Forum Borreliose & Co-Infektionen

Normale Version: Meeresschwamm löst Biofilme auf
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Nach Stevia ist nun auch der Meeresschwamm agelas conifera als Biofilm auflösendes Agens in vitro ausfindig gemacht.

http://www.bayarealyme.org/blog/straight...e-disease/
http://yjdst3t2ce610lp8n38ginr6.wpengine...y_Zeng.pdf

Ob in vivo das möglich und sinnvoll zur Behandlung von Borreliose sein wird, steht jedoch noch in den Sternen.

So wirklich überzeugt bin ich von der bildlichen Darstellung bezüglich der Wirkung jetzt nicht.

Ich frage mich z.B., wenn dann Borrelien z.B. einen Biofilm innerhalb der Synovia oder Gehirnstrukturen bilden, wie da die verschiedenen Mittel überhaupt hinkommen sollen usw. ...

Grüße vom Urmel
Mir ist die ganze Biofilm-Sache nicht klar. Kann jemand meine sicher etwas depperten Fragen beantworten?

Wenn ich davon ausgehe, daß Biofilme da sind, richten die schon durch ihre Anwesenheit Schaden an oder erst, wenn sich Borrelien daraus lösen und und auf den Weg machen?

Womit muß man rechnen, wenn sich Biofilme lösen? Provoziert man durch Lösen von Biofilmen die Notwendigkeit einer Antibiose? Hat man mehr Ruhe, wenn die Biofilme einfach da sind, d.h. können diese dann inaktiv sein und Ruhe geben?

Ich frage, weil ich eigentlich in einem Zustand lebe, der erträglich ist, wenn ich mein Alter mit in die Betrachtung einbeziehe (66) und keine wirkliche Absicht habe, noch großartige Antibiosen zu machen, die meinen Dauerzustand nicht wirklich bessern. Ich würde Antibiosen nur noch bei akuten Schüben wie z.B. dem regelmäßigen Borreliosenachschlag nach einer Grippe oder heftigen Erkältung machen wollen.

Daraus ergibt sich auch die Frage, Stevia zu meiden, wenn ich die Biofilme in Ruhe lassen will.
LG Oolong
Unwissenschaftliche, persönliche Ansicht, von mir:
Ohne AB, bei erträglicher Lebensqualität, würde ich alles meiden, was, möglicherweise, Biofilme knacken könnte.
In der Hoffnung, dass die Bakterien dort ruhen...
Knacken ohne AB, gibt wanderndes Bakterienvolk. Das kann nicht wirklich gut sein.
Unerträgliche Symptome: AB und Biofilmbekämpfung, wenn man das denn versuchen möchte.
So eben meine Laiensicht.
Zitat:Ohne AB, bei erträglicher Lebensqualität, würde ich alles meiden, was, möglicherweise, Biofilme knacken könnte.
In der Hoffnung, dass die Bakterien dort ruhen...
Die Aufgabe von Bakterien ist aber nicht das RUHEN (Phase3)
https://www.abiweb.de/biologie-zytologie...erien.html
Etwas über Biofilmen:
http://forum.onlyme-aktion.org/showthread.php?tid=6077

Nachtrag:
Im engeren Sinne bezeichnet Pathogenität die Fähigkeit eines Pathogens (eines parasitären Organismus wie Bakterien, Pilze, Protozoen oder Parasiten) oder parasitärer Moleküle (Viren, Viroide, Transposons, Prionen), einen bestimmten Wirt durch seinen Ressourcenerwerb zu schädigen. Ihr Gegenteil ist die Apathogenität, d. h. ein solcher Organismus oder Stoff fügt dem Wirt keinen Schaden zu, er ist für diesen apathogen. Die Pathogenität ist zwar in erster Linie eine Eigenschaft des Pathogens, entsteht jedoch erst im Kontakt mit einem Wirt.[4] Die Pathogenität wird durch geschwächte Wirte, z. B. bei einer Infektion mit Pneumocystis carinii oder Cryptosporidium in Patienten mit Immunsuppression, verstärkt.[4]
Aus:
https://de.wikipedia.org/wiki/Pathogenit%C3%A4t
Es gibt ja aber auch gute Biofilme wie auf Schleimhäuten auch im Darm . Was passiert mit denen. Weitere Frage , können die schlechten Bakterien so imZaum gehalten werden, dass sie nur wenig Schaden anrichten können? Sozusagen das komplexe zusammenwirken wie in einem Staat? Was passiert wenn Staaten keine Staatlichkeit mehr haben, gibts täglich in den Nachrichten.

So gesehen wäre das schon auch eine interssante Frage was tatsächlich passiert, wenn man ohne konkreten Plan experimentell vorgeht.
(02.12.2015, 19:06)Oolong schrieb: [ -> ]Womit muß man rechnen, wenn sich Biofilme lösen? Provoziert man durch Lösen von Biofilmen die Notwendigkeit einer Antibiose? Hat man mehr Ruhe, wenn die Biofilme einfach da sind, d.h. können diese dann inaktiv sein und Ruhe geben?
LG Oolong

Hallo Oolong,
Vor der Diagnose Chr. Neuro-Borreliose also während 38 Jahren wurde in vielen Krankenhausaufenthalten Neurologische Schäden und andere unklare Diagnosen auch Cysten festgestellt.

1. Lt. Bericht CT-BWS Th 5/6 rechts 2 cm große,glatt begrenzte,homogen weichteildichte Struktur unklarer Genese. z.B. mediastinale Cyste.

2.Auch in der Lunge wurde eine Cyste1,5 cm festgestellt.

3.Unkarer Befund oberhalb der Blase gelegen.

Warum zähle ich das hier auf ? Diese unklaren Strukturen waren meines Erachtens Biofilme die sich in den vielen Jahren gebildet hatten.
Das bedeutet jedoch keineswegs, daß die Borreliose still im Gewebe ohne Schmerzen und Symptome verharrt hätte.

Im Gegenteil, ich vegitierte ich in meiner Wohnung und wartete auf den Tod.

Im Jahr 2000 wurde die Diagnose Borreliose gestellt und die Behandlung begann.
Dadurch löste sich unter entsetzlichen Schmerzen/ Luftnot usw. eine sogenannte Cyste um die andere auf.
Bei einem Kontroll- Ct war keine Cyste mehr zu sehen.

Der letzte Biofilm im Gehirn löste sich über Monate mit anhaltenden Kopfschmerzen,Augenproblemen und vielen anderen Symptomen auf.
Dadurch verstopfte der Biofilm die Gefäße im Gehirn. Zwei schwere Schlaganfälle waren die Folge.Wie im Forum und auf meiner eigenen Seite beschrieben.

Ich kann meine Vermutung natürlich nur bei meinem HA und auch bei meinem Spezi äußern.

Die Borreliose incl. 4 Co- Infektionen kann bei einigen Fachärzten niemals die Ursache für einen Leidensweg von 51 Jahren und allen ungeklärten Symptomen sein.

Warum wird die Krankheit bis heute noch immer nicht anerkannt?

Warum wird HIV ohne Wenn und Aber behandelt, gestern im Welt Aids-Tag gewürdigt ?

Welche Interessen stecken hinter der Leugnung einer chr. Borreliose ?
Ja, ich stelle diese unerwünschten Gedanken und Fragen in der Hoffnung, daß alle an Borreliose Erkrankten und leidenden Menschen irgendwann eine Antwort,Anerkennung und Therapie über alle GKKs erhalten.

viele Grüße
Ingeborg