Frage zu chlamydia pneumoniae
#11

(02.03.2020, 16:55)krudan schrieb:  #8
Gabe es denn eine präzise eindeutige Analytik, Anamnese und Symptomenbetrachtung?
Wenn du magst, dann lies gern mal unter "Vorstellung". Dort habe ich meinen bisherigen Verlauf in den letzten Tagen mal geschrieben. Ist aber bissl länger geworden. Wink
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Thanks given by: urmel57
#12

(02.03.2020, 15:46)krudan schrieb:  "Überraschend gut schnitt auch die Kombination von Samento #Katzenkralle# und Banderol auf alle Formen der Borrelien ab, einschließlich der Biofilme."

"Dr. Sapi berichtete über Tests, die zeigen, dass Allicin (Knoblauchextrakt) ein guter Quorum-sensing Inhibitor sei, d. h. Allicin stört die Kommunikation zwischen den Biofilm-Kolonien."

Erstmal schließe ich mich Urmels Worten an: Es sind In-vitro-Ergebnisse und keine in vivo! Und in vivo kann's 'ne ganz andere Hausnummer werden:

Katzenkralle hat meine Entzündungen ein ganzes Jahr lang aufrecht erhalten. Dank jap. Knöti und Curcuma hielt sich alles in der Wage. - Ein Jahr umsonst geschluckt, ein Jahr umsonst mühevoll eingekapselt, ein Jahr umsonst gezahlt für die Kräuter. Sad
Daß Katzenkralle bei mir hochgradig entzündungsfördernd statt -senkend ist, ist durch einen TNF-alpha-Hemmtest rausgekommen. Mich ärgert heute noch, daß ich das nicht früher wußte. Aber man glaubt ja aus zunehmender Hilflosigkeit immer allen Strohhalmen, die im Internet beschrieben und teilweise sogar von Patienten gelobt werden...
Fazit: Erst testen lassen, dann schlucken! Auch Kräuter sind nicht immer Smarties.

Und zum Knoblauchextrakt: Patienten mit eh schon zu niedrigem Blutdruck sollten diese Substitution genau abwägen, denn Knobi kann selbigen senken. Sollte man auch dabei erwähnen.

Shit happens. Mal bist Du die Taube, mal das Denkmal...

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#13

Zwiebeln können einem auch in die Knie zwingen.... In beiden Produkten steckt eine Schwefelverbindung, die entsprechend den Blutdruck senken können - ich spreche aus eigener Erfahrung...
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#14

(02.03.2020, 15:46)krudan schrieb:  "Klassenbeste war die Kombination aus Doxycyclin und Tinidazol, um sowohl die Spirochäten als auch die Cysten zu vernichten. Gegen die Biofilmbildung, war die
letztgenannte Kombination ebenfalls am besten wirksam..."

Gibt es denn da konkrete Ansätze, in welcher Form man dies kombinieren sollte? Also nimmt man dies dann Beides gleichzeitig ein und in welcher Dosierung?

Ich gehe nächste Woche wieder zu meinem Arzt und im Moment bin ich in der 3. Woche Doxycyclin - für die Borreliose. Es hilft mir auf Anhieb erst einmal gut derzeit. Die Symptome sind rückläufig, obwohl ich mich längst nicht gesund fühle aber dazu waren sie wohl auch zu schwer. Ich würde vielleicht schon probieren wollen, noch etwas länger einzunehmen und etwas dazu zu kombinieren, um die Wirkung noch nachhaltiger zu gestalten.

Gibt es Studien, ob dieses Anwendungsschema auch bei Neuroborreliose helfen kann? Ich hatte als Nebenwirkung für Tinidazol gelesen, dass es sich auf das ZNS auswirken kann, weiß aber nicht in welcher Form, werde dazu auch nochmals meinen Arzt direkt fragen, vielleicht muss man es auch einfach testen, wie so oft...

Danke nochmals für eure Unterstützung und ich freue mich über euer breites Fachwissen. Kann man sich echt gut über alle möglichen Ansätze informieren. Icon_danke_ATDE
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#15

...eigentlich passen meine Fragen ja gar nicht mehr zu dem Chlamydienthema. ...aber weiß auch nicht, ob ich jetzt ein neues Thema eröffnen soll? Huh
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#16

(02.03.2020, 17:07)urmel57 schrieb:  Krudan, ich möchte an dieser Stelle klarstellen, dass das, was du hier verlinkt hast alles reine Laborversuche sind, die das Milieu im Körper nur sehr grob bis gar nicht wiederspiegeln.
Vor allem sind die Antibiotikastudien von Sapi mit so hohen Konzentrationen gemacht worden (vor allem bei Tinidazol), dass sie für reale Anwendungen keinerlei Relevanz haben. Dieser Zysteneffekt von Doxy trat nach meiner Erinnerung auch nur bei den sehr hohen Dosen auf, bei der "niedrigen" Sapi-Dosierung von 25 ug/ml nicht! Und 25 ug/ml Doxycyclin sind schon mehr, als man im Körper überhaupt erreichen kann. Also belegt die Studie von Sapi eher, dass unter klinisch erreichbaren Spiegeln kein Zysteneffekt einsetzt - falls man daraus überhaupt Schlüsse ziehen will.

Was die Wirksamkeit von Sapis-Kräuterstudien betrifft (z. B. Stevia), so wurde das von anderen Gruppen nicht bestätigt, insbesondere in der aktuellen Zhang-Studie war Stevia nicht wirksam. Ich würde Zhang deutlich mehr vertrauen als Sapi. Zhang hat mit seiner Tuberkuloseforschung bewiesen, dass er ein absoluter Experte für chronische Infektionen ist. Sapi ist eine Quereinsteigerin aus der Onkologie, und selbst da ist mir nicht bekannt, ob sie da brilliert hat.
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Thanks given by: urmel57 , Susanne_05
#17

#10 + #17
Die Info aus #3 ist von 2012. Evtl. gibt es schon neue Erkenntnisse? Oder seit dem nichts Neues?

Unabhängig davon zählen sicher auch diesbezügliche Erfahrungswerte geneigter Anwender...welche in ihrer Summe relevante Wirksamkeitshinweise liefern können.
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#18

(02.03.2020, 20:47)Filenada schrieb:  
(02.03.2020, 15:46)krudan schrieb:  "Überraschend gut schnitt auch die Kombination von Samento #Katzenkralle# und Banderol auf alle Formen der Borrelien ab, einschließlich der Biofilme."

"Dr. Sapi berichtete über Tests, die zeigen, dass Allicin (Knoblauchextrakt) ein guter Quorum-sensing Inhibitor sei, d. h. Allicin stört die Kommunikation zwischen den Biofilm-Kolonien."

Erstmal schließe ich mich Urmels Worten an: Es sind In-vitro-Ergebnisse und keine in vivo! Und in vivo kann's 'ne ganz andere Hausnummer werden:

Katzenkralle hat meine Entzündungen ein ganzes Jahr lang aufrecht erhalten. Dank jap. Knöti und Curcuma hielt sich alles in der Wage. - Ein Jahr umsonst geschluckt, ein Jahr umsonst mühevoll eingekapselt, ein Jahr umsonst gezahlt für die Kräuter. Sad
Daß Katzenkralle bei mir hochgradig entzündungsfördernd statt -senkend ist, ist durch einen TNF-alpha-Hemmtest rausgekommen.

Bei der Anwendung von Katzenkralle werden doch auch Herx-Reaktionen beschrieben, welche bekanntlich mit Entzündungen einhergehen...welche dann aber als günstige Wirkung der Droge gegen die Erreger zu verstehen sein müssten, die Eindemmung mit den erwähnten natürlichen Gegenspielern (Curcuma mit Leinöl+Kokosöl und Pfeffer/Ingwer optimal) war dann anscheinend eine gute Kombi, besser als Cortison zu nehmen.
Die Ergänzung mit Kardeanwendungen sowie Artemisia annua wäre dann noch denkbar gewesen, auch verschiedene Heilpilze wirken entzündungsregulierend - alles im Rahmen einer naturgemäß entzündungshemmenden Low-Carb-Ernährung in Verbindung mit antibakteriell wirksamen Fastenintervallen, im Gegensatz zu einer eher entzündungsförderlichen normalen High-Carb-Ernährung nach DGE-Empfehlung...
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#19

(05.03.2020, 15:43)krudan schrieb:  war dann anscheinend eine gute Kombi

Genau das Gegenteil. Entzündungen hatte ich im Körper genug, damit hätte ich 'nen Laden aufmachen können. Ich wollte die loswerden!

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