilfe zu schaffen. 

Was hat mir noch geholfen:

Ernährungsumstellung 
Schleimarme Ernährung
Darmaufbau
Borrelien bekämpfen; 
Nahrungsmittelunverträglichkeiten checken lassen - alle
unverträglichen Nahrungsmittel weglassen; 
Entgiften

Ich wünsche Dir gute Besserung; 

LG
Lieber Waldgeist,

danke dir vielmals für die schnelle Antwort. Nasenspülkanne werde ich mal ausprobieren. Nahrungsunverträglichkeiten habe ich glücklicherweise keine.

Erstmal beste Grüße und vielen Dank!
Hallo Lena,

Wir hatten gerade was zu dem Thema Schleimlöser, der im Link ist auch unter anderen Namen bekannt,  ACC, NAC,  steht vielleicht schon auf deinem Therapieplan. Sonst könntest du deine Ärztin danach fragen.

https://forum.onlyme-aktion.org/showthre...#pid172123

Mir hat er schon vor der Diagnose gute Dienste erwiesen, löst den Schleim bis in die tiefen der Bronchien, so meine Erfahrung.

Die Ab sollten auch gut helfen, nach ein paar Tagen Ab sind diese Beschwerden bei mir schon viel besser. Auch die Nase, Stirnhöhe und die Bronchien, alles wird frei.

Viel Glück für dich
Lieber borrärger,

danke dir für den Rat. Ja, über den Beitrag habe ich mich gestern Abend schon total gefreut, - lustiger Zufall, kam mir wirklich genau zur rechten Zeit, da ich ja auch noch bei besagter Ärztin in Therapie bin und der Schleimlöser auch auf meinem Therapieplan steht. Allerdings hatte ich versäumt, sie ausführlich nach der Theorie dahinter zu fragen und zur genauen Einnahme, aber der Text hier im Forum hat mir dann nochmal neue Klarheit verschafft.

Ich bin gespannt, wie es mir ergeht in den nächsten Tagen. Heute ist ja erst Tag 3. Bisher merke ich noch nicht so viel in Sachen Rachenschleim, und auch viele andere Symptome sind nach wie vor da, aber was mich richtig umgehauen hat, ist dass ich schon nach drei Tagen eine ganz neue innere Leichtigkeit erlebe, als hätte mir jemand einen schweren Mantel von den Schultern genommen, ich bin fröhlicher und zuversichtlicher und nicht mehr so erschöpft und bleiern. Wache morgens regelrecht erholt und tatkräftig auf. Irre, dass man beinah vergessen kann, wie sich sowas anfühlt. Das finde ich mit das fieseste an dieser Krankheit, dass man sich so an die vielen Beschwerden und vor allem an den ewigen Taumel gewöhnt, dass man irgendwann denkt, das sei normal und nur man selbst einfach eine depressive Memme und die ganzen ahnungslosen Hausärzte hätten vielleicht recht mit ihren Unterstellungen, man sei einfach nur gestresst. Aber nix da! Herrlich, dank der Antibiotika endlich wieder ein bisschen Lebensfreude zu empfinden.

Liebe Grüße & bis bald,
Lena