Forum Borreliose & Co-Infektionen

Normale Version: Schub während Antibiose?
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Hallo,

ich wollte mal nachfragen, ob jemand schon die Erfahrung gemacht hat, während einer Langzeitantibiose diverse Verschlechterungen zu haben. Glaub nicht, dass es sich um Herx Reaktionen handelt, nehme die ABs jetzt schon recht lange und habe aber den Eindruck, dass es nun schlechter wird bzw. sie nicht mehr helfen..kann mir jemand was dazu sagen? (1/2 Azithromycin tägl und 1/2 Tinidazol tägl)
Hi,

das hatte ich auch schon, sogar unter dem für mich wirksamen Infus mit Ceftriaxon.
Auf einmal Steifheit des Rückens und vermehrt HRS.
Aber das war dann nicht lange.
(27.10.2014, 13:41)borreliosi schrieb: [ -> ]ob jemand schon die Erfahrung gemacht hat, während einer Langzeitantibiose diverse Verschlechterungen zu haben.

Ja. Kannste in meiner Krankengeschichte im Profil nachlesen. Es gab während der zweijährigen, größtenteils sehr hoch dosierten Nonstop-Antibiose (wie auch jetzt während der einjährigen gepulsten) ein ständiges Auf und Ab. Ich war an manchen Tagen der personifizierte Zweifel, ob das überhaupt alles was bringt, ob ich den richtigen Weg eingeschlagen hab und und und... An den "guten" Tagen bekam ich die Bestätigung. Und jetzt, fast auf den Tag genau nach drei Jahren, bin ich mir sicher, daß es der richtige Weg war. Zwei Schritte vor, dann wieder einen zurück, manchmal auch drei oder vier zurück, aber immer wieder und wieder zwei vor - macht unterm Strich: bergauf.
Und den Rest schaff ich auch noch! Icon_steckenpferd

Und DU auch! *daumendrück* Icon_thumbs2-up_new
Mir geht es auch gerade so, ich nehme seit Juli Doxycyclin und Azithromycin. Noch im September ging es mir teilweise so gut, dass ich dachte, die Borreliose sei vorbei. Nun ist alles wieder schlechter geworden und seit gestern habe ich wieder starke einschießende Schmerzen.

Das ist also kein Zeichen dafür, dass die Antibiotika nicht mehr helfen und die Borrelien resistent geworden sind?

LG
irgendwie-ich
Zitat:Das ist also kein Zeichen dafür, dass die Antibiotika nicht mehr helfen und die Borrelien resistent geworden sind?

Also, wenn ich mich nicht täusche, sollte man das AB wechseln wenn es nach dieser langen Zeit der Einnahme Probleme gibt.
Sprich Deinen Arzt mal darauf an.

Alles Gute - Rosenfan
Liebe Rosenfan,

danke für deine Antwort! Donnerstag habe ich den Termin bei meiner Spezialistin, dann frage ich.

Weiß jemand von euch, was der Unterschied zwischen Tinidazol und Metronidazol ist - oder gibt es keinen?

Liebe Grüße
irgendwie-ich
es gibt einen Unterschied zwischen Tinidazol und Metronidazol.... ersteres enthält FASIGYNE und letzteres "FLA.GYL".. sie gehören beide zur gleichen Gruppe... Tini kann nur über das Ausland bezogen werden... ich persönlich hatte schon beides genommen und fand Tini besser..(da ich aber immer noch therapiere, hat es mich bislang auch nicht geheilt)
Danke für eure Antworten - etwas verspätet, ich kome gerade nicht so oft vernünftig ins Internet.

Ich soll nun Tinidazol und Azithromycin parallel nehmen - mal sehen ...
Sorry für die Wiederbelebung eines alten Threads, ich stehe gerade vor einer ähnlichen Frage wie damals borreliosi und wollte keinen neuen aufmachen:

Seit ich Antibiotika nehme (Mino, Azi & Quensyl), merke ich verstärkt einen "Rhythmus" bei meinen Borreliosebeschwerden (vorher war alles eher ein ungeordnetes Symptom-Durcheinander). Mittlerweile interpretiere ich das, was in abgeschwächter Form alle 14 Tage und verstärkt alle 4 Wochen auftritt (hsl. verstärkte PNP), als "Schub". Nur: Dürfte das während der AB-Einnahme überhaupt passieren (und noch dazu so regelmäßig)? Oder ist das doch ein Zeichen, dass die ABs nicht richtig wirken?
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