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Leaky Gut ist tatsächlich kein Unfug
#21

Ich möchte das Thema Leaky Gut noch mal aufgreifen denn es ist extrem wichtig für uns und beeinflusst direkt im Körper Entzündungsgeschehen und offenbar auch sogar Autoimmunprozesse.
Mir wurde jetzt folgendes zur Therapie des Leaky Gut (und zur Darmsanierung) empfohlen:

Div. Probiotika wie Pro Em San von Tisso und Omnibiotic 10 usw..
Div. Präbiotika wie Pro Mucosa und Pro Präbioma von Tisso
Activomin und Zeolith zur Entgiftung des Darms. Achtung: dies macht auf Dauer den Stuhl sehr trocken, deshalb ist viel trinken und Schleimaufnahme durch Flohsamenschalen dabei wichtig. Flohsamenschalen mit viel Wasser (formt eine Art Gel) ist sowieso super wichtig für die Darmschleimhaut.
"Rechtsregulat" (rechtsdrehende Milchsäurebakterien) - kennt ihr das?

dazu soll ich intervallweise eine antiparasitäre Kur machen , obwohl alle Laborbefunde des Stuhls auf Parasiten negativ waren.
Für die antiparasitäre Kur soll ich täglich frisch gepressten Karottensaft (weiss jemand warum das anders ist als einfach die Karotten roh zu essen?) und vorsichtig ätherische Öle wie Rizol Zeta oder Schwarzkümmelöl usw einnehmen.. paar Tropfen in Wasser halt.. und Grapefruitkernextrakt einige Tropfen...

außerdem soll ich das Buch von Andreas Moritz zur Leber- und Gallenblasenreinigung lesen, weiss jemand was das mit Leaky Gut zu tun hat ?

was haltet ihr von den Tipps? Schreibt gerne ob euch diese Tipps helfen könnten bei Leaky Gut oder was ihr anders machen würdet?.. hauptsache hier findet mal wieder ein bisschen Informationsaustausch im Forum statt zu so wichtigen Themen wie Leaky Gut. Denn wenn man den nicht in den Griff kriegt kann auch die beste Borreliose Therapie nicht wirklich helfen..
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Thanks given by: Susanne_05
#22

Hallo jokra

ja, das ist ein wichtiges Thema! Ich hatte jehrelang mit leaky gut zu kämpfen. Auch als ich dachte, dass es wieder gut sei, zeigten meine Werte noch leaky gut an.
Ich habe damals sehr viel ausprobiert und am besten geholfen hat mir selbst gekochte Bio- Knochenbrühe. Die habe ich mir über 2 Jahre lang immer wieder zubereitet und getrunken. Sibosan war eine gute Empfehlung von einem auf Darmprobleme geschultem Apotheker. Dazu nahm ich rechtsdrehende Milchsäure, L- Glutamin, Lacto reuterii, Pro Mucosa, Vitamin A und Butyrat für die Schleimhaut, alle B- Vitamine, Omega 3, Eibischwurzel und Schleimulme als Tee und dazu viele  Extrakte gegen Parasiten, Bakterien, Viren- also Neem, Oreganoöl, Nelke, Cistus, Rizol zeta (hiermit hatte ich einen reaktiven Virusschub- also Vorsicht!), Berberin, Interfase, Teebaum, Caprylsäure, Heilpilze ect, ect
Ich habe sehr viel ausprobiert in verschiedener Zusammensetzung, damit keine Gewöhnung einsetzen konnte.
Alles in allem hat es Jahre gedauert, bis mein Darm wieder i.O. war. Eine komplette Ernährungsumstellung vor 2 Jahren war schlussendlich die beste Entscheidung und Flohsamen und auch andere Ballaststoffe sind fester Bestandteil meiner Ernährung geblieben.

Die Auswahl deiner Mittel hört sich ganz gut an und ich würde damit einfach mal anfangen. Du wirst sehen, wie sich dein Körper damit fühlt,- was Du davon verträgst und was nicht. Grapefruitkernextrakt zB verträgt nicht jeder- hier also unbedingt langsam starten.
Leberentlastung ist immer wichtig und wird bei vielen Anleitungen zur Darmreinigung erwähnt bzw mit einbezogen. 

Wünsche dir guten Erfolg und schreib gerne, wie es dir damit ergeht
Liebe Grüße
micci

Zusammen bewegen wir mehr!
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Thanks given by: jokra , Susanne_05
#23

micci
Ich habe damals sehr viel ausprobiert und am besten geholfen hat mir selbst gekochte Bio- Knochenbrühe. Die habe ich mir über 2 Jahre lang immer wieder zubereitet und getrunken. Sibosan war eine gute Empfehlung von einem auf Darmprobleme geschultem Apotheker. Dazu nahm ich rechtsdrehende Milchsäure, L- Glutamin, Lacto reuterii, Pro Mucosa, Vitamin A und Butyrat für die Schleimhaut, alle B- Vitamine, Omega 3, Eibischwurzel und Schleimulme als Tee und dazu viele  Extrakte gegen Parasiten, Bakterien, Viren- also Neem, Oreganoöl, Nelke, Cistus, Rizol zeta (hiermit hatte ich einen reaktiven Virusschub- also Vorsicht!), Berberin, Interfase, Teebaum, Caprylsäure, Heilpilze ect, ect
Ich habe sehr viel ausprobiert in verschiedener Zusammensetzung, damit keine Gewöhnung einsetzen konnte.
Alles in allem hat es Jahre gedauert, bis mein Darm wieder i.O. war. Eine komplette Ernährungsumstellung vor 2 Jahren war schlussendlich die beste Entscheidung und Flohsamen und auch andere Ballaststoffe sind fester Bestandteil meiner Ernährung geblieben.

Die Auswahl deiner Mittel hört sich ganz gut an und ich würde damit einfach mal anfangen. Du wirst sehen, wie sich dein Körper damit fühlt,- was Du davon verträgst und was nicht. Grapefruitkernextrakt zB verträgt nicht jeder- hier also unbedingt langsam starten.
Leberentlastung ist immer wichtig und wird bei vielen Anleitungen zur Darmreinigung erwähnt bzw mit einbezogen. 



Hallo Micci, vielen Dank für die interessanten Infos :) 

wie hast du dir die Knochenbrühe zubereitet? beim Metzger nen Kalbsknochen gekauft und ausgekocht?  es gibt ja auch dieses fertige Bone-Brox Pulver aber das vertrage ich nicht, danach werden meine Entzündungen richtig schlimm , offenbar triggert das die Borrelien in mir (die eh schon sehr gerne mein Kollagen abbauen leider).. 

wie lange hast du das Rechtsregulat eingenommen? ist ja relativ teuer.. 

und hast du mal diese Leberentlastung nach Andreas Moritz gemacht ? 

Ernährung habe ich auch schon länger umgestellt. Kein Gluten, (so gut wie) keinen Zucker, keine Kuhmilch , keinen Alkohol (vertrage ich eh überhaupt nicht durch die Neuroborreliose) , dafür viele Ballaststoffe und pflanzliches gesundes Essen, ab und zu auch mal Fleisch, Eier usw
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Thanks given by:
#24

(17.03.2024, 20:11)micci schrieb:  ...Neem, Oreganoöl, Nelke, Cistus, Rizol zeta (hiermit hatte ich einen reaktiven Virusschub- also Vorsicht!), Berberin, Interfase, Teebaum, ...

Man sollte sich vorher immer umfassend und ausführlich über Dosierungen und die eigene individuelle Verträglichkeit informieren. So ist Neem nicht zum Einnehmen geeignet, weil relativ giftig, und wird insofern primär nur äusserlich angewendet sowie als Insektizid genutzt. Auch Oreganoöl und Gewürznelke/öl sowie Berberin und Teebaumöl sind nur mit Vorsicht zu dosieren. Zumal diese nicht zwingend nötig sind, um eine geschädigte Darmschleimhaut zu regenerieren... Wobei es dann eigentlich keine physischen Löcher (Leaks = Lecks) in der Darminnenwand sind, sondern eher punktuelle lokale Entzündungsherde bei gleichzeitiger Dysbiose bzw. Fehlbesiedlung (ggf. mit Candida), der Darmschleimhaut (woraus sich Divertikel bilden können). Echte Löcher im Darm würde man gar nicht lang überleben.

Um eine Divertikulitis zu vermeiden sollte man ausserdem lernen, chronischen Überdruck aus dem Darm zu nehmen und dazu auch richtig auf dem Lokus zu sitzen (s. Hocksitzhaltung aus "Darm mit Charme"), um ohne Druck & Stress natürlich entspannt auszuscheiden. Gleichzeitig wird auch der Bildung von Hämorrhoiden vorgebeugt, welche tendenziell bei veranlagter Bindegewebsschwäche entstehen können.
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Thanks given by: Susanne_05
#25

(17.03.2024, 20:58)jokra schrieb:  Hallo Micci, vielen Dank für die interessanten Infos :) 

wie hast du dir die Knochenbrühe zubereitet? beim Metzger nen Kalbsknochen gekauft und ausgekocht?  es gibt ja auch dieses fertige Bone-Brox Pulver aber das vertrage ich nicht, danach werden meine Entzündungen richtig schlimm , offenbar triggert das die Borrelien in mir (die eh schon sehr gerne mein Kollagen abbauen leider).. 

wie lange hast du das Rechtsregulat eingenommen? ist ja relativ teuer.. 

und hast du mal diese Leberentlastung nach Andreas Moritz gemacht ? 

Ernährung habe ich auch schon länger umgestellt. Kein Gluten, (so gut wie) keinen Zucker, keine Kuhmilch , keinen Alkohol (vertrage ich eh überhaupt nicht durch die Neuroborreliose) , dafür viele Ballaststoffe und pflanzliches gesundes Essen, ab und zu auch mal Fleisch, Eier usw

Ich hatte an anderer Stelle schon mal geschrieben, dass Knochenbrühe auch leider Histaminhaltig ist. Es kommt aber wohl darauf an, wie lange man die Knochen kocht. Ich würde hier also mal googeln und vorsichtig beginnen,- der Darm muss sich auch erst mal daran gewöhnen und kann zu Beginn mit Bauchschmerzen und Blähungen reagieren.
Und gekaufte Brühe ist wirklich kein Vergleich zu selbst gemachter!
Ich habe übrigens Rindermarkknochen vo Bio- Rind gekauft.

Rechtsregulat habe ich nicht genommen, sondern rechtsdrehende Milchsäure (RMS), so wie diese zB. https://www.aponeo.de/10132470-rms-biofr...NwQAvD_BwE
Ich habe die Tropfen weit über 1 Jahr genommen, aber immer mit Pausen dazwischen, also so 8 Wochen genommen und 4 Wochen Pause (so ungefähr).

Leberentlastung findet durch die Einnahme von RMS bereits statt. Leberwickel sind auch hilfreich. Moritz kenne ich nicht, aber wenn es deine Therapeutin gut findet, warum nicht.

Noch ein Wort zu Saft versus ganzes Gemüse. Es gibt ja Saftfasten bzw Saftkuren. Hier sollen die konzentrierten Wirkstoffe ohne Fasermaterial besser aufgenommen werden. Es gibt auch die Safttherapie nach Gerson. Hier habe ich erst kürzlich einen interessante Dokufilm mit dem Titel "Heile dich doch selbst" gesehen, wo diese Therapie u.a. mit Erfolg angewandt wurde. 

Zuletzt noch: Nahrungsumstellung ist eine wirklich sehr hilfreiche Sache, egal bei welcher chronischen Erkrankung! Hier kann man definitiv viel selbst bewegen  Icon_thumbs2-up_new

Zusammen bewegen wir mehr!
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Thanks given by: Susanne_05
#26

Zitat:L- Glutamin, Lacto reuterii, Pro Mucosa...

Die reuteri treten wohl auch oft als Pathobionten in Erscheinung. Ich wäre vorsichtig bei autoimmunen Prozessen. Können diese manchmal ziemlich triggern, wenn man vorbelastet ist...

https://www.medica.de/de/Media_News/Immu...to%C3%9Fen
https://www.uni-luebeck.de/forschung/akt...erose.html
https://www.cell.com/cell-host-microbe/p...0309-2.pdf

Zitat:So ist Neem nicht zum Einnehmen geeignet, weil relativ giftig...

Neem wurde mir damals ergänzend zur Einnahme von einem auf Dünndarmfehlbesiedlung spezialisierten Gastroenterologen empfohlen. Ich habe es aber nicht lange genommen und hatte mit der Zeit auch das Gefühl, dass es bei mir bei längerer Einnahme immer mehr Nebenwirkungen hervorruft, v. a. wenn man es etwas höher dosiert.
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Thanks given by: micci
#27

(18.03.2024, 09:03)Susanne_05 schrieb:  
Zitat:Neem wurde mir damals ergänzend zur Einnahme von einem auf Dünndarmfehlbesiedlung spezialisierten Gastroenterologen empfohlen. Ich habe es aber nicht lange genommen und hatte mit der Zeit auch das Gefühl, dass es bei mir bei längerer Einnahme immer mehr Nebenwirkungen hervorruft, v. a. wenn man es etwas höher dosiert.

 Neem habe ich von denjenigen Mitteln, die gegen Fehlbesiedlung/ Candida wirken sollen, am besten vertragen und es deswegen auch am längsten   genommen. 
 Ist eben individuell,- wie einfach Alles ;)

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Thanks given by: Susanne_05


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