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Unfallversicherung für Borreliose
#1

Heute war ich bei meiner Krankenkasse..DebeKa nebenher bemerkt.
Und man erklärte mir, ja hätten sie eine Unfallversicherung bei uns, wäre die Kostenübernahme für diverse Behandlungsmethoden und medikamente gesichert.
Also schaut mal nach DebeKa Unfallversicherung Comfort.
Über Beiträge habe ich noch keine Info.
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#2

Da würde ich mir aber eine sehr genau Liste der Leistungen, bzw. Ausschlusskriterien bei B. schriftlich geben lassen.
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Thanks given by: magihe , FreeNine
#3

(26.01.2018, 14:13)Optimist schrieb:  , wäre die Kostenübernahme für diverse Behandlungsmethoden und medikamente gesichert.
Da stellt sich mir die Frage, welche Nachweise der Erkrankungen akzeptieren sie. Und ist nach Erstbehandlung nach Standard, die Borreliose für sie auch ausgeheilt. Wie will man nachweisen, dass die Symptome in Folge noch von der Borreliose kommen. - Denn das sind genau die Probleme, die die anderen Versicherungen (z.B. BG, DRV usw.) genau dann auch machen, wenn sie zahlen sollen bzw. die Folgen der Erkrankung anerkennen sollen.

Bei einer Änderung meiner Unfallversicherung bei der o.g. hat man mir das nämlich auch angeboten und ich musste sagen, dass kommt leider zu spät. Über die Nachweise usw. könnte mir der Mitarbeiter aber auch keine Auskunft geben.

“Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.” Mahatma Ghandi

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#4

(26.01.2018, 22:35)FreeNine schrieb:  
(26.01.2018, 14:13)Optimist schrieb:  , wäre die Kostenübernahme für diverse Behandlungsmethoden und medikamente gesichert.
Da stellt sich mir die Frage, welche Nachweise der Erkrankungen akzeptieren sie. Und ist nach Erstbehandlung nach Standard, die Borreliose für sie auch ausgeheilt. Wie will man nachweisen, dass die Symptome in Folge noch von der Borreliose kommen. - Denn das sind genau die Probleme, die die anderen Versicherungen (z.B. BG, DRV usw.) genau dann auch machen, wenn sie zahlen sollen bzw. die Folgen der Erkrankung anerkennen sollen.

Bei einer Änderung meiner Unfallversicherung bei der o.g. hat man mir das nämlich auch angeboten und ich musste sagen, dass kommt leider zu spät. Über die Nachweise usw. könnte mir der Mitarbeiter aber auch keine Auskunft geben.

Ich habe auch derzeit keine ahnung welche pferdefüsse da noch lauern und habe lediglich die mündliche aussage einen debeka-mitarbeiters, der nicht provisionsabhängig arbeitet.
Mir ist klar, für mich kommts nicht in frage, altinfektionen werden sicher nicht übernommen.
Aber...es steht jedem frei sich zu informierenund dann für sich zu urteilen obs sich lohnt.
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Thanks given by: FreeNine
#5

Hallo,

das Thema ist zwar schon älter, aber ich dachte, ich berichte mal kurz, weil ich besagte Versicherung habe.
Ich wusste gar nicht, dass meine Unfallversicherung Borreliose abdeckt. Mein Versicherungsmakler machte mich dann darauf aufmerksam, dass ich den Zeckenbiss bei der Versicherung melden sollte, um ggf. Leistungen zu erhalten. Er sprach dabei explizit an, dass es ja auch Jahre später z.B. noch zu Invalidität infolge der Infektion kommen könnte, d.h. hierbei geht es durchaus auch und gerade um Spätfolgen der Borreliose. Dass diese laut Ärzten bei mir gerade als ausgeheilt gilt (wegen besagter Erstbehandlung), hatte ich vorher sogar erwähnt, das scheint dabei dann aber keine Rolle zu spielen.

Die Meldung an die Unfallversicherung muss auch nicht im Moment des Zeckenbisses gemacht werden (den man ja ggf. nicht bemerkt oder weiter beachtet), sondern erst, wenn der Arzt die Borreliose diagnostiziert. In dem Fall wäre dann auch ein Spätstadium noch ein Fall für die Versicherung, wenn der eigentliche Biss schon viel länger zurückliegt und evtl. sogar schon vor Abschluss der Versicherung stattgefunden hat. Klar, für alle, die bereits die Diagnose haben, ist es dann vermutlich trotzdem zu spät, die Versicherung noch abzuschließen. Nichtsdestotrotz scheint mir das hier tatsächlich eine Versicherung zu sein, die bei Borreliosefolgen greift.
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Thanks given by: mikky
#6

Ich habe diese Woche auch noch einen Termin mit dieser Versicherung.
Bei einem vorherigen Termin wurde uns erzählt, dass die Versicherung Borreliose mit abdeckt. Da es aber keinen 100% igen Nachweis einer Borreliose gibt, hatte ich gefragt, wie denn nachgewiesen sein muss, dass die bzw. ev. Folgen mit der Borreliose zusammenhängen, also dass die Versicherung im Fall der Fälle dann auch eintritt. Das konnten sie mir nicht sagen und wollten sich schlau machen. Wenn ich nach dem Gespräch mehr weis, berichte ich! Wink

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Thanks given by: mikky
#7

Die Versicherungsvertreterin hatte vergessen sich weiter zu erkundigen. Sad
Sie meinte nur, dass der Nachweis ja wohl ein positiver Labortest sei und der Befund eines Arztes. Darin sehe ich das Problem. Wenn, dann wird wohl nur die Frühinfektion anerkannt ggf. mit einer Wanderröte per Foto als Nachweis bzw. alle typischen Manifestationen die die Schulmediziner laut Lei(d)tlinie akzeptieren ...

Übrigens habe ich den Versicherungsschutz auch in meiner Unfallversicherung der Debeka, musste ich feststellen.    
Da ich aber eine "ev." chron. Borreliose habe, weil sie viel zu spät erkannt wurde, greift da auch keine Versicherung mehr!

... Und bei mir kann kaum ein Arzt durch die inzwischen viele Diagnosen klar abgrenzen, was nun genau wovon kommt ...

Also im Vorfeld genau informieren, wenn der Versicherungsabschluss sich durch diesen Zusatz ev. erhöht. Ob es überhaupt sinnvoll ist? Und man eine Chance hat, da überhaupt Behandlungskosten, die über eine Erstbehandlung hinauslaufen, ersetzt zu bekommen bzw. was da überhaupt wann gezahlt werden würde! Huh

Es bedeutet ja auch einen Arzt zu finden, der einem bescheinigen will und kann, dass Folgeerkrankungen noch mit der Borreliose zusammenhängen. Da liegt dann wohl auch die Problematik. Und ob der Befund dann von der Versicherung anerkannt wird, oder sie sich einen Gutachter ins Boot holen????

VLG FreeNine

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Thanks given by: micci
#8

So, ich habe inzwischen auch ein paar Neuigkeiten von der Unfallversicherung...

Erstmal gilt der Anspruch auf Zahlungen im Falle einer Invalidität "nur" für eine Invalidität, die innerhalb von zwei Jahren nach "Unfall" eintritt - später würde dann nicht mehr abgedeckt, auch wenn man nachweisen könnte, dass es damit noch zusammenhängt. Habe ich jetzt zumindest so verstanden.

Und dann ist auch nur Neuroborreliose oder Lyme-Borreliose abgedeckt und zur Anerkennung muss auch genau das in der Diagnose stehen. Meine Laborberichte, die mir eine Borreliose attestiert haben, und der Bericht vom KH, der Neuroborreliose ausschloss und von Borreliose ausging, führten dann zur Ablehnung durch die Versicherung, denn Borreliose ist ja nicht Lyme-Borreliose...

Da mein Spezi es nun aber klar überall als Lyme-Borreliose bezeichnet, werde ich mal schauen, ob ich mir das von ihm nochmal bescheinigen lasse und erneut hinschicke. Eigentlich werde ich davon aber wohl nicht das meiste haben; da ich privat versichert bin, wurden die Behandlungskosten alle von der PKV übernommen, und andere Kosten gab es ja nicht. Wäre dann nur zur Sicherheit, falls da noch was kommt, wonach es momentan aber nicht aussieht.
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Thanks given by: urmel57
#9

(20.10.2018, 13:03)Änns schrieb:  denn Borreliose ist ja nicht Lyme-Borreliose...
So ein Unsinn. Borreliose ist Borreliose. Die Frage ist halt, ob du da jetzt Widerspruch ggfs. mit anwaltlicher Unterstützung einlegst, im Hinblick auf spätere Komplikationen. Wenn du keinen Widerspruch einlegst, wird die Sache ja rechtskräftig.
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Thanks given by:
#10

(20.10.2018, 13:13)Markus schrieb:  
(20.10.2018, 13:03)Änns schrieb:  denn Borreliose ist ja nicht Lyme-Borreliose...
So ein Unsinn. Borreliose ist Borreliose.

Ganz so einfach ist das leider nicht. Leider sind es die Begrifflichkeiten, die unsauber verwendet werden.

So gibt es andere Borrelieninfektionen neben Borrelia burgdorferi. Lyme-Borreliose ist ausschließlich durch Borrelia burgdorferi ausgelöst. Borrelia miyamotoi, die auch durch Zecken übertragen werden können und andere Infektionen sind nicht unter dem Begriff Lyme-Borreliose abgedeckt, auch wenn sie bei uns dann unter "Borreliose" oder "chronischer Borreliose" laufen.

Dass Versicherungen dann erstmal spitzfindig werden, liegt in der Natur der Sache. Da der Nachweis der alleinigen Ursache durch Borrelia burgdorferi oft nicht gelingt, haben die Versicherungen leider
viel Atem, um Ansprüche herauszuziehen.

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