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[geteilt] Immernoch Borreliose trotz mehrfacher Antibiosen.
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Markus Offline
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Beitrag #11
RE: Immernoch Borreliose trotz mehrfacher Antibiosen.
(18.04.2019 05:46)mari schrieb:  Weiß ich, weil ich das bereits "durch" habe.
Wäre vielleicht sinnvoll da einen neuen Thread aufzumachen, weil das hier mehr oder weniger OT ist aber dennoch interessant. Das ist wohl auch mehr oder weniger normal, dass das, was an die KK zur Abrechnung gemeldet wird, nicht unbedingt den tatsächlichen Diagnosen entsprechen muss. Mein Doc hat auch mal was in der Richtung "Psychosomatische Intervention bei Lebenskrise" oder so abgerechnet, die Ärzte müssen halt auch so kodieren, dass die am Ende überhaupt noch Geld bekommen. Ob die Meldungen an die KK maßgeblich für BU etc. sind würde ich bezweifeln. Ich denke, es gilt das, was in Arztberichten oder in der Kartei des Arztes festgehalten ist. Und wahrscheinlich dann auch nur das, was dem Antragsteller bekannt ist/war. Wäre aber eine juristische Fragestellung.

@Moderator: Schlage vor, ab # 102 abzutrennen und einen neuen Thread anzulegen.

@mari: Vorschlag für Titel des neuen Threads?

Dr. Rainer Rothfuß: Feindbilder pflastern den Weg zum Dritten Weltkrieg
18.04.2019 16:39
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mari Offline
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Beitrag #12
RE: Immernoch Borreliose trotz mehrfacher Antibiosen.
Such dir einen aus, Markus, und schicke mir PN - damit ich mich dann "einklinken" kann. Du liegst oben mit deiner Ansicht bzgl. dem, was Ärzte bei sich vermerken und was bei der KK erscheint und weshalb die Ärzte das tun, leider nicht ganz richtig... Aber ich sagte ja: Das habe ich "durch" - und gründlich überprüft... Seither gruselt es mich vor den meisten Ärzten...

Mehr in neuem Thread. Freue mich darauf. Weil: Wenn ich auch meine Probleme durch derlei noch bei Weitem nicht gelöst habe, könnten andere Betroffene von diesen meinen Erlebnissen doch vor "Stolperfallen" gewarnt werden. Wäre dann auch zu etwas gut: "gutes schlechtes Beispiel"...

Wie du siehst: Humor funktioniert noch - auch wenn er manchmal "schwarz wie in einem Rabena...." ist.

*lacht*

Lieben Gruß.
18.04.2019 21:40
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Beitrag #13
RE: [geteilt] Immernoch Borreliose trotz mehrfacher Antibiosen.
(18.04.2019 16:39)Markus schrieb:  @Moderator: Schlage vor, ab # 102 abzutrennen und einen neuen Thread anzulegen.

Erledigt. Icon_computer

Hier seid Ihr im neuen Thread.
Der alte kann - bitte ohne erneute Abschweifungen - an bisheriger Stelle weitergeführt werden: https://forum.onlyme-aktion.org/showthre...#pid148523
Gruß Moderator
19.04.2019 08:07
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Beitrag #14
RE: [geteilt] Immernoch Borreliose trotz mehrfacher Antibiosen.
Danke!!!!
19.04.2019 08:54
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Markus Offline
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Beitrag #15
RE: [geteilt] Immernoch Borreliose trotz mehrfacher Antibiosen.
@mari: Dann beschreibe doch mal, was du zu welchem Zweck wie unternommen hast bzw. was konkret du einem Betroffenen raten würdest.

Dr. Rainer Rothfuß: Feindbilder pflastern den Weg zum Dritten Weltkrieg
19.04.2019 08:59
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mari Offline
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Beitrag #16
RE: [geteilt] Immernoch Borreliose trotz mehrfacher Antibiosen.
Oh je, Markus,

komplette Beschreibungen würden jetzt Stunden dauern - und bei so schönem Wetter will ich das nicht. Wird aber nachgeholt; fest versprochen.

Was ich jedoch zwingend raten würde:

- Vorsicht walten lassen, sowie irgendwelche (!) Ärzte mit Psychologisierungen/Psychiatrisierungen kommen! Patientenakte kontrollieren, kopieren lassen, genannte ICD-Codes mit DIMDI-Tabellen abgleichen.

- In dem Fall, dass Psychologisierungen/Psychiatrisierungen drin sind: vor Zeugen ein Gespräch mit Arzt, um Korrekturen bitten. Falls Arzt nicht will:

- Raus aus der Praxis, vielleicht auch nochmals schriftlich einreichen. Auf ggf. spätere Regress-Forderungen verweisen, falls dir Rechts- und wirtschaftliche Nachteile entstehen etwa daraus, dass eine "Psycho-Diagnose" ohne (!) für deren Stellungg geeignete, validierte Testverfahren (! Testverfahren sind vorgeschrieben bei solch "empfindlichen" Diagnosen!!!) bei dir in der Akte stehen bleiben. Sofort anderen Arzt suchen. Und:

- Bei wegen Renten-, GdB-, Berufsgenossenschafts-Anträgen oder auch auf eigene Initiative veranlassten Neurologen-/Psychiater-Besuchen immer (!!!) Zeugen mitnehmen, auf deren/dessen Dauerpräsenz bestehen. Denn wer das nicht macht und nicht das Glück hat, wenigstens an halbwegs (!) kompetente Fachärzte dieser speziellen Richtung zu geraten, wird definitiv spätestens dort Psychiatrisierungen "in die Akte geknallt" bekommen. Ab dann wird es heikel. Denn:

Hast du erst mal eine beliebige Psycho-Diagnose, schreibt der nächste Arzt die ungeprüft ab. Dann macht der erste Fehler "Junge", die wiederum neue "Junge" machen. Viele hier kennen das ja schon. Und seit die neue "Leidlinie" da ist, wurde das noch schlimmer... Ich hab inzwischen auch keinen Hausarzt mehr deswegen. Macht nix.

Was übel ist: Diese Psychologisierung/Psychiatrisierung verhindert, dass unsere Krankheit als das anerkannt wird, was sie ist - "Syphilis aus dem Wald". Daher: keine Behandlungen, keine oder wenig Forschung, die ist z. T. auch "frisiert". Und niemand von uns hat gute Aussichten, echte Hilfe zu erhalten - aber "Stempel", mit denen wir nicht mehr ganz für voll genommen werden...

Das mal bis dahin. - Vorhin telefonierte ich ein paar Stunden mit einer anderen Betroffenen, die gerade in diese Schiene abzurutschen Gefahr lief. Weinend sie am Anfang. Zuletzt jetzt aber nicht mehr... Nur wir gegenseitig (!) können uns momentan helfen, und einzelne couragierte (!) Ärzte auch noch.

Die Zahl der Betroffenen wird zwar größer werden. Doch wollen wir wirklich so lange warten, bis wir uns wehren???
19.04.2019 12:24
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Markus Offline
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Beitrag #17
RE: [geteilt] Immernoch Borreliose trotz mehrfacher Antibiosen.
(19.04.2019 12:24)mari schrieb:  komplette Beschreibungen würden jetzt Stunden dauern - und bei so schönem Wetter will ich das nicht. Wird aber nachgeholt; fest versprochen.
Ist ja nicht dringend.

Ich sehe aber bisher nicht, wie man bereits manifeste Psychodiagnosen wieder aus Akten herausbringen kann. Ich habe dieses Ansinnen (siehe mein Thread zum Thema) jedenfalls verlassen und sehe da eigentlich nur das Ablaufen der Aufbewahrungsfristen bei der Krankenkasse als Lösung. Aus Arztakten Diagnosen herauszubekommen scheint mir nicht realistisch machbar, aber ich lasse mich da gerne eines Besseren belehren.

Bei normalen Arztgängen sehe ich etwaige alte Psychodiagnosen auch nicht als Problem. Ein neuer Arzt weiß nichts davon, und wenn dieser wieder eine Psychodiagnose stellen sollte, geht man halt nicht mehr hin. Ich habe jedenfalls inzwischen mein "Set" an Ärzten, denen ich vertrauen bzw. mit denen man partnerschaftlich gut zusammenarbeiten kann.

Ein anderes sind die von dir aufgeworfenen sozialrechtlichen Fragen. Zwecks BU können Abrechnungsdaten mit F-Diagnoseschlüsseln oder allgemein falschen Diagnosen bei der Krankenkasse wohl tatsächlich problematisch sein. Nur die Frage ist, was man dagegen tun soll. Man müsste hieb- und stichfest nachweisen können, dass die betreffende Diagnose (z.B. somatoforme Störung) falsch ist. Das ist praktisch nicht möglich. Psychodiagnosen lassen sich in der Regel nicht widerlegen, da es keine harten wissenschaftlichen Kriterien dafür gibt (einfach mal ins DSM schauen, was da z.B. als Kriterien drinsteht - absolut Wischiwaschi). Alleine schon der Versuch gegen angebliche Fehldiagnosen vorzugehen dürfte "querulatorisch" rüberkommen und das "Nicht-Akzeptieren" der Diagnose ist ein Beleg, dass die Diagnose richtig ist. Leider ist man in diesen Kreisen so unwissenschaftlich und zirkelschlüssig (oder betrügerisch?) unterwegs.

Es gibt ja auch Patienten, die lassen sich F-Diagnosen aufs Auge drücken, um z.B. wenigstens eine EM-Rente durchzubekommen, weil man ansonsten durchs soziale Netz fällt. Für mich derzeit keine Alternative. Auch werden man mit der zunehmenden Digitalisierung von Gesundheitsdaten die Probleme immer größer. Wenn auf der Karte die Diagnosen gespeichert sind (wird irgendwann sicher Pflicht sein) und da steht z.B. eine hypochondrische Störung oder so drin, dann bekommt man im Gesundheitssystem praktisch keine Hilfe mehr.

Dr. Rainer Rothfuß: Feindbilder pflastern den Weg zum Dritten Weltkrieg
19.04.2019 14:19
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Beitrag #18
RE: [geteilt] Immernoch Borreliose trotz mehrfacher Antibiosen.
Zitat:steht z.B. eine hypochondrische Störung oder so drin, dann bekommt man im Gesundheitssystem praktisch keine Hilfe mehr.
Bei Ärzten mit normaler Sozialisierung und Menschenverstand wird es immer Hilfe geben. Aber die muss man eben erst einmal finden.

Bei anderen hat man sowieso schon keine Hilfe bekommen egal wie viele Euronen man an Kassenbeiträgen bereits im Leben gezahlt hat.

Es wird vermutlich nicht eine unnötige doppelte Untersuchung verhindert werden durch die Speicherung von Daten und Diagnosen, weil die vielen Informationen nicht gelesen werden.
Außerdem so scheint es mir werden Diagnosen nie mehr zurückgenommen. Wenn man älter wird, sammelt man immer mehr davon.Wink Auch wenn man wieder gesundet bezüglich einer Diagnose. Seltsam!
19.04.2019 22:44
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mari Offline
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Beitrag #19
RE: [geteilt] Immernoch Borreliose trotz mehrfacher Antibiosen.
Hey Markus und auch Niko,

sehr weit "passig", was ihr beide sagt - auch wenn es Wege gibt, Rücknahmen zu erzwingen. Die aber sind mühevoll.

Ich hatte es an anderer Stelle schon einmal gesagt vor Tagen, sage es hier noch einmal: Site unten

https://www.patverfue.de/media/handbuch.pdf

interessant auch für uns - eben wegen der heutigen "Praxis" des Psychologisierens/Psychiatrisierens unserer Erkrankung. Je mehr ich an Beweisen erbrachte (durch validierte, anerkannte Tests!), dass ich weder Depression noch Angststörung noch Psychose-Zeichen usw. habe und je mehr mein Körper Borreliose-Infektions-Zeichen am laufenden Band "produzierte", desto verhementer wurden mir irgendwelche "Psycho-Diagnosen" übergestülpt.

Mal sehen, ob die Gerichte das am Ende richten können.

Doch deswegen sage ich ja: Vorsicht vor Zecken; noch mehr Vorsicht aber vor jenem Gros der Ärzte, die uns weismachen wollen, dass die Erde eine Scheibe ist. Nie (!) ohne (!) dauerpräsente (!) Zeugen (!)) hin (!).

Gelingenden Tag euch allen...
20.04.2019 06:33
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