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Mein Therapieplan gegen Borreliose
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Filenada Offline
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Beitrag #51
RE: Mein Therapieplan gegen Borreliose
off topic

(06.07.2019 18:18)BeerchenS schrieb:  Danke dass du uns auf dem Laufenden hälst. Andere können davon profitieren.

@ BeerchenS:
Wär auch schön, wenn Du mal über Dich was schreiben würdest, vielleicht könnten davon dann auch andere profitieren.
Bisher sind nur allgemeine Zustimmungssätze von Dir unter anderen Postings gekommen. Wir möchten aber auch wissen, wer Du bist, was Du mit dem Thema Borreliose zu tun hast, ob Du selbst betroffen oder Angehörige/r bist, welche Therapieerfahrungen und und und...
Wär schön, wenn von Dir mal was hier in der Vorstellungsrubrik zu lesen wär. Blush


Und bitte nicht immer den gesamten Beitrag der anderen zitieren, sondern nur das, was für Deine Antwort relevant ist. (Kleine Zitierhilfe hier.) Zu viele Buchstaben sind nämlich für die User mit kognitiven Einschränkungen zu anstrengend.

Shit happens. Mal bist Du die Taube, mal das Denkmal...

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07.07.2019 08:18
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Zuversichtliche Offline
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Beitrag #52
RE: Mein Therapieplan gegen Borreliose
Hier mal wieder ein Update:

ich hatte den letzten Zyklus Amoxi / Tini gemacht:
30 Tage Amoxi 1000 (1-0-1)
nach 7 Tagen Amoxi habe ich Tini 500 (1-0-1) dazu genommen

Tini habe ich dieses Mal nur 7 Tage durchgehalten, da ich dann zustarke Nervenschmerzen bekommen habe. Nach Absetzen des Tinis sind diese dann - so nach 3-4 Tagen - nach und nach weggegagen. (War wie bei meiner ersten Tini-Einnahme)

Am Ende der Amoxi-Therapie habe ich dann wieder spürbare Herzprobleme bekommen.
Das ist auch das für mich belastendste Symptom. Sobald ich mich irgendwie belaste, kommen diese Herzprobleme.
Herztechnisch bin ich ja komplett durchgecheckt worden, es wurde keine vom Herz resultierende Ursache festgestellt.

Letzte Woche war es dann wieder ganz extrem - für mich aus dem nichts:
massives Herzstolpern, Kurzatmigkeit, frieren und schwitzen gleichzeitig,Schwindel (Blutdruck ist eher unten, Puls auch meist eher unten) ...
Habe allerdings seit Tagen auch wieder diese Missempfindungen im Kopf.

Beim Hausdoc war Blutdruck dann in Ruhe für mich (und auch für den Arzt) plötzlich hoch, BSG ist auch erhöht.

Spezi geht von einem rezidiv aus.

Wie es weitergeht, weiß ich noch nicht. Aber nur auf der Couch / Bett vor mich hinzuvegetieren mag ich definitiv nicht.
So wie ich mein Hausarzt verstanden habe, steht er einer weiteren Therapie skeptisch gegenüber, ob er noch einmal eine mitmacht, weiß ich nicht (er ist jetzt erst einmal in Ferien).
Der Hausarzt ist dabei auch nochmal an alle anderen möglichen Ursachen rumzuforschen, was ich ja eigentlich gut finde. Problem ist nur, dass ich nach 1 Jahr langsam die Schnauze gestrichen voll habe. Zwischendurch hatte ich auch mal eine Zeit ohne spürbare Herzprobleme - das war ein schönes Gefühl, da konnte ich wieder anfangen mit Spaziergängen meine Belastbarkeit aufzubauen. Bis dann plötzlich wieder der Rückschlag kam :-(

Was mir am besten hilft, wenn diese spürbaren Herzprobeme auftreten: absolute Ruhe im liegen!
Das kann jedoch nicht die Dauerlösung sein: einfach rumzuliegen.

Mal sehen, was mein Spezi sagt. Cef, Tetrazycline und Makrolide scheiden bei mir ja aus.

Für Input von Euch bin ich dankbar

Ergänzung: momentan habe ich auch immer wieder erhöhte Temperatur
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 11.08.2019 14:38 von Zuversichtliche.)
11.08.2019 14:24
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mikky Offline
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Beitrag #53
RE: Mein Therapieplan gegen Borreliose
Warum nimmst du das Amoxi nicht mal dauerhaft, also länger als 30 Tage. Das scheinst du doch gut zu vertragen. Ich nehme Mino jetzt seit fast 2 Jahren. Ohne könnte ich nicht leben. Ich bin aber nie so schwer krank gewesen wie du. Soweit ich das in Erinnerung habe, hast du immer nur für recht kurze Zeiten AB bekommen. Ich würde mit so kurzen Antibiosen nicht zurecht kommen.

Wer Links zu den 4 mir bekannten Spezis haben möchte, kann mich per Email anschreiben, nicht mehr per PN.

Meine Geschichte:
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11.08.2019 14:33
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Markus Offline
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Beitrag #54
RE: Mein Therapieplan gegen Borreliose
Wie hoch war die BSG?

Dass Cef und Makrolide ausscheiden, ist das definitiv? Hat ein spezialisierter Kardiologe z.B. vom Azithromycin abgeraten? Und wieso geht das Cef nicht (habs vergessen)? Tetras gehen nicht, das war ja das mit der Oligurie bzw. Anurie. Im Grunde bleibt halt sonst nicht mehr viel an etablierten Wirkstoffen.

Man könnte Cefoxtaxim probieren, das muss aber zweimal täglich iv gegeben werden. Oder man nimmt Ertapenem, das geht einmal täglich, ist aber als Carbapenem eigentlich Panzerschrank-Reserve für gramnegative Erreger. Vielleicht macht der Doc trotzdem mit. Piperacillin/Tazobactam könnte man manchen, muss aber auch 2-3 mal täglich iv gegeben werden. Evtl. ein Depot-Penicillin?

Oder aber komplett Trial & Error mit dem Disulfiram.

Mein Vorgehen wäre aber, von einem Kardiologen, der Ahnung von Herzrhythmusstörungen hat, hier eine definitive Aussage zu bekommen, ob Azi geht oder nicht.

Dr. Rainer Rothfuß: Feindbilder pflastern den Weg zum Dritten Weltkrieg
11.08.2019 14:37
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Zuversichtliche Offline
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Beitrag #55
RE: Mein Therapieplan gegen Borreliose
(11.08.2019 14:33)mikky schrieb:  Warum nimmst du das Amoxi nicht mal dauerhaft, also länger als 30 Tage.

Gute Frage :-)
Ist halt auch eine Frage welche Dosis. Beim Zyklus davor habe ich 1000 (1-1-1) genommen, dieses Mal 1000 (1-0-1).
Ich bin halt irritiert, dass ich am Zyklusende die Herzprobleme bekommen habe.
Auch ist dieses Mal während AB zum ersten Mal die Anzahl Leuko unter die Norm gerutscht.
11.08.2019 14:41
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 Thanks given by: mikky
Zuversichtliche Offline
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Beitrag #56
RE: Mein Therapieplan gegen Borreliose
(11.08.2019 14:37)Markus schrieb:  wieso geht das Cef nicht
Mein Vorgehen wäre aber, von einem Kardiologen, der Ahnung von Herzrhythmusstörungen hat, hier eine definitive Aussage zu bekommen, ob Azi geht oder nicht.

Hallo Markus
ich habe einen Gallenstein von 1,5 cm (und bisher kein Arzt gefunden, der schauen will, ob Gallenstein noch vorhanden ist oder doch vielleicht weggegangen ist oder Sluk war), auch hat Cef mir massive psychische Probleme gemacht und auch Herx (immer nach 8 Stunden).

BSG: Normwert bei meinem Hausarzt 10, mein Wert war bei 22. War auch schon Mitte Juli so, nur jetzt ist auch noch erhöhte Temperatur dazu gekommen.
Alle anderen Blutwerte vom kleinen Blutbild sind wieder top :-)

Ich war ja bei einem Kardiologen wegen meinen verlängerten QTC-Zeiten. Allerdings hatte ich von ihm keinen guten Eindruck (es wird viel zu oft ein Langzeit-EKG gemacht, das wäre überhaupt nicht notwendig, etc pp).
Da bei mir mit den Versicherungen weiterhin alles unklar ist, verkneife ich mir weitere Untersuchungen auf privater Basis.
11.08.2019 14:49
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