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Medikation erhalten - arg verunsichert
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Filenada Offline
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Beitrag #11
RE: Medikation erhalten - arg verunsichert
(18.09.2018 15:41)takamaka schrieb:  Nun wurde mir eine Medikation vorgeschlagen, die mich erhlich gesagt richtig Angst macht.

Mir würde das nur Angst machen, wenn ich das alles auf einen Schlag ab dem ersten Tag schlucken müßte. Denn dann hat man, falls irgendwelche Nebenwirkungen oder gar Unverträglichkeiten auftreten, keine Chance, rauszufinden, an welchem Medikament es liegt. Blush Zumal z. B. Quensyl auch noch 'ne entsetzlich lange HWZ hat.

Die drei letzten aufgezählten Mittel kenn ich nicht, hab jetzt auch keine Zeit, danach zu googeln.
Mir ist bloß eben aufgefallen, daß Du
Zitat:- Etoricox AbZ 90 mg (1-0-0)
auf der Liste hast. Habe daraufhin mal Deinen Vorstellungsthread überflogen, aber dort hattest Du keine Gelenkentzündungen /-schmerzen erwähnt. Das "Pieken" beim Treppensteigen (weiß jetzt nicht mehr, wie Du es beschrieben hattest) rechtfertigt meiner Meinung nach nicht den Einsatz von Etoricox.
Falls ich Deine Gelenkprobleme überlesen hab oder die später hinzugekommen sind und Du sie evt. in anderen Threads erwähnt hast, entschuldige ich mich vorsorglich schon mal jetzt für meinen dann dummen Einwurf. - Wenn nicht, würde ich mir dieses Arzneimittel doch eher "überlegen".

Shit happens. Mal bist Du die Taube, mal das Denkmal...

Gehört zu den OnLyme-Aktivisten: www.onlyme-aktion.org
18.09.2018 19:15
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takamaka Offline
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Beitrag #12
RE: Medikation erhalten - arg verunsichert
(18.09.2018 18:58)Markus schrieb:  Da wurde ja wirklich ne Menge untersucht. Hast du das auf Kasse bekommen? Da bei dir auch andere Erreger im IgG positiv sind wie Mykoplasmen, Bartonellen, Rickettsien, etc. hätte ich persönlich ein AB gewählt, das auch diese Erreger abdeckt, z.B. Doxycyclin. Das Amoxi ist nur gegen die B. aktiv.

Ja, auf Kasse bis auf den LTT. Durch nen Arzt aus Hessen. Naja, alle Co's habe ich nicht, sondern nur Chlamydia und Mycoplasma.

Doxycyclin hatte ich vor 2 Monaten 30 Tage x 200 mg genommen.

Insofern ist die Frage, ob die Chlamydia und Mycoplasma vielleicht schon dadurch beseitigt sind? Was besagen die Werte? Lediglich Antikörper, die jahrelang bestehen bleiben können?
18.09.2018 20:31
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Beitrag #13
RE: Medikation erhalten - arg verunsichert
(18.09.2018 19:15)Filenada schrieb:  
(18.09.2018 15:41)takamaka schrieb:  Nun wurde mir eine Medikation vorgeschlagen, die mich erhlich gesagt richtig Angst macht.

Mir würde das nur Angst machen, wenn ich das alles auf einen Schlag ab dem ersten Tag schlucken müßte.

Ich soll von einem Tag auf den anderen alles zusammen einnehmen, in diesen Dosen, für 30 Tage.

(18.09.2018 19:15)Filenada schrieb:  Mir ist bloß eben aufgefallen, daß Du
Zitat:- Etoricox AbZ 90 mg (1-0-0)
auf der Liste hast. Habe daraufhin mal Deinen Vorstellungsthread überflogen, aber dort hattest Du keine Gelenkentzündungen /-schmerzen erwähnt. Das "Pieken" beim Treppensteigen (weiß jetzt nicht mehr, wie Du es beschrieben hattest) rechtfertigt meiner Meinung nach nicht den Einsatz von Etoricox.
Falls ich Deine Gelenkprobleme überlesen hab oder die später hinzugekommen sind und Du sie evt. in anderen Threads erwähnt hast, entschuldige ich mich vorsorglich schon mal jetzt für meinen dann dummen Einwurf. - Wenn nicht, würde ich mir dieses Arzneimittel doch eher "überlegen".

Da hast du dich aber super erinnert ;) Ja, da ist schon was in den Knien, nur weiss ich bis heute nicht obs vom Joggen kommt. Meistens kein richtiger Schmerz, eher ein Ziehen der Sehnen. Bislang auf Alters-, Abnutzungs- oder Beanspruchungserscheinungen geschoben.

Ach ist das alles kompliziert, wächst einem irgendwie über den Kopf...
18.09.2018 20:46
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johanna cochius Offline
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Beitrag #14
RE: Medikation erhalten - arg verunsichert
Zitat:Es wurde nichts von einer schlechenden Einnnahme gesagt

Das würde ich unbedingt bei deinem Arzt ansprechen.
Denn sonst weiß man nicht, welches der AB du ggf. nicht verträgst und muss die komplette Therapie abbrechen.

Liebe Grüße Jo


OnLyme-Aktion.org


Es gibt nur zwei Tage in deinem Leben,an denen du nichts ändern kannst.
Der eine ist gestern und der andere ist morgen.
18.09.2018 22:05
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Beitrag #15
RE: Medikation erhalten - arg verunsichert
Hallo,

ich weiß, dass in USA mit solchen gleichzeitigen Hammermedikationen nicht zimperlich umgegangen wird bei den Lyme-Spezis. Und offenbar sind manche Menschen Rossnaturen und bekommen das auch hin.

Ich jedenfalls würde es nie schaffen, solche Mengen gleichzeitig zu verstoffwechseln...was ja nichts heißen muss.
Bin froh, wenn ich 3 Wochen Doxy schaffe Blush

Und zu bedenken ist m.M. auch, dass anfangs mit mehr oder weniger heftigen Herxheimer Reaktionen zu rechnen ist, zusätzlich zur toxischen Belastung. Von daher würde ich immer einen einschleichenden Weg gehen.

LG, ticks
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19.09.2018 12:34
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Beitrag #16
RE: Medikation erhalten - arg verunsichert
Ich werde den Arzt vor Einnahme nochmal darauf ansprechen! Danke für eure Bestätigung in diesen Befürchtungen...
20.09.2018 20:56
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edenael Offline
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Beitrag #17
RE: Medikation erhalten - arg verunsichert
Hallo,
also ich finde die Medikation jetzt nicht ganz so heftig, da meine Rangehensweiße immer "viel hilft viel" ist. Ich finde schonmal gut, daß von Ärzteseite aus auch An Zink und Vitamine gedacht wurde und generell finde ich die Therapie sehr umfassend und recht gut durchdacht...das Tinidazol habe ich selbst in dieser Dossierung über viele Jahre lang genommen, allerdings auch nur 10 Tage ja, 20 Tage nein, 10 Tage ja usw... hat bei mir super aufgeräumt und sogar die letzten Symptome weggeblasen...Fruchtschädigend? Kann sein...ist halt immer die Frage was schlimmer ist? Ich jedenfalls habe nach der Therapie 2 gesunde Kinder bekommen.
Das Amox. finde ich jetzt auch nicht ganz so passend, da würde ich vielleicht lieber ein Makrolid nehmen, z.B. Azithromycin, da es besonders bei Bartonellen gut wirken soll und diese ja auch sehr hartneckig sein sollen und fiese Symptome machen...
Quensyl kann ich nachvollziehen, geben viele...bin mir immer nicht sicher, ob das bei mir jemals was bewirkt hat...deswegen bin ich dann auf hochdossiertes Artemisinin umgestiegen, welches einen ähnlichen Effekt haben soll!
Über das Schmerzmittel kann ich nichts sagen, aber wenn du es brauchst!? Gut daran finde ich, daß es auch eine entzündungshemmende wirkung haben soll...
Ich habe über einen Zeitraum von 1,5 Jahren Minocyclin, Azithromycin, Tinidazol, Quensyl bzw. Artemisinin und noch einiges andere genommen. Währendessen gings mir mal gut, mal nicht so, aber ich konnte eigentlich immer arbeiten gehen...und heute geht es mir wirrklich gut!
Deswegen würde ich: alles nehmen was ich kriegen kann , aber sagen, daß ich Respekt vor allem habe und die Medikamente gerne versetzt anfangen würde, falls ich eines nicht vertrage. Ausserdem gelesen habe daß dieses und jene Medikament besser wirken soll als das Amoxi., ob man es nicht tauschen könnte...

Vielleicht bist du ja aber auch schon weiter...bin neugierig, wie es bei dir voran geht! Blush Gute Besserung und toi toi toi!
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 25.09.2018 10:00 von edenael.)
25.09.2018 10:00
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KeyLymePie Offline
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Beitrag #18
RE: Medikation erhalten - arg verunsichert
(18.09.2018 18:58)Markus schrieb:  Da bei dir auch andere Erreger im IgG positiv sind wie Mykoplasmen, Bartonellen, Rickettsien, etc. hätte ich persönlich ein AB gewählt, das auch diese Erreger abdeckt, z.B. Doxycyclin. Das Amoxi ist nur gegen die B. aktiv.

Wo siehst du da positive IgG für Bartonellen und Rickettsien? Vielleicht habe ich mich ja auch verkuckt, aber mir scheint da alles negativ.
Bei Bartonellen gibt es halt um die 30 bekannte Stämme, es wird aber nur auf 2 getestet. Man kann also aufgrund der Tests eine Bartonellen Infektion nicht ausschließen, da sollte man mehr nach den Symptomen schauen.

@takamaka
Warum hat der Arzt so viel Zink verschrieben?
Die Prosan Immun Kapseln enthalten auch nochmal 20mg Zink pro Tagesdosis, insgesamt wären das dann 70mg pro Tag. Ab 25mg Zink sollte man eigentlich auch zusätzlich Kupfer einnehmen, da es sonst zu einem sekundärem Eisenmangel kommen könnte. Ich würde erstmal weniger Zink einnehmen.
Wurde der VitD Status mal getestet?

Zu den Antibiotika kann ich nicht viel sagen, aber ich würde wenn erstmal mit dem Amoxi anfangen und dann später erst Tinidazol dazunehmen und dann auch nur für 10 Tage am Stück. Tinidazol kann man relativ günstig aus Italien beziehen.
Insgesamt werden aber 30 Tage Behandlung wohl nicht ausreichen, da es sich ja scheinbar schon um eine länger bestehende Erkrankung handelt. Zumindest sprechen die niedrigen CD57 eher dafür.
25.09.2018 11:22
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Beitrag #19
RE: Medikation erhalten - arg verunsichert
Hi edenael,

(25.09.2018 10:00)edenael schrieb:  das Tinidazol habe ich selbst in dieser Dossierung über viele Jahre lang genommen, allerdings auch nur 10 Tage ja, 20 Tage nein, 10 Tage ja usw... hat bei mir super aufgeräumt und sogar die letzten Symptome weggeblasen...Fruchtschädigend? Kann sein...ist halt immer die Frage was schlimmer ist? Ich jedenfalls habe nach der Therapie 2 gesunde Kinder bekommen.
Ja, 10 Tage wären mir auch wesentlich lieber als 30 Tage alles zusammen von jetzt auf gleich...

(25.09.2018 10:00)edenael schrieb:  Deswegen würde ich: alles nehmen was ich kriegen kann , aber sagen, daß ich Respekt vor allem habe und die Medikamente gerne versetzt anfangen würde, falls ich eines nicht vertrage. Ausserdem gelesen habe daß dieses und jene Medikament besser wirken soll als das Amoxi., ob man es nicht tauschen könnte...
Darauf hat sich der Doc leider nicht eingelassen. Weder auf Einschleichen der Dosierung, noch auf zeitversetzen Start der Medis...

(25.09.2018 10:00)edenael schrieb:  Vielleicht bist du ja aber auch schon weiter...bin neugierig, wie es bei dir voran geht! Blush Gute Besserung und toi toi toi!

Vielen Dank, das ist lieb.

Um ehrlich zu sein, bin ich gerade am überlegen, ob ich die Antibiose erst mal zurück stelle und ob meine Symptome vielleicht gar nicht von Borrelien kommen...

Gestern wurde noch ein Knochenszinti gemacht und dabei eine Entzündung im Knie sowie auffällige Bereiche in den Fussgelenken entdeckt. Das war für mich zunächst ein weiteres Indiz für eine Borreliose.

Da ich aber primär mit Kopfsymptomen zu tun habe sowie Vegetarier bin beabsichtige ich nun (auch aufgrund von anderen Rückmeldungen hier) erstmal den Vitaminhaushalt (B12, D) zu checken und diesen falls erforderlich zu optimieren (B12 Mangel kann ja ziemlich heftige Symptome haben, wusste ich nicht!). Falls das nichts ergibt, kann ich die Antibiose ja auch danach noch starten. Ich denke, auf ein paar Wochen früher oder später kommt es jetzt nicht an, denn *wenn* die Symptomatik in Borrelien begründet ist, bin ich eh schon über das erste Stadium hinaus (Kniegelenke, Kopfsymptome usw.)...

Liebe Grüße Takamaka
25.09.2018 12:26
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takamaka Offline
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Beitrag #20
RE: Medikation erhalten - arg verunsichert
(25.09.2018 11:22)KeyLymePie schrieb:  Wo siehst du da positive IgG für Bartonellen und Rickettsien? Vielleicht habe ich mich ja auch verkuckt, aber mir scheint da alles negativ.
Richtig, alles negativ ausser Mycoplasmen und Clamydien. Und diese nur im IgG, also angeblich zurückliegend und nicht aktiv.

(25.09.2018 11:22)KeyLymePie schrieb:  Bei Bartonellen gibt es halt um die 30 bekannte Stämme, es wird aber nur auf 2 getestet. Man kann also aufgrund der Tests eine Bartonellen Infektion nicht ausschließen, da sollte man mehr nach den Symptomen schauen.
Das scheint bei mir von der Symtpomatik nicht so zu passen, zumindest was ich gerade überflogen habe...

(25.09.2018 11:22)KeyLymePie schrieb:  Warum hat der Arzt so viel Zink verschrieben?
Die Prosan Immun Kapseln enthalten auch nochmal 20mg Zink pro Tagesdosis, insgesamt wären das dann 70mg pro Tag. Ab 25mg Zink sollte man eigentlich auch zusätzlich Kupfer einnehmen, da es sonst zu einem sekundärem Eisenmangel kommen könnte. Ich würde erstmal weniger Zink einnehmen.
Keine Ahnung warum so viel. Er verschreibt alles in rauhen Mengen ;) Aber danke für den Hinweis.

(25.09.2018 11:22)KeyLymePie schrieb:  Wurde der VitD Status mal getestet?
Siehe vorangegangener Post - das werde ich jetzt angehen

(25.09.2018 11:22)KeyLymePie schrieb:  da es sich ja scheinbar schon um eine länger bestehende Erkrankung handelt. Zumindest sprechen die niedrigen CD57 eher dafür.
Ich dachte (und der Doc auch), dass die CD57 Zellen ein Indiz dafür sind. Aber dem ist wohl nicht so:

https://forum.onlyme-aktion.org/showthre...light=cd57

Liebe Grüße, Takamaka
25.09.2018 12:36
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