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Wirkung von Ölen auf Borrelien - Druckversion

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RE: Wirkung von Ölen auf Borrelien - AnjaM - 29.04.2019 09:09

Hallo Luddi, ätherisches Knoblauchöl möchtest du nicht probieren. Biggrin Ich bin echt gestählt, was die Verwendung von Knoblauch betrifft. Hab Knoblauchextrakte im Anschluss nach meinen anfänglichen Antibitotika-Therapien wochenlang eingenommen. Auch da hab ich schon gestunken. Aber ätherisches Knoblauchöl toppt das alles. Wenn es denn da mal ein Medikament geben sollte, dann nimmt man sich besser eine lange Auszeit und geht in die Wildnis mit wochenlangem Vorrat und meidet andere Menschen. Ich konnte mich selbst nicht mehr riechen, Luddi, nach meinem Selbstversuch. Confused

Es ist auch nicht klar, welche Wege genau ätherische Öle im Körper dann nehmen. Bei der innerlichen Einnahme geht der Weg durch die Leberpassage und da werden ätherische Öle so umgewandelt, dass z.B. bei einigen die Wirkung komplett flöten geht (so z.B. bei ätherischem Thymianöl).

Die Studien von Zhang zu ätherischen Ölen sind allesamt nur in vitro gemacht worden. Es gibt noch keine Mausstudie dazu, geschweige denn Tests mit Menschen.


RE: Wirkung von Ölen auf Borrelien - Luddi - 29.04.2019 09:18

Danke Anja, dann werde ich mal gaaaanz sanft starten und lediglich die Knoblauch Dosis in meinem Salatdressing erhöhen ;-)


RE: Wirkung von Ölen auf Borrelien - Valtuille - 29.04.2019 18:40

Zur innerlichen Einnahme ist hier ein guter Artikel, den Anja an anderer Stelle schon einmal verlinkt hat:
https://www.aroma1x1.com/aetherische-oele-innerlich-einnehmen/?fbclid=IwAR3i52zZnpVSOgqUWYaDwohLMe1k-kFItddZoWuX-4hdXg4u9cks6PS1dpg

Dass man mit der Ernährung ansatzweise auch nur in die Nähe der minimalen Hemmkonzentration kommt, halte ich für sehr unwahrscheinlich. Schaden wird Knoblauch oder Bärlauch, sofern man es verträgt und kein Problem damit hat, bei höheren Dosierungen "Van Helsing" genannt zu werden, natürlich nicht und kann andere gesundheitsfördernde Eigenschaften haben, aber weniger als Antibiotikum... Vor allem nicht in den schlecht durchblutenden Gegenden. Eventuell gilt das gleiche für Stevia-Tinkturen, die bei Sapi als vergleichbar gut wie die Zhang-3er-Kombi abgeschnitten hat. Wobei ich, wenn ich die Wahl habe, Stevia den Vorzug gebe, wenn es hoch dosiert sein soll (auch wenn ich Knoblauch und Oregano gerne in der Küche verwende).

Eine äußerliche Anwendung (auch hier nicht pur!) ist natürlich auch eine Möglichkeit, bspw. bei den schmerzenden Stellen, wobei Anja hier viel mehr dazu sagen kann (bzw. sollte als ich).


Ansonsten gibt es hier eine Diskussion zur Zhang-Studie (ätherische Öle):
https://forum.onlyme-aktion.org/showthread.php?tid=10271

unter anderem hier wurde schon zuvor über ätherische Öle diskutiert:
https://forum.onlyme-aktion.org/showthread.php?tid=7049
https://forum.onlyme-aktion.org/showthread.php?tid=5389

Wenn es wirklich in der Behandlung von Beschwerden, die nach gängigen Antibiotikatherapien bleiben, effektiv ist, hätte sich das vermutlich schon herum gesprochen :(.