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Normale Version: Gepulste Therapie
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Hallo beas-liebling,

das wäre klasse, wenn Du mir den Beitrag zukommen lassen würdest, per PN oder E-Mail.
Das hört sich interessant an. Wink

HG
Klaus
Hallo Klaus,

ist zwar schon etwas her, warscheinlich hast Du auch schon PN von beas-liebling erhalten.
Doch falls Andere sich auch für das Thema der gepulsten Therapie interresieren, möchte ich hier einen Link zum Symptome.ch einstellen, wo man Näheres über gepulste Therapie erfahren kann.
Auch kann man den Beitrag von KUF downloaden den beas-liebling wohl meinte.
Sehr, sehr interresant das ganze.
http://www.symptome.ch/vbboard/borrelios...liose.html

Gruß
huwe
Hallo Huwe,

vielen Dank dafür. Wink
Das ist wirklich interessant zu lesen !

Ich habe jetzt fast 4 Wochen Doxy. 400 mg, mit nur leichter Besserung.
Die Idee, AB- Pausen einzulegen um auch meinen Darm zu schonen, habe ich schon länger.
Außerdem soll die Therapieform wirklich oft erfolgreicher sein. als AB durchgängig gegeben.

Nur ist nicht jeder so schnell beschwerdefrei, so denke ich, es ist dafür für mich noch zu früh.
In Absprache mit meinem Spezi werde ich sehen, sicherlich empfielt er eine noch weitere Einnahme, oder ein Wechsel auf ein anderes AB.
Beschwerdefrei oder beschwerdearm war ich bisher nie, auch nach 4 Wochen Infus. nicht, immer nur verschwanden einige Symptome.
Mein Spezi sagt sogar, nach/während der Therapie können Symptome verschwinden und dafür oft andere neue auftauchen !? Confused

Gruß
Klaus
(29.01.2013, 13:01)Klaus schrieb: [ -> ]Außerdem soll die Therapieform wirklich oft erfolgreicher sein. als AB durchgängig gegeben.

Warum?
Wie ich gelesen habe, verwandeln sich die Borrelien während der AB- Gabe wohl gern in die unangreifbaren Formen.
Je nach der Wahl des Antibiotikums mehr oder weniger.

Macht man nun eine Pause von 2-3 Wochen, werden sie wieder aktiv und sind dann eleminierbar.
Mein Spezi macht gern das "Ulmer Schema" mit Ceftriaxon, nach anfänglich 4 Wochen durchgehend dann nur noch alle 2 Wochen für 3 aufeinander folgende Tage.
So oder ähnlich hat er es mir auch erklärt.

Gruß
Klaus
Guten Tag,
ich kenne dieses Vorgehen. Ruhezeiten, um dann wieder anzugreifen. Auch um den Darm etc. zu entlasten. Mein Arzt hatte kein Vertrauen zu Tinidazol, hat sich aber geändert. Mitlerweile gute Erfahrungen und weniger Nebenwirkungen als das Vorgängerpräparat. Hier ist etwas auf Seite 16 und 17 dazu beschrieben.
http://www.borreliose.me/mediapool/77/77...yme_08.pdf
Gruß Andreas
(01.02.2013, 11:12)Klaus schrieb: [ -> ]Macht man nun eine Pause von 2-3 Wochen, werden sie wieder aktiv und sind dann eleminierbar.

Danke für die Info, Klaus!
Aber in diesen 2-3 Wochen können sie sich doch auch wieder ganz flott und frisch teilen... Wenn man nach dieser Pause wieder mit ABs anfängt, ist doch auch der benötigte Wirkspiegel nicht sofort wieder da. Ich hab das Gefühl, daß man dann gegen Windmühlen kämpft. Man hinkt doch immer einen Schritt hinterher, oder?

Zum Glück vertrage ich meine ABs gut und kann deshalb "durchtherapieren". Ich möchte nicht, daß mir auch nur eine einzige Borrelie (oder einer ihrer Kumpels namens Bartonella & Co) durch die Lappen geht. Ich will sie ALLE kriegen. Icon_steckenpferd
Nun, ich will auch alle kriegen....Tongue
Das halt ich aber für schwierig.

Doch was ist, wenn die Borrelien in der unangreifbaren Form verweilen, weil sie unter AB- Dauerbeschuß sind, dann kann man sie doch nicht plattmachen !?

Es sei denn, man nimmt Mittel die auch diese Formen zerstören...nur gibt es die überhaupt ?
Ich meine Quensyl u.ä., erwiesen ist das doch auch nicht.
Letzteres Mittel wird ja in der Hinsicht gerade wieder angezweifelt.

Mein Spezi sagt aber, man sollte mit den Pausen immer unter 4 Wochen bleiben.
Wenn der Wirkspiegel erst in villeicht 3 Tagen erreicht sein sollte, macht das doch nichts, bei einer Pause von z.B. 3 Wochen.
Dann fängt man eben 3 Tage früher an. Tongue

Gruß
Klaus
(02.02.2013, 20:48)Klaus schrieb: [ -> ]Doch was ist, wenn die Borrelien in der unangreifbaren Form verweilen, weil sie unter AB- Dauerbeschuß sind, dann kann man sie doch nicht plattmachen !?

Da sie aber - im Gegensatz zu mir Icon_winkgrin - einem Fortpflanzungstrieb unterliegen und diesen nur in Spirochätenform ausleben können, MÜSSEN sie irgendwann von allein rausgekrochen kommen... Und dann --> Icon_fliegebaseball

Ich weiß, jeder Spezi sieht dies wahrscheinlich anders. Es gibt eben kaum Forschung in Sachen chronischer/persistierender Borreliose. Von den anderen Erregern, die auch diese chronischen Beschwerden verursachen können, mal ganz zu schweigen... Und die gesammelten Erfahrungen der Ärzte sind auch noch recht "übersichtlich".
Aber ich hab irgendwie das Gefühl - nee, Gefühle hab ich dabei nicht. Wie soll ich's formulieren? Hmmm. Mich hat die Therapieform der Langzeitantibiose ohne Pausen überzeugt. Nachdem ich zweimal eine superkurze Zwangspause von jeweils nicht mal einer Woche eingelegt hatte, kamen meine Hauptsymptome (Gelenk-, Muskel-, Sehnenschmerzen) sofort wieder, auch trotz starker Schmerzmittel. Kaum hatte ich mit den ABs wieder angefangen, gingen sie zurück. Und an einen Placeboeffekt, der über Monate geht, glaub ICH nicht. Icon_no_happy


Hach, ich weiß auch nicht... Bin auch so ratlos... Icon_nixweiss
Nach einer Woche schon...Confused, so schnell sind die mit der Fortpflanzung doch nicht...tja, es gibt noch viel zu erforschen.

Man muß es an sich selbst spüren, was richtig ist und danach handeln.

Ein Bekannter hatte vor fast 20 Jahren Neuroborreliose, also Lähmungen usw. und bekam nur eine Infu.- Serie im KS !
Es kam nie wieder, höchstens mal ganz leicht bei Wetterwechsel.
Glück gehabt. Cool

Ich kenne welche mit AB- Dauereinnahme über Jahre ohne wesentliche Besserung !

Aber bei Dir helfen die AB ja, das ist doch die Hauptsache. Wink
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