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Es gibt noch mehr Medizinskandale

Ein mutiger Bericht:

„Böses Blut - Kehrtwende in der Intensivmedizin
24.11.2014 | 44:25 Min. Quelle: Das Erste
Bluttransfusionen können Leben retten, keine Frage. Nach Unfällen und großen Operationen gleichen sie bedrohliche Blutverluste aus. Immer mehr Analysen aber bestätigen: Bluttransfusionen können gefährlich sein. Lebensgefährlich. Die Patienten ahnen davon nichts - und weder die Ärzte noch die Betreiber des Blutspende-Systems haben großes Interesse an Aufklärung. Die einen wollen mangels Alternativen nicht unnötig Panik schüren, die anderen sorgen sich um ihr Geschäftsmodell. Blutspenden werden auch in Zukunft für Notfälle gebraucht. Die SWR-Dokumentation von Ulrike Gehring zeigt, dass dennoch ein Umdenken in der Intensivmedizin unausweichlich ist. Sie zeigt bisher unbekannte Risiken von Transfusionen auf und stellt eine Gruppe mutiger Ärzte vor, die gemeinsam an Alternativen arbeiten. Und dabei auf viele Widerstände stoßen.“

"Blut rettet Leben - immer mehr Fachleute haben den Verdacht, dass diese Generalformel ein fataler Irrtum ist. Denn immer mehr Analysen bestätigen: Bluttransfusionen können gefährlich sein. Jeder Blutbeutel steigert das Risiko von Infektionen, Herzproblemen bis zum Tod. Studien ergeben, dass es nach Transfusionen mehr Folgeinfarkte gibt, sich Sterblichkeitsraten vervielfachen. Noch nach Jahrzehnten können transfundierte Zellen im Körper Krebs auslösen. Doch warum wissen wir all das nicht - wir, die möglichen Patienten?

Die Dokumentation "Böses Blut" von Ulrike Gehring berichtet von einem der größten Missverständnisse unserer Medizin. Sie zeigt erschütternde Erkenntnisse und begleitet eine Gruppe mutiger Mediziner, die sich gemeinsam dem Umdenken verpflichtet haben. Sie treten an gegen einen Mythos, gegen Milliardeninteressen und gegen die Gewohnheit. Das einschneidende Gesundheitsrisiko außerhalb der Medizinerwelt zu thematisieren ist nicht leicht. Denn im Notfall bleiben Blutkonserven auch künftig unersetzlich. Da wird Aufklärung für Mediziner zur Gewissensfrage und für Blutbanken zum Betriebsrisiko.

"Transfusionsmedizin ist förmlich in Stein gemeißelt", beschreibt der US-Mediziner Prof. Shander den schwierigen Weg. Und der Frankfurter Intensivmedizin-Chef Prof. Kai Zacharowski hadert mit den Gewohnheiten seiner Kollegen, im Zweifel lieber mehr zu transfundieren. Ärzte, die öffentlich auf die bekannt werdenden Risiken hinweisen, haben Drohungen erlebt, stoßen auf Widerstände in der Hierarchie. Das gesamte Versorgungsnetz steht auf dem Prüfstand: Blutbanken, Plasmaindustrie und Notfallchirurgen. "Wir haben es immer so gemacht, wir brauchen mehr Belege", lauten kritische Reaktionen aus der Praxis. Warum Panik machen, wenn es sowieso keine Alternative gibt? Der Film fragt im Sinne der Patienten nach Alternativen und begleitet Kliniken, die unter Hochdruck an Lösungen arbeiten."

Film von Ulrike Gehring aus der Reihe Die Story im Ersten


http://www.ardmediathek.de/tv/Reportage-...tId=799280
Ich habe den Beitrag gesehen, aber nicht mehr die Verfassung, mich aufzuregen. Man kann nur hoffen, nicht selbst in diese Situation zu kommen. Ich habe damals Spenderblut abgelehnt und Ferrlezithin geben lassen wegen der Anämie, reines Bauchgefühl und das Wissen, wie lax damit umgegangen wird. Aber ich war eben in der Lage, selbst zu entscheiden.

Danke für`s Einstellen. Oolong
Morgen

Oh man die dürfen alles machen .

Und was in den Film gut rübekommt wuste ich schon lange !

Das erzählt mir kein DR. das fremdes Blut gesund ist oder Viren Pilze oder Parasiten Bakterien frei sind.

Mensch was lernen die im Studium für eine Scheiss !

Auch interessant das mit den Kopie von den Zellen bzw die Dna, genaus läuft mit Bo + Cos ab.

Hausel
Heute um 22 Uhr auf SWR :

Alarmierende Studien zeigen , dass die Wirkung von Fremdblut auf unser Immunsystem bisher massiv unterschätzt wurde .
Tatsächlich haben Bluttransfusionen lebensgefährliche Nebenwirkungen .
Zitat:Obwohl die schädlichen Auswirkungen von Bluttransfusionen durch internationale Studien gut belegt sind, zählt Deutschland im europäischen Vergleich zu den Spitzenreitern beim Verbrauch von Blutkonserven.
Zitat: Aktuelle Schätzungen gehen davon aus, dass in deutschen Krankenhäusern etwa doppelt soviel Blut verabreicht wird, wie für Patienten gut ist. Denn auch diese Beobachtung haben die Düsseldorfer Ärzte gemacht: Ihre Patienten erholen sich jetzt nach herzchirurgischen Eingriffen schneller, sie benötigen weniger Beatmungszeit und haben seltener Komplikationen.
Zitat: "Es ist durchaus vorstellbar, dass die Erlöse dadurch weniger werden. Also, dass man Dinge einspart auf der einen Seite, dass die Patientenversorgung viel, viel besser wird, aber man am anderen Ende dasteht und sogar Miese macht. Das ist ein System, das schon Fragen aufwirft."
Aus:
http://www.deutschlandfunk.de/blut-manus..._id=287335
Eben habe ich gelesen, daß ich hier paar Zeilen weiter oben am 26. 11. geschrieben habe, hoffentlich komme ich mal nicht in die Situation, darüber entscheiden zu müssen...

Und am 29. 12. war es dann soweit, gegen 19 Uhr wurde mir im Krankemhaus gesagt, wenn ich der Blutübertragung nicht zustimme, kann es meine jetzte Nacht werden, der HB war 4,7 und keiner wußte, wo und ob ich noch Blut verliere, ca. 1 bis 1/5 Liter muß ich vorher verloren haben.

Ich hatte also keine Wahl und am 29. dann bis 23 Uhr einen Liter bekommen, es ging mir schon am nächsten Morgen deutlich besser, was die Luftnot anging vor allem.

Nun beobachte ich sehr genau, was bzw. ob sich was tut, was mit der Bluttransfusion zusammenhängen könnte. Bisher, toi toi toi, nichts und ich hoffe, es bleibt so.

LG Oolong
Ich wünsch dir von Herzen wirklich alles alles Gute!!!

Das ist ja leider das Dilemma, es gibt eben oft keine Alternative.
"Warum Panik machen, wenn es sowieso keine Alternative gibt?"
Doch, die gibt es, zumindest vor geplanten Eingriffen, Eigenblutspende.
Ich habe angefangen umzudenken als mir bewußt wurde das ich als langjährige Blutspenderin vermutlich etliche Menschen angesteckt habe...ohne es auch nur zu ahnen Undecided
Wenn bei mir ein Notfall eintreten sollte lehne ich eine Bluttransfusion ab.
Dies steht auch so in meiner Patientenverfügung.
(27.02.2015, 14:35)Petronella schrieb: [ -> ]Das ist ja leider das Dilemma, es gibt eben oft keine Alternative.

Eine Freundin von mir wäre schon dreimal gestorben, wenn sie keine Transfusionen bekommen hätte. Aktuell auch wieder. Undecided

ehemaliges Mitglied 2

Lässt sich über Organe Ähnliches wie über Blut sagen?

Können Borrelien oder Aids-Viren auch in den Spender-Organen vorkommen?

Organe werden von lebenden Menschenkörpern oder auch von lebenden Tierkörpern entnommen.
Ich habe gehört, dass z. B. Organe von Menschen, die in China zum Tode verurteilt wurden, noch vor der Vollstreckung entnommen und anschließend verkauft wurden.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man die stärksten "körperlichen" Schmerzen spüren kann, wenn man mit seinem Bewusstsein etwas um den Körper herum schwebt.

Es lässt sich auch hier sagen, ohne diese Organe wäre manch einer schon längst gestorben.
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