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#11

(09.03.2013, 17:44)Vivi schrieb:  ja, ich habe vor laaaaanger zeit mit ihm gemailt....was ist aus ihm geworden wenn ich fragen darf?
Hallo,

zufällig fand ich diese Frage ob mich jemand kennt und wie es mir geht.

In der Tat, ich habe bei Doxy und Rifampicin z.B. die doppelte Dosis genommen (nach Wirkspiegelmessung auf eigene Kosten). Rifampicin war bei mir nach 4h gar nicht nachweisbar. Also höhere oder doppelte Dosis und damit war ich dann nach vier Jahren endlich geheilt von der Neuroborreliose. In der Summe war es ein vollles Kilogramm AB-Wirkstoff in 4 Jahren. Trotzdem habe ich noch ein Jahr gebraucht um wieder richtig fit zu werden. Meiner BWS geht es wieder gut, dafür habe ich Psoriasis Arthritis im rechten ISG. Ein Gleitwirbel wurde vorletztes Jahr mit einem anderen Wirbel in der LWS verschraubt. Und ein vereiterter Zahn wurde entfernt.

2005-2010 hatte ich 27 verschiedene Ärzte konsultiert, war eine Woche in einer MS-Klinik um MS auszuschließen. In 2010 habe ich dann auch wieder das Joggen angefangen bis ich wieder 10km am Stück erreicht habe.

Aber ich hatte auch andere Probleme, die nie wirklich zuzuordnen waren. Grundsätzlich war es eine Neuro-Borreliose mit Ehrlichiose und Rickettsien. Dazu das Schnellmetabolisieren, ein Gleitwirbel in LWS und eine reaktive Hypoglykämie. Dafür durfte ich drei Tage an der LMU München keine Kalorie zu mir nehmen. Dort wurde dann festgestellt, dass mein Körper 2-3h nach dem Essen ZUVIEL Insulin bildet. Bedeutet nach Kohlehydraten muss ich einfach später nochmal eine Kleinigkeit essen, damit ich nicht in den Unterzucker komme (Schwitzen Zittern Tunnelblick Aggression Stresshormone). Durchaus mit Werten um die 40/45 statt 90. Dh je gesünder ich gelebt habe, Zucker weglassen, Süßes weglassen, nur noch Wasser und ungesüßten Tee trinken etc... desto schlechter gings mir. Seitdem ich aber nur noch nach Gefühl esse, hatte ich keine Unterzuckerung mehr.

All das hatte ich auch schon 2005, wusste es aber noch nicht. Sprich "die Anfälle und Durchhänger und Schwitzen und Zittern" waren keine Herxheimer Reaktion, sondern meist Unterzuckerung. Vieles vom Rückenschmerz kam auch vom Gleitwirbel, aber nur der LWS Bereich bis in die Beine.

Im Prinzip blieb mir nur das Rheuma im rechten ISG und damit verbundene Schmerzen. Angefangen hat das 2009. Ich nehme inzwischen 2x täglich ein Schmerzmittel und ein Rheumamittel. Irgendwann wird es wohl auf eine Fusion Becken-ISG hinauslaufen. Das gehe ich erst nach der Corona-Zeit an.

Seit 2010 arbeite ich wieder 20h, 2011 kam Kind Nummer 2, Umzug in ein Haus und seit 2014 arbeite ich wieder 30h die Woche als IT-Techniker und Hausmann.

Es ist auch bei schwierigen Fällen machbar, aus dem Sumpf herauszukommen. Die meisten, denen ich privat geholfen habe, hatten keine Borreliose. Aber es waren auch zwei Chroniker dabei, die es geschafft haben. Nicht alles ist Borreliose. Also immer Kopf hoch und auch andere Möglichkeiten überprüfen.

Liebe Grüße an alle, die sich noch erinnern...

Alex
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#14

Meine Beiträge unter - Presse ohne Worte - konnte ich nicht mehr hier im Forum finden.

Es wir wohl noch lange dauern bis die zu 90 % erscheinende typische Wanderröte ihre wirkliche prozentuale Erscheinung in der Presse findet.
So werden weiterhin Betroffene in Sicherheit gewogen, werden chronisch und landen am Ende bei OnLyme.

Die Wanderröte, die bei gut 90 Prozent der Infektionen auftritt, blieb ebenfalls aus.

Aus: *
Zecken: Der Krieg um die Borreliose - Spektrum der Wissenschaft

Ein Landesgesundheitsamt, fischera und ... sehen das anders.

In etwa 50 Prozent der Infektionen entsteht an der Stichstelle nach einigen Stunden bis zu zwei oder drei Wochen eine mindestens münzgroße Hautrötung, manchmal juckend, manchmal schmerzlos: Wanderröte (Erythema migrans).  
Ein Fehlen dieser Hautrötung schließt aber eine Borrelieninfektion nicht aus
Aus:
https://www.ms.niedersachsen.de/download...reliosepdf

Betroffene berichten dazu:
14. Veröffentlichung zur Datenerhebung - Borreliose Nachrichten (borreliose-nachrichten.de)

*
ich dachte das wäre eine gute Quelle, der wissenschaftlichen Berichterstattung, aber vielleicht versuchen sie auf zu vielen Gebieten aktiv zu sein.

Vielleicht möchte JEMAND diesen Herrn mal kontaktieren, ich bin dazu zu müde geworden, nicht nur heute.

Dr. Daniel Lingenhöhl, Chefredakteur bei „Spektrum der Wissenschaft“

Über den Herrn.
„Der Wissenschaftsjournalismus kann und muss über den wissenschaftlichen Fortschritt aufklären“ 
| Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (fau.de)

Nachtrag
Keine Ahnung warum manche Beiträge nicht gleich erscheinen.
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#15

"Dass Menschen, die unerklärbare Symptome haben, irgendwann verzweifelt sind und sich auf Behandlungen einlassen, deren Wirksamkeit bislang nicht belegt ist, kann Rauer verstehen. Letztendlich ginge es dann um die Frage, ob der Weg, für den die Betroffenen sich entscheiden, wirklich hilft. Denn unabhängig von der Methode, die es am Ende wird: »Alles, was wir machen, hat eine Wirkung«, betont der Facharzt und meint damit unter anderem den Placeboeffekt. Wichtig bei nicht gesicherten Behandlungen und komplementären Ansätzen sei nur, dass die gewählte Therapie der Gesundheit des Menschen nicht schadet oder sie finanziell ausbeutet. »Damit das nicht passiert, müssen wir unsere Patienten und Patientinnen ernst nehmen«, sagt er, »selbst, wenn wir den Grund für ihre Beschwerden nicht erkennen.« Ihr Leiden sei schließlich real – egal, ob sie Borreliose haben oder nicht." (Quelle, 04/2022)

Sebastian Rauer (Uni Freiburg) im Forum
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Thanks given by: micci , Alex88


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