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Neurologische Probleme bei frischer Infektion - wann Besserung nach Doxy?
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fischera Offline
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Beitrag #101
RE: Neurologische Probleme bei frischer Infektion - wann Besserung nach Doxy?
Hallo Änns,
ich erlaube mir mal Stichworthaft und kritisch auf einige von Dir geschriebenen "Probleme"
zu antworten.
Muskelschmerzen = viele Borre Patienten nehmen dagegen Magnesium. In dem Zusammenhang sollte der Kaliumspiegel gemessen werden. (Kalium nur unter Dr. Empfehlung)

Dein Körper kämpft gegen Borrelien oder ? ihm durch Fasten seine Quelle der Inhaltstoffe die er dafür braucht zu nehmen. Ich finde das nicht IO.
Für mich ist aber das Ausleiten ohne chemische Stoffe ein Unding nicht beweisbar.
Wir haben dafür Leber, Niere, Bauchspeicheldrüse, ... Folgenden Artikel kenne ich nicht (Computerproblem beim Öffnen bei mir, aber die Kernaussage ist ja auch meine), aber andere gute Schriften sind mir darüber bekannt.
Zitat:Warum Entschlacken Unsinn ist - Mythos Entgiften - Gesundheit ...
https://www.sueddeutsche.de/.../warum-en...n-1.124...
30.01.2018 - Leider ist die Idee, den Körper durch Fasten und massenhafte Flüssigkeitszufuhr entschlacken zu müssen, blanker Unsinn.

Mit Wurzeln, Blättern usw. die vom anderen Ende der Welt kommen habe ich auch meine Probleme. Deren Zustand, aber auch das in unserm Körper nicht vorhandene KENNEN dieser Substanzen, sehr bedenklich finde ich.
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/2...cocktails/
https://de.wikipedia.org/wiki/Reisediarrhoe

Über die Menge der genommenen Substanzen kann man keine wirkliche Antwort/Aussagen geben, JERDER kann anders reagieren, oder auch nicht.
Dabei ist auch folgendes zu beachten, Beisoiel Wespenstich - nicht der Erste sondern ...
https://www.netdoktor.de/krankheiten/ins...tallergie/

Zitat:Ansonsten gehe ich eigentlich ziemlich sicher davon aus, dass eine neue Antibiose ansteht, und auch wenn ich damit von Anfang an eigentlich gerechnet habe, bin ich deswegen ziemlich niedergeschlagen. Ich habe die Zeit ohne AB echt genossen, gerade jetzt bei der Sonne, und habe nicht das Gefühl, dass mein Körper sich von den Nachwirkungen der Antibiose schon sonderlich gut erholt hat...

Ich verstehe das, aber was zur Erholung vielleicht nötig ist schrieb ich ja schon (Darmbakterien können auch helfen aber nicht durch Jogurt, den müßtest du dann LKW weise eßen)
Manche Betroffene haben eine lange Zeit der Behandlung nötig um wieder zu gesunden. Oder auch nur zu funktionieren, oder den FEIND so zu dezimieren, dass das eigene Immunsystem den Rest erledigt, die Stabilität erreicht/hält.

Alles Gute
NACHTRAG zu Kollagen.
Bei mir sind das dann so ca.25 Kg, ob ich da 100 gr./Tag zu führe oder nicht ist glaube ich egal.
"Im menschlichen Körper ist Kollagen mit über 30 % Anteil an der Gesamtmasse aller Proteine das am häufigsten vorkommende Eiweiß."
Aus:
https://de.wikipedia.org/wiki/Kollagene
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 16.02.2019 12:02 von fischera.)
16.02.2019 11:54
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Änns Offline
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Beitrag #102
RE: Neurologische Probleme bei frischer Infektion - wann Besserung nach Doxy?
Danke.

Ich faste nicht im Sinne von "tagelang nichts essen" oder so was, verzichte nur auf das Frühstück und habe dann zwischen Abend- und Mittagessen 16 Stunden ohne Essen, danach esse ich normal, Kalorienzufuhr usw. ist unterm Strich wie immer (nehme auch nichts ab). Um Entgiften oder Entschlacken geht es mir nicht. Ich wollte nur Blutzucker und Cholesterin günstig beeinflussen (war durch AB durcheinander geraten) und habe immer wieder gelesen, dass man bei chronischen Krankheiten und entzündlichen Vorgängen davon profitieren kann und hatte auch unterm Strich das Gefühl, dass es mir gut tut vom Befinden her. Erledigt sich aber sowieso wieder, wenn ich wieder morgens und abends AB nehmen muss, was auf nüchternen Magen nicht geht.

Die Pflanzenpräparate, die ich gekauft habe, sind laut Herstellerangaben alle in Deutschland hergestellt. Ob man nun was von Buhner hält oder nicht... ich denke, da muss wohl jeder selbst überlegen...? Aber das machen ja einige hier, wenn ich das richtig sehe. Im Zweifelsfall nehme ich halt mal eine Weile nix und gucke, ob Symptome wieder verschwinden. Halte das Zusammentreffen ja aber sonst eher für Zufall.

Darmbakterien, Heilerde, Flohsamen, Ferulith, ... habe ich alles gemacht oder mache es noch.

Ich weiß, dass die Behandlung lange dauern kann. Wenn es ohne AB so lange gut läuft, hofft man ja nichtsdestotrotz, dass man vielleicht damit durch ist. Mir war hier halt mal ein wenig nach Jammern. So oder so tue ich aber, was nötig ist, und werde dem Rat des Arztes am Montag dann auch folgen.
16.02.2019 12:24
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Beitrag #103
RE: Neurologische Probleme bei frischer Infektion - wann Besserung nach Doxy?
Inzwischen hatte ich das Telefonat mit meinem Arzt und bin wirklich erleichtert, dass er vorläufig noch keine neue Antibiose starten will. Ich habe ihm meine Symptome geschildert und er meinte, es wäre völlig normal, dass da mal was wiederkommt und dann wieder geht und dass man da nach vier Wochen ohne AB noch keine klare Tendenz raus ablesen kann - außer, dass es schonmal gut wäre, dass ich keinen dramatischen Rückfall hatte. Er will dem Ganzen daher jetzt nochmal sechs Wochen Zeit geben und dann könnte man das besser beurteilen. Ggf. wird also Ende März / Anfang April eine weitere Antibiose angeschlossen.

Ich bin wirklich froh über diese Entscheidung. Nach ein paar Tiefpunkten in der letzten Woche ging es mir am Sonntag z.B. so unfassbar gut und ich war so voller Energie, dass der Gedanke an AB einfach nur ganz weit weg war. Vielleicht war es ja wirklich nur ein anderer unterschwelliger Infekt, der mich da zweitweise so runtergezogen hat. Insgesamt fühle ich mich aber wieder ziemlich gut.

Wie dem auch sei - ich mache dann jetzt erstmal mit Buhner weiter und nehme nach und nach mehr Komponenten dazu und dosiere auf. Gerade meine Knie scheinen insgesamt schon sehr zu profitieren, wobei man natürlich nicht ganz sicher sagen kann, ob das wirklich vom Kollagen kommt oder ob sich das auch ohne gebessert hätte. Zumindest geht es den Knien derzeit bemerkenswert gut und ich werde erstmal so weitermachen.

(16.02.2019 11:54)fischera schrieb:  NACHTRAG zu Kollagen.
Bei mir sind das dann so ca.25 Kg, ob ich da 100 gr./Tag zu führe oder nicht ist glaube ich egal.
"Im menschlichen Körper ist Kollagen mit über 30 % Anteil an der Gesamtmasse aller Proteine das am häufigsten vorkommende Eiweiß."
Aus:
https://de.wikipedia.org/wiki/Kollagene

Den Zusammenhang musste ich erstmal verstehen... Es geht doch nicht um die Kollagengesamtmenge, sondern darum, dass Borrelien das Kollagen angreifen und es deshalb sinnvoll sein kann, den Körper bei der Regeneration zu unterstützen. Da geht es ja nicht um etliche Kilo. Aber je nachdem, wo das Kollagen fehlt (z.B. in den Gelenken), kann auch ein kleinerer Mangel schon Probleme bereiten, und da gegenzusteuern ist doch mit Sicherheit nicht verkehrt.
19.02.2019 15:47
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Beitrag #104
RE: Neurologische Probleme bei frischer Infektion - wann Besserung nach Doxy?
Hallo zusammen,

ich dachte, ich melde mich mal wieder :)

Derzeit geht es mir, würde ich sagen, wirklich ziemlich gut und an den meisten Tagen denke ich nicht besonders viel oder auch mal gar nicht über die Borreliose nach; vor allem halt nicht mehr mit Sorge, weil ich derzeit wirklich das Gefühl habe, dass es weggeht :)

Vor einer Weile habe ich mir auch endlich Healing Lyme als Buch zugelegt (und auch eine Kapselmaschine...) und mich eingelesen und das Protokoll immer mehr erweitert, weil ich wirklich den Eindruck hatte und habe, dass es mir hilft. Zwischendurch lag ich mal für drei Tage mit einer ordentlichen Erkältung flach und die Knieschmerzen haben sich dabei etwas verschlechtert, nachdem sie schon nahezu weg gewesen waren, aber inzwischen ist da auch alles wieder im Lot und ich habe nur noch leichte Probleme, an guten Tagen keine. Es wird aber auch immer noch besser, wenn auch natürlich mit den typischen zwischenzeitlichen Verschlechterungen.

Vor zwei Wochen hatte ich dann nochmal einen "Rückfall" mit Taubheit und Kribbeln für ein paar Tage - ob das jetzt Herx waren oder irgendwas im Rahmen des normalen Auf und Abs, wer weiß das schon. Ich habe dann jedenfalls mit Gingko angefangen und ein paar Tage später hatte sich das wieder erledigt. Unterm Strich geht es mir insgesamt deutlich besser als vor / während / kurz nach der Antibiose und die Tendenz bleibt positiv, sodass ich insgesamt guter Dinge bin - damit, das schnell alles loszuwerden, war ja ohnehin nicht zu rechnen, aber ich hoffe, dass das über das restliche Jahr dann vielleicht wirklich weggeht.

Ein Problem, das ich jetzt seit Ende Dezember habe, ist nach wie vor die leichte Unschärfe auf dem linken Auge und durchs Bild fliegende, halb durchsichtige Fäden, was wohl Kollagenfasern sind, wenn ich das richtig recherchiert habe. Der Augenarzt konnte aber ansonsten nichts feststellen und auch die Sehkraft ist auf dem Auge immer noch bei 100%. Ich fange jetzt also auch noch mit Stephania Tinktur an und schaue mal, was die Zeit bringt (Hauptsache, es ist nichts Schlimmes). Zumindest auf rechts sehe ich ja scharf, das muss reichen Angel

Mit meinem Arzt wollte ich ursprünglich ja Ende März telefonieren, habe es dann aber verbaselt und im April ist er dann in den Urlaub verschwunden, bis Ende des Monats. Aber es ist ja sowieso gerade nicht dringend und ich denke, mit AB brauche ich vorläufig auch nicht mehr anzufangen (was hoffentlich auch so bleibt, da der Sommerurlaub ausgerechnet nach Arizona in die Halbwüste gehen wird).

Dienstag habe ich dann auch erstmal einen langersehnten Tattoo-Termin, den ich tatsächlich vor einem Jahr, kurz vor Ausbruch der Borreliose, vereinbart habe - ich weiß, dass man darüber streiten kann, wie sinnvoll das ist usw., aber ich freue mich einfach nur, dass ich den Termin jetzt wahrnehmen kann, keine Medikamente in dem Sinne mehr nehme und einfach wieder normale Dinge tun kann (was man eben so als normal empfindet) Rolleyes

Schönen Sonntag euch!
14.04.2019 13:25
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