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Normale Version: IgG-Titer Viren?
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Hallo zusammen

Ich habe verschiedene Viren Testen lassen (CMV,EBV etc.).

Bei mir sind sämtliche IgG-Titer weit über den angegebenen Referenzbereichen. IgM aber völlig o.k.

Nun war ich immer der Meinung, dass das einfach nur für eine abgelaufene Vireninfektion spricht.

Mir hat aber jetzt diese Ärztin nun gesagt, dass wenn die Werte so weit über den Referenzbereichen(für etwas sind die ja da) liegen, dass man nach neusten Erkenntnissen von einer endogenen Reinfektion spricht.

Ein alter Schulmediznier würde dazu sagen sie haben einen tollen Schutzantikörpertiter. Heutzutage wisse man aber, dass ein Schutz/alte Infektion,mit der der Körper fertig geworden ist,innerhalb eines gewissen Referenzbereich ist(daher gibt es den auch).

Wie seht ihr das? Bin jetzt etwas verunsichert.

Danke für Rückmeldungen.

LG Malin
hallo Malin

Ich weiß nicht wie hoch deine Werte sind .

Mein EBV liegt mittlerweile bei 650 ( sollte unter 20 sein) .
Es gibt einen bestimmten Wert der Aussage darüber macht ob der EBV reaktiv ist.
Vllt kannst du uns mal deine Werte hier einstellen.

Ich weiß das der EBV mir gewaltige Schwierigkeiten macht da mein Immunsystem damit nicht so richtig fertig wird .Aber auch alle anderen Baustellen machen probleme ...von daher ist bei mir keine richtige Abgrenzung möglich was für was verantwortlich ist .




Lg Antje
Hallo Antje

Danke für Deine Antwort.

Da sind mal meine Werte:

CMV IgG 28.1 <1.0
HHV-6 IgG. >40 <1:20
HSV 1 IgG 12.2 <1
EBV VCA IgG. 1168 <200
EBV EA ist aber 0!
Toxoplasmose IgG 6.6 <1


LG Malin
Ok dein EA ist negativ .....das würde heißen das dein EBV nicht reaktiv ist .....

Jedoch nagle mich bitte nicht darauf fest ....viele hier wissen darüber mehr und werden dir antworten ......

Lg[/u]
Ja Du hast recht Antje.

Bin auch der Meinung, dass mein EBV eben nicht reaktiviert ist.

Aber diese Ärztin sagt aufgrund der IgG Werte eben etwas anderes und ihre Erklärung war eben wie oben geschriebenHuh

Naja, vielleicht gibt es ja noch andere Forumsmeinungen. Wäre super!

LG Malin
Hallo Malin,

es scheint bei der Beurteilung einer Reaktivierung Unterschiede bei den Virustypen zu geben.

http://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlin...erz_01.pdf
Zitat:
"Im Gegensatz zum HSV-Rezidiv läßt sich der Zoster serologisch durch einen IgG-Antikörperanstieg und in 50 - 60 % der Fälle auch durch einen IgM und/oder IgA-Antikörpernachweis diagnostizieren, wobei am sensitivsten der VZV-IgA-Test ist (Doerr, et al,1987; Doerr, Rabenau, 1996; Wutzler, Doerr, 1995). Auch bei abwehrgeschwächten Patienten ist die serologische Diagnostik effizient (Wutzler, Doerr, 1995)."


Auf die Schnelle habe ich dieses für Dich gefunden:

http://www.imikro.uni-rostock.de/page/ro...hilfe.html


Es ist offenbar sehr vom Arzt abhängig, ob überhaupt, bei welchem Titeranstieg und in welcher Form antiviral behandelt werden sollte.

Die Labore schreiben offenbar grundsätzlich bei isoliertem IgG-Anstieg "abgelaufene Infektion". Ein Arzt hatte mal den Mut, mir zu sagen: "Was das Labor schreibt ist Quatsch".

Berichte mal, was Deine Ärztin weiter unternimmt.

Liebe Grüße, IrisBeate
@malin: Dein EBV IgG ist enorm hoch! Es gibt viele spezialisierte Ärzte die es eben als bedenklich ansehen wenn Dein EA negativ ist.
Bei welchem Labor hast Du den Test machen lassen? Die meisten können gar nicht den tatsächlichen Wert bestimmen, sondern nur > Tol. angeben.

Hast Du mal Viruslast im Speichel bestimmen lassen?
@superfonsi

Vielen Dank für Deine Antwort.

Warum sehen viele spezialisierte Ärzte ein Problem, wenn mein EA negativ ist?

Die Virentestung wurde in einem Schweizer Labor gemacht. Komme aus der Schweiz.

Nein, habe noch nie so ein Speicheltest gemacht. Wo kann man so etwas machen?

@irisbeate
Werde Dich auf dem laufenden halten. Sie hat etwas von Immunox, LDN und Amatandin erwähnt.

LG Malin
Hallo Malin,

wurde denn der EA-Wert überhaupt mitbestimmt. Bei mir gibt es höchstens <9.0 (Kleiner Neun)

Dafür wurde bei mir der EA-Wert sicher positiv gemessen, ebenso wie auch das IgG . Das IgM allerdings ist <9.0 zuletzt bei mir gewesen. Dazu gab es auch zu wenige zytotoxische Zellen so dass bei mir die Immunkompetenz herabgesetzt ist.

Letztendlich interpretierte das Labor trotzdem, dass keine typischen Anktivierungsantigene gebildet werden. Zusammen mit zeitgleich angefertigten halbseidenen Borrelien-LTTs ohne Borrelienantikörper kann ich mir nun aussuchen, was ich mache. Ich interpretiere das so, dass mein Körper versucht, ein irgenwie geartetes Gleichgewicht herzustellen, um so wenig wie möglich Stress zu haben. Sprich er tut nur das Nötigste. So fühlt sich das dann auch oft an. Was die spezifischen Lymphozyten nun so treiben, ob sie opportunistisch gerade einfach mal mitmachen bei dem Laborspiel wird mir keiner beantworten können. Man könnte das auch so interpretieren dass ich eine leichte Borrelienreinfektion oder Reaktivierung hinter mir habe, die sich nun von selber wieder eingekriegt hat. Alles jedoch ohne therpeutische Konsequenz relativ wertlose Ergebnisse und mehr akademischer Natur.

Ich habe mich entschlossen, mein Immunsystem aufzubauen und dann erstmal weiterzusehen, wie es mir dann damit geht. Solange damit auch der Alltag halbwegs normal funktioniert versuche ich nicht mit harten Mitteln einzugreifen.

Ich würde tatsächlich die EAs auch nochmal mitmachen lassen. Am deutlichsten werden die Ergebnisse Icon_trage , wenn man sie machen lässt, wenn es einem schon einige Wochen mies geht. Von daher hätte bei mir nach meinem Geschmack, der LTT auf Borrelien noch deutlicher positiv sein müssen und die EBV- EAs deutlich negativer damit ich eine Antibiose gestartet hätte.

Liebe Grüße Urmel
Hallo Urmel

Auch Dir vielen Dank.

Nun ich weiss, dass ich einen Mangel von zytotoxischen Zellen habe und auch von den NK-Killerzellen.

Meine EBV Serologie sieht so aus:

EBV VCA IgG. 1168 <200
VCA IGM 67 <500
EBNA-1 IgG 2977 <800
EA IgG 0 <16 negativ
<16-22 Graubereich


Ich leide ja vorallem an "Kopfsymptomen" auf der rechten Seite und grosser Müdigkeit , die mich mein Alltag kaum bewältigen lassen. Habe noch ne kleine Tochter.

LG Malin
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