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Normale Version: Eiseninfusionen
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Hallo ihr Lieben,

mein Allgemeinarzt und auch meine Hausärztin haben mir dringend zu
Eiseninfusionen geraten, da ich einen solch niedrigen Ferritinwert habe.

Meine Borrelioseärztin (Alternativmedizin) rät mir dringend davon ab, da sich angeblich die Borrelien davon ernähren.

Wer von Euch hatte schon Eiseninfusionen und wie gings danach weiter?

Liebe Grüße
Maurizia
Hallo Maurizia!

Ich habe Eiseninfusionen über 2-3 Jahre bekommen, immer nur ein Auffüllen. Meine Hausärztin hat gemeint, ich müsse damit leben, da könne man nichts machen. Nach ayurvedischer Behandlung funktioniert die Eisenaufnahme im Körper wieder. Ab und zu nehm ich noch ein ayurvedisches Medikament.

Igendwo hab ich mal gelesen, dass mangelnde Eisenaufnahme des Körpers Symptom einer Schwermetallbelastung sein könnte.

Gruss, Brösel
Hallo Maurizia,


Ich selbst hatte auch einen sehr niedrigen Ferritinwert - ohne Eisen läuft immer Körper alles schief Undecided Die Substitutionen haben mir sehr gut getan.


Es ist das Mangan, dass sie aufbrauchen, nicht das Eisen.

In diesem Thread ging es genau um dieses Thema:

http://forum.onlyme-aktion.org/showthrea...ght=mangan
Am 4.11. kam dazu ein interessanter Bericht in Visite .

https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/E...el101.html

LG Jo
hallo Maurizia,

Borrelien ernähren sich meines Wisssens NICHT von Eisen. Die lieben eher (orales) Magnesium. Aber ich meine mich zu erinnern, dass sich Babesien am Eisen verlustieren. Hast Du die?

LG, Maia

Ehemaliges Mitglied

Hallo Maurizia,
ich denke das hier sind gesicherte Fakten, über Borrelien und Eisen.
Zitat:Mein Allgemeinarzt und auch meine Hausärztin haben mir dringend zu
Eiseninfusionen geraten, da ich einen solch niedrigen Ferritinwert habe.
Meine Borrelioseärztin (Alternativmedizin) rät mir dringend davon ab, da sich angeblich die Borrelien davon ernähren.

http://www.borreliose.de/html/index.php?...=15&page=1
http://forum.onlyme-aktion.org/showthread.php?tid=3517
Offen gestanden, habe ich diese ganzen Diskussionen (wovon sich welche Erreger auch immer "ernähren") noch nie verstanden. Dodgy

Selbst wenn es so wäre, dass Magnesium, Eisen oder Mangan etc. verstärkt verbraucht werden sollten, was soll denn daraus gefolgert werden?
Das wir dann mit dem Mangel leben und wir uns damit abfinden, dass uns dauerhaft essentielle Stoffe fehlen und irgendwelche Viecher tun sich sich alldieweil an unseren Speichern gütlich?
Und dann hoffen wir mal, dass die vor uns verrecken, oder wie???
Das kann doch wohl nicht sein! Angry

Ich werde substituieren, wenn ich einen Mangel habe.
Kann jeder so halten, wie er will...


Liebe Grüße

Leonie
Danke ihr, ich glaube ich wage es... mal sehen was passiert...
wie Du schon sagst Leonie...unser Körper braucht ja diese Mineralien und
wir essen ja jeden Tag einiges davon...insofern wenn sie schneller sind, futtern
sie alles zuerst auf und für uns bleibt nichts mehr....lieber ein gestärkter Körper,
der dann gegen sie aufmüpfen kann....

Maurizia
Maurizia, ich hatte selber vor 3 Jahren Eisenmangelsymptome (Schwindel, Konzentrationsschwäche, Müdigkeit) beim niedrig normalem Ferritin (37 ng/ml), habe die Eiseninfusionen (Eisensaccharose = Fermed) auf eigene Kosten bei einem Privatarzt bekommen (der mir allerdings nur 15 € extra für Honorar und Besteck gerechnet hat), meine Symptome sind 1 Tag nach der letzten Infusion verschwunden und sind seitdem nie wieder gekommen!

Ich würde dir aber Folgendes raten:

* lasse dir am Besten Eisensaccharose (max.200 mg Eisen/Infusion) injinzieren, denn das ist nach der Erfahrung von Dr.Beat Schaub mit mehreren Tausenden Patienten die bestverträgliche Eisenkombination. Kein Ferinject, das einen anderen Wirkstoff enthält (Eisencarboxymaltos), den man in einer viel geringeren Dosis pro Infusion (max. 62,5 mg, wenn ich mich recht erinnere) injizieren kann, was die Zahl der nötigen Injektionen zum Auffüllen der Speicher unnötig erhöht. Mit 5 Injektionen mit je 200 mg Eisensaccharose (Fermed ist billiger als Venofer) sind die Speicher mit 99,99% Wahrscheinlichkeit gefüllt.

Dabei muß man wissen: 10 ng/ml Ferritin entspricht ca. 100 mg Eisenspeicher. Eisenspeicher betragen ca 1000 mg. Wenn man also einen Ferritin von 20 ng/ml hat, benötigt man in der Regel ca. 800 mg Eisen, also z.B. 4 x 200 mg Eisen als Eisensaccharose (1 Injektion alle 2-3 Tage, also 2 IV pro Tag). Lass dir auf keinen Fall die 5 Infusionen (1 Packung) aufdringen, wenn deine Symptome bereits nach 2-3-4 Infusionen verschwunden sind. Denn zu viel Eisen ist auch nicht gut (Eisen ist ein Oxydans). Mein Arzt wollte mir unbedingt 5 Infus geben, obwohl meine Symptome nach 3 Inf. vollkommen verschwunden waren, dabei schoss mein Ferritin weit über die Norm hinaus (auf 315 ng/ml)!

Lass dir dabei aber von jemandem fahren, denn man kann nach einer Injektion so unendlich müde werden, dass das Fahren dabei richtig gefährlich sein kann. Ich bin damals nach der 2.Infusion fast im Auto eingeschlafen! Also Vorsicht!
(07.11.2014, 22:04)Maurizia schrieb: [ -> ]Danke ihr, ich glaube ich wage es... mal sehen was passiert...
wie Du schon sagst Leonie...unser Körper braucht ja diese Mineralien und
wir essen ja jeden Tag einiges davon...insofern wenn sie schneller sind, futtern
sie alles zuerst auf und für uns bleibt nichts mehr....lieber ein gestärkter Körper,
der dann gegen sie aufmüpfen kann....

Maurizia

Genau...ohne Zink kein gesundes Immunsystem!

Und Borrelien ernähren sich definitiv nicht von Eisen!

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10834845
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