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Ätherische Öle bei Spätborreliose (Diskussion zu Zhang et al.)
#21

(24.05.2017, 15:21)Markus schrieb:  Ich hatte gestern einen Tropfen auf dem Unterarm verrieben. Danach wurde die Stelle großfächig rot und hat gebrannt. Ist das normal, Anja?

Pur draufgetropft? Dann ja. Es ist auch in Verdünnung ein hautreizendes ätherisches Öl. Übertreib bitte solche Anwendungen nicht - es besteht die Gefahr, dass du dir eine Allergie anzüchtest und das wäre wirklich jammerschade, wenn dies aufgrund von zu wenig Verdünnung passiert.

Ich würde dir auch echt anraten langsamer zu machen und nicht gleich in die Vollen zu gehen.

lg, Anja
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#22

@Anja: Du könntest dich mit deiner Kritik an der Studie bzw. Frage mal direkt an Zhang wenden (wegen Reinheit der Öle), seine Emailadresse steht ja im Artikel zur Korrespondenz mit drin.
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Thanks given by: AnjaM
#23

Habe nun auch erste Erfahrung mit ätherischen Ölen gemacht (auf der Haut). Ich habe leider das Gefühl, dass sie bei mir leicht neurotoxisch wirken :-( Habe verstärkte Neuropathien wenn ich sie regelmäßig (d.h. 1-2 mal am Tag) auftrage. Es handelt sich um eine 18-%ige Mischung. Verwendete Öle: Oregano, Thymian, Zimt, Zitrone.
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#24

Hat hier schon jemand selbst versucht, ätherische Öle einzunehmen? Ich habe wenn eine Grippe beginnt jeweils täglich 3x 2 Tropfen Oreganoöl eingenommen und es hat die Grippe schnell gestoppt. Sonst hatte ich jedes Jahr Eine die die üblichen 2 Wochen gedauert hat, mit Oreganoöl sind es zwischen 3 bis maximal 5 Tage.

Allerdings warnt mich ein rotes Lämpchen in meinem Inneren, Oreganoöl mehr als ein paar Tage zu nehmen. Ich möchte mir keine Allergie anzüchten und dieses scharfe aber hilfreiche Mittel kann auch gefährlich werden.
Deshalb hätte ich Angst es andauern über Monate einzunehmen.

Ich überlege mir nun, ob es möglich wäre diese Gefahr zu umgehen, indem ich täglich ein andres der von Zhang getesteten Öle einnehme. Zum Beispiel am Montag Zimtöl morgens und abends 1 -2 Tropfen, Dienstag ist Oreganoöl dran, dann Knoblauchöl, Nelkenöl, Gingerlily, Melisse, Teebaum. Jeden Tag was anderes und dann wieder von vorn beginnen.
Was findet ihr dazu? Bin im Moment grade wieder sehr verzweifelt, da es mir schlecht geht.
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#25

Hallo serpi,

ich wäre ein wenig vorsichtig mit ätherischen Ölen, die zur Einnahme eigentlich nicht gedacht sind. Hast Du es schon einmal mit Rizolen probiert?
Diese sind zur Einnahme gedacht,- sollten aber trotzdem mit Bedacht anfänglich sparsam dosiert genommen werden und können bei Verträglichkeit aufdosiert werden.
Was möchtest Du mit Ölen bekämpfen? Welche Symptome belasten dich seit wann?

Rizole als Beispiel hier:  https://www.naturheilt.com/rizol-therapie/

Grüße von micci

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#26

Hallo Micci,

mich belasten seit bald 20 Jahren immer wieder dieselben Symptome:
Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Verkrampfungen der Muskeln mit Schmerzen, einschlafen von Händen, Bauch, Zunge, Füsse vor allem nachts,
Gelenkprobleme mit Schwellungen vor allem Finger, Schultern und Hüftschmerzen, Konzentrationsschwäche.

Begonnen hat das Ganze kurz nach einem Zeckenbiss. Bei diesem hatte ich zwar keine Rötungen aber starke grippeähnliche Symptome, allerdings ohne Erkältungssymptome. Mein damaliger Arzt lachte mich aus als ich den Zeckenbiss erwähnte. Er meinte, ich hätte einfach irgendeinen von 1000en Viren aufgelesen, das hänge nicht mit dem Biss zusammen. Dies da ich keine Rötung hatte.

Im Lauf der Jahre kam dann die Autoimmunerkrankung Mastozytose dazu. Dank der histaminarmen Diät die ich befolge, habe ich diese im grossen ganzen im Griff. Aber was immer wieder schlimm ist sind diese Schmerzschübe, frozen Schulter (vor allem die Rechte), enorme Rückenschmerzen. aufgeschwollene Finger. Ich bin oft bei Schmerztherapeutin (Osteopathie etc.) aber es kommt immer wieder in Schüben. Zurzeit kann ich kaum noch schlafen wegen den Schmerzen.
Ich war auch mal bei "dem" Zeckenarzt in Zürich, aber der glaubt nicht das ich Borreliose habe. Er hat durch die Untersuchung zwar feststellen können, dass ich eindeutig schon gebissen wurde, meinte aber trotzdem das sei Gicht oder Rheuma.
Der Rheumaarzt zu dem er mich schickte sagte dann ich hätte Fibromyalgie.
nach Storl habe ich mal 4 Monate die Kardentinktur genommen, danach gings eine Zeitlang besser. Ebenso hab ich es auch schon mit Cistrosentee eine zeitlang kurieren können. Aber mein Magen ertrugt die Cistrose nicht so gut. Seit 2 Jahren nehme ich OPC, das ja ähnliche Inhaltsstoffe haben soll.
Auch neurologisch (wegen einschlafen der Zunge, Glieder, wurde ich neurologisch untersucht, aber da ist offenbar alles palletti.
Abgeschirmt gegen Elektrosmog bin ich auch, ich habe in meiner Verzweiflung wirklich schon viel versucht.
Da ich längst eine Ärzteodyssee hinter mir habe, bin ich nun soweit, dass ich eben an Selbstversuche mit den ätherischen Ölen von Zhang denke.
Natürlich auf vorsichtiger Basis. Kennst du dich aus damit?
Rizole habe ich noch nie genommen, habe aber etwas Bedenken deswegen, da ich an Reizdarm mit Durchfall leide.

LG
Serpi
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Thanks given by: micci
#27

Hallo Serpi,

Ätherische Öle habe ich in Kapselform bereits genommen mit Rizol wegen meiner Reizdarmbeschwerden und Candida. Das war Oregano und Teebaumöl, andere Phytobiotika als Pulverkapseln.
Wenn du Mastozytose hast, musst Du dich ja ziemlich einschränken. Du schreibst, dass Du das gut im Griff hast, dann aber auch, dass Du Reizdarm mit Durchfällen hast. Also doch nicht im Griff? Hast Du mal Test gemacht wie zur Dünndarmfehlbesiedlung (SIBO) oder eine Mikrobiomanalyse, leaky gut, Parasiten im Darm, Pilze oder Intoleranzen? Wäre wichtig, da unser Immunsystem im Darm sitzt. 

Ich kann dir zu deinen Schmerzattacken leider nichts raten, aber vielleicht schreibt hier noch jemand etwas dazu.

Meine Darmbeschwerden sind jedenfalls durch viel Phytobiotika über einen langen Zeitraum und Ernährungsumstellung viel besser geworden.
Das musste ich auch ohne ärztliche Unterstützung hinbekommen. Manchmal hilft eben nur ausprobieren.

Grüße,
micci

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Thanks given by: borrärger
#28

(11.06.2022, 08:35)serpi schrieb:  Allerdings warnt mich ein rotes Lämpchen in meinem Inneren, Oreganoöl mehr als ein paar Tage zu nehmen. Ich möchte mir keine Allergie anzüchten und dieses scharfe aber hilfreiche Mittel kann auch gefährlich werden. Deshalb hätte ich Angst es andauern über Monate einzunehmen.

Wäre es denn mgl. Oregano feingemahlen (auch in Kapseln) einzunehmen? Dann wäre das Öl weniger konzentriert und dazu würde das volle Spektrum an Inhaltsstoffen in Magen-Darm ausgleichender, weil präbiotisch, wirken. Bei Melisse wäre auch eine Matcha-artige Zubereitung mit Komplettverzehr denkbar... Weissdornblätter/blüten sind dazu noch ein koffeinfreier Grünteeersatz, ebenfalls eine Option, wenn gutverträglich...
- Lebensmittel-Verträglichkeitsliste (04/2016)

Hier wird Oregano auch gar nicht erwähnt:
- https://www.mastzellaktivierung.info/de/...l#kraeuter
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#29

Oregano und Schnupfen.
Oregano-Öl als pflanzliches Antibiotikum? | Medizin Transparent (medizin-transparent.at)
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Thanks given by: Claas
#30

(15.06.2022, 00:55)fischera schrieb:  Oregano und Schnupfen.
Oregano-Öl als pflanzliches Antibiotikum? | Medizin Transparent (medizin-transparent.at)

Klar sind konzentrierte äth. Öle immer mit Vorsicht zu geniessen. Portale wie MT sind allerdings auch in sofern blind, als sie allein vorhandene Studien auswerten und die Erfahrungsheilkunde eher ignorieren. Was dann dann ein Dilemma kontra breitem empirischen Erkenntnisgewinn ist... zudem ist es ja einfach zu behaupten, dass es keine nachgewiesenen gesundheitlichen Wirkungen gibt, wenn es nun mal keine breite sich kommerziell besonders lohnende Forschung dazu gibt oder geben wird. Da bleibt ja dann nur, eigene Erfahrungen zu sammeln und sich darüber bzw. mit einem fach- und sachkundigen Heilpraktiker oder Arzt des Vertrauens auszutauschen...
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