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Chronische Sinusitis
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Schima59 Offline
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Beitrag #21
RE: Chronische Sinusitis
Hallo Luddi,

dem Hinweis von Huber Sepp möchte ich noch die stark histaminhaltigen Lebensmittel hinzufügen.

Selbst habe ich 5 Jahre gebraucht, bis ich dahinter gekommen bin, dass ich davon und auch von künstlichen und natürlichen Glutamaten immer die Nase wie zubetoniert bekam. Vor allem der zähe Schleim, der den Rachen runterläuft (musste bei Autofahren schon mal anhalten, denn ich dachte, ich müsste mich übergeben, so würgte es mich) war heftig. Und jedes Jahr zwei drei mal eine Sinusitis. Zum Glück war mein HNO nicht so doll auf Schnippeln. Vermutete auch eine Nahrungsunverträglichkeit, aber die Allergietests haben nie was gebracht.
Üblich bei Histamininverträglichkeit, dass einzelne Allergene nicht ausschlagen.

Auch diverse Medikamente triggern die HI. Chronisch Entzündete dürften eh einen ziemlich hohen Spiegel haben, das abbauende Enzym DAO ist oft erschöpft bzw. kann wg. Vitalstoffmängeln nicht nachproduziert werden. Da kommt man mit einem Stückchen Hartkäse ganz schnell über die Toleranzgrenze.

Und eine so geschundene, gestresste Schleimhaut vereitert eben ganz schnell mal wenn mal wieder ein paar Erreger "reinschauen".

LG

Laotse sagt: " Wenn du es eilig hast, geh' langsam."
12.01.2015 10:46
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Pandabär Offline
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Beitrag #22
RE: Chronische Sinusitis
Hallo Luddi,

Es können auch Pilze in den Nebenhöhlen sehr hartnäckige Nebenhöhlenentzündungen verursachen. Dabei gibt es oft einen Biofilm, in dem sich sowohl Pilze als auch Bakterien aufhalten. Bakterien sind oft Staph. aureus (gelb). Gegen den Biofilm kann man versuchen mit ACC vorzugehen. Gegen die Pilze gibt es Pilzmittel, die man lokal in die Nebenhöhlen einbringen kann.

Dazu ein Artikel leider in Englisch
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles...-00066.pdf

http://flash.lymenet.org/scripts/ultimat...127269;p=0

LG

Pandabär

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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 22.01.2015 10:13 von Pandabär.)
21.01.2015 21:23
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FreeNine Offline
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Beitrag #23
RE: Chronische Sinusitis
Danke., Eure Beiträge helfen mir jetzt gerade etwas Durchblick zu bekommen.
Habe die chronische Sinusits nie so eng mit den Borrelien gesehen.

Ich habe ja schon mehr als oder um die 20 Jahre Probleme. Früher habe ich es immer im Zusammenhang mit Erkältungen gesehen. Meist war der Gang Mund/Nase hinten verschleimt und zu und ich musste oft räuspern, husten oder es war so verschleimt, dass es Würgereize verursacht hat. Früher mit ACC-Brausetabletten bei Bedarf behandelt, dass schlug dann nicht mehr so an bzw. ich habe es auch mit dem Magen nicht mehr vertragen. Und seit gut 10 Jahren ist Gelomyrtol mein Wegbegleiter. Im Sommer - mein Motto bei Temperaturen über 20 Grad ist alles gut.

Leider nicht dieses Jahr. Seit durchgängig 2 Monaten hat es das Naseninnere und den Gang nach oben erwischt. D.h. die Nase ist zu und innen wund. Grünlicher Schleim mit zeitweise teils leichten blutigen Spuren, der sich teils festsetzt und wie ein Grind auf der Nasenschleimhaut festsitzt und pixst. Ansonsten keine typischen Erkältungssymptome. Es wird mal besser und schlechter im Wechsel und rechts dann links usw. Wenn ich eine Gelomyrtol nehme, löst es alles etwas. Nehme ich nichts lösendes beginnt ein Kopfschmerz Richtung Stirn und Schläfen und ein ziehen im Ohr. Besonders schlimm ist es am morgen nach der langen Nacht...
Kortisonhaltige Sprays hatte ich schon, die schlagen aber keine 5 min an.
Genauso Nasentropfen.

Also vor ca. 4 Wochen zum Hausarzt. Der wollte nicht gleich mit Antibiotika loslegen und hat es mit diversen homöopatischen Mitteln versucht. Ich dachte kurzzeitig es wird besser, aber war wohl wieder eine Schwankung.
Wieder zum Hausarzt, da war ein junger Assistenzarzt, der in seinen schlauen Büchlein usw. keine Hilfe fand und nach fast einer halben Stunde dann nach Absprache mit seiner Kollegin die Überweisung zum HNO ausgeschrieben hat. - Ich dachte/hoffte ja, dass ich nun ein AB bekomme.

Diese Woche hatte ich nun endlich einen Termin bei der HNO. Da war ich schon mal vor 5 Jahren und einen Teil meiner Ceftriaxion-Infusionen hatte die Praxis damals auch durchgeführt. Allerdings die "Meister" im stechen - täglich mehrere Versuche...

Jedenfalls kam als erstes: Wir haben doch schon vor 5 Jahren eine Chronische Nasennebenhöhlenentzündung bei Ihnen festgestellt. Klang so, was ich denn wolle? Jedenfalls hat sie einen Abstrich gemacht, dann den Allergietest wiederholt. Da waren die Birken und Haselnüsse auffällig, die können es aber zur Zeit nicht wirklich sein. Mit Birke und Haselnuss hat sie auch noch einen direkten Test in der Nase durchgeführt. Aber bis auf ein kurzes Krabbeln war da auch nix. Sie meinte nun ändert sich der Vorgang noch mal, d.h. Blutziehen und nach Keimen schauen und dann ggf. Antibiotika bei Bedarf. Soll nächste Woche nach dem Ergebniss fragen.
Weitere Werdegang wäre ein CT und je nach Beurteilung eine OP, da die chronische S. so lange schon besteht.

PS. Das Blutziehen war wieder eine "Freude", da sie zu zweit keine Vene fanden. Hat dann zwei mal im Handrücken gesucht und wurde zum Glück fündig, denn sie sprach schon vom Abbruch der Aktion. *grimpf*

OP kommt für mich auch nicht in Frage so schnell. Na mal Abwarten. Da ich ja schon oft hohe Clamydien-Pneum.-Werte hatte, könnte die wohl auch in Frage kommen? Mal sehen was sie nun testet. Wollte nicht gleich nach Borre und Co. fragen. Aber werde mir dies mal den Laborbefund aushändigen lassen...

Mit meinen Allgemeinmediziner hatte ich zwischenzeitlich auch schon gesprochen, denn mir geht es auch insgesamt gesehen wieder etwas schlechter. Bin sehr schnell ermüdet und fühle mich wieder schlapper wie sonst und ohne Elan. Er hat mir schon Mino und Quensyl vorsorglich aufgeschrieben, meinte aber dass das wahrscheinlich nicht das Richtige für die Nase sei.

Na, da warte ich mal ab und berichte ggf. weiter.

Letzte Frage: Könnte nicht auch ein Zusammenhang mit der Rosacea bestehen. Die roten Äderchen der Rosacea verlaufen bis an den Nasenrand und zeigen sich auch auf der Innenseite. Bei Rosacea wird ja Salbe oder Lotion mit dem Wirkstoff Metronidazol verordnet. Manche bekommen sogar das ganze in Tablettenform. Ich habe damals eine Lotion erhalten. Aber wirklich hat sich da nichts verändert. Nach einen Erreger sucht man da ja nicht bzw. ist keine Ursache bekannt, soweit ich fündig geworden bin.
Indirekt müssen sie ja eine Infektion mit Bakterien erahnen, wenn ein Antibiotikum verordnet wird?

LG FreeNine

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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 12.08.2017 16:06 von FreeNine.)
12.08.2017 16:02
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Beitrag #24
RE: Chronische Sinusitis
(12.08.2017 16:02)FreeNine schrieb:  Letzte Frage: Könnte nicht auch ein Zusammenhang mit der Rosacea bestehen.
Das kann ich Dir auch nicht sagen, blos weil Metrodinazol zur Behandlung verwendet wird, heißt das nicht unbedingt, dass Ärzte von Bakterien ausgehen. Wir wissen dass Ab stark entzündungshemmend wirken und gleichzeitig immunsuppresiv. Also hat man gute Chancen, dass es hilft. Das wissen die Ärzte auch. Bei mir ist alles weg durch Ab, endlich Ruhe davon. Ich hatte immer Schleim, auch wie Du besonders morgens. Aber bei mir ist auch Haussatub nachgewiesen. Trotzdem hatte ich manchmal auch draußen schlimme Attacken, obwohl keine andere Allergie nachgewiesen wurde.
Ich war ewig verschleimt. Nase und Stirnhöhle zu, das kann der HNO im Sono sehen . Auch auf jedem MRT Schädel stand es als Nebenbefund mit drauf, chronische Sinusitis( darauf wurde nicht untersucht) Der HnO hat immer gesagt es ist nicht entzündet, eben nur zugesetzt, daher nicht ganz so schlimm. Er konnte immer genau sehen was zu ist und dass es bei mir nicht entzündet war. Haben sie Dir nicht gesagt, wie zu oder entzündet was ist ??? Oder ist noch alles frei, also läuft immer gut ab ???
Wenn Die Nase bei mir verschleimt ist, habe ich auch regelmäßig Schleim auf den Bronchien, morgens viel spucken.
Und klar wäre ein MRT, gibt es für Nasennebenhöhlen und Stirnhöhlen bestimmt, oder ein CT gut, vorallem wenn die Sono keine Antworten gibt. Frag den Arzt nochmal.
Auch einen Abstrich würde ich da machen.
Cortisonspray musste ich manchmal nehmen, damit es ablief, wenn es ganz schlimm war.

Letzendlich, wenn es mit der Rosacea zusammenhängt, kenne ich mich damit nicht aus. Aber es könnte genauso doch was allergisches oder bakterielles sein. Oder alle drei Faktoren zusammenspieln. Das weißt Du nicht genau und kannst daher nur selbst ausprobieren, wie ich.
Dass Ab bei mir gut wirken mag daran liegen, dass sie die Allergie unterdrücken oder doch Bakterien mitspielen. Ich denke bei mir spielen beide Faktoren ursächlich rein.Bei Bakterien tippe ich auch auf Borre und Clamydien.

An Deiner Stelle, würde ich, wegen dem Rosacea Verdacht, und der guten Wirksamkeit gegen Allergie und Entzündung, zuerst die Metrosalbe probieren wollen, wenn Du kein Ab einnehmen willst. Bei mir haben alle Ab Wunder gewirkt was die Nase anging. Egal welches, nur durch die Nase habe ich es noch nie probiert. Biggrin Nur Ceftriaxon hat schwächer gewirkt. Sonst egal - am besten Azi, aber auch Doxy, Mino, Tini.


Ich bin sonst immer so vorgegangen, der Reihe nach
1. Harmloseste Variante: Meersalz und Bepanthen Salbe.
Mit ganz viel Meersalz und immer wieder schnäuzen, viel Nase putzen, und viel spucken. So hatte ich manchmal morgens mit ein bis zwei Paketen Tempo meine Nase wieder frei. Da war ich eine halbe Stunde beschäftigt und hatte dann oft Ruhe bis zum nächsten morgen.

wenn das nicht half
2. Allergodil akut, eben gegen Allergie probieren. Zwei Hub in jedes Nasenloch zwei mal am Tag. Am Anfang drei mal um zu sehen ob sich was tut. Mit Meersalz immer nachspülen um Verätzungen zu vermeiden. Bepanthen zu Beruhigung.

wenn das nciht half
3. Chromoglycinsäure, ein anderes Allergiespray. Zwei Hub in jedes Nasenloch zwei mal am Tag. Am Anfang drei mal um zu shen ob sich was tut. Mit Meersalz immer nachspülen um Verätzungen zu vermeiden. Bepanthen zu Beruhigung.

wenn das nicht half, zur Not
4. Dann Cortisonspray, wenn es sonst gar nicht ablief oder gelöst wurde, hat nach zwei/drei Tagen bei mir immer gut gewirkt. Hattest Du das denn paarTage probiert??

Die letzten drei kann man immer nur zwei Wochen nehmen und stets nach kurzem Abstand Meersalz hinterher.
Ich bin über Jahre mit Allergodil zwei bis drei mal die Woche gut hingekommen.
Ich denke Du kannst nur ausprobieren, aber pass auf Deine Schleimhäute auf.

Gute Nacht Icon_sleep

liebe Grüße borrärgerIcon_winken3

Glücklich ist der, der hinter den schwarzen Regenwolken auch die Sonne sieht.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 13.08.2017 06:47 von borrärger.)
13.08.2017 00:29
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Beitrag #25
RE: Chronische Sinusitis
@ Borärger,
Die Nasenschleimhaut ist wohl teils entzündet - das hat der Hausarzt ja beim reinschauen in die Nase festgestellt, sowohl auch viel neues Narbengewebe.

Laut HNO ist es wohl jetzt nicht akut, hat so ne kurze Sono auf den Wangen gemacht. Inwieweit die da die Nebenhöhlen beurteilen kann, keine Ahnung.

Auf das Ergebnis von Abstrich und Labor warte ich noch. Danach entscheidet sich das weitere Vorgehen. Wenn es nötig ist, nehme ich natürlich auch Antibiotika. Das ist keine Frage.

Ich habe ja auch schon vieles über die Jahre probiert. Mir ist das alles bewusst. Aber der Dauerzustand momentan ist nicht akzeptabel. Zumal wenn ich nichts Schleimlösendes nehme, ich Kopfschmerzen und leichtes Ziehen in den Ohren bekomme. Soweit hat se noch gar nicht geschaut.
Es muss einfach mal wieder richtig abgeklärt werden.

Mit der Rosacea (entzündliche Erkrankung der Haut im Gesicht) war ja nur so ein Gedankenblitz von mir. Wink

LG

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13.08.2017 11:48
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Beitrag #26
RE: Chronische Sinusitis
Hi, Icon_winken3

bei mir waren die Nasennebenhöhlen und aber auch die Stirnhöhlen von Kind an immer entzündet; Kein Arzt konnte mir dauerhaft helfen;

Es waren sehr schlimme Jahre: Im Sommer chronische Vaginal-Mykose im Winter chronische Sinusitis mit starken Schmerzen und grün-gelben Massen von Sekret und teilweise starkem Bluten. Zeitweise war alles entzündet: Pharingitis, Laryngitis, Sinusitis plus sehr hohes Fieber. (39,9)

Ich wollte mich auch nicht operieren lassen, weil ich herausfinden wollte was die Ursache ist.

Erst das Weglassen von Gluten und anderen NAhrungsmitteln auf die ich eine Unverträglichkeit habe; Darmaufbau plus Bekämpfung der Borreliose und Entgiftung haben meine chronischen Entzündungen eingedämmt;

Nach meinen Erfahrugen bin ich der Meinung: Wenn die Schleimhäute bzw. die Bakterien im Darm nicht in Ordnung sind, sind die Schleimhäute oben auch nicht in Ordnung; So nach dem Motto: Wie oben so unten bzw. wie unten so oben!

Gute Besserung!

LG,

Waldgeist

“Die Mikrobe ist nichts, das Milieu ist alles.“
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 13.08.2017 19:25 von Waldgeist.)
13.08.2017 12:37
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Beitrag #27
RE: Chronische Sinusitis
Man wird auch schlauer mit der Zeit. Dieser Link ersetzt einige meiner Aussagen in #13
https://www.hno-vahle.de/die-nase-spuele...ll-helfen/
04.12.2018 11:28
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