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Kanada
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Petronella Offline
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Beitrag #1
Kanada
Und währenddessen in Kanada:

„Menschen, die von Zecken gebissen werden, müssen nicht mehr in Notfall- oder medizinische Kliniken zur Behandlung gehen. Im Juni können Apotheker in der Region Estrie vorbeugend Doxycyclin verschreiben, ein Antibiotikum, das die Bakterien, die die Borreliose verursachen, neutralisiert. ()

Für Menschen, die von einer Zecke gebissen wurden, müssen spezifische Kriterien gelten, um das Medikament zu erhalten. Zuerst muss die Zecke mindestens 24 Stunden an der Person haften geblieben sein. Außerdem muss das Medikament innerhalb von 72 Stunden nach Entfernung der Zecke verabreicht werden. ()

Die Ankündigung, dass Apotheker berechtigt sind, Doxycyclin zu verschreiben, ist Teil einer großen Aufklärungskampagne in den östlichen Townships über Möglichkeiten zur Vorbeugung der Borreliose. Die jüngsten Daten bestätigen, dass die Region Estrie, insbesondere die RCMs Brome-Missisquoi und Haute-Yamaska, von diesen Insekten betroffen sind.“

Übersetzt mittels DeepL

https://www.lavoixdelest.ca/actualites/u...1035d37c4e

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24.05.2018 11:19
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fischera Offline
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Beitrag #2
RE: Kanada
zu #1
2001
https://www.infomed.ch/screen_template.p...icleid=463

15 Jahre später, in Deutschland, diskutiert man auf Grundlage einer Studie in den USA folgendes. (Studie im Link nicht genannt)

08. August 2016
Zitat:Diskussion um Antibiotika nach Zeckenbiss
Fast 50 Patienten, die von einer Zecke gebissen wurden, müssten prophylaktisch mit einem Antibiotikum behandelt werden, um einen Fall von Lyme-Borreliose zu verhindern – das ergab eine US-amerikanische Studie. Ob sich das lohnt, darüber sind sich Experten uneinig.
Aus:
https://www.gesundheitsstadt-berlin.de/d...iss-10606/

https://fridaysforfuture.de/
https://parentsforfuture.de/de/
und nicht vergessen
https://www.plant-for-the-planet.org/de/...schokolade
24.05.2018 13:09
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Regi Offline
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Beitrag #3
RE: Kanada
Ich vermute mal, dass das nicht eine Therapie gibt, wie wenn man tatsächlich infiziert wurde, wie z.B. bei einer Wanderröte sondern nur eine Einmaldosis von 200 mg. Dies wird auf eine Studie gestützt. Ob diese Einmaldosis nur die Wanderröte oder tatsächlich eine systemische Borreliose verhindert, ist ungeklärt. Ich wage das zu bezweifeln, da 200 mg Doxy bei den wenigsten bakterizid wirken dürften und so früh nicht mit einer Immunreaktion gerechnet werden darf, was aber nach meiner Logik nötig ist, wenn das AB nur bakteriostatisch wirkt. Ich persönlich würde auf eine Einmaldosis verzichten, da man weiss, dass frühe AB-Therapien die AK-Produktion hemmen können. Sonst habe ich zum Schluss deswegen noch eine seronegative Borreliose.

Ein neuer Feldversuch mit Menschen, die von der Selbsthilfe aufgefangen werden müssen, wenns in die Hose geht. Angry Wann hört das endlich auf?

LG, Regi

Je mehr ich über die Borreliose weiss, desto mehr weiss ich, dass man fast gar nichts weiss.

Nichts auf der Welt ist gefährlicher als aufrichtige Ignoranz und gewissenhafte Dummheit. (Martin Luther King)
25.05.2018 06:31
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fischera Offline
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Beitrag #4
RE: Kanada
Regi #3,
es ist ein Problem, aber ich persönlich bin bei erneuten Zeckenstichen sehr verunsichert und reagiere.
(Nach langen Therapien im Vorfeld)
Aber nicht mit Doxi.

Nachtrag für Frischlinge und ... zum Thema bakterizid +:
https://www.forum.onlyme-aktion.org/show...&pid=15105

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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 25.05.2018 09:59 von fischera.)
25.05.2018 09:54
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