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Cannabis und seine medizinische Anwendung
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Dranbleiben Offline
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Beitrag #31
RE: Cannabis und seine medizinische Anwendung
Ich wollte mich auch nochmal zum Thema melden.. Ich hatte den Thread bis gerade noch gar nicht entdeckt. Ich habe ja auch schon einige Informationen zu Cannabinoden und vor allem CBD zusammengetragen:

http://forum.onlyme-aktion.org/showthrea...713&page=2

In Folge habe ich mir dann CBD-Öl bestellt. Das kann man völlig legal beziehen und man muss es auch nicht rauchen. Ich muss sagen, dass ich gerade schon etwas begeistert bin. Auch wenn ich die positiven Effekte auf Gelenkschmerzen bei mir nicht unbedingt bestätigen kann (vielleicht sogar eher das Gegenteil), möchte ich die sehr positive Wirkung auf meinen Darm hervorheben.

Ich leide schon seit Jahren an Durchfällen (nicht nur wegen der Antibiotika). Außerdem habe ich häufig starke Blähungen. Daran konnten auch die ganzen probiotischen Dinge, die ich zu mir nehme nicht viel ändern. Einige hier dürften vielleicht ähnliche Probleme haben. Die Einnahme von CBD-Öl scheint dem sehr effektiv entgegenzuwirken... der Stuhl ist fest. Was die Blähungen angeht, scheint es auch wesentlich besser zu sein. Das ist aber noch unter Beobachtung!

Diese positive Wirkung auf den Darm finde ich sehr interessant, da ja viele Probleme auch mit dem Darm zusammenhängen.

Nochmal: CBD ist nicht psychoaktiv, legal, neuroprotektiv, antioxidativ und wirkt sogar antipsychotisch. -> Kiffer, die CBD reiches Marihuana rauchen haben ein verringertes Psychoserisiko. Es verringert wohl auch einige andere Unannehmlichkeiten von THC.

In einem Artikel von 2012 wird viel über die positiven Eigenschaften (besonders CBD) bei Reizdarm/Morbus Crohn berichtet.

-> Cannabidiol in Inflammatory Bowel Diseases: A Brief Overview

Eine andere Studie berichtet, dass die Wirkung von CBD glöckenförmig verläuft. Sie nimmt mit Dosisteigerung zunächst zu, fällt dann aber wieder ab. Umfangreichere Pflanzenextrakte scheinen dieses Effekt nicht zu haben. Das alles wurde allerdings bei Mäusen untersucht und nicht bei Menschen. Außerdem wird eine bestimmte Sorte von Cannabis da sehr angepriesen. Es könnte also sein, dass kommerzielle Interessen der Züchter dahinterstehen. Ich hab den Artikel auch nur überflogen...

-> Overcoming the Bell-Shaped Dose-Response of Cannabidiol by Using Cannabis Extract Enriched in Cannabidiol
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 08.04.2016 17:18 von Dranbleiben.)
08.04.2016 16:45
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Beitrag #32
RE: Cannabis und seine medizinische Anwendung
Ich habe gestern die Probe aufs Exempel gemacht und mich von allem ernährt, was mir sonst Darmprobleme bereitet (Obst, generell Rohkost und Saft). Das Ergebnis... NORMALE und vor allem emissionsarme Verdauung. Ich hoffe, dass sich nicht mit der Zeit irgendwelche Nebenwirkungen zu erkennen geben.

Ich bin gespannt, ob sich jetzt auch die Nahrungsmittelunverträglichkeiten bessern, da meine Darmschleimhäute sich jetzt ggf. mal erholen können. Außerdem ist es jetzt vielleicht möglich, dass sich eine ordentliche Flora entwickelt, da Sie nicht immer wieder ausgeführt wird. Auf jeden Fall, werde ich mich jetzt hoffentlich weiter auch gesünder ernähren können, da Obst und Konsorten kein Tabu mehr ist und ich es eigentlich sehr schätze. Ein ganz klein wenig Hoffnung habe ich ja, dass ich meine Verdauung mit CBD ins Lot bringen kann, sodass sie dann irgendwann mal von alleine wieder funktioniert. Toi, toi, toi...
09.04.2016 15:27
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Beitrag #33
RE: Cannabis und seine medizinische Anwendung
Kleines Update: Ich habe jetzt ja schon ein wenig mehr Erfahrung sammeln können. CBD scheint bei mir auch Durchfälle von Antibiotika zu verhindern. Meiner Erfahrung nach eignet sich das Öl von Cibdol am wenigsten um Effekte auf den Darm zu bewirken. Ich vermute, dass es daran liegt, dass dort auch noch Lecithin enthalten ist, - es schmeckt jedenfalls anders als die anderen Marken die ich probiert habe. Es erinnert mich geschmacklich nämlich an liposomale Mischungen. Gut möglich, dass das mit dem Extraktionsverfahren zusammenhängt (-> https://www.lecithol.de/ ). Ein solches Extrakt könnte wohl möglich aufgrund des Lecithins schneller resorbiert werden, wodurch die effektive Menge die im Darm wirken kann reduziert würde.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 10.07.2016 14:10 von Dranbleiben.)
10.07.2016 12:09
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Beitrag #34
RE: Cannabis und seine medizinische Anwendung
Noch ein kleiner Nachtrag: Als ich dann doch nach ein paar Wochen ABs Durchfälle bekommen habe (vermutlich durch Hefen aus (alkoholfreiem) Bier), konnte ich durch Probiotika innerhalb von 2 Tages alles richten. Meine Gelenkschmerzen haben vielleicht ein wenig abgenommen.. Bin mir aber unsicher, weil ich parallel auch noch andere Behandlungen durchführe. Außerdem hilft es, meine ich, beim Einschlafen ohne mich allerdings tagsüber merklich einzuschränken.

Mögliche Nebenwirkung: Ich meine eine das Herz belastende Nebenwirkung (Herzrhythmusstörungen) in Kombination mit Rosenwurz und anderen Mitteln beobachtet zu haben. Ich hatte kürzlich mehrmals ein Durcheinander in der Brust nach der Einnahme von CBD. Rosenwurz allein hat bei mir schon manchmal einen Effekt aufs Herz.

Ich nehme jetzt nun seit ein paar Monaten 3 mal täglich 2-3 Tropfen 4%iges CBD-Öl.

Anderer Thread zum Thema: http://forum.onlyme-aktion.org/showthread.php?tid=8998
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 10.07.2016 14:00 von Dranbleiben.)
10.07.2016 13:08
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Niels1984 Offline
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Beitrag #35
RE: Cannabis und seine medizinische Anwendung
Gibt so eine Art CBD Wiki Seite
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Gruß Moderator
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 08.08.2018 14:04 von lI Moderator Il.)
08.08.2018 11:48
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Waldgeist Offline
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Beitrag #36
RE: Cannabis und seine medizinische Anwendung
Zitat:Gibt so eine Art CBD Wiki Seite

-Link entfernt-

Leider als reine Werbung enttarnt ... Icon_xp-close-button

Gruß Moderator

Ja? - Nö, sorry Niels, aber dat ist eher ein Shop!

Und unsere Forumsregeln sagen da folgendes:

Zitat:Absolut unerwünscht ist das Einstellen von Werbung jeder Art.
Du darfst auch nicht für Dich selber oder für Dritte werben.
Das gilt insbesondere auch dann, wenn Du selber ärztlich oder therapeutisch tätig bist.

So ist es, sagt auch der Mod....

Wikipedia:

https://de.wikipedia.org/wiki/Cannabidiol

oder das

https://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php...annabidiol

Waldgeist

“Die Mikrobe ist nichts, das Milieu ist alles.“
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 08.08.2018 14:05 von lI Moderator Il.)
08.08.2018 13:04
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sunny2 Offline
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Beitrag #37
RE: Cannabis und seine medizinische Anwendung
Ich glaube, dass pflanzliche Stoffe wie Cannabis in jedem Fall zumindest eine Linderung bringen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass mir ANGOCIN N hilft. Bereits nach 3 Tagen der Höchstdosierung verspüre ich eine wesentliche Besserung. Dieses aus Meerrettichwurzel und Kapuzinerkresse bestehende Produkt ist sowohl antibakteriell wie auch gegen Virusinfekte geeignet. Man kann dieses Mittel vielleicht auch aus Meerrettichpulver und Kaputzinerkressepulver selbst herstellen, es ist nur wegen der Zusammensetzung etwas schwieriger zu dosieren. Diese Extrakte gibt es im Internet. Sehr wirkungsvoll soll frischer Knoblauch sein, so erzählte mir eine Ärztin, dass man in der ehemaligen DDR kein pharmazeutisches Antibiotikum zur Verfügung hatte und Knoblauch aus Bulgarien einführte. Die Zehen sollten frisch kleingeschnitten, nicht gekocht oder gebraten aufs Brot und sofort verzehrt werden. Ich habe neben dem zuvor erwähnten ANGOCIN auch beste Erfahrungen mit Granatapfel bzw. dem Muttersaft gemacht.
10.08.2018 19:37
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Filenada Offline
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Beitrag #38
RE: Cannabis und seine medizinische Anwendung
(10.08.2018 19:37)sunny2 schrieb:  so erzählte mir eine Ärztin, dass man in der ehemaligen DDR kein pharmazeutisches Antibiotikum zur Verfügung hatte und Knoblauch aus Bulgarien einführte.

Und das hast Du ihr geglaubt? Icon_lol

Shit happens. Mal bist Du die Taube, mal das Denkmal...

Gehört zu den OnLyme-Aktivisten: www.onlyme-aktion.org
10.08.2018 20:31
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