Forum Borreliose & Co-Infektionen

Normale Version: kritischer artikel zu karde _ was meint ihr
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Hallo ihr Lieben,

http://vivalranger.com/index.php/wissens...en-stadium

was haltet ihr von diesem artikel? besonders von den kommentaren? die von helga geben mir zu denken.....
ich bin froh, über 2 monate ABs genommen zu haben und werde jetzt noch mit borrelientropfen arbeiten (enthalten karde, cistus und weihrauch, wurde mir vom borreliosearzt empfohlen). etwas beunruhigt wurde ich über den post, dass karde in verbindung mit alkohol das bakteriumwachstum verstärken soll.... kann ich mir allerdings nicht wirklich vorstellen...

lg jada
Hallo Jada,


Zitat:was haltet ihr von diesem artikel?

Ähm, offengestanden finde ich den Artikel inhaltlich recht zutreffend. Dodgy

Da du aber zwei Monate antibiotisch therapiert wurdest, soll bei dir ja keine Erstbehandlung mit diesen "Borreliosetropfen" stattfinden.
Von daher: Probier es doch einfach aus. Blush
Vermutlich wird es dir nicht schaden und evtl. unterstützt es deine weitere Gesundung. Dem Cistus wird immerhin eine antivirale Wirkung unterstellt und Weihrauch soll antientzündlich wirken (ob in der Zubereitung und Dosierung wie in deinen Tropfen enthalten...keine Ahnung?)


Liebe Grüße

Leonie
Bis auf die Tatsachen, dass man bei einer Wanderröte nach Zeckenstich besser gleich antibiotisch behandelt, statt Bluttests abzuwarten (die im Frühstadium meist noch negativ sind oder höchstens alte Infektionen anzeigen, die dann oft fälschlicherweise als nicht behandlungsbedürftig gewertet werden), finde ich den Artikle recht zutreffend.

Ansonsten ist die Kombi als Nachbehandlung einer antibiotischen Behandlung durchaus ja einen Versuch wert und kann m.E. wenig schaden.

Leonie hat das gut beschrieben, so sehe ich das auch. Icon_winken3

Liebe Grüße Urmel
Mir hat die Karde nix gebracht. Mein Zustand verschlechterte sich kontinuierlich. Nicht mal das Immunsystem arbeitete besser. Die Husterei ging einfach weiter, jede Nacht...
Kommt, unter anderem von den Mykoplasmen.
Hab Karde vor, während, nach Antibiotika, genommen, nix an Wirkung. Wheirauch hat die Gelenkschmerzen aufblühen lassen (2 mal, einige Wochen versucht). Wenn der tatsächlich Kortison ähnlich wirkt, kein Wunder...
Wheirauch half mir nur die Schmerzen von meinem Wirbelsäulenschaden, zu bessern. Ohne konservative Behandlung, paralell, wäre es da auch nicht voran gegangen...
@ all,
ich denke, ich kenne die Borreliose-Tropfen auch, die Jada meint.
(Es ist bestimmt eine Spezial-Mischung einer hiesigen Apotheke Wink)

Selbst hatte ich keinen spürbaren Erfolg. Habe sie aber auch nicht all zulange genommen. Mein Problem war, das ich Tropfen nicht mit in der Tablettenbox einsortieren kann und dann einfach immer mal vergessen habe. ect. pp. (Das ist aber mein eigenes Problem...)
Außerdem fehlte mir der Glaube daran, das es jetzt in einer chron. Situation Wunder wirken soll - aber das ist halt mein eigenes Problem...

Wir haben aber mindestens 2-3 Mitglieder in unserer SHG, die diese Tropfen über längere Zeit (Mindestens halbes Jahr) genommen haben und der Meinung waren, das sich spürbare Verbesserungen eingestellt hätten, bei einem Mitglied wäre nachweislich auch der Titer gesunken.
Man sollte aber auch Pausen dazwischen machen bei Langzeiteinnahmen...

Ob nun Zufall oder Zusammenhang?
Wie Urmel und Leonie schreiben, man kann es nur ausprobieren.
Sicherlich werden die natürlichen pflanzlichen Wirkstoffe schon auch die ein oder andere kleine Wirkung erzeugen und sind als begleitende oder zusätzliche Behandlung eine Option von vielen.

@Hydrangea,
zu deiner "Husterei" - hatte ähnliche Probleme, zwar meist morgends und mit verschleimter Problematik. Alle möglichen Untersuchungen (HNO, MRT, Allergietests, Kehlkopfuntersuchungen) haben nichts gebracht bzgl. einer Ursache. Habe früher ständig ACC (Acetylcystein) Brausetabletten genommen prophylaktisch um den Husten- und Würgreiz, zu entgehen und irgendwie die Arbeit durchzustehen.
Der Blutdruckmittel "Ramipril" (eine Nebenwirkung des Medikamentes =Hustenreiz!) hatte den Hustenreiz noch verstärkt und nach Absetzten/Umstellung wurde wieder einiges besser.
Irgendwann hat sich das ACC auf den Magen gelegt.

Seit ca. 5 Jahren behelfe ich mir nun mit Gelomyrtol-Forte Kapseln und komme damit eigentlich sehr gut zurecht. Die ätherischen Öle scheinen den Verursachern des Hustenreizes die Gelegenheit zu nehmen und ich vermeide damit scheinbar auch starke Erkältungskrankheiten. In den Sommermonaten komme ich meist ohne aus. Aber ich sage/merke immer, wenn die Temperaturen unter 20 grad liegen, geht es wieder los mit Kratzen und Hustenreiz und je nach Bedarf und innerem Gefühl nehme ich dann die Kapseln wieder ein. Manche Tage nur 1x morgens, zeitweise auch mehrmals täglich.
Ist ein kostenintensiver Spaß, aber ohne gehe ich kaputt und für die Nachbarn ist es auch kein "Ohrenschmaus".

Kann jetzt deine Hustenbeschwerden nicht beurteilen., aber ggf. ist es eine Hilfe.

LG FreeNine
Hallo FreeNine,

Interessant, was du über die unterschiedlichen Erfahrungen in der SHG schreibst. Ich werde die Tropfen jetzt einfach mal testen. Hoffe nur, dass ich nicht wieder einen Husten-Rückfall durch sie bekomme.

Gelomyrtol kann ich auch allerwärmstens empfehlen. Das hat meine mehrere Jahrzehnte andauernde immer mal wieder aufflackernde fast chronisch zu nennende Bronchitis komplett ausgeheilt. ein echter mega-erfolg! schon als kind musste ich vor der schule jeden tag viel schleim abhusten, ich dachte, das würde nie besser und hatte mich schon damit abgefunden, bis mein hausarzt mir gelomyrtol empahl, weil er nicht wollte, dass ich mehrfach im jahr eine ab-kur machen soll. das war einer der besten tipps.

lg jada
Etwas off topic, mir half gegen den Husten, Rifampicin und Azithromycin, ging dadurch weg. Werde Gelomyrtol, aber im Hinterkopf behalten Biggrin
(19.11.2015, 19:19)FreeNine schrieb: [ -> ]Seit ca. 5 Jahren behelfe ich mir nun mit Gelomyrtol-Forte Kapseln und komme damit eigentlich sehr gut zurecht. Die ätherischen Öle scheinen den Verursachern des Hustenreizes die Gelegenheit zu nehmen und ich vermeide damit scheinbar auch starke Erkältungskrankheiten.

Genau das ist Aromatherapie. Shy

Und @Jada, ich finde den Artikel deutlich und klar geschrieben.
ich teile die Ansichten, die im Artikel stehen.