Forum Borreliose & Co-Infektionen

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Zitat:"Wenn Sie an einer seltenen Krankheit leiden, können Sie froh sein, wenn es dafür Medikamente gibt ..."
So beginnt der Beitrag.
Zitat:Video: Gekaufte Forschung – Wie Konzerne an deutschen Hochschulen forschen lassen

11.08.16 | 07:06 Min. | Verfügbar bis 11.08.2021

Immer mehr Forschung an deutschen Hochschulen wird mittlerweile von Unternehmen bezahlt, die kommerzielle Interessen haben. Dazu schließen die Universitäten immer häufiger „Kooperationsverträge“, die allerdings streng geheim sind. Begründung: Man wolle Freiheit von Forschung und Lehre schützen. MONITOR konnte jetzt Einblick nehmen in einen solchen Vertrag. Und der zeigt: Der Einfluss von Unternehmen greift weit in die Autonomie der Universitäten ein, viel weiter als bisher bekannt.
http://www.daserste.de/information/polit...n-100.html

Genau an einer Uni wurde bei mir nach einer langen Ärzteodysse vor 8 Jahren ein Verdacht auf "chronische Borreliose" festgestellt. Mein Hausarzt durfte handeln. 4 Wochen Antibiotika.

(Die hätte ich damals ggf. nicht mal verordnet bekommen, wenn ich nicht durch Nachfrage zur Statistik des Gesundheitsamtes (wo eine Meldung der Borreliose erfolgte. - Meldepflicht), wo ich mich infiziert habe , informiert wurden wäre. Und erst mit dieser Info vom Gesundheitsamt konnte ich meinen Hausarzt gezielt befragen.)

Mit der Antibiotikatherapie war ich ja im Sinne der Medizin ausgeheilt.

Aber es war nicht so. Viele Symptome kamen zurück bzw. verstärkten sich.
Alle anderen Differenzialdiagnosen wurden von der Uni ausgeschlossen. Letztendlich hieß es, wir sehen u.a. an ihrem Labor (Entzündungwerte ect.) dass sie eine Erkrankung haben, können Ihnen aber nicht sagen um welche Erkrankung es sich handelt und somit können wir sie nicht behandeln.
(Diese Aussage bekam ich aber ohne Zeugen.)

Mir stellen sich gerade FRAGEN über FRAGEN.

- Warum fehlt es an Forschungsergebnissen z.B. zur chronischen Borreliose, so dass sich die Ärzte in der Weiterbehandlung nicht einig sind?
- Verdient die Pharmaindustrie inkl. Gesundheitswesen ggf. mehr, wenn sie immer wieder nur Krankheits-Symptome behandeln, aber der Ursache nicht auf die Spur gehen?
- Wieso kann man beim Ötzi feststellen, das er Borreliose hatte. Bei uns streitet man sich - Borreliose ja/nein?
- Sind es wirklich nur so wenige Patienten, die an einer chronischen Borreliose leiden oder sind wir doch alle psychisch krank?
- Ist chronische Borreliose so selten, dass es keinen Handlungsbedarf gibt?
- Warum sind die Zentren zur Erkennung von seltenen Krankheiten so überfüllt von Anfragen?

usw.
Ich habe es gesehen. Wollte es nicht einstellen. Der Eindruck, einige wenige sitzen hier im Land im gemachten Nest, verstärkte sich bei mir. Was die Direktorin da erzählte, mir wurde die Luft knapp.
Genau so eine Sch ... auf Kosten des Steuerzahlers und der Forscher.
http://www.zeit.de/2013/38/militaerforsc...en/seite-3
(12.08.2016, 13:15)FreeNine schrieb: [ -> ]Verdient die Pharmaindustrie inkl. Gesundheitswesen ggf. mehr, wenn sie immer wieder nur Krankheits-Symptome behandeln, aber der Ursache nicht auf die Spur gehen?

Selbst wenn man jetzt zwei Jahre Antibiose nimmt, guck doch mal nach, was es PRO MONAT kostet, wenn man Rheuma- oder gar MS-Patient ist! Davon abgesehen könnte man ja aus Versehen gesund werden, dann wär nüscht mehr mit lebenslanger Therapie oder sicherem Quartalspatienten beim Facharzt.
Willkommen im Kapitalismus...
Kleine Anmerkung: Blöd nur, dass die Geheilten dann auch wieder Arbeitsfähig sein könnten...und nix isses mehr mit Psychoschublade...die für die Ärzte sehr lukrativ ist...Icon_eazy_kotz_graete