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Arztbesuch - manchmal passieren Wunder
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Beitrag #11
RE: Arztbesuch - manchmal passieren Wunder
öh ja ich glaube seit 03.13, zumindest so ca. ;-)
ist aber jetz auch schon der zweite Anlauf, diesmal ohne den saublöden Sozialverband (nenne jetzt mal keinen Namen,gell) dafür aber dieses mal mit Anwältin.
Und klar eigentlich Borre gibbt es nicht schon gar nicht chronisch, zumindest wenn es nach den Gutachtern gehtUndecided
aber o.k. nun bin auch ich soweit, habe da ja noch so einiges mehr im "Angebot" wie Q-Fieber, Chlamydien-tracho+pneumo-Verdacht auf chr. Bartonellose, stark eingeschränkte Gehstrecke, Immunschwäche, gesicherte Syringomyelie, Zust. nach Bandscheibenprothese, Gesichtsfeldausfälle, ch. Blasenentzündung, PTBS, Krafteinschränkungen auch nach Ulnaris O.P., gesicherte Lymeborre.....uuups-sorry---gibts ja gar nicht ;-)
diesmal hoffe ich das die endlich begreifenHuh
das blöde "B" Wort werde ich, wenn möglich, einfach umschiffen.
Warum ich diverse Einschränkungen habe, keine Aaaaaahnung, das sollte aber auch nicht meine Aufgabe sein das herauszufinden ;-)

Nimm dir Zeit, solang dir welche bleibt.....
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 03.01.2014 21:31 von Morbus Bahlsen.)
03.01.2014 21:30
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Beitrag #12
RE: Arztbesuch - manchmal passieren Wunder
(03.01.2014 21:23)Rosa45 schrieb:  da bist Du schon weiter als ich, knappe 8 Monate und noch kein gerichtliches Gutachten - allerdings fast wortgleiche Stellungnahme...Icon_verwirrt2
glaube ich nicht... nur in der Warte-Zeit.... ich habe noch kein gerichtliches Gutachten?! Nicht das du mich falsch verstanden hast.
Vom Gericht wurden nur diverse Facharzte angeschrieben und die haben den Befundbericht ausgefüllt, aber ebend nicht alle...Biggrin
und diese Berichte hat der Beklagte zur Stellungnahme erhalten und darauf ebend diese Stellungnahme geschrieben, wo er sich wiederum auf sein letztes Gutachten (Neur/Psycho) bezieht.
Ich schreib dir noch mal ne PN dazu. Aber nicht sofort.
LG

@Morbus Bahlsen, da sind wir ja schon 3 im gleichen Zeitraum?!
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Beitrag #13
RE: Arztbesuch - manchmal passieren Wunder
na dann......aller guten Dinge sind 3Biggrin

mein vom Gericht genannter Gutachter hat so wie es ausschaut erst im April wieder nen Termin.
Damit muss ich wohl leben und auch das es ein Neurologe/Psychater ist :-/

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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 04.01.2014 15:29 von Morbus Bahlsen.)
04.01.2014 15:27
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Beitrag #14
RE: Arztbesuch - manchmal passieren Wunder
Nun hat es FreeNines thread wieder hochgespült und das Thema ist aktuell, wie man sieht.

Meine EU-Rente ging problemlos durch, irgendeinen Schutzengel muß ich gehabt haben.

Ich habe mich dabei nicht auf bestehende Borreliose konzentriert sondern auf Zustand nach (austherapierter) Borreliose, sowohl bei der Antragsbegründung als auch zur Reha. Der Abschlußbericht der Reha wurde als Gutachten genommen. Es gab auch die Begriffe Post-Lyme-Syndrom und Spätborreliose, ich habe mich aber nicht weiter reinvertieft, da ohne Hick-Hack positiv entschieden wurde.

Außerdem mußte ich nach der Reha nochmal zu einer Neurol./Psych., die bei der Langzeitmedikation in der Begründung Schmerzmittel und Psychopharmaka (Stangyl zur Schmerzlinderung und Escitalopram als Serotoninwiederaufnahmehemmer wegen Borreliose) als ausreichend ansah, positiv zu antworten.

Vielleicht war meine Betonung auf Zustand nach ... entscheidend.
Soweit mein Hinweis.

Außerdem empfehle ich, vor dem Antrag auf Erwerbsunfähigkeitsrente die Rentenkontenklärung machen zu lassen und vom Rentenamt ausrechnen zu lassen, was als EU-Rente gezahlt würde bei Bewilligung von Teilrente.
Es kann sein, daß man nicht mehr auf volle 100% erwerbsunfähig abzielen muß, wenn der Zahlbetrag bei voller EU-Rente sehr niedrig ist und eine Teilrente bekommt man leichter, also vor der Antragstellung Zieloptimierung durchführen!!!

Alles Gute, Oolong.

Geduld und Gelassenheit des Gemüts tragen mehr zur Heilung unserer Krankheit bei,
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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 05.01.2014 15:08 von Oolong.)
04.01.2014 15:48
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Beitrag #15
RE: Arztbesuch - manchmal passieren Wunder
(04.01.2014 15:48)Oolong schrieb:  ...... Zieloptimierung durchführen!!!

Danke Oolong,
das klingt alles so einfach. Aber da ich ja z.B. auf Grund von mehreren Bescheiden der Krankenkasse am Ende zu meinem Ungunsten ein halbes Jahr früher ausgesteuert wurde, mußte ich ALG1 beantragen im "Zuge der Nahtlosregelung" - das bedeutet wieder es muss ein Rentenantrag laufen. (denn Nahtlosregelung bedeutet so eine Art Überbrückung bis die Rente ebend durch ist.) Also war ich gezwungenermaßen in der Notlage einen Rentenantrag zu stellen. Da die Mühlen aber so langsam arbeiten, durfte ich mein ALG1 voll ausschöpfen und irgendwann war es auch zu Ende. Antrag ALG2 folgte, auch das lief nicht reibungslos ab, wie so alles....
Naja eine Behandlung mit Erfolgserlebnis und der Möglichkeit wieder meinen Arbeitsplatz in alter Verfassung aufzunehmen, wäre eigentlich mein Ziel gewesen - das wünschen sich wohl viele hier! Undecided

Aber davon bin ich ebend weit entfernt. Da meine AU-Diagnose aber Spirochäten an erster Stelle ist, kann ich die wiederum nicht unter "den Tisch kehren" und obs nun ein Zustand nach ist, ist mir mittlerweile völlig egal, aber der sollte natürlich dann ohne Einschränkungen mit alter Arbeitskraft sein. Lightbulb. Oder eine Beschreibung haben, wenns Einschränkungen dazu gibt.Huh

Ich habe schon z.B. X-mal gefragt, was kann ich tun, damit ich wieder voll arbeitsfähig bin.....???? Da kommt: Z.B. Achselzucken - oder wir reden hier nicht von Arbeitsalltag sondern davon, das sie im Alltag einigermaßen klar kommen - oder, ja das ist halt unser Sozialwesen.. - usw. - fragen sie den Arzt oder den..... - damit müssen sie leben....

Oder die Frage meinerseits: "Was würden Sie in meiner Situation tuen?" - Probiert es mal aus!

Im Prinzip sieht es jetzt so aus, das die Ärzte, die meinen Gesundheitszustand bzw. mich kennen und behandeln ebend genau die gegensätzliche Meinung der RV haben.
Wer kennt eigentlich den Patienten besser?

Und dann gibts ja noch die Differenzialdiagnosen mit der Zusammenfassung, das eine Borreliose nicht sicher auszuschließen ist, und genau das wurde bisher völlig außer acht gelassen. Denn dann würden ja auch die nicht zuzuordnenten Symptome wieder einen Sinn bekommen und nicht unbedingt der Psyche oder sonst wem zugeordnet.

Also Wortwindungen wie in der Spiralform - nicht nur wir leiden an Wortfindungsstörungen - Erklärungsnot usw.

Hallo Oolong, das war jetzt nicht gegen dich. Im Gegenteil, sei froh, das dir das alles erspart geblieben ist. Manchmal gibts ebend auch Glückssträhnen oder einen Schutzengel Icon_angel Ich gönn es dir von ganzen Herzen!!!Icon_knuddel

Wenn man die Möglichkeit der Zieloptimierung hat, sollte man es auf alle Fälle tun. Aber das System ist m.E. doch so ausgeklügelt,
das man in die Situation gedrängt wird, aufzugeben und am Ende keiner zahlen möchte, obwohl man ggf. ein Leben lang gearbeitet hat...

Es ist für mich auch nicht unbedingt das Ziel meiner Träume jahrelang zu warten und irgendwie aus dem Leben gerissen zu sein, aber wenn man mit der Erkrankung schon Leben muss, dann doch wenigstens mit der richtigen Würdigung.

Alles Gute und LG all denen, die sich auch auf diesen langen Weg befinden!

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Beitrag #16
RE: Arztbesuch - manchmal passieren Wunder
Hallo FreeNine, ist okay so. Meine Zeilen waren eigentlich an die anderen gerichtet, die hier in einer ähnlichen Situation sind. Zu deiner speziellen Situation hatten wir uns ja persönlich unterhalten, als du hier warst.

Meine Betonung soll liegen auf "Zustand nach Borreliose". Damit gehen Ärzte bisweilen konstruktiver und für uns besser um, wenn sie die chronische Borreliose als einfach behandelbar ansehen und nicht akzeptieren.

Mir ist es bei Rehas mehrmals passiert, daß es hieß "Sie hatten Borreliose (Befunde lagen ja vor mit positiven Laborwerten), ihre Borreliose wurde sehr spät erkannt und behandelt, aber es gibt irreversible Leistungseinschränkungen weil eben zu spät behandelt wurde.

Und es geht ja bei der Bearbeitung und Begutachtung eines Rentenantrages nicht darum, eine Therapie, sprich Medikamente, zu bekommen, sondern eine Papier, auf welchem steht, daß die Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist.

Vielleicht ist diese Argumentation für einige Betroffene eine Brücke, wenn frühere positive Befunde da sind, der Arzt aber meint, das sei mit der Standardlösung 3 Wochen AB bla-bla-bla behoben.

Wenn eine vorhandene Borreliose als leicht behandelbar gilt, hat man damit schlechte Karten beim Rentenantrag.
Wenn aber Leistungseinschränkung vorliegt, ev. durch eine durchgemachte Borreliose, ist das eine bessere Lage.

Rente gibt es nicht auf eine Diagnose, sondern auf Leistungseinschränkung, egal wodurch.

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Wolfgang Amadeus Mozart
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 05.01.2014 18:46 von Oolong.)
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Beitrag #17
RE: Arztbesuch - manchmal passieren Wunder
Hallo Oolong,

bei mir steht ebenso z.N. Borreliose und mal abgesehen von den Auswirkungen von PNP mit motorischen, sensiblen und vegetativen Auswirkungen, Arthritis Kniegelenke, Tachykardie, CFS, RestlessLegs, Raynauld, chronischer Sinusitis, chronischer Immunschwäche mit ständigen Infekten, vorbestehender Skoliose u.s.w.

Damit kann man lt. DRV auch nach dem durch den Unfall im April dann auch mein rechter Arm dann nicht mehr zu gebrauchen ist, immer noch 6 Stunden arbeiten.

Lt den beratenden Ärzten hätte ich nie Borreliose gehabt - steht aber selbst in den Gutachten der DRV als gesicherte Diagnose Z.n. Borreliose drin.
Also glaube ich nicht, das es an uns liegt - sondern eher an der DRV. Wenn das alles schon über 3 Jahre vorliegt, dann zu behaupten das wäre nicht dauerhaft genug??????

LG Rosa
05.01.2014 16:15
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Beitrag #18
RE: Arztbesuch - manchmal passieren Wunder
Hallo Rosa,
danke für deinen Beitrag. Das, was du schreibst, kommt zu dem ganzen Dilemma noch dazu. Es wird gemauert, wo es nur geht, um die Anzahl der bewilligten Renten niedrig zu halten.

Was ich geschrieben habe, soll nicht bedeuten, daß jemand selbst dran Schuld ist, wenn der Antrag abgelehnt wird.
Das Thema Rentenantrag hatten wir schon mehrmals, auch im alten Forum.
Diese threads habe ich aufmerksam verfolgt und fand auch die Meinung Betroffener, mit Diagnose (akute) Borreliose, vielleicht sogar in fortgeschrittenem Zustand (ich will nicht den Begriff der umstrittenen drei Stadien verwenden), muß man doch die Rente bewilligt bekommen.

Das erscheint mir problematisch, solange die geltende Lehrmeinung behauptet, Borreliose (akute Borreliose) sei einfach zu behandeln und zu heilen und chronische Borreliose gäbe es nicht.
Der Arzt, der auf dieser Basis das Gutachten erstellt, hat dann sofort die Rückzugsmöglichkeit, sich auf diese Lehrmeinung zu berufen und abzulehnen. Er kann sich ja einfach auf aktuelle Laborwerte versteifen und daß die nach unseren Erfahrungen wenig Aussagekraft haben, interessiert ihn nicht.

Demgegenüber ist "Zustand nach Borreliose" kein so genau definierter Begriff, weil darunter mehr verstanden werden kann, je nachdem, wie die dauerhaften Symptome sind (z.B. Neurologische Ausfälle, Bindegewebsschäden mit Bewegungseinschränkung, psychische Folgen, chronische Erschöpfung, alles einzeln oder mehrere zusammen). Außerdem steht dann die Frage, wie die aktuellen Laborwerte zu Borreliose sind, nicht. Die Werte können wieder normal sein, aber eingetretene Schäden bleiben.

Es ist ein taktischer Strohhalm, den ich hier rüberwachsen lassen will und es sind meine persönlichen Erfahrungen und die Gedanken, die ich mir darüber gemacht habe, wieso es bei mir glatt ging.

Ich kann mir außerdem vorstellen, daß das Alter eine Rolle spielt. Das wurde hier noch gar nicht erwähnt. Ich habe aber beim Sozialbeauftragten bei einer Reha gesagt bekommen, daß mit höherem Alter die Chancen auf Erfolg größer sind, was rein finanzielle Gründe hat.Wer näher an der Altersrente ist, hat größere Chancen, hieß es.

LG Oolong.

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Wolfgang Amadeus Mozart
05.01.2014 18:44
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Beitrag #19
RE: Arztbesuch - manchmal passieren Wunder
Hallo Oolong,

na dann ok, ich bin jetzt 48 und habe bis zu meiner Erkrankung nie auf Staatskosten gelebt.

Der Dank dafür, die Neurologin die mich begutachtet hat schreibt dann in das Gutachten Verdacht auf histronische Persönlichkeitsstörung und finanzielle Absicherung bestehe durch Harz IV (das ich noch nie bezogen habe, ALG I nur im Rahmen der Nahtlosigkeit).

Durch den Orthopäden (Gutachter der DRV) wurde eine Woche vorher eine erhebliche Schwächung der Rumpf und Schultermuskulatur (um die ich ja in Verbindung der PNP wußte) bestätigt, bei der Neurologin (Gutachter der DRV) war die dann überauskräftig ausgebildet usw.

Ich habe geschildert, was ich für alltägliche Probleme habe. Missempfindungen an Armen und Beinen (Taubheitsgefühle, Kribbeln, unruhige Beine, verfärbende krampfende Finger) stehende einschießende Schmerzen im Rückenbereich, Störungen der Fingerfertigkeit (Krämpfe auch in den Beinen bei längerem Sitzen) Muskelschwäche, oft stolper ich über kleine Kieselsteine, schwitze schon bei der Morgentoilette das erste mal total durch, Blasenschwäche, oft Herzrasen und Schwindel - das war dann die diskrete distal betonte Polyneuropathie ohne Auswirkung auf die Leistungsfähigkeit.... (es fehlen ASR und BSR, der rest schwach auslösbar) bin Mittags durch den schmerzbedingten Schlafmangel nachts schon völlig fertig und könnte umkippen, komme aber sobald ich liege nicht in den Schlaf - meine Schilderungen wurden einfach ignoriert und weg gelassen. Dafür wurde mir ein Hang zur Übertreibung und Selbstdarstellung (histronische Persönlichkeit) unterstellt.

So könnte ich das fort setzen. Mal abgesehen davon, was dann orthopädisch, immunologisch und HNO dazu kommt.

Das ist dann neurologisch ein diffuses Krankheitsbild ohne ursächliche Erkrankung!!

Ich weiß ja, das Du nur helfen willst. Irgendwann wird der Frust nur so Groß ...... Ich hoffe das SG ist fair, aber das dauert alles und auch das kalkuliert die DRV ein.
Mein HNO sollte mal als leitender beratender Arzt der DRV geworben werden. Sie sagte mir, dann dürfte sie sich ohne Leibwächter überhaupt nicht mehr durch die Stadt wagen bei den Forderungen die die DRV stellt. Finanziell wäre sie mehr als gut abgesichert gewesen, aber deswegen ist sie nicht Arzt geworden.

LG Rosa
05.01.2014 19:41
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Beitrag #20
RE: Arztbesuch - manchmal passieren Wunder
ja, brandaktuell, und das sicher auch immer wieder

ich glaube auch mittlerweile das der Zustand "nach Borreliose" eben in solchen/unseren Situationen deutlich besser wäre- aus rein Taktischen Gründen-
Villeicht oder gerade weil hier die Möglichkeiten der Definition etwas offener sind.
Was es einem bringt wenn man das eben nicht so sieht das habe ich ja bereits erleben dürfen :-/
Den Fehler mache ich jedenfalls nicht mehr.
Denn in der Tat steht da auch was in den Gutachten, z.B. chr. Borreliose ABER eine LP ist zu keiner Zeit erfolgt!
Ich habe keine blasse Ahnung ob das wirklich etwas an deren Entscheidung ändert?
Ich werde es erleben....
Aber die Frage, was würden Sie an meiner Stelle tun, ist sicher ratsam, und ich versuche mir das mal zu merken ;-)
Denn ich habe schon so viel versucht, nur leider mit mässigem bis gar keinem Erfolg+ heftiger Nebenwirkungen natürlich inclusive.
Noch weitere Versuche+ Nebenwirkungen oder auch O.P.`s schaffe ich einfach nicht mehr.
Das man irgendwann auch nicht mehr mag steht noch auf einem ganz anderen Blatt.
Und naja das mit der Würdigung ist mir mittlerweile ziemlich egal, denn wie man es auch nennt ist doch im Grunde völlig Wurscht, hauptsache man kommt irgendwann mal zur Ruhe (zumidest was diesen Behörden irrsinn angeht)
In der Realität schauts doch so aus das die DRV erstens hoffen das man den Kampf aufgibt oder aber möglicht bald verstirbt, denn beide Möglichkeiten wäre sehr sparsam für die DRV!
Natürlich spielt hier auch immer noch das Alter eine Rolle, logisch
o.k. ich gehe ja nun langsam auch auf die 50 zu *uuupppssssss, bin ich wirklich schon so alt* - JA -


auch von mir an dieser Stelle allen alles Gute die sich auch auf diesen langen Weg befinden!

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05.01.2014 20:17
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