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Mein Krankheitsverlauf und Ängste
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Partykirsche Offline
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Beitrag #111
RE: Mein Krankheitsverlauf und Ängste
Achja, Chlamydia pneumoniae und Rheumafaktoren waren negativ.
25.01.2018 23:27
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flausina Offline
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Beitrag #112
RE: Mein Krankheitsverlauf und Ängste
Liebe Partykirsche,

das alles ist ja mehr als unbefriedigend (Euphemismus). Ich habe noch eine Idee für Dich, die aus meiner eigenen seltsamen Geschichte entspringt:

Ich habe seit 2002 die Verdachtsdiagnose MS, seit 2004 die Diagnose MS. Hatte vor 1 1/2 Jahren einen schweren Schub mit "abgereisten Händen" etc, der - wie immer bei mir - nicht richtig auf die 11 Cortison-Infusionen ansprach, die ich im Laufe der Zeit bekam. Dafür ging es mir absolut dreckig.

Meine Hausärztin, die sehr offen für alternative Medizinbereiche ist, schickte mich mit Nachdruck zu einer Frau, die mit Biomagnetismus-Medico nach Dr. Goiz arbeitet. Ich zierte mich eine ganze Weile, ging dann aber mangels Alternativen hin.

Ich wurde nur mit Magneten und "Gemurmel" behandelt, und nach der ersten Behandlung wurde mir gesagt: "Sie haben vier aktive Borrelienstämme im Körper." - Das fand ich höchst spooky, ABER mir fiel ein, dass 2002 schon mal irgendwas mit Borrelien in meinen Unterlagen aufgetaucht war. Zu Hause sah ich nach und ja: bereits 2002 waren Antikörper auf vier Borrelienstämme gefunden worden, das ganze wurde aber mit der "volkstypischen Durchseuchung" abgetan. Sogar ein Passus mit dem Begriff "Verdacht auf Neuroborreliose" tauchte auf, wurde aber nicht Ernst genommen.

Ich schreibe das jetzt für Dich auf, weil das vielleicht für Dich ein Weg sein könnte, an eine Diagnose zu kommen? Ich hatte das ganze dann noch zur Sicherheit im Labor abklären lassen, und ja, auch hier wurde das ganze bestätigt.

Ich hoffe, Du kommst weiter und findest endlich Hilfe.

Liebe Grüße
flausina
26.01.2018 12:17
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Markus Offline
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Beitrag #113
RE: Mein Krankheitsverlauf und Ängste
(25.01.2018 23:27)Partykirsche schrieb:  Achja, Chlamydia pneumoniae und Rheumafaktoren waren negativ.

Hast du die Befunde schriftlich oder wurde das nur so gesagt? Denn auf mündliche Auskünfte würde ich nichts geben, ich weiß aus Erfahrung, dass die meisten Ärzte eine Erregerserologie nicht interpretieren können.

Was ist mit anderen Erregern (Yersinien, CTR), wurden die nicht untersucht? Bei rheumatischen Beschwerden wäre das angesagt.

Dr. Rainer Rothfuß: Feindbilder pflastern den Weg zum Dritten Weltkrieg
26.01.2018 13:00
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mikky Offline
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Beitrag #114
RE: Mein Krankheitsverlauf und Ängste
Ich schließe mich Markus an. Laß dir die Befunde schriftlich geben und stell sie mal hier rein. Und auch die anderen Erreger würde ich nicht auslassen. Und auch wenn sich da nichts finden läßt, darfst du deshalb nicht den Mut verlieren. Wir haben ja schon über die Möglichkeit gesprochen, daß dein Immunsystem aus irgend einem Grund keine Antikörper bildet oder daß die Tests falsch negativ sind. So wie ich deine Geschichte in Erinnerung habe, hattest du einen Zeckenbiß, bevor die Beschwerden begonnen haben. Ich finde, das darf man nicht ignorieren.

Dein Hausarzt glaubt also an eine Übersäuerung. Nun, ich dachte eigentlich, daß Medizin eine Wissenschaft wäre und keine Glaubenssache. Wenn er an eine Übersäuerung glaubt, warum läßt er dann nicht die entsprechenden Messungen machen? Man kann sowas doch messen:

https://www.praxisvita.de/wie-laeuft-bei...-7789.html

Eine Ernährungsumstellung oder basische Mittel können eine Genesung ja wohl sicherlich positiv beeinflussen. So wie du deine Beschwerden beschreibst, kann ich mir aber nicht vorstellen, daß du davon alleine gesund wirst. Ich bin nach wie vor der Meinung, daß du schlechte Ärzte hast. Warum wurden da jetzt in Sachen Tests wieder nur halbe Sachen gemacht? Ich würde nicht aufgeben, sondern weitere Ärzte aufsuchen. Du hast derzeit noch keinen einzigen Therapieversuch hinter dir! Es scheitert an der Diagnose. Wenn wirklich kein Arzt eine Diagnose stellen kann, sollte man auf Verdacht therapieren, denke ich.
26.01.2018 17:57
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Partykirsche Offline
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Beitrag #115
RE: Mein Krankheitsverlauf und Ängste
NEEEIN jetzt ist mein ganzer Text weg!
Also nochmal Kurzfassung:
@flausina: abgefahren! An sowas hatte ich tatsächlich auch schon gedacht. Danke für den Tipp, hört sich echt interessant an! Ist ein Heilpraktiker genauso gut? Da hab ich eine gute Adresse bekommen.
@Markus: nur telefonisch, weil zu große Entfernung Arbeitsstelle-Arztpraxis und ich keine Überstunden mehr habe um nochmal hingehen zu können.
@mikky: Halbe Sachen, weil ich nur Chlam. angefordert hatte... war schon so schwer, ihn dazu zu überreden... ich wollte den Bogen nicht überspannen.
26.01.2018 18:40
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flausina Offline
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Beitrag #116
RE: Mein Krankheitsverlauf und Ängste
(26.01.2018 18:40)Partykirsche schrieb:  @flausina: abgefahren! An sowas hatte ich tatsächlich auch schon gedacht. Danke für den Tipp, hört sich echt interessant an! Ist ein Heilpraktiker genauso gut? Da hab ich eine gute Adresse bekommen.

Liebe Partykirsche,

es gibt sicherlich auch Heilpraktiker, die diese Biomagnetismus Medico-Ausbildung haben. Aber das ist das entscheidende. Googel doch einfach mal, ob ein Therapeut dieser Methode in deiner Nähe ist.

Denn das faszinierende ist, dass auch sämtliche Co-Infektionen, Vitamin-Mangel etc. "durchgefragt" werden. Ich war hochskeptisch, doch ich habe einiges im Labor hinterher überprüfen lassen, und es hat immer gestimmt.

Nach der Diagnostik wird dann mit Magneten behandelt, und auch das scheint zu funktionieren, denn ich hatte zum Teil derbe Herx-Reaktionen.

Einen Versuch ist es auf alle Fälle wert!

Liebe Grüße
flausina
27.01.2018 12:35
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mikky Offline
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Beitrag #117
RE: Mein Krankheitsverlauf und Ängste
Hallo Partykirsche,

klar, ich mach das auch so bei den Ärzten, daß ich nicht alles auf einmal anfordere. Man ist ja auch für halbe Sachen dankbar. Immerhin besser als gar nichts. Man muß ja Geduld haben mit unseren Medizinern des 21. Jahrhunderts!

Die Idee mit der Übersäuerung finde ich nicht schlecht. Ich habe da eine Seite gefunden, wonach sowas bei Asthma-Patienten besonders häufig vorkommen kann:

https://www.praxisvita.de/eine-uebersaeu...-7786.html

"Eine respiratorische Azidose, bei der die Ausatmung von Kohlendioxid verringert ist, kann aufgrund einer chronischen Verengung der Atemwege, beispielsweise bei Asthma bronchiale oder einem Lungenemphysem, entstehen. "

Ich finde schon, daß man dem nachgehen sollte, und zwar bevor man auf Verdacht Antibiotika nimmt. Auf Verdacht AB zu nehmen, sollte nur der letzte Weg sein, wenn einem nichts anderes mehr einfällt. Vorher muß Ausschlußdiagnostik getroffen werden. Ich dachte eigentlich, daß das bei dir schon geschehen wäre, aber offenbar können unsere Ärzte nicht einmal das. Es ist doch nicht dein Job, dem Arzt zu sagen, was er testen soll! Der Arzt sollte von selber drauf kommen.

Übrigens schicken die allermeisten Praxen Befunde auch per Post. Man muß dafür nicht extra wieder hinfahren.
28.01.2018 09:18
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mikky Offline
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Beitrag #118
RE: Mein Krankheitsverlauf und Ängste
Hallo Partykirsche,
du hast lange nichts mehr von dir hören lassen. Wie geht es dir denn jetzt? Wir alle würden gerne erfahren, wie es bei dir weitergegangen ist. Hast du ein Mittel gefunen? Bist du schon auf dem Weg der Besserung? Oder kämpfst du noch?
05.03.2018 18:00
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Partykirsche Offline
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Beitrag #119
RE: Mein Krankheitsverlauf und Ängste
Hallo ihr Lieben,

tut mir Leid, dass ich so lange nichts mehr von mir hören hab lassen. Bei mir war die Hölle los in den letzten zwei Monaten, u.a. weil ich gekündigt habe und anschließend dem Mobbing meines Chefs ausgesetzt war. Dann war ich zweimal krank, meine Oma ist ins Krankenhaus gekommen, ich hatte an der rechten Hand aufgrund eines Arbeitsunfalles eine Gipsschiene, dann hatten mein Freund und ich Geburtstag, und, und, und.

Meine Gelenkschmerzen sind seit der Basica-Kur nicht mehr aufgetreten. Auch das Knacken ist verschwunden, nur mein rechtes Knie (was ja immer am meisten geschmerzt hat) knackt immernoch.

Ich kann nun gut mit den restlichen Symptomen leben, die da wären:
Ab und zu noch Atemprobleme, aber lang nicht mehr so schlimm wie am Anfang.
Die Haarwurzelschmerzen haben sich auch verbessert, manchmal spür ich gar nichts mehr davon.
Das nächtliche Herzrasen kam noch ein paar mal vor, hat sich aber auch weitesgehend verabschiedet.
Ich kann auf jeden Fall sagen, dass es mir sehr viel besser geht. Was es jetzt letztendlich war, kann mir niemand sagen. Ich hoffe auf jeden Fall, dass ES nie wieder kommt...
Sobald die Extrasystolen auftreten, nehme ich ein Kalium-Magnesium-Präperat und der Spuk ist am nächsten Tag wieder vorbei.
Am Dienstag beginnt mein neuer Job und ich versuche mich voll und ganz darauf zu konzentrieren.
Liebe Grüße
31.03.2018 13:59
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