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Wie geht es nach erster Antibiose weiter?
#1

Liebe Forenmitglieder,


glücklicherweise habe ich in der Nähe meines Heimatortes einen Arzt gefunden, der sich mit Borreliose auzukennen scheint, zumindest hat er bei den Leitlinien der Borreliose-Gesellschaft mitgeschrieben. Über seine Praxis hab ich einen Immunoblot und ein LTT machen lassen. Beides ergab Hinweise auf eine (alte) Infektion.
Er hat dann für 4 Wochen Azithromycin 500g/Tag nach folgendem Schema verordnet: 3 Tage Einnahme, 4 Tage Pause, das ganze vier Mal. Zusätzlich hab ich Banderol und Samento genommen, auf sein Anraten.

An den Tagen der Einnahme ging es mir ziemlich mies, die Hauptsymptome wurden noch schlimmer: Gliederschmerzen, Erschöpfung, Schmerzen in den Nasennebenhöhlen

Da ich auch Venlafaxin nehme, habe ich nach 2 Wochen ein EKG machen lassen, um eine pot. QT-Verlängerung auszuschließen.


An den Pausentagen ging es mir viel besser als vor der Behandlung, sodaß ich echt guter Hoffnung war.

Jetzt ist das vierte Intervall beendet, aber heute, ein paar Tage nach der letzten Einnahme, geht es mir wieder ziemlich schlecht.

Jetzt meine Fragen:
-Wie lange muss man sich gedulden, bevor es Sinn macht, über eine erneute Antibiose mit einem anderen Mittel nachzudenken?
-Macht es Sinn, jetzt nochmal ein Immunoblot oder LTT zu machen? Das ganze ist ja sehr teuer...
-Sollte ich nach Ende dieser Antibiose die beiden pflanzlichen Mittel gegen Biofilm noch weiter nehmen?

Viele Grüße und vielen Dank im voraus
Zitronenfisch
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Thanks given by:
#2

Hallo Zitronenfisch, 

Willkommen bei uns. Für einen LTT nach Antibiose wartet man besser ca. 6- 8 Wochen, da er direkt nach Antibiose mit hoher Wahrscheinlichkeit negativ ist. Das würde die Therapie aber bestätigen. Kostet halt leider ...

Wichtig ist dein Befinden. Auch hier kannst Du abwarten - manchmal.stellen sich Besserungen auch erst später ein. Wichtiger wäre mir, die Darmflora wieder aufzubauen. Ansonsten sind auch pflanzliche Mittel manchmal nicht Vorteil. Je nach Immunsystem kann gerade die Katzenkralle die Symptomatik auch mal verstärken. Lässt sich ohne die Gesamtproblematik zu kennen jedoch kaum einschätzen.

Wurden denn bereits Antikörpertests gemacht?  

Liebe Grüße Urmel

Mitglied bei => Onlyme-Aktion.org

Wenn du strauchelst,
weil dir die Arbeit zu schwer wird,
möge die Erde tanzen,
um dir das Gleichgewicht wiederzugeben.
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Thanks given by: micci , borrärger , Zitronenfisch
#3

Hallo Urmel 57,

danke für die Antwort. Ich hab keine Weiterleitung deiner Antwort als mail bekommen (obwohl die Einstellungen eigentlich richtig sind...), daher antworte ich erst jetzt.

Meinst du mit Antikörpertests den Immunoblot? Der wurde einmal parallel zum LTT vor der Antibiose gemacht.

Beim Blot waren folgende Antikörper nachweisbar:

OSP17G
DBPA-G
P14G
VLSEG

Die Borrelien IgG-AK (CLIA) waren >240 (Referenz: <10)

Bezüglich Darmflora nehm ich schon ein Mittel mit 11 verschiedenen Stämmen.

Ich werde mich also erstmal in Geduld üben... (obwohl mir das schwer fällt, weil ich schon so viel Zeit verloren habe, aber das werden die meisten von euch kennen....)

Ich hatte gestern per mail nochmal kurz Kontakt zu dem Arzt, er hat mir empfohlen, die Azithromycin-Antibiose weiter zu führen. Aber ich geb mir jetzt mal eine Woche Pause und schaue dann, wie es mir geht.

lg
Zitronenfisch
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Thanks given by: urmel57
#4

Kein Problem. Ist die Nachricht vielleicht  im Spamfilter gelandet? 

Du hast zumindest einen relativ sicheren Nachweis, dass Du Borrelienkontakt hattest. 

Lass wieder von Dir hören. Ich wünsche gute Besserung.

Mitglied bei => Onlyme-Aktion.org

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Thanks given by: Zitronenfisch
#5

@ Zitronenfisch
ein LTT Test ist nur angebracht wenn Dein Dr. den auch ernst nimmt.
Das ist bei der weitaus überwiegenden Anzahl von Ärzten/innen nicht der Fall.

Ja, nach solch einer AB Behandlung kann es einige Zeit dauern bis es wieder normal weitergeht. Der ganze Müll (Borrelien) muss entsorgt werden.
(Lymphe)

Es könnte aber auch sein, das sich eine andere Problematik im Körper breitgemacht hat = Pilze.
Das ist dann ein Problem!

Und so wie es mir heute wieder passiert ist, Arztbesuch wegen Nebenhöhlenbeschwerden, AB wurde verschrieben aber keine Hinweise auf begleitende Maßnahmen die in der Zeit der AB Gabe solch einen Pilzbefall verhindern oder einschränken können.

Schau mal rein, alles Gute.

Auswirkungen von Antibiotika - Gestörtes Wechselspiel im Darm | deutschlandfunk.de

Wann die Pilzinfektion zur Lebensgefahr wird (gesundheitsforschung-bmbf.de)

Candida (onlyme-aktion.org)

Nachtrag:
Über das von Dir eingenommene AB
Azithromycin.
https://www.borreliose-saar.de/06-antibi...erapie.htm
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Thanks given by:
#6

@fischera: Danke für die Hinweise, das hilft mir weiter !

@urmel57: spam-Filter hab ich auch schon gedacht, ist aber offenbar nicht das Problem: deine zweite Nachricht kam durch, die von fischera aber nicht....
ich werd wohl mal an die admins schreiben...

lg
zitronenfisch
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Thanks given by:
#7

Hallo Zitronenfisch, 

manche Borreliose-Ärzte würden auch sagen, wenn es dir noch nicht gut oder schlechter geht, sind die 4 Wochen zu kurz. Oder ein Antibiotikum allein reicht nicht.
Ich nehme das Azithomycin 3 x 500 (zusammen mit Rifampicin, wegen Coinfektion mit Bartonellen) jetzt schon mehrere Monate und es geht sehr langsam aufwärts.

Kommt natürlich drauf an, was dein Arzt so meint. Und klar nimmt man nicht gerne so lange so viel Antibiotika.

Alles Gute
Sabine
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Thanks given by: Zitronenfisch
#8

@ Zitronenfisch

Nach akuter (stadiengerecht behandelter Borreliose) können IgM-Antikörper sehr lange (mehrere Monate, seltener auch Jahre) nachweisbar sein. Die Persistenz von IgM-Antikörpern bei Beschwerdefreiheit ist keine Indikation zur erneuten Therapie. – 

Eine Kontrolle nach erfolgter antibiotischer Therapie lässt keine Rückschlüsse auf den Therapieerfolg zu. – 

Trotzdem kann eine Kontrolle 3 Monate nach Therapieende sinnvoll sein. Unter Therapie kann es zu einem deutlichen Anstieg der IgG-Antikörper kommen. 

Wird der Patient ein Jahr später wegen Kopfschmerzen untersucht, so könnte ein solcher Wert fälschlicherweise als Hinweis für eine floride Infektion gehalten werden. 

Nur der Vergleich mit der Kontrolle nach Therapieende ließe ein Aussage über Anstieg oder Abfall der Antikörperkonzentration zu. – 
In den späten Infektionsstadien fehlen IgM-Antikörper häufig. 
Dies schließt eine chronische Infektion nicht aus.
Aus:
Labordiagnostik der Borreliose • Labor Enders (labor-enders.de)
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Thanks given by: Zitronenfisch


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