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Meine Krankheit und meine Therapie
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Markus Offline
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Beitrag #21
RE: Meine Krankheit und meine Therapie
@Kadda: Kannst du ein (hoffentlich erfreuliches) Update geben?

Dr. Rainer Rothfuß: Feindbilder pflastern den Weg zum Dritten Weltkrieg
12.07.2018 19:13
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Murmelchen Offline
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Beitrag #22
RE: Meine Krankheit und meine Therapie
Hallo,

noch nicht, geht mir unter Therapie teilweise sehr schlecht. Die ersten zwei Wochen waren zwar die Schlimmsten, aber es hört nicht auf, schlimmer als vor der Therapie. Hab gerade einige Tests am Laufen, sobald ich was „rundes“ zu erzählen habe... schreibe ich gerne.

LG
S Murmel

....time will tell
22.07.2018 15:47
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Murmelchen Offline
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Beitrag #23
RE: Meine Krankheit und meine Therapie
Hallo.
Ein Update:

Es geht mir noch immer nicht gut, Verträge aber die Therapie und sehe keine Nebenwirkungen (außer mal Übelkeit nach Einnahme).

- Weiterhin Schwitzen in Attacken, aber deutlich seltener.
- Temperatur schwankend bei durchnittlich 37,4-37,5 (zuvor 37,6+) bei weiterhin Max 38,1.
- Muskelschwäche ganzer Körper, insbesondere rechter Oberschenkel weiterhin, gerade deutlich weniger Ataxien. Max 10-20 Meter gehen möglich, ansonsten gerollert werden. Also gleich schlecht bis leicht besser.
- Lufthunger deutlich besser, kann auch mal stehen, sitzen geht wieder. Kann auch mal ein Spiegelei machen inzwischen.
-Niere: hatte teilweise wieder heftige Flanken-Blasenschmerzen über 8, da Probleme mit Analgesie (erblich) einmal fast nicht behandelt bekommen.
Urin: Hb fast nichts mehr, weiterhin Proteine und massig Leukos, teilweise Billirubin. Wenn schlimm mit Schmerzen, dann auch kaum Urinabgabe, Dehydration (Tugor), Nierenzentrum Heidelberg gewesen, aber zu einem guten Urintag. Macht nichts, sie haben nichts gefunden, keine Schäden, keine Autoimmunkrankheiten, kein Krebs (bin privat versichert, da wurde nicht gespart). Das ist doch das Wichtigste.
- Kardiologie, da ich Betablocker erhöhen musste (kreislaufrelevante ES) Sono/EKG wie erwartet ok.
- noch immer täglich Gliederschmerzen und allgemeines grippeähnliches Krankheitsgefühl. Kann aber mit Ablenkung ggf. verbessert werden.
- noch immer keine Depressionen, aber ehrlich... diese Krankheiten und Therapien... das ist ein Marathon der Qual. Manchmal bin ich nicht mehr tapfer, ertragen ist das Motto, kämpfen... geht nur bedingt.
- Versuch Azithromycin abzusetzen scheiterte, nach einer Woche Borreliose-Symptome. Also wieder addiert, es ist noch nicht die Zeit.
-Kribbeln in den Fingern wieder häufiger.

Meinung Spezialist: mein Zustand ist nach seiner Einschätzung weiterhin Babesiose, dies entspricht seiner Erfahrung. Auch die Schmerzen können das sein!! Die Erregerlast (bald 4 Monate Therapie) müsste jetzt runter sein. Die „Verblockungen“ nach 6 Jahren Erkrankung sind nunmal nicht gering (Venolen um Spinalnerven und so weiter), da müsste jetzt der Körper in Selbstheilung dran. Weiterhin Atovaquone/Proguanil. „Das kann auch mal über ein Jahr gehen“ (so seine Erfahrung).

Viel gelesen und gesucht nach den Erläuterungen des Kernproblems von meinem Spezis. Die chronische Form ist nicht zu finden! Erreger im venösen Blut müsste jetzt nicht mehr nachweisbar sein. Die Verklebungen der befallenen Erys in den Venolen (Epithel) sind wenig beschrieben, eher im Vergleich Malaria falciparum. Aber auch hier noch kaum Forschung. Die reinen „Verklebungen“ sind nicht das Problem alleine. Aber egal was genau, es dauert wohl einfach.

Aber... das erste Mal keinen Borre-Schub nach 5 Monaten gehabt!!! Bis heute nicht (nur nach Absetzen Azi). Wahrscheinlich hat mein Spezi recht. Es wurde gut behandelt, wahrscheinlich ist die Borre nicht mehr relevant. Wahrscheinlich/vielleicht. Hoffen wir!

Dann habe ich mal wieder Geduld... zu haben.

Aber ehrlich... einen Parasiten in sich zu haben ist und bleibt mit Ekelgefühl verbunden.

LG
Das Murmelchen

....time will tell
17.09.2018 15:25
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