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colestyramin und osteopenie
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Extremcouching Offline
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Beitrag #11
RE: colestyramin und osteopenie
Herzlich willkommen Idre Icon_winken3

Interessantes Thema für mich, da ich auch von Osteopenie betroffen bin. Wie kommt man auf das schnelle Voranschreiten bei dir? Wie oft wurde gemessen und wenn wirklich oft, warum?

Bei mir wurde gemessen, nachdem ich innerhalb eines halben Jahres 2 Ermüdungsbrüche des Mittelfußes hatte. Die Kontrolle sollte alle 2 Jahre passieren, hat man mir gesagt.

Die Sache mit dem Vitamin D beschäftigt mich, denn da könnte es einen Zusammenhang mit den Borrelien geben. Die sollen sich an diesem Vitamin gerne gütlich tun. Bei sind die Frakturen kurz vor dem Auftreten anderer typischer Borre-Symptome aufgetreten und meine Spezi schließt nicht aus, dass ich eine chronische Borre habe...

LG Couch

Ich bin dabei: OnLyme-Aktion.org
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 15.03.2013 07:56 von Extremcouching.)
13.03.2013 11:17
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kathisa Offline
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Beitrag #12
RE: colestyramin und osteopenie
Eine vernünftige Abklärung des Knochenstoffwechsels beinhaltet einige teure Parameter wie z.B. Vit D25 OH, Parathormon, Calcium, alkalische Phosphatase ..... Diese sind sehr teuer und sprengen das Budget des Hausarztes. Deswegen geht zum Endokrinologen, hier ist dies budgetmäßig kein Problem.

LG Kathisa

ist auch dabei: onlyme-aktion.org
13.03.2013 16:35
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KerstinH Offline
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Beitrag #13
RE: colestyramin und osteopenie
Hallo Idre,

also, ich war heute bei meiner Spezi und habe für dich mal nachgefragt. Sie meinte, wenn man 1 1/2 Jahre Colestyramin nimmt und keine Vitamine substituiert, kann das schon sein, dass C. da mit verantwortlich ist. Allerdings bezieht sie das rein auf das Vit. D und nicht auf das Calcium.
Sie hat auch gemeint, du könntest es ruhig weiter nehmen, wenn du zusätzlich Vit. D dazu nimmst. Sie hat mir aufgeschrieben, dass sie in diesem Falle mir das Präparat Vigentol, das wohl 40.000 i.E. enthält, aufschreiben würde.

Nun denn, steht ja deiner weiteren Einnahme nichts mehr im Wege, wenn du das Vigenol nimmst, natürlich zeitversetzt zu C.

Was sagst du dazu?

LG KerstinIcon_winken3
13.03.2013 18:28
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idre Offline
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Beitrag #14
RE: colestyramin und osteopenie
also, ich war gestern bei meinem hausarzt:

vit d 25 oh im unteren normbereich
phosphat im oberen normbereich
allerdings ergebnis aus gefrorenem material. geht das?
dann
calcium im normbereich
alkalische phosphatase im normbereich
dazu noch eine andere frage: gibt es im netz eine verständliche erklärung von blutwerten im allgemeinen?
meine frage, ob das ergebnis beeinflußt sei dadurch, dass ich ja schon die ganze zeit mulitvitamine, calcium, magnesium, vit d und fischöl nähme, verneinte er.

er meinte, die sich sehr schnell verschlechternde osteopenie käme wahrscheinlich von dem colesteramin. auf meinen einwurf, warum man denn das dann nicht in den blutwerten als erniedrigter d-wert erkennen könne, wußte er keine antwort.

dann: ich solle jetzt eine infusion mit cal (warum?, ich habe doch gar keinen erniedrigten wert) bekommen, weiterhin ab´s (tinidazol und azithromycin) und zeolith (wie es mir mein borr-arzt empfohlen hat), dann nach einem viertel jahr nochmal knochendichtemessung, und danach könne ich ja nochmal colestyramin versuchen, wenn mir so viel daran liegt.

mein borr-arzt meint allerdings, er gehe davon aus, daß meine osteopenie nicht von dem colesteramin käme.
jetzt muß ich das ganze nochmal mit ihm besprechen.

ansonsten:

ich habe das "gefühl", daß mir am meisten das colesteramin und das tinidazol geholfen haben.
(ich habe in den jahren davor schon alles mögliche andere ausprobiert).

wenn ich jetzt das zeolith nehme:
das eine ist doch nicht das gleiche wie das andere, oder? ich dachte immer, es gehe darum, die toxine auszuleiten, welche sich an fette binden, welches nur durch das colesteramin gebunden werden kann. während zeolith - von dem ich so ungefähr gar nix weiß - ein entzündungshemmer (lt. hausarzt) bzw ein ausleitmittel für schwermetall sein soll ... ja wat denn nu??

warum ich das colestyramin sooo lange genommen habe?: weil mein borr-arzt das so gesagt hat. ich nehme ja auch schon sooo lange ab´s, da gehört das doch dazu, dachte ich. ich habe mich nicht weiter damit beschäftigt bislang. gibt es bedenken dazu, wenn man das so lange nimmt?

vigantoletten 1000i.e. heißen die, die hab ich aber noch nicht genommen, sondern ein anderes präparat.

meine erste knochendichtemessung (wg menopause) war 12´11, meine zweite war 2´13 (auf eigeninitiative, weil ich so ein komisches gefühl hatte, da mir immerzu die knochen weh taten, ich sehr steif war wenn ich länger unbewegt war und ich ständig eine "unbegründete" angst vor knochenbrüchen hatte, außerdem heftig schnell zunehmende schwabbbelige beinhaut, schwere beine, fingernagelschäden, herzklopfen, armkribbeln,zahnschäden,... - man sagte mir, die symptome seien alle borr oder die therapie, orthopädische probleme, menopause ) .
14.03.2013 15:48
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idre Offline
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Beitrag #15
RE: colestyramin und osteopenie
liebe grüße und DANKE AN ALLE ! habe ich vergessen....
14.03.2013 15:49
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kathisa Offline
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Beitrag #16
RE: colestyramin und osteopenie
Hallo Idre,

wenn das Vit D im unteren Bereich ist, kannst Du es doch in Absprache mit deinem Arzt die Dosis erhöhen.
Würd ich jedenfalls machen.

LG
kathisa

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14.03.2013 22:14
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Beitrag #17
RE: colestyramin und osteopenie
hallo ihr da draußen,

hier nochmal meine frage, ob es im netz eine für laien verständliche erklärung zur interpretation von blutwerten gibt.

und

was ist denn der unterschied zwischen colestyramin und zeolith? was muß den überhaupt ausgeleitet werden? toxine, was ist denn das eigentlich und git es die nicht in verschiedensten erscheinungformen, d.h. man muß sie auch unterschiedlich ausleiten?

danke und liebe grüße
idre
18.03.2013 13:27
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KerstinH Offline
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Beitrag #18
RE: colestyramin und osteopenie
Hallo du,

ich benutze immer das Laborlexikon hier:

http://www.laborlexikon.de/index.html

Vielleicht hilft dir das ja. Bei dem anderen kann ich dir leider nicht helfen.

Icon_winken3 Kerstin
18.03.2013 14:34
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Beitrag #19
RE: colestyramin und osteopenie
Ich nochmal. Zum Thema Toxine, denn ich leite selber gerade mit Colestyramin aus (bin auf 3 Beutel am Tag, will auf 4 Stück kommen). Toxine sind Giftstoffe, die als Stoffwechselendprodukt von den Borrelien produziert werden. Oder auch wenn sie sterben, wenn du AB nimmst. Diese Toxine bereiten uns die Beschwerden, weil sie auf die Nerven gehen. (Mir auch Wink), also einfach gesagt, so wie eine Art Nervengift. Und leider ist es so, dass die der Körper von alleine nicht loswird. Sie sind in einem ewigen Kreislauf im Körper gefangen und werden im Darm immer mit resorbiert. D.h. du hast keine Chance, die Toxine loszuwerden, außer, du bindest sie mit Colestyramin. Die Toxine werden im Körper im Fettgewebe gespeichert. Sie sind sozusagen im Fettstoffwechsel mit dabei und genau deswegen nimmst du C., womit man normalerweise das Cholesterin senkt. Nur, dass du es nüchtern einnimmst, d.h. es keine Auswirkungen auf deine Ernährung hat.
Also kannst du mit C. die an das Fett gebundenen Toxine binden und ausscheiden.
In Amerika gibt es einen Herrn Shoemaker, der hat eine kleine Studie durchgeführt und behauptet, dass allein die Behandlung mit C. in sehr sehr vielen Fällen große Besserung gebracht hat. Eben weil nicht die Borrelien an sich, sondern die von ihnen produzierten Toxine und die Unmöglichkeit, sie aus dem Körper zu bringen, uns die Borrebeschwerden bereiten. Also raus mit den Dingern und uns geht's wieder gut. Das hoffe ich zumindest.
Seit ich 3 Beutel C. pinkle ich richtig grün für 6 Stunden... alles Giftstoffe.

Ich hoffe, es verständlich erklärt zu haben.

Icon_winken3 Kerstin
18.03.2013 14:52
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Beitrag #20
RE: colestyramin und osteopenie
nochmal hi kerstin,

danke für deine antwort.

... aber eigentlich müssten doch nach so langer einnahmezeit die toxine dann mal draußen sein?!

und warum kann man dann auch mit z.b. zeolith ausleiten, bindet das auch fette?

gibt es noch andere im forum die das colestyramin schon länger nehmen? mit welchen erfahrungen?

danke und grüße
idre
18.03.2013 16:06
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