Durchgedreht wegen selektiver Hyperakusis
#11

(23.08.2013, 08:40)urmel57 schrieb:  Wenn jemand noch eine abschliessende Lösung präsentieren kann: Nur zu!

Für mich habe ich eine Lösung gefunden: Gegenlärm: Im Büro übertöne ich alle Geräusche durch dezente Techno Musik auf die Ohren unter Kopfhörer Icon_winkgrin, da können die Kollegen machen was sie wollen ich arbeite konzentriert, einziges Problem, ich habe dabei schon öfter meine eigenen Telefone überhört Icon_winkgrin
VG
Ponti

#DER WILLE IN MIR IST STÄRKER ALS DIE BORRELIOSE IN MIR#
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#12

(23.08.2013, 08:40)urmel57 schrieb:  da sind die 5Uhr und 23 Uhr Nachtbrummer vom Flughafen mir fast angenehm dagegen.

Als ich hier eingezogen bin, wohnte ich in der Einflugschneise vom Flughafen (inzwischen geschlossen worden). Tag für Tag düsten zig Flieger hier rüber, oft sehr tief (Landebahnanfang 3 km von mir). Hat mich nicht so gestört wie o. g. Mixer, der abends am offenen Küchenfenster vom Hinterhaus benutzt wird, oder wie diese Stapfeule über mir oder die mit außerirdischhohen Tönen kreischenden Gören im Innenhof, die spontan einen Schippe-auf-Eimer-schlag-Lärmwettbewerb austragen oder mit Plastikautos über Gehwegplatten mit Sand darauf fahren... Icon_panik

Shit happens. Mal bist Du die Taube, mal das Denkmal...

Gehört zu den OnLyme-Aktivisten: www.onlyme-aktion.org
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Thanks given by: urmel57
#13

Gestern mittag wars dann schon vorbei mit Rücksicht. Ich habe mir meine Ohrstöpsel mit Bassfilter reingemacht und die Kopfhörer zum Fernsehen übergestülpt zum Einschlafen. Das half. Keine störenden Nebengeräusche mehr. Ist ein bisschen suboptimal, weil ich die Türklingel nicht hören könnte, wenn es brennt oder ein anderer Notfall ist. Ist nicht so schlimm, denn die Wahrscheinlichkeit eines Notfalls ist relativ klein.

Gestern war ich noch auf der neuro24-Seite. Themenschwerpunkt war dort aber der Tinnitus. Das ist ja das Allerletzte. Typische Neurologen-Arroganz.
Titel: Mythen und Fakten (kommt mir irgendwie bekannt vor)
Zitat:Wenn Sie unter Tinnitus leiden - lassen Sie sich nicht zusätzlich verrückt machen. In den meisten Fällen findet sich keine Ursache, es handelt sich meist um ein harmloses, vorübergehendes Phänomen. Je ernster sie es nehmen um so schlimmer wird es. Die wichtigste Behandlung ist die umfassende Erklärung über die Tinnitusentstehung, Beratung und positive ärztliche Führung, um den Patienten Ihre Ängste und Befürchtungen zunehmen und eine phobische Weiterentwicklung und Hypersensitivität gegenüber Geräuschen besonders dem Tinnitus zu verhindern.

Es gibt nicht nur eine Borreliose-Angst sondern auch eine Tinnitophobie:
Zitat:Zitat: "Tinnitophobie: Durch übertreibende Publikationen in der Laienpresse ist die Bevölkerung seit Jahren auf das Thema „ Tinnitus “ aufmerksam geworden. Dramatisierende Aufsätze in Illustrierten, Fernsehen usw. haben zu einer Verängstigung der Bevölkerung geführt, die im Tinnitus teilweise die schlimmste aller Erkrankungen sieht. Demzufolge besteht bei vielen Menschen die Angst, irgendwann einmal Tinnitus zu bekommen und daran zugrunde zu gehen."

Mir stehen die Haare zu Berge. Man weiss nicht genau woher es kommt und es gibt nichts, was wirklich hilft. Also wird vom Neuro alles niedergemacht, ins Lächerliche gezogen und der Patient mit seinem Leiden allein gelassen. Wirklich typisch!

Vermutlich habe ich auch keine selektive Hyperakusis sondern einfach eine Bass-Phonophobie. Confused

LG, Regi

Je mehr ich über die Borreliose weiss, desto mehr weiss ich, dass man fast gar nichts weiss.

Nichts auf der Welt ist gefährlicher als aufrichtige Ignoranz und gewissenhafte Dummheit. (Martin Luther King)
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Thanks given by: Filenada , Hibiskus , urmel57 , Extremcouching
#14

Lächerlich...einfach alles ganz lächerlich - mich\uns,hat es am schlimmsten getroffen.Ca.1984 wurde in Ffm die U-Bahnlinie von Stadumitte über unseren Kirchplatz und weiter gebaut,wohlgmerkt:U-BAHN ! Die führete vorbei an der Basaltstraße und dem Kirchplatz,an dem wir wohnten im 3ten Stock.Der name Basaltstraße hat es in sich-da unten gabs viel Basalt bis hin zum K-Platz.Insgeamt gingen diese bau-Grabarbeiten über ein Jahr.Dieser Basalt und drumherum,der knnte nicht nur mit hämmerchen und schäufelchen beseitigt werden..Nein-da wurde auch recht oft gesprengt und nicht nur Tagsüber.Da sitzt dann auch mal Samstags bei lauen Sommer und offenen Fenster-die Sprengtrompete ertönt und in der Regel hat es 2min. danach gkracht,das die Schränke wackelten.Spaßig wurde es auch,wenn die Trompete erklang und nix kam..dann aus heiterem Himmel-PÄNG-deer Puls sich verdoppelt.Alles noch machbar,weils nicht anderst ging.Auch zu dieser Zeit kam ich frühmorgens von langen Fahrten zurück(zw.5°°-7°°)...wshabe ich da wohl gmacht-die arbeiten fingen genau dann auch immer an.Fasrt vergessen-wir wohnten da halt am Kirchplatz,einer U-Bahngroßbaustelle.Jetzt sind wir im Hi8ntertaunus,seit 10jahren,kein obendrüber-oder dicht dran-aber die Weltmeister im telefonieren,welche ihr Büro sozusagen ins Freie verlegen-denen wünsch ich manchmal ein kurzes Zeckenintermezzo.- anfang -

... auch du bist ein Teil des Wasser`s - das jeder Fisch zum schwimmen braucht...
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