Corona, Ibu, Sartane, ACE Hemmer ?
#1

Ich wollte nochmal fragen ob es dazu irgendwelche neuen Erkenntnisse gibt
https://www.springermedizin.de/covid-19/...-/17810118

Markus hatte dazu schon mal was eingestellt, was ich aber leider nicht mehr finde.
Im link steht die WHO rät von Ibu ab auch wenn nicht wirklich bewiesen. Von Sartanen und ACE Hemmern wird ja anscheinend nicht wirklich abgeraten, aber es bereitet mir trotzdem etwas Kopfzerbrechen. Ich nehme selbst keines dieser Mittel, aber meine Ma nimmt Sartane.
Außerdem könnte es ja neben vielen anderen möglichen Gründen ein Grund mit sein warum es gerade alte Leute so hart trifft. Vorallem in Italien wo angeblich viele ACE hemmer verschrieben werden, ich glaube das hatte Markus geschrieben oder in seinem link gestanden, falls ich mich nicht täusche.
Ich mache mir natürlich auch Sorgen um meine Ma da sie in einem Pflegeheim lebt.
Ich habe heute mal die Schwester aus der Praxis Ihrer Ärztin angerufen, das Thema angesprochen und angeblich werde ich zurückgerufen. Ich hoffe das passiert auch.
Ich wollte das Thema einfach nochmal aufs tablett bingen weil vielleicht einige von uns Eltern haben die irgendwas davon einnehmen. Bei meiner Ma ist es mit Verträglichkeiten leider schwierig sonst hätte ich vielleicht gleich um eine Umstellung gebeten.

liebe Grüße borrärgerIcon_winken3

Glücklich ist der, der hinter den schwarzen Regenwolken auch die Sonne sieht.


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#2

(24.03.2020, 18:19)borrärger schrieb:  Im link steht die WHO rät von Ibu ab auch wenn nicht wirklich bewiesen.
Glaube das haben sie wieder zurück gezogen.

(24.03.2020, 18:19)borrärger schrieb:  Von Sartanen und ACE Hemmern wird ja anscheinend nicht wirklich abgeraten, aber es bereitet mir trotzdem etwas Kopfzerbrechen.
Es gibt den Verdacht, dass Angiotensin-Rezeptor-Antagonisten das Krankheitsbild verschlimmern. Es gibt bisher aber keinen sicheren Nachweis, dass es so ist, und es bedarf dringend weitere Daten laut dem obersten Seuchenmediziner in den USA, Dr. Fauci. Alle kardiologischen Gesellschaften raten derzeit nach meinem Kenntnisstand davon ab, die Medikamente abzusetzen oder auszutauschen.

(24.03.2020, 18:19)borrärger schrieb:  Außerdem könnte es ja neben vielen anderen möglichen Gründen ein Grund mit sein warum es gerade alte Leute so hart trifft. Vorallem in Italien wo angeblich viele ACE hemmer verschrieben werden
Ja, den Verdacht hat Dr. Fauci geäußert, weil 75 % der Toten in Italien Bluthochdruck hatten. Dass es am Bluthochdruck selbst liegt (der zudem, falls bekannt, ja eingestellt ist) ist unplausibel, ein Zusammenhang mit bestimmten Blutdrucksenkern zumindest plausibel. Nur ist das, wie gesagt, bisher nicht gesichert. Auch muss man sehen, dass vor allem alte Menschen in Italien gestorben sind und die eh häufig erhöhten Blutdruck haben. Evtl. besteht dann gar kein Zusammenhang zum Blutdruck oder den Medikamenten.

(24.03.2020, 18:19)borrärger schrieb:  Bei meiner Ma ist es mit Verträglichkeiten leider schwierig
Ein Grund mehr den offiziellen Empfehlungen zu folgen und das zunächst weiter zu nehmen.
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Thanks given by: borrärger , urmel57
#3

Stichwort Vorsorgeprinzip.

Und Medikamente sollten auch nicht direkt abgesetzt, sondern besser ausgeschlichen werden.

Sich über Alternativen Gedanken zu machen ist tatsächlich angebracht, denn die gibt es. Und je nach Vorerkrankung haben z.B. die Ernährungs/Bewegungs-Docs des NDR dazu eine vorbildliche Expertise.

Bluthochdruck und Entzündungen sind kein Schicksal im hohen Alter, in der Regel lässt sich auch ohne morbiditätssteigernde Medikamente einiges verbessern. In Pflegeheimen werden auch aus Kosten- und Zeitgründen leider noch viel zu viele Medikamente verabreicht. Und die ebenfalls oft kostenoptimierte Ernährung dort fördert eher noch Krankheitszustände als die Steigerung der Vitalität. Fastenintervalle sind dort meist auch kein Thema, obwohl bekannt ist, dass diese günstig auf die Darmflora und gegen Entzündungen wirken - kosten tut es zudem auch nichts, man spart sogar noch.

So stellte Prof. Bischoff von der Universität Hohenheim...
...eine Studie aus dem Jahr 2012 vor, bei der die Darmflora von 179 Senioren analysiert worden war. Diese zeigt, dass die Zusammensetzung der Darmmikrobiota vom Lebensort – Heim, Krankenhaus oder Zuhause – und der Ernährungsweise abhängt. Wie die Autoren um Dr. Marcus Claesson vom University College Cork im Fachjournal »Nature« berichteten, fiel die Diversität der Bakte­rienbesiedlung bei Heimbewohnern niedriger aus als bei in eigenen Wohnungen lebenden Senioren (DOI: 10.1038/ nature11319).

»Das gesunde Altern spiegelt sich in der Darmmikrobiota wider«, sagte Bischoff. »Dabei ist die Malnutrition ein wichtiger Risikofaktor für eine Dysbiose.« Daher sei es wichtig, dass Senioren ausreichend mit Protein und Ballaststoffen versorgt sind. Gerade eine ballaststoffreiche Ernährung korrelierte in der Untersuchung mit einer erhöhten Diversität und einem verringerten Entzündungsstatus.
Quelle: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/a...s-im-darm/

Bei den Ballaststoffen müsste man auch noch den Fokus auf basenbildende echte Präbiotika legen, also eher weniger auf das konv. säurebildende Vollkornbrot setzen. Unter Umständen können auch Synbiotika verabreicht werden.
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Thanks given by: mari
#4

gelöscht
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#5

(25.03.2020, 09:26)berta schrieb:  SyMbiotika, sonst ist es Werbung...
Zur Klarstellung: https://www.aerzteblatt.de/archiv/45953/...und-Praxis (von 2005 !)

Es gibt die klinische Anwendung von entsprechenden Präparaten und es gibt die freie persönliche Auswahl von entsprechend potenten (funktionellen) Nahrungsmitteln.
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