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colestyramin und osteopenie
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huwe17 Offline
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Beitrag #21
RE: colestyramin und osteopenie
Colestyramin ist enzymatisch nicht zersetzbar. Es ist stark hydrophil, jedoch wasserunlöslich und ein sehr großes Makromolekül. Deshalb ist es durch den Darm nicht resorbierbar und unterliegt nicht dem Stoffwechsel.
http://de.wikipedia.org/wiki/Colestyramin

Nebenwirkungen:

Sehr häufige Nebenwirkungen:
Verstopfung.

Häufige Nebenwirkungen:
Übelkeit, Völlegefühl, Sodbrennen, Appetitlosigkeit, Verdauungsstörungen, Brechreiz, Blähungen, Durchfall.

Gelegentliche Nebenwirkungen:
Erbrechen.

Sehr seltene Nebenwirkungen:
Verstärkung von Fettstuhl, verminderte Aufnahme fettlöslicher Vitamine, zu wenig Folsäure im Blut, Übersäuerung des Körpers mit Chlorüberschuss (hyperchlorämische Azidose) bei Kindern und bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen unter Langzeittherapie.

Nebenwirkungen ohne Häufigkeitsnennung:
Anstieg bestimmter Leber-Enzym-Werte (alkalische Phosphatase, Transaminasen) zu Beginn der Therapie, allergische Reaktionen sowie Rötungen und Reizungen der Haut, der Zunge und im Afterbereich
http://medikamente.onmeda.de/Wirkstoffe/...nt-10.html

Bei der Einnahme von Colestyramin ist allgemein bekannt, dass auch die fettlöslichen Vitamine A,D,E,K vermehrt gebunden werden können und ein Mangel dieser drohen kann.
Doch nicht nur ein Mangel an fettlöslichen Vitaminen kann durch die Einnahme von Colestyramin drohen, auch verringerte Serumkonzentrationen an Folsäure, welche zu den B Vitaminen gehört,sind beobachtet worden.

Weniger bekannt ist, dass Vitamin B12 als einzigstes B Vitamin in der Leber gespeichert wird und einem lebenswichtigen enterohepatischen Kreislauf unterliegt. Zwar gilt Vitamin B12 als wasserlöslich, jedoch wird ein möglich erhöhter Bedarf bei Einnahme mit bestimmten Medikamenten, darunter auch Colestyramin, beschrieben.
Lt. diesem Artikel beispielsweise besteht für Patienten unter Cholestyramin, Chlor­amphenicol, Neomycin, Colchicin, Kaliumsalzen und Metformin aufgrund einer gehemmten Absorption ein erhöhter Bedarf an Vitamin B12.

Cholestyramin bindet nicht nur Gallensäure, sondern ist auch bekannt dass es etliche Medikamente binden kann.
Dazu gehören vor allem der Entzündungshemmer Phenylbutazon, das Diuretikum Hydrochlorothiazid, die Antibiotika Tetracyclin und Penicillin G, das Antiepileptikum Phenobarbital und Schilddrüsenhormone.
http://medikamente.onmeda.de/Wirkstoffe/...nt-10.html
Desweiteren ist auch interresant, dass gerade Tetracycline, die häufig gegen Borreliose eingesetzt werden einem enterohepatischen Kreislauf unterliegen.
Doxycyclin wird auch intravenös appliziert. Hierbei ist eine Besonderheit zu beachten. Der Wirkstoff durchläuft einen enterohepatischen Kreislauf. Hier kann die Rückresorption aus dem Darmtrakt durch Komplexbildung reduziert werden.
http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=5355

Auch wichtig für Frauen, die in Ihrem Krankheitszustand nicht auch noch ungewollt schwanger werden wollen, ist der Umstand, dass
Colestyramin den Plasmaspiegel von Östrogenen verringern kann, da es diese dem enterohepatischen Kreislauf entzieht. Falls Östrogene bei Frauen zur Empfängnisverhütung eingenommen werden, kann es zu einer verminderten kontrazeptiven (empfängnisverhütenden) Wirkung der Antibabypille kommen, mit der möglichen Folge einer ungeplanten Schwangerschaft.
http://de.wikipedia.org/wiki/Colestyramin

Urmel57 hat in diesem Beitrag bezüglich herxheimerartige Symptome bei Colestyramineinnahme auf eine Histaminintolleranz hingewiesen bzw darauf, dass eine Urtikaria histaminvermittelt ist. Ich finde diesen Hinweis ausgesprochen wichtig, da er zeigt, dass nicht jedes Symptom auf eine Herxheimer Reaktion hindeutet.
Da Colestyramin nicht dem Stoffwechsel unterliegt, ist es auch eher schwer vorstellbar, dass es eine Herxheimer Reaktion auslösen kann, wie aber mehrfach hier beschrieben wird.
Allergische Reaktionen aber sind bei Colestyramin beschrieben.

Kerstin schreibt in
Zitat:Sie (Anm.: die Toxine) sind in einem ewigen Kreislauf im Körper gefangen und werden im Darm immer mit resorbiert. D.h. du hast keine Chance, die Toxine loszuwerden, außer, du bindest sie mit Colestyramin. Die Toxine werden im Körper im Fettgewebe gespeichert. Sie sind sozusagen im Fettstoffwechsel mit dabei und genau deswegen nimmst du C., womit man normalerweise das Cholesterin senkt. Nur, dass du es nüchtern einnimmst, d.h. es keine Auswirkungen auf deine Ernährung hat.
Also kannst du mit C. die an das Fett gebundenen Toxine binden und ausscheiden

Ich denke Kerstin verwurstelt da etwas.
Würden die Neurotoxine im Fett gespeichert, so denke ich würden sie sich eher nicht neurologisch auswirken. Auch könnten die Toxine nicht von Colestyramin gebunden und mit dem Stuhlgang ausgeschieden werden da Colestyramin nicht in den Stoffwechsel übergeht. Die Aufgabe des C. ist es den Cholesterinspiegel zu senken, indem es Gallensäure, welche mit der Galle in den Zwölffingerdarm zugeführt wird, bindet, ausleitet und damit dem enterohepatischen Kreislauf entzieht.
Durch den Entzug von Gallensäure ist der Körper gezwungen erneut Gallensäure zu produzieren wofür er Cholesterin benötigt. Dadurch senkt sich der Cholesterinspiegel.
Die Idee Neurotoxine mit C. auszuleiten beruht auf der Annahme, dass Diese einem enterohepatischen Kreislauf unterliegen und mit C. gebunden werden.
Cholesterin ist wichtig, dient es doch im Körper unter anderem als Vorstufe für Steroidhormone (Glucocorticoide, Mineralocorticoide, Androgene, Estrogene, Gestagene und Vitamin D) und eben Gallensäuren.

Symptome, die sich unter Antibiotikaeinnahme entwickelten und nach Colestyramingabe bessern, könnten möglicherweise auch Nebenwirkungen der Antibiotika sein, die sich dadurch bessern, dass die AB dem enterohepatischen Kreislauf entzogen werden, und somit die Serumkonzentration sinkt.
Das ist nur ein Gedankenspiel, mit dem ich zeigen möchte, dass auch andere Denkansätze zu einem logischen Schluss kommen können.
Schließlich ist für viele Betroffene hier im Forum eine Herxheimer Reaktion nicht immer mit gänzlicher Klarheit von Nebenwirkungen abzugrenzen.

Die Existenz von Neurotoxinen bei Borreliose ist ja scheinbar auch nicht eindeutig bewiesen, wie AnjaM hier schreibt.
Zitat:Die Theorie, die dahintersteckt stammt von Shoemaker, der annimmt, dass Neurotoxine, die beim Bakterienzerfall entstehen für viele Beschwerden zuständig sind. Dieses Neurotoxin, das er in seinen Versuchen bisher einmal nachweisen konnte, wurde danach aber von anderen Vertretern seiner Zunft, nie mehr wiedergefunden, meines Wissens.
Habe dies allerdings nicht weiter recherchiert.



@ Leonie Tomate
Zitat:Auf jeden Fall der Vitamin-D-Wert. Da haben eh die meisten Mitteleuropäer Mangelerscheinungen und man kann im Grunde schon auf "Verdacht" substituieren.

Diese Aussage würde ich doch kritisch hinterfragen, da das Vitamin D unter Experten ebenso kontrovers diskutiert wird wie die Borreliose.
Einfach pauschal den Mitteleuropäern Vit.-D-Mangelerscheinungen zuzuschreiben, finde ich etwas verwegen.
Wer mit Vitamin D substituieren will sollte sich, wie bei allen anderen Medikamenten und NEM auch, gründlich informieren.
Zur Erinnerung, Vitamin D ist mehr Hormon als Vitamin.


Gruß Huwe

Die von mir angegebenen Link's möge jeder selbst beurteilen. Für deren Richtigkeit gebe ich keine Garantie und übernehme keine Verantwortung.
06.04.2013 18:53
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Rosenfan Offline
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Beitrag #22
RE: colestyramin und osteopenie
Huwe,

da Du ja so eifrig alle möglichen Links eingestellt hast und auch einige Zitate (darf man das eigentlich? Copyright?) frage ich mich doch, ob Du den Vitamin D-Link vielleicht vergessen hast. Da ist nämlich zu lesen, dass die Mitteleuropäer sehr wohl im Winter unter Vitamin-D-Mangel leiden und welche Erkrankungen mittlerweile einem Mangel zugeschrieben werden.

Zitat:Zur Erinnerung, Vitamin D ist mehr Hormon als Vitamin.

Prohormon! Und ich substituiere - bis es wieder genügend Sonnenschein gibt.

Nichts für ungut.

Rosenfan

Älter werden ist die einzige Möglichkeit länger zu leben!
Aber alt werden ist nichts für Feiglinge...
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 06.04.2013 19:20 von Rosenfan.)
06.04.2013 19:18
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KerstinH Offline
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Beitrag #23
RE: colestyramin und osteopenie
(06.04.2013 18:53)huwe17 schrieb:  Kerstin schreibt in
Zitat:Sie (Anm.: die Toxine) sind in einem ewigen Kreislauf im Körper gefangen und werden im Darm immer mit resorbiert. D.h. du hast keine Chance, die Toxine loszuwerden, außer, du bindest sie mit Colestyramin. Die Toxine werden im Körper im Fettgewebe gespeichert. Sie sind sozusagen im Fettstoffwechsel mit dabei und genau deswegen nimmst du C., womit man normalerweise das Cholesterin senkt. Nur, dass du es nüchtern einnimmst, d.h. es keine Auswirkungen auf deine Ernährung hat.
Also kannst du mit C. die an das Fett gebundenen Toxine binden und ausscheiden

Ich denke Kerstin verwurstelt da etwas.
Würden die Neurotoxine im Fett gespeichert, so denke ich würden sie sich eher nicht neurologisch auswirken. Auch könnten die Toxine nicht von Colestyramin gebunden und mit dem Stuhlgang ausgeschieden werden da Colestyramin nicht in den Stoffwechsel übergeht. Die Aufgabe des C. ist es den Cholesterinspiegel zu senken, indem es Gallensäure, welche mit der Galle in den Zwölffingerdarm zugeführt wird, bindet, ausleitet und damit dem enterohepatischen Kreislauf entzieht.

Hallo Huwe,

jetzt möchte ich dazu doch Stellung beziehen, denn vielleicht habe ich mich nicht korrekt genug ausgedrückt. Ich habe das wunderbar von meiner Spezi auf einem Zettel aufgemalt bekommen. (Kurzer Einwand: NATÜRLICH sind die Toxine im Fettgewebe gespeichert und sind deswegen gerade auch Auslöser für neurologische Probleme, denn unser Gehirn besteht hauptsächlich aus Fett!?!?)
Also die Toxine sind lipophil und hängen in dem enterohepatischen mit drin, werden aber im Darm immer wieder zurück resorbiert. Wird das C. nun nüchtern eingenommen, bindet diese die Toxine, diese können nicht mehr zurück resorbiert werden und man kann sie dann ausscheiden. Sorry, das ist für mich vollkommen nachvollziehbar?!?

C. löst sicherlich keine Herxheimer aus, das ist keine korrekte Begrifflichkeit. C. lässt zu Beginn und bei jeder Steigerung die Symptome verstärken, da es die Toxine nicht nur bindet, sondern auch MOBILISIERT.

Ich habe nun bald meine erste große Kiste geschluckt, und da sind 100 Beutel drin. Nehme nach wie vor 3 Beutel am Tag und was soll ich sagen - ich bin nach einer Erstverschlimmerung in den ersten zwei Wochen, seit 3 Wochen symptomfrei!!! Icon_xmas4_hurra2

Huwe, wieso siehst du das C. so kritisch? Hast du damit persönliche Erfahrungen gemacht?

Dass das C. auch Nebenwirkungen hat, ok. Aber das nehmen wir doch auch mit unseren ganzen anderen Medis in Kauf. Ich habe Probleme mit Verstopfung, das aber nur am Beginn der Behandlung mit C. auftritt und verschwindet, wenn sich der Körper daran gewöhnt hat. Ich nehme brav 2,5 TL Flohsamen ein, und alles flutscht.
Zum Vitaminmangel: ich nehme ein Vitaminpräparat zur Vorbeugung ein. Ist aber sicherlich eine Sache, wie lange man C. einnimmt.

Ich bin gespannt, in 10 Tagen habe ich wieder Termin bei meiner Spezi, was mein Augentest verrät. Wenn sich da wieder was gebessert hat, dann führe ich das alles auf das C. zurück.

Also ich muss sagen, ich bin von C. begeistert.

Ciao Icon_winken3 Kerstin
06.04.2013 20:47
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huwe17 Offline
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Beitrag #24
RE: colestyramin und osteopenie
Hallo Kerstin,

nein ich habe keine persönlichen Erfahrungen mit C. gemacht. Ich weiß auch gar nicht ob ich die Einnahme wirklich so kritisch sehe. Zumindest nicht, wenn sich die Einnahme auf 4,6, oder 8 Wochen beschränkt.
Eigentlich wollte ich nur nochmals einige allgemein anerkannte Fakten zu C. zusammentragen, und auch darauf hinweisen, dass beispielsweise Vit B12 einem elementaren enterohepatischen Kreislauf unterliegt.

Kerstin, Du schreibst
Zitat:NATÜRLICH sind die Toxine im Fettgewebe gespeichert und sind deswegen gerade auch Auslöser für neurologische Probleme, denn unser Gehirn besteht hauptsächlich aus Fett!?!?
Unser Gehirn besteht zu 75% aus Wasser nicht aus Fett.
Der Fettanteil dürfte bei 15% und der Proteinanteil bei ca 10% liegen,
wenn man eine Trockenmassenzusammensetzung Fett/Protein 60%/40%
annimmt, wie hier und hier nachzulesen ist.
Ich will nicht ausschließen, dass Borrelien Toxine produzieren (Exotoxine) oder Toxine freiwerden wenn Borrelien absterben (Endotoxine), aber so sicher und zweifelsfrei belegt scheint das ja nicht zu sein.

Weiter schreibst Du
Zitat:C. lässt zu Beginn und bei jeder Steigerung die Symptome verstärken, da es die Toxine nicht nur bindet, sondern auch MOBILISIERT.
Wenn C. es fertig bringt Toxine aus dem Fettgewebe zu mobilisieren, dann kann dies nur indirekt geschehen, da C. nicht resorbiert und auch nicht metabolisiert wird.
C. senkt schließlich den Cholesterinspiegel, Cholesterin aber wird für die Produktion von Steroidhormonen (Glucocorticoide, Mineralocorticoide, Androgene, Estrogene, Gestagene und Vitamin D) benötigt.
Dass gerade ein Mangel oder aber auch ein Überschuss an diesen Hormonen symptomatisch in Erscheinung treten können, denke ich kann sich jeder vorstellen.
Beispiel Glucocortikoide:
Die Glucocorticoide haben vielfältige physiologische Wirkungen. Sie beeinflussen den Stoffwechsel, den Wasser- und Elektrolythaushalt, das Herz-Kreislaufsystem und das Nervensystem. Ferner wirken sie entzündungshemmend und immunsuppressiv.
http://de.wikipedia.org/wiki/Glucocorticoide
(verzeih mir Rosenfan, ich kann nicht anders)

Ich verstehe sehr gut, dass der Leidensdruck vieler Betroffener dermaßen groß ist, als dass man jeden Strohhalm zu ergreifen versucht, welcher sich einem bietet.
Doch je mehr Medikamente man einnimmt desto schwieriger wird es, Wirkungen, Nebenwirkungen und Symptome den einzelnen Medikamenten, NEM oder Interaktionen zuzuordnen.


@ Rosenfan

Zitat:da Du ja so eifrig alle möglichen Links eingestellt hast und auch einige Zitate (darf man das eigentlich? Copyright?) frage ich mich doch, ob Du den Vitamin D-Link vielleicht vergessen hast. Da ist nämlich zu lesen, dass die Mitteleuropäer sehr wohl im Winter unter Vitamin-D-Mangel leiden und welche Erkrankungen mittlerweile einem Mangel zugeschrieben werden.

Damit ein Zitat zulässig ist, genügt es nicht, wenn man sich mit ihm nur eigene Ausführungen sparen oder das eigene Werk ausschmücken will. Zulässig ist ein Zitat nur, wenn es die eigenen Ausführungen unterstützt oder der geistigen Auseinandersetzung mit dem zitierten Werk dient und es einen inneren Zusammenhang mit dem eigenen Werk aufweist.
(...)
Es ist generell nicht gestattet, die zitierte Stelle zu verändern. Zitate in Texten müssen daher im Regelfall wörtlich erfolgen. Zu kürzen oder zu übersetzen ist nur erlaubt, wenn dadurch nicht der „Sinn entstellt“ wird, denn dem Autor des ursprünglichen Werks darf nichts untergeschoben werden, was er so nicht geschrieben hat. Auslassungen werden üblicherweise durch eine Kombination aus Klammern und Punkten gekennzeichnet:(...).
(...)
Jedes Zitat muss als Übernahme aus einem fremden Werk gekennzeichnet werden – bei Texten zum Beispiel dadurch, dass das Zitat hervorgehoben wird, etwa durch Anführungszeichen oder Fettdruck. Immer muss außerdem die Quelle angegeben werden. Für Quellenangaben gibt es akzeptierte Regeln, aber keine einheitlichen Vorgaben (s. weiterführende Links am Ende des Textes). Im Web gehört es zum guten Ton, dass man die Seite oder Datei, aus der man zitiert, nicht nur nennt, sondern auch verlinkt.

http://irights.info/zitieren-im-www/7007

Ich denke, dass ich mich weitestgehend an die Regeln des Zitierens gehalten habe. Leider habe ich in meinen Beiträgen die Klammern um die Pünktchen bei den Auslassungen vergessen. Ich hoffe die Zitierten mögen mir das nachsehen.

Befremdlich finde ich Deine Frage ob des Zitierens und Verlinkens aber schon etwas.


Gruß Huwe

Die von mir angegebenen Link's möge jeder selbst beurteilen. Für deren Richtigkeit gebe ich keine Garantie und übernehme keine Verantwortung.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 07.04.2013 16:40 von huwe17.)
07.04.2013 16:38
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KerstinH Offline
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Beitrag #25
RE: colestyramin und osteopenie
Hallo Huwe,

na dann danke ich dir für die HInweise. Ich habe nur wiedergegeben, was mir meine Spezi erklärt hat und sie arbeitet wohl nach Shoemaker.

Allerdings bin ich gerade etwas ins Grübeln gekommen, denn ich habe seit jetzt doch schon einigen Tagen immer wieder Herzstolpern, ich gehe von Extrasystolen aus, und ich frage mich, ob die Ursache dafür vielleicht ein niedriger Choletserinspiegel sein könnte?

Allerdings muss ich noch anmerken, dass ich bei meiner Spezi es so verstanden habe, dass, wenn man das C. nüchtern einnimmt, es NICHT den Choletserinwert senken kann?!?

Ciao, Kerstin Icon_winken3
07.04.2013 19:56
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huwe17 Offline
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Beitrag #26
RE: colestyramin und osteopenie
Hallo Kerstin,

Zitat:Allerdings muss ich noch anmerken, dass ich bei meiner Spezi es so verstanden habe, dass, wenn man das C. nüchtern einnimmt, es NICHT den Choletserinwert senken kann?!?

Siehst Du, da beisst sich die Logik schon wieder in den Schwanz.
Zur Cholesterinsenkung wird eine Einnahme mit der Nahrung empfohlen, da mit der Nahrungsaufnahme vermehrt Galle ausgeschieden wird.
Wird keine Galle für die Verdauung benötigt, so kann der Körper die Galle in der Gallenblase speichern, sofern diese noch nicht operativ entfernt wurde.
Das heisst, dass keine oder nur wenig Galle dem Darm zugeführt wird, wenn der Mensch nüchtern ist und noch seine Gallenblase besitzt.
Und wenn keine Galle mit dem C. gebunden wird, dann werden auch keine Toxine gebunden, denn die Idee hinter dem enterohepatischen Kreislauf der Toxine ist ja die, dass die Toxine mit der Galle ausgeschieden werden.

Bei Menschen mit erhöhtem Triglyceridspiegel ist bei der Einnahme von C. besondere Vorsicht geboten da C. scheinbar eine Verstopfung auslösen bzw. verschlimmern kann. Ganz wichtig für Menschen mit koronarer Herzkrankheit und Angina pectoris.
Der genaue Zusammenhang erschliesst sich mir aber nicht, fand nur wichtig das auch noch anzumerken falls jemand mit koronarer Herzkrankheit oder Angina pectoris diesen Thread liest.


Gruß Huwe Icon_winken3

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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 07.04.2013 22:52 von huwe17.)
07.04.2013 22:43
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