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[geteilt] Homöopathie Grundsatzdiskussion
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urmel57 Offline
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Beitrag #21
RE: [geteilt] Homöopathie Grundsatzdiskussion
Ich denke, wir haben zu den Grundsatzfragen, was Homöopathie anbelangt bereits alles gesagt und neben deiner Meinung, die sehr rigide bei mir rüberkommt, habe ich den Eindruck, dass du eh keine Gedanken anderer an dich heranlässt.

Wenn du den Sinn meines Posts nicht verstehst, dann liegt das möglicherweise daran.

Machen wir es doch einfach so, stören wir einfach nicht mehr weitere Erfahrungsberichte durch Grundsatzdiskussionen über Homöopathie, die man hier ja jederzeit bei Bedarf nachlesen kann. Ich sehe diesen Bedarf auch als sehr gering an.

Ansonsten lese ich gerne andere Beiträge aus deinem eigenen Erfahrungsbereich.

Grüße vom Urmel

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07.07.2014 12:30
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Donald Offline
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Beitrag #22
RE: [geteilt] Homöopathie Grundsatzdiskussion
(07.07.2014 12:30)urmel57 schrieb:  Ich denke, wir haben zu den Grundsatzfragen, was Homöopathie anbelangt bereits alles gesagt
Schön.
Dann brauchst du hier ja auch nichts weiter zu schreiben.

Diskussionen über meine Person sind hier erstens vollkommen OT und interessieren zweitens garantiert keinen wirklich Kranken, der hier reinguckt um, um sich wegen Therapiemöglichkeiten zu informieren.
Du kannst aber gerne einen diesbezüglichen Thread in der Plauderecke eröffenen. Sonst wirds hier unübersichtlich.
Gruß
Donald
07.07.2014 13:44
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landei Offline
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Beitrag #23
RE: [geteilt] Homöopathie Grundsatzdiskussion
Zitat:
urmel57 schrieb:...fände ich Grundsatzdiskussionen über unser Gesundheitssystem wesentlich wichtiger als die über homöopathische Mittel.

Donald schrieb:Urmel, warum diskutierst du dann hier mit?

Solche Grundsatzdiskussionen haben durchaus auch Einfluss auf unser Gesundheitssystem, denn seit 2001 sind sogenannte evidenzbasierte Leitlinien im SGB V verankert und evidenzbasierte Mediziner sind es, die ständig solche Grundsatzdiskussionen vom Zaun brechen und haargenau wie Donald argumentieren. Dazu sollte man aber auch wissen, dass die evidenzbasierte Medizin in Deutschland erst im Zuge einer geplanten Gesundheitsreform zur Kostendämpfung Fahrt aufnahm. Eine wesentliche Forderung der evidenzbasierten Medizin war und ist, dafür Sorge zu tragen, dass Therapiemaßnahmen, deren Wirksamkeit nicht bewiesen ist, nicht eingeführt bzw. länger praktiziert werden. Diese Forderung wird inzwischen als Steuerungselement in der Gesundheitspolitik genutzt, um angeblich überflüssige Diagnostik und Therapien auszuschließen.

Die Frage aber ist, auf welche Evidenz sich die Evidenzbasierte Medizin beruft? Gibt es einen Nachweis dafür, dass Therapien, für die ein Wirksamkeitsnachweis durch randomisierte Studien erbracht wurde, tatsächlich auch wirksamer und kostengünstiger sind? Das erinnert sehr an den „Glaubenskrieg um Borreliose“, auch hier wird von evidenzbasierten Medizinern viel behauptet und wenig belegt.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 13.07.2014 07:23 von landei.)
13.07.2014 07:21
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Oolong Offline
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Beitrag #24
RE: [geteilt] Homöopathie Grundsatzdiskussion
Ich frage mich langsam, warum immer wieder in Abständen mit missionarischem Eifer gegen alles, was von der Naturheilkunde, Homöopathie und anderen Alternativen, vorgegangen wird.

Daß das im Forum und gegenüber der Gesundheitspolitik nach hinten losgeht, müßte doch nun langsam klar sein.

Außerdem bewirkt es im Forum, daß sich diejenigen, die zu Alternativen stehen, sich per PN austauschen, um gewissem Gesinnungsterror zu entgehen, dazu gehöre auch ich.

Oolong

Geduld und Gelassenheit des Gemüts tragen mehr zur Heilung unserer Krankheit bei,
als alle Kunst der Medizin.


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13.07.2014 14:24
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Donald Offline
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Beitrag #25
RE: [geteilt] Homöopathie Grundsatzdiskussion
Wer Widerspruch nicht ertragen kann, ohne anderen Gesinnungsterrorismus zu unterstellen, sollte sich tatsächlich besser nur privat mit Gleichgesinnten austauschen.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 13.07.2014 17:08 von Donald.)
13.07.2014 16:54
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Donald Offline
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Beitrag #26
RE: [geteilt] Homöopathie Grundsatzdiskussion
(13.07.2014 07:21)landei schrieb:  Gibt es einen Nachweis dafür, dass Therapien, für die ein Wirksamkeitsnachweis durch randomisierte Studien erbracht wurde, tatsächlich auch wirksamer und kostengünstiger sind?
Natürlich nicht. Das verhält sich nämlich bei jeder Therapie anders.
Manche sind wirksamer und kostengünstiger als manche andere, und manche eben nicht.
Komische Frage, die mit dem Thema nichts zu tun hat.
Gruß
Donald
13.07.2014 17:07
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Rosa45 Offline
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Beitrag #27
RE: [geteilt] Homöopathie Grundsatzdiskussion
Ich finde schon das das was mit dem Thema zu tun hat, wenn man über Sinn oder Unsinn von Homöopathie und Naturheilkunde diskutiert.
Die Erfahrung mit dieser Art von Behandlungen ist doch weitaus älter als die "Schulmedizin".
Es gab Zeiten, da wurde Akupunktur und Druckpunktmassagen belächelt.....
Es gab Zeiten, da wurden psychisch Kranke mit Elektroschockterapien behandelt u.s.w.

Zitat:Definiert wird die evidenzbasierte Medizin (EbM oder EBM) ursprünglich als der „gewissenhafte, ausdrückliche und umsichtige Gebrauch der aktuell besten Beweise für Entscheidungen in der Versorgung eines individuellen Patienten“.[6] EbM beruht demnach auf dem jeweiligen aktuellen Stand der klinischen Medizin auf der Grundlage klinischer Studien und medizinischer Veröffentlichungen, die einen Sachverhalt erhärten oder widerlegen – die sogenannte externe Evidenz.

In der klinischen Praxis der EbM bedeutet dies die Integration individueller klinischer Expertise mit der besten, verfügbaren, externen Evidenz aus systematischer Forschung; sie schließt auch die Patientenpräferenz mit ein.

EbM kann auch den Verzicht auf Therapie beinhalten, d. h. zu wissen, wann keine Therapie (anzubieten/vorzuschlagen) besser ist für den Patienten als das Anbieten/Vorschlagen einer bestimmten Therapie.[7] Ein häufig genanntes Beispiel ist Prostatakrebs bei alten Männern: Je nach Alter, Lebenserwartung und dem Entwicklungsstadium des Krebses ist oft das Nicht-Therapieren die beste Entscheidung.

Auf dieser evidenzbasierten individuellen Entscheidung für den einzelnen Patienten (engl. Evidence-based individual decision, EBID) aufbauend, wird die Bezeichnung EbM auch in der sogenannten evidenzbasierten Gesundheitsversorgung (engl. Evidence-Based Health Care – EbHC) verwendet. Hierbei werden die Prinzipien der EbM auf organisatorische und institutionelle Ebene übertragen, das heißt, eine Behandlungsempfehlung wird nicht für einzelne Kranke, sondern für eine Gruppe von Kranken oder für eine ganze Bevölkerung ermittelt; aus den Ergebnissen der Forschung werden Behandlungsempfehlungen, Leitlinien, Richtlinien oder Regulierungen abgeleitet. EbHC kann in allen Bereichen der Gesundheitsversorgung angewendet werden; auf ihren Ergebnissen können auch Entscheidungen zur Steuerung des Gesundheitssystems basieren

http://de.wikipedia.org/wiki/Evidenzbasierte_Medizin

Contagan wäre heute eines der schlechtesten Beispiele der evidenzbasierenden Medizin...
LG Rosa
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 13.07.2014 17:37 von Rosa45.)
13.07.2014 17:35
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Donald Offline
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Beitrag #28
RE: [geteilt] Homöopathie Grundsatzdiskussion
(13.07.2014 17:35)Rosa45 schrieb:  Ich finde schon das das was mit dem Thema zu tun hat, wenn man über Sinn oder Unsinn von Homöopathie und Naturheilkunde diskutiert.
Kann ich zwar nicht nachvollziehen, aber ich habe die Frage ja beantwortet.
Wenn Du meinst, das irgendwie hilfreich war für die Diskussion, solls mir recht sein. Bzw. egal.

Übrigens gehts hier garnicht um Naturheilkunde sondern um Homöopathie.
Das kann man nicht zusammenwerfen.
Gruß
Donald
13.07.2014 17:56
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Donald Offline
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RE: [geteilt] Homöopathie Grundsatzdiskussion
(13.07.2014 17:35)Rosa45 schrieb:  ] Ein häufig genanntes Beispiel ist Prostatakrebs bei alten Männern: Je nach Alter, Lebenserwartung und dem Entwicklungsstadium des Krebses ist oft das Nicht-Therapieren die beste Entscheidung.
Dann sollte man bei entsprechendem Alter, Lebenserwartung und dem Entwicklungsstadium des Krebses besser nicht behandeln.

Auch hier sehe ich aber keinen Bezug zum Thema Homöopathie.
Gruß
Donald
13.07.2014 18:03
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urmel57 Offline
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RE: [geteilt] Homöopathie Grundsatzdiskussion
(13.07.2014 16:54)Donald schrieb:  Wer Widerspruch nicht ertragen kann, ohne anderen Gesinnungsterrorismus zu unterstellen, sollte sich tatsächlich besser nur privat mit Gleichgesinnten austauschen.

Icon_verwirrt2

Das ist jetzt nicht dein Ernst Huh Aber die Beiträge von landei und Oolong bringen es ziemlich auf den Punkt -

Es kommt doch auch darauf an, mit den Menschen im Gespräch zu sein und zu bleiben und keine dogmatischen Therapierichtungen zu verteidigen. Das ist doch der Sinn eines liberalen Forums, wie es dieses sein möchte.

Zitat:Na, das ist jetzt aber ein Nullsatz wie er im Buche steht. Gibts hier irgendjemanden, der die Absicht oder die Möglichkeit hat, irgendjemanden an irgendwas zu hindern?

Ja, die gibt es schon Icon_xp-close-button


Insbesondere wenn der Forenfrieden nicht mehr gewahrt wird und der Sinn und Zweck eines Forums, nämlich den Erfahrungsaustausch zu bereichern und nicht zu stören nicht mehr stattfinden kann.

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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 13.07.2014 18:10 von urmel57.)
13.07.2014 18:10
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