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Hi

Wo bekommt man Cannabis her ?Biggrin

http://www.lymebook.com/cannabis-for-lym...-marijuana

Hausel
interessant, ich habe darüber auch schon nachgedacht, weil ich Leute kenne, die es symptomatisch gegen HIV einsetzen. (Schmerzlinderung)... Hat jemand Erfahrungen mit Cannabis und Borre? (also mit Erfahrungen meine ich natürlich, ob Ihr dazu schon mal was gehört habt!!... über Dritte!)
Hallo,

das Thema find ich auch interessant ob das was bei ner
Borreliose bringt?
Aber wahrscheinlich hat es einen Haken, Autofahren darf man das dann noch? Kommste auf dem Land nicht mal mehr zum Arzt.......auch doof........

Gruß AuchDa
Also, wenn mich nicht alles täuscht, ist Cannabis in der Schmerzbehandlung zwar zugelassen, aber mit erheblichen Problemen behaftet. Bis man es wirklich bekommt.

https://www.test.de/medikamente/vom_arzt...wirkstoff/


http://hanfverband.de/inhalte/cannabis-w...nd-risiken

Und frei verkäuflich ist es bisher in Deutschland noch nicht und ich glaube, im Coffee-Shop in den Niederlanden gibt es Cannabis auch nicht mehr für Ausländer. Pech gehabt, HauselBiggrin

Gruß - Rosenfan
Hier gibt es schon was dazu

http://forum.onlyme-aktion.org/showthrea...t=Cannabis

...und dann gab es da auch Gerichtsurteil
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mediz...82244.html

LG Niki
Ich habe bis vor zwei Jahren regelmäßig gekifft und kann nur sagen, dass es in Kombi mit Borreliose negativ wirkt. Das war ähnlich wie mit Alkohol, die körperlichen Probleme wurden dadurch immer größer. Ich hatte die letzten Male wo ich es konsumiert habe heftige Attacken, die z.t. über mehrere Tage gingen, mit starken Herzproblemen, mein erster KH aufenhalt mit Vorhofflimmern war in einer starken kiffphase.

Also ich bin ein absoluter Befürworter der Cannabislegalisierung, aber es als Medizin bei Borreliose zu nutzen halte ich für Quatsch.

Und für mich klingt das schon so, als ob da eine Krankheit instrumentalsiert werden soll.

Welche Symptome sollte den Cannabis mindern?
Die Gefühlstörungen sicher nicht. Die Herzrythmusstörungen erst recht nicht - Cannabis kann diese hervorrufen. Blutdruckschwankungen, Hautprobleme, Entzündungen an Augen Ohr oder Mund? Es gibt kaum ein Symptom wo es hilfreich wäre.

Wer wirklich eine aktive Borreliose hat, kann nicht kiffen
(08.04.2015, 10:47)AuchDa schrieb: [ -> ]Aber wahrscheinlich hat es einen Haken, Autofahren darf man das dann noch? Kommste auf dem Land nicht mal mehr zum Arzt.......auch doof........
Das ist wahr und ein Skandal. Für Cannbis (bzw. THC) gibt es keinen Grenzwert, d.h. aber das die Messwertgrenze von 1 Nanogramm(!)/L Blut als Grenzwert für einen Führerscheinentzug benutzt wird. Das wird heute in deutschland als Strafersatz angewandt. Jugendliche werden auf der Autobahn angehalten mit fadenscheiningen Prüfungen (die nichts aussagen) ein "Rauschfahrt" unterstellt, um dann eine Blutprobe zu legitimieren. Wird dann ein Wert über 1ng/l gefunden, bekommst du einen Strafbefehl über 500 Euro plus Gebühren und dann kommt die Führerscheinstelle und dein Führerschein ist weg und du sollst eine MPU machen.

Diese 1ng können im Blut noch nach Tagen vorhanden sein.

Den Führerschein kriegst du nur wieder, wenn du konsequent lügst und bestreitest zu überhaupt zu kiffen.

Das ganze ist hochgradig absurd, wie bei der Borreliose, denn alle Studien zum
Thema THC im Strassenverkehr zeigen das man bekifft nicht grundsätzlich schlechter
Auto fährt und schon gar nicht im Vergleich zum legalen Alkohol. Ein Grenzwert, der resalistisch ist, ist aber nicht erwünscht, dann könnte man die Leute ja nicht mehr bestrafen, wenn sie vor zwei Tagen mal was gekifft haben.
Wenn der Führerschein entzogen wird wegen Drogen oder Alkohol, bekommt man ihn nur wieder, wenn durch eine erneute Blutkontrolle bewiesen wird, dass du clean bist. Also nix mit Lügen - die kommen dir drauf.

Gruß Rosenfan
(09.04.2015, 06:52)Mainz06 schrieb: [ -> ]Das ganze ist hochgradig absurd, wie bei der Borreliose, denn alle Studien zum
Thema THC im Strassenverkehr zeigen das man bekifft nicht grundsätzlich schlechter
Auto fährt und schon gar nicht im Vergleich zum legalen Alkohol. Ein Grenzwert, der resalistisch ist, ist aber nicht erwünscht, dann könnte man die Leute ja nicht mehr bestrafen, wenn sie vor zwei Tagen mal was gekifft haben.

So viel ich weiß sind bei den Studien schon Auffälligkeiten festgestellt worden (im Vergleich zum cleanen Zustand). Nicht zuletzt muss man sich auch den Nebenwirkungen von Cannabis bewusst sein, die gerade bei jungen Menschen auch extreme Psychosen auslösen können.
Inosofern können die Kontrollen gar nicht scharf genug sein. Im Übrigen würde ich auch die Promillegrenze für Alkohol verschärfen. Wenn ich ehrlich bin, merke ich ganz deutlich, dass ich mit 0,5 Promille nicht mehr die Reaktionsfähigkeit habe wie ohne Alkohol.

Mit Drogen (dazu kann ganz klar auch ein gut gemischter Medikamentencocktail gehören) und Alkohol gehört man definitiv nicht hinters Steuer.

Nichtsdestotrotz sollte man das Cannabis wirklich auch als Medikament ansehen, das schwerkranken Menschen mit doch relativ wenig Nebenwirkungen im Vergleich zu anderen Schmerzmitteln deutlich helfen kann.

LG Niki
(09.04.2015, 06:36)Mainz06 schrieb: [ -> ]Welche Symptome sollte den Cannabis mindern?
Die Gefühlstörungen sicher nicht. Die Herzrythmusstörungen erst recht nicht - Cannabis kann diese hervorrufen. Blutdruckschwankungen, Hautprobleme, Entzündungen an Augen Ohr oder Mund? Es gibt kaum ein Symptom wo es hilfreich wäre.

Wer wirklich eine aktive Borreliose hat, kann nicht kiffen

Na ja in 1. Linie Schmerzen wohl, Muskeln, Gelenke, Kopf...

Gruß AuchDa
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