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Normale Version: Medikament Naltrexon
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Ich habe von einer an CFS und Fibromyalgie betroffenen Frau gehört ( also evtl. an unerkannter Infektion erkrankt ), dass sie sehr erfolgreich dieses Mittel einsetzt.
Sie konnte kaum noch laufen und hatte starke Schmerzen . Jetzt geht es ihr viel besser.

Naltrexon gehört zur Gruppe der Opioid Antagonisten . Der Wirkstoff besitzt anscheinend in winziger Dosierung eine andere Wirkung, er scheint Einfluss auf das Immunsystem auszuüben.
Die Freisetzung von Entzündungsstoffen wird reduziert.
Siehe hier :

http://www.fatigatio.de/pdf/fachartikel/...%20LDN.pdf

Hat das jemand schon ausprobiert ?

LG Jo
Hallo Johanna,

ich habe es noch nicht ausprobiert, bin aber entschlossen es zu tun. Blush
Ich warte gerade auf das Rezept, meine Spezi (die mich unterstützt) will es mir zuschicken.
Dann werde ich loslegen.
Mal sehen was das gibt...Versuch macht kluch.

Liebe Grüße

Leonie
Ich werde es auch mit meinem Arzt besprechen, es kostet in der Dosierung wirklich nicht viel und wenn es einem Lebensqualität geben kann, wäre ich sehr glücklich...
Bitte berichte wie es Dir damit geht .

LG Jo
Ich bin an Erfahrungsberichten dazu sehr interessiert. Ich habe vor einer Weile eine junge Frau kennengelernt, die das Naltrexon nimmt. Sie hat eine Lyme-Arthritis in der Vorgeschichte mit den üblichen persisitierenden Allgemeinbeschwerden. Ein erster Bericht nach ca. 4 Wochen Einnahme war eher enttäuschend. Leider habe ich sie seither nicht mehr gesehen.

Zur Zeit habe ich schlimme Muskelschmerzen vom Becken abwärts, sobald ich mich bewege. Weiss nicht, ob das so stark geworden ist, weil ich wegen den blöden Wechseljahren die halbe Nacht abgedeckt vor dem Ventilator liege. Ohne schläfts nicht.

LG, Regi
Johanna und Regi,

ich werde über meine Erfahrungen hier berichten.
Ich habe auch sehr unterschiedliche Dinge über diese Therapie gehört.
Manchen hat es sehr geholfen, bei anderen war es komplett wirkungslos.
Für mich ist es halt ein interessanter Therapieansatz, weil es bei Autoimmunerkrankungen teilweise wohl ganz gute Erfolge zeigt.

Liebe Grüße

Leonie

PS: Ich habe derzeit leider auch sehr starke Schmerzen, Regi. Ich kann mit dir mitfühlen, meine Liebe. Dreckskrankheit. Undecided
Hallo,

ich werde mich auch bald dran machen.
Hi
Ja Berichtet mal sehr interessant das ganze.

Hausel
Hi liebe Johanna,

Dr.Horowitz empfiehlt dieses Mittel als Schmerzmittel, weiß allerdings nicht mehr in welcher Dosierung, werde daher nachschauen.

In welcher Dosierung sollst du es einnehmen? Wie viel kostet das Medi?

Habe seit Absetzen meiner AB wieder starke Gelenk-/ Fußsohlenschmerzen und wäre froh, wenn ich endlich etwas finden könnte, um sie langfristig einzudämmen .

Im Voraus danke für eure Erfahrungsberichte!
Hallo Sunflower,

25 Tabletten (a`50mg) kosten cirka 125 €.
Man braucht ein "grünes Rezept".

Dann schreitet man zur Tat und stellt eine Verdünnung her.
Dazu braucht man:

a) 1 Tabl. a 50 mg
b) destilliertes Wasser
c) Kleines Fläschchen mit Drehverschluss (gibt es in der
Apotheke)
d) 5ml Spritze ohne Kanüle (auch Apotheke)


Man nimmt also 1 Tabl. a` 50mg und gibt sie in das Fläschchen und fügt dann 50 ml destil. Wasser (oder Wasser aus der Apotheke zur Medikamentenherstellung) hinzu.

Das ganze lässt man einfach eine Weile ruhen, man kann es auch ein wenig schütteln damit es sich schneller auflöst.

Da man die 50mg Tablette mit 50 ml Wasser aufgelöst hat, ist jetzt in jedem 1ml = 1mg LDN.

Man sollte mit einer niedrigen Dosierung (1-1,5 mal) starten und nur ganz, ganz langsam aufdosieren.
5ml ist wohl eine durchaus übliche Enddosierung.
Wobei es wohl auch überhaupt kein Problem ist, wenn man wochen- oder monatelang auf einer wesentlich niedrigeren Dosis bleibt.


Liebe Grüße

Leonie


PS: Es gibt bei Facebook eine Gruppe, die sich auf das Thema LDN spezialisiert hat. Blush
PPS: Diesen Artikel finde ich ganz erhellend, wenn man sich erstmal mit dem Thema LDN auseinandersetzt.
http://www.nexus-magazin.de/artikel/lese...category=2
Hi Sunflower ,

die Antworten auf Deine Fragen stehen in dem Link :-)
Danke Leonie für Deine Mühe !
Ich habe heute den ersten Doc dazu befragt und ihm den Artikel gegeben. Er findet es einen durchaus interessanten Ansatz...
In knapp 2 Wochen werde ich in der Schmerzambulanz damit kommen , anscheinend muss es auf ein privates BTM-Rezept ausgestellt werden.
Ich bin gespannt ob die Ärzte es so problemlos verschreiben, da es nicht zugelassen ist für unsere Erkrankungen. Und sollte es unter der Therapie Probleme geben, dann muss der Arzt wohl haften ?!
Es wird wohl geraten das man etwas unterschreibt soweit ich das verstanden habe....

LG Jo
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