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Normale Version: EBV Microimmuntherapie
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liebe urmel, da hast du natürlich recht, daran hab ich jetzt in der hitze des gefechts gar nicht gedacht - also verschieben bzw neuer thread wäre voll okay!

titel ev. "extrem hohe EBV und CMV Antikörper - wer kann mir helfen?" od so ähnlich? bitte auch meine werte vom 1. post u urmels antworten dahin kopieren.

herzlichen dank an urmel u mods!
heidilara
Hallo heidilara, ich habe mit deiner Problematik einen neuen Thread eröffnet und die vorhergehenden Posts hineinkopiert.

Hohe EBV und CMV Antikörper - wer kann mir helfen


Gruß Moderator
Update: So nach einiger Zeit will ich hier mal wieder schreiben. Dezeit fühle ich mich relativ fit.

Ob die Microimmuntherapie bei mir dann nachhaltig was gebracht hat, kann ich nicht sagen. Ich hatte teils heftige Reaktionen während der Einnahmezeit - aber nun nach fast zwei Jahren hat sich am Grundproblem "nur " geändert, dass ich mich relativ fit fühle, sich die T-Zellen derzeit wieder in höherem Bereich angesiedelt haben, allerdings bei den B-Zellen, sieht es noch genauso grottenschlecht aus, wie zuvor - eher schlechter, was allerdings einfach eine Momentaufnahme sein kann. Hab zwar viele B-Lymphozyten aber die machen nichts..... jedenfalls nicht das, was sie machen sollten. (Nach Lymphom sieht es aber derzeit auch nicht wirklich aus, werde es aber im Auge behalten müssen und mir noch einen Zweitmeinung einholen)

Werde demnächst ein weiteres Experiment starten, ob ich die Killerzellen nicht mal dazu bringe was zu tun. Ich werde berichten, wenn es euch interessiert. Die mangelnde antivirale und antitumorale Abwehrkraft macht mich nämlich langfristig betrachtet sicherlich nicht glücklich.

Liebe Grüße Urmel
(02.03.2017, 12:28)urmel57 schrieb: [ -> ]Werde demnächst ein weiteres Experiment starten, ob ich die Killerzellen nicht mal dazu bringe was zu tun.

Weißt du schon wie du anstellen möchtest? Möchtest du die Anzahl der Killerzellen erhöhen oder was genau ist dein Ziel?
(02.03.2017, 12:28)urmel57 schrieb: [ -> ]Werde demnächst ein weiteres Experiment starten, ob ich die Killerzellen nicht mal dazu bringe was zu tun.

Wie willst du das messen, ob und was die Killerzellen tun? Und woher weißt du, dass deine B-Zellen nicht richtig arbeiten?
Meine B-Lymphozyten liegen relativ zu hoch, die Killerzellen daraus zu niedrig. Das Ergebnis ist dann die Interpretation des Labors, was die mangelnde antivirale und antitumurale Fähigkeit meines Immunsystems beschreibt.

Die Ärztin will dann mit verschiedenen Stimulanzien testen lassen, wie die Lymphozyten darauf im Labor reagieren und ggf. damit behandeln. Bin selbst noch etwas skeptisch, ob das der richtige Weg ist. Icon_ostern2_smile Ja, ich würde gerne die Anzahl der Killerzellen erhöhen, die Vorstellung dass die schlafen, ist mir nicht angenehm.

Ich denke, ich werde mir aber auf alle Fälle vorher noch die Zweitmeinung eines Hämatologen einholen.
Du musst differenzieren zwischen Anzahl und Funktion der Zellen, das sind zwei paar Schuhe. Von der Zahl der Zellen auf eine verminderte Funktion zu schließen ist m.W. nicht möglich. Ohne die Wertigkeit der verfügbaren Funktionsteste beurteilen zu können:

1.) Funktion der B-Zellen: Bestimmung der Immunglobuline ggfs. mit Subklassen (IgG)
2.) Funktion der T-Zellen: LTT
3.) Funktion der Granulozyten: Burst und Phagozytose
4.) Funktion der NK-Zellen: Zytotoxizitätstest

1.) bis 3.) sind wohl innerhalb der Immunologie etabliert und daher auch Kassenleistung, bei 4.) bin ich mir nicht sicher. Falls man das selber zahlen müsste, ist die Frage, ob man das Geld nicht gleich in Therapie steckt.
Ich hab jetzt in 2 Wochen einen Termin in der Hämatologie/ Onkologie gemacht. Das Eisen ist mir so zu heiß.

Wenn es interessiert, hier die dazugehörigen Laborwerte. Das ist schon eine ziemlich ausführliche Differenzierung, die da gemacht wurde.

[attachment=3726][attachment=3727][attachment=3728]

Ansonsten ist sowas angedacht. http://www.ganzimmun.de/labor/ganzimmun-...t_file=415

Liebe Grüße Urmel
(03.03.2017, 09:25)urmel57 schrieb: [ -> ]Ich hab jetzt in 2 Wochen einen Termin in der Hämatologie/ Onkologie gemacht.

Aufgrund meiner Erfahrung würde ich vermuten, dass da nichts bei rumkommt. Aber versuchen kann man es ja mal. Die NK-Zellen scheinen in der schulmedizinischen Praxis bisher keine Rolle zu spielen, da man zu wenig darüber weiß. Bei den T-Zellen ist das aufgrund der Forschung zu HIV halt anders, da weiß man viel mehr drüber.

Den Test, den du verlinkt hast, ist der von mir unter 4.) angesprochene NK-Zytotoxizitätstest. Habe hier im Forum auch meine Erfahrung damit irgendwo eingestellt. Wäre interessant, was bei dir da rumkommt. Das ist jedenfalls die Schiene im Bereich Immunmodulation, die mir am vielversprechendsten erscheint.
Update:

Markus hatte Recht, es ist wenig rumgekommen. Da ich allerdings vor 5 Jahren schon mal in der Onkologie war zur einer Abklärung, gab es Vergleichswerte dort. Zum Glück alles in Ordnung, bzw. in einem Graubereich, den man lediglich beobachten kann/ sollte. Das ist zumindest beruhigend.

Weitergehend habe ich tatsächlich den NK-Stimmulationstest gemacht. Es zeigte sich dabei, dass die NK-Zell-Grundaktivität im normalen Bereich aktiviert sind, die NK sich gut weiter stimulieren lassen, so dass ich das ganze Thema jetzt hier erstmal auf sich beruhen lassen werde. Mindesthöhe ist >10 angesetzt. Da sich die NK sowohl mit Vitamin C als auch mit Aspirin gut stimulieren lassen, werde ich da in Zukunft darauf wieder zurückgreifen, wenn ich denke, dass diese einen Input brauchen. Ich denke also schon, dass sich dieses Laborergebnis rechnet, wenn ich mir nicht auf Verdacht jetzt irgendwas reinpfeiffe, was auch kosten würde.

Ansonsten bin ich relativ ganz gut fit derzeit - passt also alles gut zusammen und obiges sind für mich jetzt wichtige Entscheidungshilfen. (Besser geht zwar immer, aber das sehe ich jetzt im Normbereich auch wenn einiges noch zwickt) Wahrscheinlich machen die NK einfach nur ihre Arbeit und dabei gehen eben einige verloren und es gibt auch vielleicht kleinere Kollateralschäden..... Solange ich für Nachschub sorgen kann, sollte das kein Problem darstellen. Wen das Ergebnis interessiert:

[attachment=3798]
[attachment=3799]

Mein Fazit daraus: Alleine wegen Laborwerten insbesondere wegen erniedrigter CD57-Werten muss man keine Panik schieben und um Arztpraxen aller Art werde ich die nächste Zeit möglichst große Bögen machen - das halte ich jetzt für gesünder. Ich werde jetzt vor allem meinem Körper vertrauen, dass er es richtig macht.

@ Markus, hast du deine Ergebnisse noch irgendwo im Forum gefunden und welche Konsequenzen hattest du daraus gezogen?

Liebe Grüße Urmel
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