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Borreliose: Ja, jein oder doch vielleicht? (Doccheck)
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Markus Offline
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Beitrag #1
Borreliose: Ja, jein oder doch vielleicht? (Doccheck)
https://www.doccheck.com/de/detail/artic...rm=article schrieb:Borreliose: Ja, jein oder doch vielleicht?

Für viele Hausärzte ist es nicht leicht, die akute von einer chronischen Borreliose zu unterscheiden. Das führt zu großen Unsicherheiten bei der Wahl der Therapie. Infektiologin Nazifa Qurishi erklärt, worauf Ärzte achten sollten.

Bisher nur überflogen. Aber das hier scheint mir zumindest zweifelhaft:

Zitat:Es gibt allerdings solche Hautveränderungen, die ganz bilderbuchmäßig und sehr klassisch für eine Borreliose aussehen. In diesen Fällen, auch wenn dann die Antikörper noch nicht positiv sind, ist es schon gerechtfertigt, den Patienten zu behandeln. Aber man macht auch nichts verkehrt, wenn man ein bisschen wartet, bis die Borrelien-Serologie auch tatsächlich positiv ist, sprich die Banden nachweisbar sind im Immunoblot, und dann den Patienten behandelt.

Das hier auch:

Zitat:Besteht der Verdacht auf eine Neuroborreliose, weil der Patient vielleicht bestimmte unspezifische neurologische Symptome hat, sollte auf jedem Fall eine Liquorpunktion durchgeführt werden.

Dr. Rainer Rothfuß: Feindbilder pflastern den Weg zum Dritten Weltkrieg
01.07.2019 18:06
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mari Offline
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Beitrag #2
RE: Borreliose: Ja, jein oder doch vielleicht? (Doccheck)
Ach ja, bei Hautärzten kann man(N/frau) auch was erleben, wenn das Wort "Borreliose" fällt! Da könnte ich von zwei Beispielen lang und breit berichten. Hier nur in Kurzform:

- erste Ärztin = "Musterung" wie ein Stück Vieh auf dem Markt; immerhin Syphilis-Ausschluss aus eigenem Antrieb vorgenommen + Borrelien-Serologie (4. Mal!); Test auf Hautpilz, von dem dann aber nie Ergebnisse kamen; Befund-Bericht erst Monate danach, weil ich "hinterlief" (Inhalt des Berichts ein Satz = Hyperkeratose).

- zweiter Arzt = mit blauen Füßen (ACA!) hin + Überweisung der Hausärztin, die deshalb um ACA-Untersuchung bat; Test auf ACA v. Hautarzt nicht durchgeführt, sondern wieder (!) nur Hautpilz getestet (negativ damals); Überweisung in Uni-Klinik, dort Neurologie/Psychiatrie seitens Hautarzt angeboten - ich: "Danke, nein, ich habe mittlerweile eine unheilbare Neurologen-Allergie"....

Hautärzte lohnen m. E. bei Borrelien fast so wenig wie Neurologen. Nur sind sie nicht ganz so heikel - dort kann man zur Not auch noch ohne Zeugen hin.
01.07.2019 20:42
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