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		<title><![CDATA[Forum Borreliose & Co-Infektionen - Diagnostik/Therapie]]></title>
		<link>https://forum.onlyme-aktion.org/</link>
		<description><![CDATA[Forum Borreliose & Co-Infektionen - https://forum.onlyme-aktion.org]]></description>
		<pubDate>Mon, 06 Apr 2026 00:46:31 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Magic Shrooms bei PTLDS?]]></title>
			<link>https://forum.onlyme-aktion.org/showthread.php?tid=15737</link>
			<pubDate>Sat, 04 Apr 2026 14:26:59 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.onlyme-aktion.org/member.php?action=profile&uid=48">Valtuille</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.onlyme-aktion.org/showthread.php?tid=15737</guid>
			<description><![CDATA[In einer neuen Pilotstudie aus der Johns Hopkins Uni hat die Gruppe um John Aucott Psilocybin, eine Substanz aus Magic Mushrooms, bei PTLDS-Patienten angewendet, was zumindest trotz geringer Fallzahlen signifikante Verbesserungen bewirkte.<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Pilotstudie zu Psilocybin bei Patienten mit Lyme-Borreliose nach abgeschlossener Behandlung<br />
<br />
Die Lyme-Borreliose, verursacht durch das Bakterium <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Borrelia burgdorferi</span>, ist die häufigste durch Vektoren übertragene Erkrankung in den Vereinigten Staaten und Europa. Obwohl Antibiotika die meisten Fälle wirksam behandeln, entwickeln schätzungsweise 10–20 % der Patientinnen und Patienten eine Post-Treatment Lyme Disease (PTLD), ein chronisches Syndrom, das durch Müdigkeit, Schmerzen, kognitive Beeinträchtigungen, Stimmungsschwankungen und eine verminderte Lebensqualität gekennzeichnet ist. Für PTLD gibt es bisher keine etablierten Behandlungsmöglichkeiten.<br />
Psilocybin, ein psychedelischer Agonist am Serotonin-2A-Rezeptor, hat in klinischen Studien zuletzt ein potenziell antidepressives und anxiolytisches Wirkprofil gezeigt; zudem gibt es erste Hinweise aus Tierversuchen auf entzündungshemmende Effekte. In dieser offenen, einarmigen Pilotstudie wurden die Wirkungen von Psilocybin bei 20 Teilnehmenden mit gut charakterisierter PTLD untersucht. Die 8-wöchige Intervention umfasste zwei Psilocybin-Sitzungen (15 mg in Woche 4; 15 oder 25 mg in Woche 6) mit psychologischer Unterstützung.<br />
Die Teilnehmenden (11 Frauen, 9 Männer, Durchschnittsalter 44 Jahre, mittlere Krankheitsdauer 5,7 Jahre) zeigten vom Studieneinschluss bis einen Monat nach der zweiten Psilocybin-Dosis – dem primären Endpunkt – signifikante Verbesserungen hinsichtlich der PTLD-Symptombelastung und der Lebensqualität; diese signifikanten Vorteile hielten bis zu 6 Monate an. Bei der 6-Monats-Nachuntersuchung war die allgemeine PTLD-Symptombelastung (GSQ-30) im Vergleich zum Ausgangswert um 40 % reduziert (p&lt;.001p&lt;.001; Cohen’s dz=−1.22dz=−1.22, 95-%-KI [−2.12,−0.78][−2.12,−0.78]), und die gesundheitsbezogene Lebensqualität hatte sich in beiden SF-36-Bereichen verbessert, wobei die Werte der mentalen (MCS) und körperlichen (PCS) Komponente um 13 % anstiegen (p≤.013p≤.013; Cohen’s dz=0.46–0.59dz=0.46–0.59).<br />
Auch die sekundären Endpunkte zu Stimmung, Müdigkeit, Schlafqualität und Schmerz zeigten bis zu 6 Monate signifikante und anhaltende Verbesserungen (alle p≤.003p≤.003; Cohen’s dz=0.56–1.25dz=0.56–1.25). Es traten keine schwerwiegenden unerwünschten Ereignisse (AEs) im Zusammenhang mit der Studienintervention auf. Die häufigsten Psilocybin zugeschriebenen unerwünschten Ereignisse waren vorübergehender Bluthochdruck (90 %), Kopfschmerzen (65 %), Tachykardie (35 %), Schmerzen (20 %) und Müdigkeit (15 %).<br />
Die vorläufigen Ergebnisse sprechen dafür, dass eine Psilocybin-gestützte Behandlung in dieser Stichprobe durchführbar und gut verträglich war. Die klinischen Ergebnisse deuten auf potenziell langanhaltende Vorteile einer Psilocybin-gestützten Behandlung hin und rechtfertigen weitere Untersuchungen für PTLD.</blockquote>
<br />
Link zum Volltext:<br />
<a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC12936178/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC12936178/</a><br />
<br />
Das ist nicht übrigens ganz so verrückt, wie es vielleicht zunächst für einige klingt. Psilocybin wird seit kurzem auch in der Longevity-Community diskutiert aufgrund erster Studien, da es u.a. auch einen Effekt auf Telomere hatte. Heißt natürlich nicht, dass man das nachmachen sollte  <img src="https://forum.onlyme-aktion.org/images/smilies/biggrin.gif" alt="Biggrin" title="Biggrin" class="smilie smilie_5" /><br />
<a href="https://www.fitbook.de/gesundheit/psilocybin-longevity" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.fitbook.de/gesundheit/psilocybin-longevity</a><br />
Ein bekannter Milliardär der als Longevetiy-Unternehmer aktiv ist, hat bereits deswegen ein Selbstexperiment gewagt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[In einer neuen Pilotstudie aus der Johns Hopkins Uni hat die Gruppe um John Aucott Psilocybin, eine Substanz aus Magic Mushrooms, bei PTLDS-Patienten angewendet, was zumindest trotz geringer Fallzahlen signifikante Verbesserungen bewirkte.<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Pilotstudie zu Psilocybin bei Patienten mit Lyme-Borreliose nach abgeschlossener Behandlung<br />
<br />
Die Lyme-Borreliose, verursacht durch das Bakterium <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Borrelia burgdorferi</span>, ist die häufigste durch Vektoren übertragene Erkrankung in den Vereinigten Staaten und Europa. Obwohl Antibiotika die meisten Fälle wirksam behandeln, entwickeln schätzungsweise 10–20 % der Patientinnen und Patienten eine Post-Treatment Lyme Disease (PTLD), ein chronisches Syndrom, das durch Müdigkeit, Schmerzen, kognitive Beeinträchtigungen, Stimmungsschwankungen und eine verminderte Lebensqualität gekennzeichnet ist. Für PTLD gibt es bisher keine etablierten Behandlungsmöglichkeiten.<br />
Psilocybin, ein psychedelischer Agonist am Serotonin-2A-Rezeptor, hat in klinischen Studien zuletzt ein potenziell antidepressives und anxiolytisches Wirkprofil gezeigt; zudem gibt es erste Hinweise aus Tierversuchen auf entzündungshemmende Effekte. In dieser offenen, einarmigen Pilotstudie wurden die Wirkungen von Psilocybin bei 20 Teilnehmenden mit gut charakterisierter PTLD untersucht. Die 8-wöchige Intervention umfasste zwei Psilocybin-Sitzungen (15 mg in Woche 4; 15 oder 25 mg in Woche 6) mit psychologischer Unterstützung.<br />
Die Teilnehmenden (11 Frauen, 9 Männer, Durchschnittsalter 44 Jahre, mittlere Krankheitsdauer 5,7 Jahre) zeigten vom Studieneinschluss bis einen Monat nach der zweiten Psilocybin-Dosis – dem primären Endpunkt – signifikante Verbesserungen hinsichtlich der PTLD-Symptombelastung und der Lebensqualität; diese signifikanten Vorteile hielten bis zu 6 Monate an. Bei der 6-Monats-Nachuntersuchung war die allgemeine PTLD-Symptombelastung (GSQ-30) im Vergleich zum Ausgangswert um 40 % reduziert (p&lt;.001p&lt;.001; Cohen’s dz=−1.22dz=−1.22, 95-%-KI [−2.12,−0.78][−2.12,−0.78]), und die gesundheitsbezogene Lebensqualität hatte sich in beiden SF-36-Bereichen verbessert, wobei die Werte der mentalen (MCS) und körperlichen (PCS) Komponente um 13 % anstiegen (p≤.013p≤.013; Cohen’s dz=0.46–0.59dz=0.46–0.59).<br />
Auch die sekundären Endpunkte zu Stimmung, Müdigkeit, Schlafqualität und Schmerz zeigten bis zu 6 Monate signifikante und anhaltende Verbesserungen (alle p≤.003p≤.003; Cohen’s dz=0.56–1.25dz=0.56–1.25). Es traten keine schwerwiegenden unerwünschten Ereignisse (AEs) im Zusammenhang mit der Studienintervention auf. Die häufigsten Psilocybin zugeschriebenen unerwünschten Ereignisse waren vorübergehender Bluthochdruck (90 %), Kopfschmerzen (65 %), Tachykardie (35 %), Schmerzen (20 %) und Müdigkeit (15 %).<br />
Die vorläufigen Ergebnisse sprechen dafür, dass eine Psilocybin-gestützte Behandlung in dieser Stichprobe durchführbar und gut verträglich war. Die klinischen Ergebnisse deuten auf potenziell langanhaltende Vorteile einer Psilocybin-gestützten Behandlung hin und rechtfertigen weitere Untersuchungen für PTLD.</blockquote>
<br />
Link zum Volltext:<br />
<a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC12936178/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC12936178/</a><br />
<br />
Das ist nicht übrigens ganz so verrückt, wie es vielleicht zunächst für einige klingt. Psilocybin wird seit kurzem auch in der Longevity-Community diskutiert aufgrund erster Studien, da es u.a. auch einen Effekt auf Telomere hatte. Heißt natürlich nicht, dass man das nachmachen sollte  <img src="https://forum.onlyme-aktion.org/images/smilies/biggrin.gif" alt="Biggrin" title="Biggrin" class="smilie smilie_5" /><br />
<a href="https://www.fitbook.de/gesundheit/psilocybin-longevity" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.fitbook.de/gesundheit/psilocybin-longevity</a><br />
Ein bekannter Milliardär der als Longevetiy-Unternehmer aktiv ist, hat bereits deswegen ein Selbstexperiment gewagt.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Laufende Studien zur Therapie von Borreliose und co.]]></title>
			<link>https://forum.onlyme-aktion.org/showthread.php?tid=15413</link>
			<pubDate>Sat, 13 Apr 2024 19:26:14 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.onlyme-aktion.org/member.php?action=profile&uid=48">Valtuille</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.onlyme-aktion.org/showthread.php?tid=15413</guid>
			<description><![CDATA[In den USA gibt es inzwischen ein Netzwerk für klinische Studien zur Erforschung von durch Zecken-übertragenen Erkrankungen an der Columbia Universität (Brian Fallon und weitere).<br />
<br />
Es gibt dort auch einen Preis für neue Pilotstudien, die dann bei einem der Netzwerkpartner durchgeführt werden.<br />
<br />
Hier laufen derzeit auch einige spannende Forschungsprojekte, auch zur Therapie von PTLDS:<br />
<br />
-Es gibt eine Studie an der Johns-Hopkins-Universität zur Therapie mit Tetracyclin,<br />
-eine Studie zur Vagus-Nerv-Stimulation für Fatigue und eine zur Transkranielle Gleichstromstimulation und kognitives Training bei Brainfog an der Columbia Universtität,<br />
-eine zur Therapie der Mastzellen bei zeckenübertragenen Erkrankungen an der Uni North Carolina,<br />
-eine zur Therapie vn Fibrin/Amyloid-Ablagerungen und Thrombozyten-Hyperaktivierung bei Lyme-Borreliose mit Proteolytische Enzymen (Lumbrokinase wird wohl eingesetzt) in Mount Sinai und<br />
-eine zur gepulsten IV-Therapie mit Ceftriaxon bei bleibenden Beschwerden (endlich, würde ich sagen, die Frage ist aber, wie das konkrete Schema bzw. die Studie konzipiert ist).<br />
<br />
Des weiteren läuft auch eine Studie zur Erforschung von frühen neurologischen Entwicklungsergebnisse einer Borreliose-Exposition in der Schwangerschaft.<br />
Ein paar weitere Infos gibt es hier:<br />
<a href="https://www.columbia-lyme.org/research/ctn-tick-borne-disease-pilot-treatment-study-award" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.columbia-lyme.org/research/c...tudy-award</a><br />
<br />
Ich finde es positiv, dass dort etwas passiert und dass auch mal andere Ansätze als Antibiotika erforscht werden.<br />
<br />
Schade ist, dass in Deutschland nichts voran geht...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[In den USA gibt es inzwischen ein Netzwerk für klinische Studien zur Erforschung von durch Zecken-übertragenen Erkrankungen an der Columbia Universität (Brian Fallon und weitere).<br />
<br />
Es gibt dort auch einen Preis für neue Pilotstudien, die dann bei einem der Netzwerkpartner durchgeführt werden.<br />
<br />
Hier laufen derzeit auch einige spannende Forschungsprojekte, auch zur Therapie von PTLDS:<br />
<br />
-Es gibt eine Studie an der Johns-Hopkins-Universität zur Therapie mit Tetracyclin,<br />
-eine Studie zur Vagus-Nerv-Stimulation für Fatigue und eine zur Transkranielle Gleichstromstimulation und kognitives Training bei Brainfog an der Columbia Universtität,<br />
-eine zur Therapie der Mastzellen bei zeckenübertragenen Erkrankungen an der Uni North Carolina,<br />
-eine zur Therapie vn Fibrin/Amyloid-Ablagerungen und Thrombozyten-Hyperaktivierung bei Lyme-Borreliose mit Proteolytische Enzymen (Lumbrokinase wird wohl eingesetzt) in Mount Sinai und<br />
-eine zur gepulsten IV-Therapie mit Ceftriaxon bei bleibenden Beschwerden (endlich, würde ich sagen, die Frage ist aber, wie das konkrete Schema bzw. die Studie konzipiert ist).<br />
<br />
Des weiteren läuft auch eine Studie zur Erforschung von frühen neurologischen Entwicklungsergebnisse einer Borreliose-Exposition in der Schwangerschaft.<br />
Ein paar weitere Infos gibt es hier:<br />
<a href="https://www.columbia-lyme.org/research/ctn-tick-borne-disease-pilot-treatment-study-award" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.columbia-lyme.org/research/c...tudy-award</a><br />
<br />
Ich finde es positiv, dass dort etwas passiert und dass auch mal andere Ansätze als Antibiotika erforscht werden.<br />
<br />
Schade ist, dass in Deutschland nichts voran geht...]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Borrelien-AK IgM Persistenz im Mausmodell]]></title>
			<link>https://forum.onlyme-aktion.org/showthread.php?tid=15328</link>
			<pubDate>Sun, 17 Dec 2023 12:07:43 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.onlyme-aktion.org/member.php?action=profile&uid=48">Valtuille</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.onlyme-aktion.org/showthread.php?tid=15328</guid>
			<description><![CDATA[Eine aktuelle Studie aus der Johns Hopkins Universität und der University of California unter Federführung von Nicole Baumgarth untersuchte das Phänomen der IgM Persistenz im Mausmodell.<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Durch Borrelia burgdorferi-Infektion induzierte anhaltende IgM-Sekretion kontrolliert Bakteriämie, aber nicht die bakterielle Ausbreitung oder Gewebsbelastung<br />
<br />
Eine Infektion mit Borrelia burgdorferi verursacht beim Menschen die Lyme-Borreliose. Bei kleinen Nagetieren, der natürlichen Reservoir-Spezies dieser Spirochäte, führen Infektionen nur zu bescheidenen Krankheitsmanifestationen, obwohl sie eine persistierende Infektion verursachen. Obwohl die B-Zell-Antworten für die Kontrolle der bakteriellen Gewebebelastung und der Krankheitsmanifestationen von zentraler Bedeutung sind, fehlen ihnen die klassischen Aspekte der T-abhängigen Antworten, wie z. B. eine anhaltende IgG-Affinitätsreifung und Langlebigkeit, die mit einem raschen Zusammenbruch der Keimzentren einhergehen. Stattdessen ist die Ab-Antwort durch eine starke und anhaltende Sekretion von IgM gekennzeichnet, deren Ursprung und Auswirkung auf die schützende Immunität gegen B. burgdorferi noch unbekannt ist. In diesem Artikel zeigen wir, dass das durch eine B. burgdorferi-Infektion induzierte IgM in Mäusen kontinuierlich produziert wird, und zwar hauptsächlich von konventionellen B-Zellen, nicht von B-1-Zellen, und zwar auf eine T-unabhängige Weise. Obwohl IgM passiv schützend wirkte und die frühe Bakteriämie einschränkte, hatte seine Produktion keine Auswirkungen auf die bakterielle Verbreitung in solide Gewebe und auch nicht auf die Borrelien-Gewebebelastung. Letztere wurde durch die Induktion von bakterizidem IgG kontrolliert, wie der Vergleich von Infektionen in Wildtyp-Mäusen mit denen von Mäusen zeigte, denen ausschließlich sekretiertes IgM-/-, alle klassengeschalteten Abs durch Deletion von Aicda (AID-/-) und alle sekretierten Abs (sekretiertes IgM-/- × AID-/-) fehlten. Im Einklang mit der Vorstellung, dass eine Infektion mit B. burgdorferi die Produktion von IgM anstelle von gewebedurchlässigerem IgG antreibt, zeigten wir erhöhte Kurz- und Langzeit-IgM-Ab-Reaktionen auch auf ein gleichzeitig verabreichtes, nicht verwandtes Ag. Die fortgesetzte Produktion von IgM könnte also das Fehlen von B. burgdorferi im Blut erklären.</blockquote>
<br />
Link zum Abstract: <a href="https://journals.aai.org/jimmunol/article-abstract/211/10/1540/265949/Borrelia-burgdorferi-Infection-Induced-Persistent?redirectedFrom=fulltext" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://journals.aai.org/jimmunol/articl...m=fulltext</a><br />
<br />
Link zum Artikel auf LymeDisease.org zum Thema, mit teils spekulativen Schlussfolgerungen: <a href="https://www.lymedisease.org/lyme-stealth-bombers/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.lymedisease.org/lyme-stealth-bombers/</a><br />
<br />
Inwieweit die Studie das Mysterium der IgM und IgG Antwort bei Borreliose aufklären kann, wird sich zeigen. Auch ob die geltende Lehrmeinung, dass IgM-AK bei Borreliose nur im Frühstadium eine Rolle spielen, damit irgendwann wackeln könnte, sollte es weitere Studien an Menschen geben. Bisher werden eher Kreuzreaktionen bei OSP-C vermutet (<a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34937165/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34937165/</a>), wobei IgM-AK generell anfälliger für Kreuzreaktionen sind, als IgG-AK.<br />
<br />
Interessant ist die Studie zumindest und bestätigt, was ja bekannt ist: Borrelien sind so gut wie gar nicht im Blut, sondern im Gewebe.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Eine aktuelle Studie aus der Johns Hopkins Universität und der University of California unter Federführung von Nicole Baumgarth untersuchte das Phänomen der IgM Persistenz im Mausmodell.<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Durch Borrelia burgdorferi-Infektion induzierte anhaltende IgM-Sekretion kontrolliert Bakteriämie, aber nicht die bakterielle Ausbreitung oder Gewebsbelastung<br />
<br />
Eine Infektion mit Borrelia burgdorferi verursacht beim Menschen die Lyme-Borreliose. Bei kleinen Nagetieren, der natürlichen Reservoir-Spezies dieser Spirochäte, führen Infektionen nur zu bescheidenen Krankheitsmanifestationen, obwohl sie eine persistierende Infektion verursachen. Obwohl die B-Zell-Antworten für die Kontrolle der bakteriellen Gewebebelastung und der Krankheitsmanifestationen von zentraler Bedeutung sind, fehlen ihnen die klassischen Aspekte der T-abhängigen Antworten, wie z. B. eine anhaltende IgG-Affinitätsreifung und Langlebigkeit, die mit einem raschen Zusammenbruch der Keimzentren einhergehen. Stattdessen ist die Ab-Antwort durch eine starke und anhaltende Sekretion von IgM gekennzeichnet, deren Ursprung und Auswirkung auf die schützende Immunität gegen B. burgdorferi noch unbekannt ist. In diesem Artikel zeigen wir, dass das durch eine B. burgdorferi-Infektion induzierte IgM in Mäusen kontinuierlich produziert wird, und zwar hauptsächlich von konventionellen B-Zellen, nicht von B-1-Zellen, und zwar auf eine T-unabhängige Weise. Obwohl IgM passiv schützend wirkte und die frühe Bakteriämie einschränkte, hatte seine Produktion keine Auswirkungen auf die bakterielle Verbreitung in solide Gewebe und auch nicht auf die Borrelien-Gewebebelastung. Letztere wurde durch die Induktion von bakterizidem IgG kontrolliert, wie der Vergleich von Infektionen in Wildtyp-Mäusen mit denen von Mäusen zeigte, denen ausschließlich sekretiertes IgM-/-, alle klassengeschalteten Abs durch Deletion von Aicda (AID-/-) und alle sekretierten Abs (sekretiertes IgM-/- × AID-/-) fehlten. Im Einklang mit der Vorstellung, dass eine Infektion mit B. burgdorferi die Produktion von IgM anstelle von gewebedurchlässigerem IgG antreibt, zeigten wir erhöhte Kurz- und Langzeit-IgM-Ab-Reaktionen auch auf ein gleichzeitig verabreichtes, nicht verwandtes Ag. Die fortgesetzte Produktion von IgM könnte also das Fehlen von B. burgdorferi im Blut erklären.</blockquote>
<br />
Link zum Abstract: <a href="https://journals.aai.org/jimmunol/article-abstract/211/10/1540/265949/Borrelia-burgdorferi-Infection-Induced-Persistent?redirectedFrom=fulltext" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://journals.aai.org/jimmunol/articl...m=fulltext</a><br />
<br />
Link zum Artikel auf LymeDisease.org zum Thema, mit teils spekulativen Schlussfolgerungen: <a href="https://www.lymedisease.org/lyme-stealth-bombers/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.lymedisease.org/lyme-stealth-bombers/</a><br />
<br />
Inwieweit die Studie das Mysterium der IgM und IgG Antwort bei Borreliose aufklären kann, wird sich zeigen. Auch ob die geltende Lehrmeinung, dass IgM-AK bei Borreliose nur im Frühstadium eine Rolle spielen, damit irgendwann wackeln könnte, sollte es weitere Studien an Menschen geben. Bisher werden eher Kreuzreaktionen bei OSP-C vermutet (<a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34937165/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34937165/</a>), wobei IgM-AK generell anfälliger für Kreuzreaktionen sind, als IgG-AK.<br />
<br />
Interessant ist die Studie zumindest und bestätigt, was ja bekannt ist: Borrelien sind so gut wie gar nicht im Blut, sondern im Gewebe.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Neuer Ansatz zur antibiotischen Bekämpfung von Borrelien und anderen Bakterien]]></title>
			<link>https://forum.onlyme-aktion.org/showthread.php?tid=15292</link>
			<pubDate>Sat, 04 Nov 2023 10:10:31 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.onlyme-aktion.org/member.php?action=profile&uid=48">Valtuille</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.onlyme-aktion.org/showthread.php?tid=15292</guid>
			<description><![CDATA[Neue Studie aus den USA von der Duke Univesity unter weiterer Beteiligung (u. a. Monica Embers). In dem Projekt war vor seinem Tod noch Neil Spector beteiligt, dem es auch gewidmet ist. Neil Spector hat angestoßen, dass Methoden der Krebsforschung auf Borreliose angewendet werden, hier ist das erste Ergebnis. Das Forschungsvorhaben wurde von der Bay Area Lyme Association und der Cohen-Foundation gefördert.<br />
Der neue Ansatz, nicht essenzielle Proteine anzugreifen, könnte laut Studie zu einem Paradigmenwechsel in der Antibiotikaforschung führen.<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Deep L schrieb:</cite>Borrelia burgdorferi HtpG mit einem Berserker-Molekül angreifen - eine Strategie für die Entwicklung antimikrobieller Mittel<br />
<br />
Abstract: <br />
Die herkömmliche Entdeckung antimikrobieller Mittel beruht auf der Ausrichtung auf essenzielle Enzyme in pathogenen Organismen, was dazu beiträgt, dass es nur wenige neue Antibiotika für resistente Stämme gibt. Indem wir ein nicht-essentielles Enzym, HtpG von Borrelia burgdorferi, als Zielscheibe für tödliche Wirkstoffe nutzen, erweitern wir die Möglichkeiten, die bei einem Krankheitserreger für eine Behandlung in Frage kommen. Wir haben HS-291 synthetisiert, einen HtpG-Inhibitor, der an das photoaktive Toxin Verteporfin gekoppelt ist. Reaktive Sauerstoffspezies, die durch Licht erzeugt werden, ermöglichen es HS-291, Borrelienkulturen zu sterilisieren, indem es die Oxidation von HtpG und einer diskreten Untergruppe von Proteinen in der Nähe des Chaperons verursacht. Dies führte zu einem irreversiblen Kollaps des Nukleoids und zu einem Ausbluten der Membran. Die Bindung von Verteporfin an den HtpG-Inhibitor war von entscheidender Bedeutung, da freies Verteporfin im Gegensatz zu HS-291 nicht von Borrelien gehalten wurde. Aus diesem Grund vergleichen wir HS-291 mit einem Berserker, der, sobald er selektiv absorbiert und aktiviert wird, in der Biologie des Erregers verheerenden Schaden anrichtet. Diese Strategie erweitert das arzneimittelbare pathogene Genom und gleicht die Antibiotikaresistenz aus, indem sie auf nicht-essentielle Proteine abzielt.</blockquote><br />
Link zum Pressetext:<br />
<a href="https://www.bayarealyme.org/blog/research-funded-by-bay-area-lyme-foundation-identifies-new-investigational-therapy-regimen-capable-of-irreversibly-damaging-lyme-bacteria-in-laboratory-tests/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.bayarealyme.org/blog/researc...ory-tests/</a><br />
<br />
Link zum Volltext:<br />
<a href="https://www.cell.com/cell-chemical-biology/fulltext/S2451-9456(23)00340-9?_returnURL=https%3A%2F%2Flinkinghub.elsevier.com%2Fretrieve%2Fpii%2FS2451945623003409%3Fshowall%3Dtrue" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.cell.com/cell-chemical-biolo...all%3Dtrue</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Neue Studie aus den USA von der Duke Univesity unter weiterer Beteiligung (u. a. Monica Embers). In dem Projekt war vor seinem Tod noch Neil Spector beteiligt, dem es auch gewidmet ist. Neil Spector hat angestoßen, dass Methoden der Krebsforschung auf Borreliose angewendet werden, hier ist das erste Ergebnis. Das Forschungsvorhaben wurde von der Bay Area Lyme Association und der Cohen-Foundation gefördert.<br />
Der neue Ansatz, nicht essenzielle Proteine anzugreifen, könnte laut Studie zu einem Paradigmenwechsel in der Antibiotikaforschung führen.<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Deep L schrieb:</cite>Borrelia burgdorferi HtpG mit einem Berserker-Molekül angreifen - eine Strategie für die Entwicklung antimikrobieller Mittel<br />
<br />
Abstract: <br />
Die herkömmliche Entdeckung antimikrobieller Mittel beruht auf der Ausrichtung auf essenzielle Enzyme in pathogenen Organismen, was dazu beiträgt, dass es nur wenige neue Antibiotika für resistente Stämme gibt. Indem wir ein nicht-essentielles Enzym, HtpG von Borrelia burgdorferi, als Zielscheibe für tödliche Wirkstoffe nutzen, erweitern wir die Möglichkeiten, die bei einem Krankheitserreger für eine Behandlung in Frage kommen. Wir haben HS-291 synthetisiert, einen HtpG-Inhibitor, der an das photoaktive Toxin Verteporfin gekoppelt ist. Reaktive Sauerstoffspezies, die durch Licht erzeugt werden, ermöglichen es HS-291, Borrelienkulturen zu sterilisieren, indem es die Oxidation von HtpG und einer diskreten Untergruppe von Proteinen in der Nähe des Chaperons verursacht. Dies führte zu einem irreversiblen Kollaps des Nukleoids und zu einem Ausbluten der Membran. Die Bindung von Verteporfin an den HtpG-Inhibitor war von entscheidender Bedeutung, da freies Verteporfin im Gegensatz zu HS-291 nicht von Borrelien gehalten wurde. Aus diesem Grund vergleichen wir HS-291 mit einem Berserker, der, sobald er selektiv absorbiert und aktiviert wird, in der Biologie des Erregers verheerenden Schaden anrichtet. Diese Strategie erweitert das arzneimittelbare pathogene Genom und gleicht die Antibiotikaresistenz aus, indem sie auf nicht-essentielle Proteine abzielt.</blockquote><br />
Link zum Pressetext:<br />
<a href="https://www.bayarealyme.org/blog/research-funded-by-bay-area-lyme-foundation-identifies-new-investigational-therapy-regimen-capable-of-irreversibly-damaging-lyme-bacteria-in-laboratory-tests/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.bayarealyme.org/blog/researc...ory-tests/</a><br />
<br />
Link zum Volltext:<br />
<a href="https://www.cell.com/cell-chemical-biology/fulltext/S2451-9456(23)00340-9?_returnURL=https%3A%2F%2Flinkinghub.elsevier.com%2Fretrieve%2Fpii%2FS2451945623003409%3Fshowall%3Dtrue" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.cell.com/cell-chemical-biolo...all%3Dtrue</a>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Forscher erhält Zuschuss zur Entwicklung verbesserte Diagnostik und Therapien]]></title>
			<link>https://forum.onlyme-aktion.org/showthread.php?tid=14750</link>
			<pubDate>Thu, 07 Apr 2022 23:57:26 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.onlyme-aktion.org/member.php?action=profile&uid=65">Regi</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.onlyme-aktion.org/showthread.php?tid=14750</guid>
			<description><![CDATA[<a href="https://vtx.vt.edu/articles/2022/02/fralinlifesci-global-lyme-alliance-jutras.html?fbclid=IwAR1nJk1wLgKy2LJhQ-NDukEEZ9FRtcwwxtdZELw1rCZaSaMvqKVcWrly5sI" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://vtx.vt.edu/articles/2022/02/fral...KVcWrly5sI</a><br />
<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Das Jutras-Labor hat vor kurzem entdeckt, dass die Lyme-Borreliose-Spirochäte eine einzigartige Eigenschaft besitzt, nämlich dass sie Peptidoglykan abwirft, nachdem sie den menschlichen Wirt infiziert hat. Diese Entdeckung bietet Wissenschaftlern die Möglichkeit, neue Diagnosen zu entwickeln, indem sie einen einzigartigen Biomarker für verschiedene Stadien der Lyme-Borreliose verwenden.......<br />
<br />
Praktisch alle Bakterien haben eine Zellwandkomponente namens Peptidoglykan. Doch wie sich herausstellte, ist das Peptidoglykan des Borreliosebakteriums einzigartig. Sie scheiden es auch aus, wenn sie sich vermehren.......<br />
<br />
Das Jutras-Labor entwickelt Methoden, die darauf abzielen, Peptidoglykan als Marker für neue diagnostische Tests für Lyme-Krankheit zu verwenden. Ihre Forschung umfasst nun auch die Verwendung von Anti-Peptidoglykan-Antikörpern zur Verbesserung bestehender Diagnosen......<br />
<br />
Das Labor von Jutras entwickelt derzeit neue Methoden, um das Peptidoglykan von B. burgdorferi entweder zu maskieren oder zu zerstören, um Patienten zu behandeln, die an einer Borreliose nach der Behandlung leiden.</blockquote>
<br />
<br />
Die Forschung wird von Global Lyme Alliance unterstützt.<br />
<a href="https://www.globallymealliance.org/?hsLang=en" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.globallymealliance.org/?hsLang=en</a><br />
Ich habe mich dort ein bisschen umgesehen. Die verfügen über ein erstaunliches Budget und Sponsoren. Davon können Patientenorganisationen hierzulande nur träumen. Leider wird sich die Situation nur verbessern, wenn geforscht wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="https://vtx.vt.edu/articles/2022/02/fralinlifesci-global-lyme-alliance-jutras.html?fbclid=IwAR1nJk1wLgKy2LJhQ-NDukEEZ9FRtcwwxtdZELw1rCZaSaMvqKVcWrly5sI" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://vtx.vt.edu/articles/2022/02/fral...KVcWrly5sI</a><br />
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<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Das Jutras-Labor hat vor kurzem entdeckt, dass die Lyme-Borreliose-Spirochäte eine einzigartige Eigenschaft besitzt, nämlich dass sie Peptidoglykan abwirft, nachdem sie den menschlichen Wirt infiziert hat. Diese Entdeckung bietet Wissenschaftlern die Möglichkeit, neue Diagnosen zu entwickeln, indem sie einen einzigartigen Biomarker für verschiedene Stadien der Lyme-Borreliose verwenden.......<br />
<br />
Praktisch alle Bakterien haben eine Zellwandkomponente namens Peptidoglykan. Doch wie sich herausstellte, ist das Peptidoglykan des Borreliosebakteriums einzigartig. Sie scheiden es auch aus, wenn sie sich vermehren.......<br />
<br />
Das Jutras-Labor entwickelt Methoden, die darauf abzielen, Peptidoglykan als Marker für neue diagnostische Tests für Lyme-Krankheit zu verwenden. Ihre Forschung umfasst nun auch die Verwendung von Anti-Peptidoglykan-Antikörpern zur Verbesserung bestehender Diagnosen......<br />
<br />
Das Labor von Jutras entwickelt derzeit neue Methoden, um das Peptidoglykan von B. burgdorferi entweder zu maskieren oder zu zerstören, um Patienten zu behandeln, die an einer Borreliose nach der Behandlung leiden.</blockquote>
<br />
<br />
Die Forschung wird von Global Lyme Alliance unterstützt.<br />
<a href="https://www.globallymealliance.org/?hsLang=en" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.globallymealliance.org/?hsLang=en</a><br />
Ich habe mich dort ein bisschen umgesehen. Die verfügen über ein erstaunliches Budget und Sponsoren. Davon können Patientenorganisationen hierzulande nur träumen. Leider wird sich die Situation nur verbessern, wenn geforscht wird.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[MIQ12 - Lyme-Borreliose Qualitätsstandarts]]></title>
			<link>https://forum.onlyme-aktion.org/showthread.php?tid=14398</link>
			<pubDate>Tue, 11 May 2021 20:04:00 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.onlyme-aktion.org/member.php?action=profile&uid=77">urmel57</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.onlyme-aktion.org/showthread.php?tid=14398</guid>
			<description><![CDATA[Die wissenschaftlichen Qualitätsstandards in der Diagnostik zur Lyme-Borreliose zum freien Download. Herausgegeben von der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie (DGHM). Auf dieser Diagnostik basieren die derzeitigen AWMF-Leitlininien "kutane Lyme-Borreliose" und "Neuroborreliose"<br />
<br />
<a href="https://www.dghm.org/download/miq12-lyme-borreliose/?fbclid=IwAR0z-CZ6l8slcgNW6QfPqHHuT0JqXo7g93gzSowWEfC4SdaaBpw7VKTMUsc" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.dghm.org/download/miq12-lyme...pw7VKTMUsc</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Die wissenschaftlichen Qualitätsstandards in der Diagnostik zur Lyme-Borreliose zum freien Download. Herausgegeben von der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie (DGHM). Auf dieser Diagnostik basieren die derzeitigen AWMF-Leitlininien "kutane Lyme-Borreliose" und "Neuroborreliose"<br />
<br />
<a href="https://www.dghm.org/download/miq12-lyme-borreliose/?fbclid=IwAR0z-CZ6l8slcgNW6QfPqHHuT0JqXo7g93gzSowWEfC4SdaaBpw7VKTMUsc" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.dghm.org/download/miq12-lyme...pw7VKTMUsc</a>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[IDSA-Leitlinien 2020]]></title>
			<link>https://forum.onlyme-aktion.org/showthread.php?tid=14153</link>
			<pubDate>Tue, 08 Dec 2020 19:26:40 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.onlyme-aktion.org/member.php?action=profile&uid=77">urmel57</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.onlyme-aktion.org/showthread.php?tid=14153</guid>
			<description><![CDATA[<a href="https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1002/art.41562?af=R" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full...41562?af=R</a><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Clinical Practice Guidelines by the Infectious Diseases Society of America (IDSA), American Academy of Neurology (AAN), and American College of Rheumatology (ACR): 2020 Guidelines for the Prevention, Diagnosis, and Treatment of Lyme Disease</span><br />
<br />
Ich mag das nur kurz in eigenen Worten zusammenfassen: Die von der amerikanischen IDSA, AAN und ACR herausgegebene neue Leitlinie gibt nur wenig neue Erkenntnisse zu den Behandlungsempfehlungen für Lyme-Borreliose.  Erythema migrans, Lymphozytom,  ACA, Neuroborreliose, Lyme-Karditis und Lyme-Arthritis sind berücksichtigt. Bei den Empfehlungen wurden als Coinfektionen <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Anaplasma phagocytophilum</span> und  <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">B. microti</span> Infektionen angesprochen, sowie STARI, welches nach Stich der Lonestar-Zecke <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Amblyomma americanum</span> auftritt und dessen Ursache nicht bekannt ist (In Europa nicht endemisch).<br />
<br />
Behandlungen sind in der Regel nicht kürzer als 10 Tage und nicht länger als 8 Wochen (Lyme-Arthritis) und damit unterscheidet sich das nur wenig von Empfehlungen, die in Deutschland durch die AWMF- Leitlinien "kutane Lyme-Borreliose" und "Neuroborreliose" und durch das RKI gegeben werden. Sehr oft werden starke Empfehlungen gegeben bei nur mäßiger Evidenz.<br />
<br />
Antworten zu persistierenden Beschwerden wir Müdigkeit, Schmerzen und kognitiven Beeinträchtigungen nach Standardbehandlung, die viele hier haben, gibt die Leitlinie eher nicht. Allerdings kann sie Raum für Arthritis, Meningitis und Neuropathie geben, in Anerkennung einer persistierenden Borrelien-Infektion.<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Bei Patienten, die nach der empfohlenen Behandlung der Lyme-Borreliose anhaltende oder wiederkehrende unspezifische Symptome wie Müdigkeit, Schmerzen oder kognitive Beeinträchtigungen aufweisen, bei denen jedoch keine objektiven Hinweise auf eine Reinfektion oder ein Therapieversagen vorliegen, raten wir von einer zusätzlichen Antibiotikatherapie ab (starke Empfehlung, mäßige Evidenz). Kommentar: Der Nachweis einer persistierenden Infektion oder eines Therapieversagens würde objektive Anzeichen von Krankheitsaktivität wie Arthritis, Meningitis oder Neuropathie umfassen. <br />
<br />
Übersetzt mit <a href="http://www.DeepL.com/Translator" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">www.DeepL.com/Translator</a> (kostenlose Version)</blockquote>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1002/art.41562?af=R" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full...41562?af=R</a><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Clinical Practice Guidelines by the Infectious Diseases Society of America (IDSA), American Academy of Neurology (AAN), and American College of Rheumatology (ACR): 2020 Guidelines for the Prevention, Diagnosis, and Treatment of Lyme Disease</span><br />
<br />
Ich mag das nur kurz in eigenen Worten zusammenfassen: Die von der amerikanischen IDSA, AAN und ACR herausgegebene neue Leitlinie gibt nur wenig neue Erkenntnisse zu den Behandlungsempfehlungen für Lyme-Borreliose.  Erythema migrans, Lymphozytom,  ACA, Neuroborreliose, Lyme-Karditis und Lyme-Arthritis sind berücksichtigt. Bei den Empfehlungen wurden als Coinfektionen <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Anaplasma phagocytophilum</span> und  <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">B. microti</span> Infektionen angesprochen, sowie STARI, welches nach Stich der Lonestar-Zecke <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Amblyomma americanum</span> auftritt und dessen Ursache nicht bekannt ist (In Europa nicht endemisch).<br />
<br />
Behandlungen sind in der Regel nicht kürzer als 10 Tage und nicht länger als 8 Wochen (Lyme-Arthritis) und damit unterscheidet sich das nur wenig von Empfehlungen, die in Deutschland durch die AWMF- Leitlinien "kutane Lyme-Borreliose" und "Neuroborreliose" und durch das RKI gegeben werden. Sehr oft werden starke Empfehlungen gegeben bei nur mäßiger Evidenz.<br />
<br />
Antworten zu persistierenden Beschwerden wir Müdigkeit, Schmerzen und kognitiven Beeinträchtigungen nach Standardbehandlung, die viele hier haben, gibt die Leitlinie eher nicht. Allerdings kann sie Raum für Arthritis, Meningitis und Neuropathie geben, in Anerkennung einer persistierenden Borrelien-Infektion.<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Bei Patienten, die nach der empfohlenen Behandlung der Lyme-Borreliose anhaltende oder wiederkehrende unspezifische Symptome wie Müdigkeit, Schmerzen oder kognitive Beeinträchtigungen aufweisen, bei denen jedoch keine objektiven Hinweise auf eine Reinfektion oder ein Therapieversagen vorliegen, raten wir von einer zusätzlichen Antibiotikatherapie ab (starke Empfehlung, mäßige Evidenz). Kommentar: Der Nachweis einer persistierenden Infektion oder eines Therapieversagens würde objektive Anzeichen von Krankheitsaktivität wie Arthritis, Meningitis oder Neuropathie umfassen. <br />
<br />
Übersetzt mit <a href="http://www.DeepL.com/Translator" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">www.DeepL.com/Translator</a> (kostenlose Version)</blockquote>
]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[CME Fortbildung - zeckenübertragene Erkrankungen]]></title>
			<link>https://forum.onlyme-aktion.org/showthread.php?tid=13845</link>
			<pubDate>Thu, 28 May 2020 11:47:27 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.onlyme-aktion.org/member.php?action=profile&uid=117">FreeNine</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.onlyme-aktion.org/showthread.php?tid=13845</guid>
			<description><![CDATA[CME Fortbildung für Ärzte: CME<br />
2019 • 16 (5): 9–26 © Springer Medizin Verlag 2019<br />
<a href="https://www.researchgate.net/publication/332888115_Durch_Zecken_ubertragbare_Erkrankungen_Von_der_Lyme-Borreliose_uber_das_Q-Fieber_bis_zur_FSME" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Thema: Durch Zecken übertragbare Erkrankungen</span></a><br />
Von der Lyme-Borreliose über das Q-Fieber bis zur FSME<br />
(<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">als 19-seitige PDF über <a href="http://www.researchgate.net/publication/332888115_Durch_Zecken_ubertragbare_Erkrankungen_Von_der_Lyme-Borreliose_uber_das_Q-Fieber_bis_zur_FSME" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">www.researchgate.net/publication/332888115_Durch_Zecken_ubertragbare_Erkrankungen_Von_der_Lyme-Borreliose_uber_das_Q-Fieber_bis_zur_FSME</a></span> )<br />
<br />
Autor u. a. Prof. Dr. med. Christoph Lübbert, DTM&amp;H, Leiter des Fachbereichs Infektions- und Tropenmedizin,Klinik und Poliklinik für Gastroenterologie, Department für Innere Medizin, Neurologie und Dermatologie des Universitätsklinikum Leipzig<br />
<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Durch zunehmende Fernreisen und Klimawandel müssen sich Ärzte mit dem gesamten Spektrum der durch Zecken übertragenen Krankheiten auseinandersetzen</blockquote>
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Lernziele<br />
Nach der Lektüre dieses Artikels …<br />
• kennen Sie die wichtigsten Zeckenspezies hinsicht-<br />
lich Systematik, Anatomie, Lebensweise und ihrer<br />
Bedeutung als Vektor humanpathogener Erkran-<br />
kungen,<br />
• kennen Sie die Epidemiologie, Symptomatik, Dia-<br />
gnostik und erapie der in Deutschland vorkom-<br />
menden klinisch relevanten Zecken-übertragenen Infektionskrankheiten (Lyme-Borreliose, FSME, Q-Fieber, Tularämie, Anaplasmose),<br />
• kennen Sie die wegweisenden Befunde, das diag-<br />
nostische und therapeutische Vorgehen sowie die Besonderheiten bei Reiserückkehren und Migranten (u.a. Zeckenbisseber, endemisches Zecken-<br />
Rückfalleber, Krim-Kongo Hämorrhagisches Fieber),<br />
• wissen Sie, welche Maßnahmen zum Schutz vor<br />
Zecken-übertragenen Erkrankungen sinnvoll sind (Expositionsprophylaxe, ggf. Postexpositionsprophylaxe oder Impfung).</blockquote>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[CME Fortbildung für Ärzte: CME<br />
2019 • 16 (5): 9–26 © Springer Medizin Verlag 2019<br />
<a href="https://www.researchgate.net/publication/332888115_Durch_Zecken_ubertragbare_Erkrankungen_Von_der_Lyme-Borreliose_uber_das_Q-Fieber_bis_zur_FSME" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Thema: Durch Zecken übertragbare Erkrankungen</span></a><br />
Von der Lyme-Borreliose über das Q-Fieber bis zur FSME<br />
(<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">als 19-seitige PDF über <a href="http://www.researchgate.net/publication/332888115_Durch_Zecken_ubertragbare_Erkrankungen_Von_der_Lyme-Borreliose_uber_das_Q-Fieber_bis_zur_FSME" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">www.researchgate.net/publication/332888115_Durch_Zecken_ubertragbare_Erkrankungen_Von_der_Lyme-Borreliose_uber_das_Q-Fieber_bis_zur_FSME</a></span> )<br />
<br />
Autor u. a. Prof. Dr. med. Christoph Lübbert, DTM&amp;H, Leiter des Fachbereichs Infektions- und Tropenmedizin,Klinik und Poliklinik für Gastroenterologie, Department für Innere Medizin, Neurologie und Dermatologie des Universitätsklinikum Leipzig<br />
<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Durch zunehmende Fernreisen und Klimawandel müssen sich Ärzte mit dem gesamten Spektrum der durch Zecken übertragenen Krankheiten auseinandersetzen</blockquote>
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Lernziele<br />
Nach der Lektüre dieses Artikels …<br />
• kennen Sie die wichtigsten Zeckenspezies hinsicht-<br />
lich Systematik, Anatomie, Lebensweise und ihrer<br />
Bedeutung als Vektor humanpathogener Erkran-<br />
kungen,<br />
• kennen Sie die Epidemiologie, Symptomatik, Dia-<br />
gnostik und erapie der in Deutschland vorkom-<br />
menden klinisch relevanten Zecken-übertragenen Infektionskrankheiten (Lyme-Borreliose, FSME, Q-Fieber, Tularämie, Anaplasmose),<br />
• kennen Sie die wegweisenden Befunde, das diag-<br />
nostische und therapeutische Vorgehen sowie die Besonderheiten bei Reiserückkehren und Migranten (u.a. Zeckenbisseber, endemisches Zecken-<br />
Rückfalleber, Krim-Kongo Hämorrhagisches Fieber),<br />
• wissen Sie, welche Maßnahmen zum Schutz vor<br />
Zecken-übertragenen Erkrankungen sinnvoll sind (Expositionsprophylaxe, ggf. Postexpositionsprophylaxe oder Impfung).</blockquote>
]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Definition chronischer Borreliose durch ILADS]]></title>
			<link>https://forum.onlyme-aktion.org/showthread.php?tid=13437</link>
			<pubDate>Wed, 18 Dec 2019 20:13:42 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.onlyme-aktion.org/member.php?action=profile&uid=48">Valtuille</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.onlyme-aktion.org/showthread.php?tid=13437</guid>
			<description><![CDATA[Neue Publikation der ILADS-Arbeitsgruppe unter Federführung von Samuel Shor:<br />
<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Abstract schrieb:</cite>Chronische Borreliose: Eine evidenzbasierte<br />
Definition durch die ILADS-Arbeitsgruppe<br />
<br />
Ziel: Die chronische Borreliose ist ein schlecht definierter Begriff und wird oft als fiktive Einheit abgetan. In diesem Beitrag stellt die International Lyme and Associated Diseases Society (ILADS) ihre evidenzbasierte Definition der chronischen Borreliose vor. <br />
<br />
Definition: ILADS definiert die chronische Lyme-Borreliose (CLD) als eine Multisystemerkrankung mit einer Vielzahl von Symptomen und/oder Anzeichen, die entweder kontinuierlich oder intermittierend für mindestens sechs Monate auftreten. Die Krankheit ist das Ergebnis einer aktiven und anhaltenden Infektion durch eines von mehreren pathogenen Mitgliedern des Borrelia burgdorferi sensu lato complex (Bbsl). Die Infektion hat variable Latenzzeiten und Anzeichen und Symptome können wachsen, abnehmen und wandern. CLD hat zwei Unterkategorien, CLD, unbehandelt (CLD-U) und CLD, zuvor behandelt (CLD-PT). Letzteres verlangt, dass CLD-Manifestationen nach der Behandlung andauern oder sich wiederholen und für einen Zeitraum von sechs Monaten oder länger kontinuierlich oder in einem schubförmigen/remittierenden Muster vorhanden sind.<br />
<br />
Methoden: Systematische Überprüfung von über 250 peer reviewed Papers in der internationalen Literatur zur Charakterisierung des klinischen Spektrums von CLD-U und CLD-PT. <br />
<br />
Fazit: Diese evidenzbasierte Definition der chronischen Borreliose verdeutlicht die Bedeutung des Begriffs und der Literaturüberblick bestätigt, dass chronische und anhaltende BBSL-Infektionen zu chronischen Erkrankungen führen können. Die Verwendung dieser CLD-Definition wird ein besseres Verständnis der Infektion fördern und die zukünftige Erforschung dieser Infektion erleichtern.<br />
<br />
Übersetzt mit <a href="http://www.DeepL.com/Translator" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">www.DeepL.com/Translator</a> (kostenlose Version)</blockquote><br />
Link zum Volltext:<br />
<a href="https://www.mdpi.com/2079-6382/8/4/269" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.mdpi.com/2079-6382/8/4/269</a><br />
<br />
<br />
Es gab schon mal eine ähnliche Publikation durch Stricker, die zurückgezogen wurde. Es gab auch einen Rechtsstreit wegen Verletzung des Urheberrechts zwischen der ILADS-Arbeitsgruppe und Stricker. Stricker war Mitglied der Arbeitsgruppe und hat sich aus dieser vor Beendung des Manuskripts zurückgezogen. Anscheinend dann eine eigene Publikation veröffentlicht. Zum Inhalt dieser Publikation kann ich aus Zeitgründen noch nichts sagen, die Version von Stricker war nicht sonderlich berauschend (was nicht überraschend ist).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Neue Publikation der ILADS-Arbeitsgruppe unter Federführung von Samuel Shor:<br />
<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Abstract schrieb:</cite>Chronische Borreliose: Eine evidenzbasierte<br />
Definition durch die ILADS-Arbeitsgruppe<br />
<br />
Ziel: Die chronische Borreliose ist ein schlecht definierter Begriff und wird oft als fiktive Einheit abgetan. In diesem Beitrag stellt die International Lyme and Associated Diseases Society (ILADS) ihre evidenzbasierte Definition der chronischen Borreliose vor. <br />
<br />
Definition: ILADS definiert die chronische Lyme-Borreliose (CLD) als eine Multisystemerkrankung mit einer Vielzahl von Symptomen und/oder Anzeichen, die entweder kontinuierlich oder intermittierend für mindestens sechs Monate auftreten. Die Krankheit ist das Ergebnis einer aktiven und anhaltenden Infektion durch eines von mehreren pathogenen Mitgliedern des Borrelia burgdorferi sensu lato complex (Bbsl). Die Infektion hat variable Latenzzeiten und Anzeichen und Symptome können wachsen, abnehmen und wandern. CLD hat zwei Unterkategorien, CLD, unbehandelt (CLD-U) und CLD, zuvor behandelt (CLD-PT). Letzteres verlangt, dass CLD-Manifestationen nach der Behandlung andauern oder sich wiederholen und für einen Zeitraum von sechs Monaten oder länger kontinuierlich oder in einem schubförmigen/remittierenden Muster vorhanden sind.<br />
<br />
Methoden: Systematische Überprüfung von über 250 peer reviewed Papers in der internationalen Literatur zur Charakterisierung des klinischen Spektrums von CLD-U und CLD-PT. <br />
<br />
Fazit: Diese evidenzbasierte Definition der chronischen Borreliose verdeutlicht die Bedeutung des Begriffs und der Literaturüberblick bestätigt, dass chronische und anhaltende BBSL-Infektionen zu chronischen Erkrankungen führen können. Die Verwendung dieser CLD-Definition wird ein besseres Verständnis der Infektion fördern und die zukünftige Erforschung dieser Infektion erleichtern.<br />
<br />
Übersetzt mit <a href="http://www.DeepL.com/Translator" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">www.DeepL.com/Translator</a> (kostenlose Version)</blockquote><br />
Link zum Volltext:<br />
<a href="https://www.mdpi.com/2079-6382/8/4/269" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.mdpi.com/2079-6382/8/4/269</a><br />
<br />
<br />
Es gab schon mal eine ähnliche Publikation durch Stricker, die zurückgezogen wurde. Es gab auch einen Rechtsstreit wegen Verletzung des Urheberrechts zwischen der ILADS-Arbeitsgruppe und Stricker. Stricker war Mitglied der Arbeitsgruppe und hat sich aus dieser vor Beendung des Manuskripts zurückgezogen. Anscheinend dann eine eigene Publikation veröffentlicht. Zum Inhalt dieser Publikation kann ich aus Zeitgründen noch nichts sagen, die Version von Stricker war nicht sonderlich berauschend (was nicht überraschend ist).]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Interaktion: Disulfiram-Metronidazol-Tinidazol]]></title>
			<link>https://forum.onlyme-aktion.org/showthread.php?tid=13379</link>
			<pubDate>Sun, 24 Nov 2019 10:37:30 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.onlyme-aktion.org/member.php?action=profile&uid=77">urmel57</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.onlyme-aktion.org/showthread.php?tid=13379</guid>
			<description><![CDATA[<a href="https://www.drugs.com/drug-interactions/disulfiram-with-metronidazole-917-0-1617-0.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.drugs.com/drug-interactions/...617-0.html</a><br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>metroNIDAZOLE disulfiram<br />
Gilt für: Metronidazol und Disulfiram <span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">major-warning</span><br />
<br />
Die Verwendung von Disulfiram zusammen mit metroNIDAZOLE wird nicht empfohlen. Die Kombination dieser Medikamente kann bei einigen Patienten zu Verwirrung und psychotischen Reaktionen wie Wahnvorstellungen und Halluzinationen führen. Generell sollten Sie metroNIDAZOLE nicht verwenden, wenn Sie innerhalb der letzten zwei Wochen Disulfiram eingenommen haben. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie Fragen oder Bedenken haben. Möglicherweise kann Ihr Arzt Alternativen verschreiben, die nicht interagieren. Es ist wichtig, Ihren Arzt über alle anderen Medikamente, die Sie verwenden, zu informieren, einschließlich Vitamine und Kräuter. Hören Sie nicht auf, irgendwelche Medikamente zu nehmen, ohne vorher mit Ihrem Arzt zu sprechen.</blockquote>
<br />
Übersetzt mit <a href="http://www.DeepL.com/Translator" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">www.DeepL.com/Translator</a><br />
<br />
<br />
<br />
<a href="https://www.drugs.com/drug-interactions/disulfiram-with-tinidazole-917-0-2198-0.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.drugs.com/drug-interactions/...198-0.html</a><br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Disulfiram tinidazol<br />
Gilt für: Disulfiram und Tinidazol <span style="color: #FFA500;" class="mycode_color">moderate-warning</span><br />
<br />
Die Verwendung von Medikamenten wie Tinidazol zusammen mit Disulfiram kann bei einigen Patienten zu Verwirrung und psychotischen Reaktionen wie Wahnvorstellungen und Halluzinationen führen. Sie sollten in der Regel kein Tinidazol verwenden, wenn Sie innerhalb der letzten zwei Wochen Disulfiram eingenommen haben. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie Fragen oder Bedenken haben. Möglicherweise kann Ihr Arzt Alternativen verschreiben, die nicht interagieren. Es ist wichtig, Ihren Arzt über alle anderen Medikamente, die Sie verwenden, zu informieren, einschließlich Vitamine und Kräuter. Hören Sie nicht auf, irgendwelche Medikamente zu nehmen, ohne vorher mit Ihrem Arzt zu sprechen.<br />
<br />
Übersetzt mit <a href="http://www.DeepL.com/Translator" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">www.DeepL.com/Translator</a></blockquote>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="https://www.drugs.com/drug-interactions/disulfiram-with-metronidazole-917-0-1617-0.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.drugs.com/drug-interactions/...617-0.html</a><br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>metroNIDAZOLE disulfiram<br />
Gilt für: Metronidazol und Disulfiram <span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">major-warning</span><br />
<br />
Die Verwendung von Disulfiram zusammen mit metroNIDAZOLE wird nicht empfohlen. Die Kombination dieser Medikamente kann bei einigen Patienten zu Verwirrung und psychotischen Reaktionen wie Wahnvorstellungen und Halluzinationen führen. Generell sollten Sie metroNIDAZOLE nicht verwenden, wenn Sie innerhalb der letzten zwei Wochen Disulfiram eingenommen haben. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie Fragen oder Bedenken haben. Möglicherweise kann Ihr Arzt Alternativen verschreiben, die nicht interagieren. Es ist wichtig, Ihren Arzt über alle anderen Medikamente, die Sie verwenden, zu informieren, einschließlich Vitamine und Kräuter. Hören Sie nicht auf, irgendwelche Medikamente zu nehmen, ohne vorher mit Ihrem Arzt zu sprechen.</blockquote>
<br />
Übersetzt mit <a href="http://www.DeepL.com/Translator" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">www.DeepL.com/Translator</a><br />
<br />
<br />
<br />
<a href="https://www.drugs.com/drug-interactions/disulfiram-with-tinidazole-917-0-2198-0.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.drugs.com/drug-interactions/...198-0.html</a><br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Disulfiram tinidazol<br />
Gilt für: Disulfiram und Tinidazol <span style="color: #FFA500;" class="mycode_color">moderate-warning</span><br />
<br />
Die Verwendung von Medikamenten wie Tinidazol zusammen mit Disulfiram kann bei einigen Patienten zu Verwirrung und psychotischen Reaktionen wie Wahnvorstellungen und Halluzinationen führen. Sie sollten in der Regel kein Tinidazol verwenden, wenn Sie innerhalb der letzten zwei Wochen Disulfiram eingenommen haben. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie Fragen oder Bedenken haben. Möglicherweise kann Ihr Arzt Alternativen verschreiben, die nicht interagieren. Es ist wichtig, Ihren Arzt über alle anderen Medikamente, die Sie verwenden, zu informieren, einschließlich Vitamine und Kräuter. Hören Sie nicht auf, irgendwelche Medikamente zu nehmen, ohne vorher mit Ihrem Arzt zu sprechen.<br />
<br />
Übersetzt mit <a href="http://www.DeepL.com/Translator" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">www.DeepL.com/Translator</a></blockquote>
]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Hydroxychloroquin (Quensyl) kann TdP auslösen]]></title>
			<link>https://forum.onlyme-aktion.org/showthread.php?tid=13289</link>
			<pubDate>Tue, 22 Oct 2019 20:14:42 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.onlyme-aktion.org/member.php?action=profile&uid=2921">Markus</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.onlyme-aktion.org/showthread.php?tid=13289</guid>
			<description><![CDATA[Aus dem aktuellen Newsletter von crediblemeds:<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Also, the antimalarial drug hydroxychloroquine has been moved from the Conditional Risk of TdP list to the Known Risk of TdP list because we have found evidence of TdP, even when used as directed.</blockquote>
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Außerdem wurde das Malariamedikament Hydroxychloroquin von der Liste der bedingten Risiken von TdP in die Liste der bekannten Risiken von TdP verschoben, weil wir Beweise für TdP gefunden haben, selbst wenn es wie angegeben verwendet wird.</blockquote>
<br />
TdP = Torsades de Pointes<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Torsade_de_pointes" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://de.wikipedia.org/wiki/Torsade_de_pointes</a> schrieb:</cite>Als Torsade de pointes (TdP), Torsade-de-pointes-Tachykardie, [...] wird in der Kardiologie eine Sonderform der ventrikulären Tachykardie bezeichnet,[...] Da sie in ein Kammerflimmern übergehen kann, handelt es sich um eine potentiell lebensbedrohliche Herzrhythmusstörung.</blockquote><br />
Das ist insbesondere zu beachten, da Quensyl ja häufig mit Clarithromycin kombiniert wird, das die gleichen Probleme hat und sich diese Effekte dann vermutlich addieren, wenn nicht gar potenzieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Aus dem aktuellen Newsletter von crediblemeds:<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Also, the antimalarial drug hydroxychloroquine has been moved from the Conditional Risk of TdP list to the Known Risk of TdP list because we have found evidence of TdP, even when used as directed.</blockquote>
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Außerdem wurde das Malariamedikament Hydroxychloroquin von der Liste der bedingten Risiken von TdP in die Liste der bekannten Risiken von TdP verschoben, weil wir Beweise für TdP gefunden haben, selbst wenn es wie angegeben verwendet wird.</blockquote>
<br />
TdP = Torsades de Pointes<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Torsade_de_pointes" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://de.wikipedia.org/wiki/Torsade_de_pointes</a> schrieb:</cite>Als Torsade de pointes (TdP), Torsade-de-pointes-Tachykardie, [...] wird in der Kardiologie eine Sonderform der ventrikulären Tachykardie bezeichnet,[...] Da sie in ein Kammerflimmern übergehen kann, handelt es sich um eine potentiell lebensbedrohliche Herzrhythmusstörung.</blockquote><br />
Das ist insbesondere zu beachten, da Quensyl ja häufig mit Clarithromycin kombiniert wird, das die gleichen Probleme hat und sich diese Effekte dann vermutlich addieren, wenn nicht gar potenzieren.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[RKI-Ratgeber Lyme-Borreliose April 2019]]></title>
			<link>https://forum.onlyme-aktion.org/showthread.php?tid=13227</link>
			<pubDate>Mon, 23 Sep 2019 20:55:06 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.onlyme-aktion.org/member.php?action=profile&uid=117">FreeNine</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.onlyme-aktion.org/showthread.php?tid=13227</guid>
			<description><![CDATA["Zielgruppe  der  RKI-Ratgeber sind Fachkreise, u. a. Ärztinnen und Ärzte, medizinisches Fachpersonal und der Öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD). Informationen zu wichtigen Infektionskrankheiten sollen aktuell und konzentriert der Orientierung dienen."<br />
<br />
Der <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">RKI-Ratgeber zur Lyme-Borreliose</span> sollte meiner Meinung auch in unserer Linksammlung zu finden sein. <img src="https://forum.onlyme-aktion.org/images/smilies/wink.gif" alt="Wink" title="Wink" class="smilie smilie_23" /> <br />
<br />
Er ist auf der<a href="https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber_LymeBorreliose.html#doc2398672bodyText1" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"> Seite des Robert Koch Institutes</a> und im <a href="https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2019/Ausgaben/17_19.pdf?__blob=publicationFile" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">EpidemiologischesBulletin Nr. 17</a> als PDF zu finden. <br />
Ich hatte es schon mal unter der Rubrik <a href="https://forum.onlyme-aktion.org/showthread.php?tid=12786&amp;highlight=RKI-Ratgeber" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">News</a> eingestellt. Aber da geht es mit der Zeit unter, wenn man nicht direkt danach sucht. <img src="https://forum.onlyme-aktion.org/images/smilies/wink.gif" alt="Wink" title="Wink" class="smilie smilie_23" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA["Zielgruppe  der  RKI-Ratgeber sind Fachkreise, u. a. Ärztinnen und Ärzte, medizinisches Fachpersonal und der Öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD). Informationen zu wichtigen Infektionskrankheiten sollen aktuell und konzentriert der Orientierung dienen."<br />
<br />
Der <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">RKI-Ratgeber zur Lyme-Borreliose</span> sollte meiner Meinung auch in unserer Linksammlung zu finden sein. <img src="https://forum.onlyme-aktion.org/images/smilies/wink.gif" alt="Wink" title="Wink" class="smilie smilie_23" /> <br />
<br />
Er ist auf der<a href="https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber_LymeBorreliose.html#doc2398672bodyText1" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"> Seite des Robert Koch Institutes</a> und im <a href="https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2019/Ausgaben/17_19.pdf?__blob=publicationFile" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">EpidemiologischesBulletin Nr. 17</a> als PDF zu finden. <br />
Ich hatte es schon mal unter der Rubrik <a href="https://forum.onlyme-aktion.org/showthread.php?tid=12786&amp;highlight=RKI-Ratgeber" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">News</a> eingestellt. Aber da geht es mit der Zeit unter, wenn man nicht direkt danach sucht. <img src="https://forum.onlyme-aktion.org/images/smilies/wink.gif" alt="Wink" title="Wink" class="smilie smilie_23" />]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[UK-Leitlinien 2018 NICE-Guideline]]></title>
			<link>https://forum.onlyme-aktion.org/showthread.php?tid=12014</link>
			<pubDate>Thu, 30 Aug 2018 00:03:45 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.onlyme-aktion.org/member.php?action=profile&uid=77">urmel57</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.onlyme-aktion.org/showthread.php?tid=12014</guid>
			<description><![CDATA[Veröffentlicht April 2018<br />
<br />
<a href="https://www.nice.org.uk/guidance/ng95/chapter/recommendations#clinical-assessment" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.nice.org.uk/guidance/ng95/ch...assessment</a><br />
<br />
Sie unterscheidet sich zum Teil stark von der vorhergegangenen und zurückgezogenen UK <a href="https://www.gov.uk/government/publications/lyme-disease-diagnosis-and-treatment/lyme-disease-diagnosis-and-treatment" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Leiltline 2014</a> ab und enthält eine Reihe von <a href="https://www.nice.org.uk/guidance/ng95/chapter/recommendations-for-research#2-clinical-epidemiology-of-lyme-disease-in-the-uk" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Forschungsempfehlungen. u.a. </a>: <br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>4<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> Antimikrobielle Behandlung der Borreliose</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Was sind die klinischsten und kostengünstigsten Behandlungsmöglichkeiten für verschiedene klinische Präsentationen der Borreliose in Großbritannien?</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Warum das wichtig ist</span><br />
<br />
Die Belege für die Wirksamkeit antimikrobieller Behandlungsmethoden, die bei verschiedenen Darstellungen von Borreliose verwendet werden, sind von schlechter Qualität, veraltet und basieren oft auf kleinen Studien. Es wurden keine relevanten Kosteneffektivitätsnachweise ermittelt. Eine Reihe von prospektiven multizentrischen Studien ist notwendig, um die klinische und wirtschaftliche Wirksamkeit verschiedener Dosierungen und Behandlungsdauer sowie die klinische und wirtschaftliche Wirksamkeit von oralen Behandlungen im Vergleich zu intravenösen Behandlungen bei verschiedenen Formen der Borreliose zu vergleichen. Dies wird als von hoher Priorität angesehen, da es enorme Auswirkungen auf Menschen mit Borreliose und auf die Kosten des NHS hat.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Es gibt derzeit keine ausreichenden Qualitätsnachweise für das wirksamste Medikament und die wirksamste Dosis, und die Wirksamkeit der verlängerten Behandlungs- oder Retreatmentmaßnahmen bei Patienten mit anhaltenden Symptomen bleibt ungewiss, was zu mehrfachen Überweisungen auf der Suche nach alternativen Diagnosen führt. Eine Klärung könnte die Ergebnisse verbessern, die Kosten senken und unnötige Behandlungen minimieren.</span></blockquote>
<br />
Die Dauer der antibiotischen Behandlung wird trotz der festgestellten Ungewissheiten, je nach Manifestation,  zwischen 3-4 Wochen empfohlen. <br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">5 Labortests zur Diagnose von Erst- und Folgeinfektionen und zur Bestimmung der Re-Infektion in den verschiedenen Darstellungen der Borreliose in Großbritannien</span><br />
<br />
Was ist der klinisch und kosteneffektivste serologische Antikörper-Test, Biomarker oder andere Tests zur Diagnose der Borreliose in Großbritannien in allen Stadien, einschließlich der Re-Infektion?<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Warum das wichtig ist</span><br />
<br />
Die Bestimmung der klinisch und kostengünstigsten diagnostischen Tests für die Borreliose wird die Patientenversorgung verbessern und hat hohe Priorität. Die klinische Darstellung der Lyme-Borreliose ist variabel mit der Diagnose aller Präsentationen, mit Ausnahme von Erythema migrans, die sich teilweise auf Labortests stützen. Aktuelle Literatur deutet darauf hin, dass ein kombinierter IgG/IgM Enzym-linked Immunosorbent Assay (ELISA) basierend auf dem IR6 Peptid und dem Immunoblot nützlich ist; jedoch sind die veröffentlichten Beweise entweder von niedriger oder sehr niedriger Qualität und nicht auf britischer Basis. Es gibt Hinweise auf eine Variation des IR6-Peptids zwischen den wichtigsten Borrelien-Gen-Spezies in britischen Zecken und eine Kombination von ELISAs kann die Sensitivität verbessern.<br />
<br />
Ein "Heilungstest" für Borreliose gibt es nicht, und im Einklang mit den meisten anderen Infektionskrankheiten wird die Serologie wahrscheinlich noch einige Zeit nach erfolgreicher Behandlung der Infektion bei den meisten Patienten positiv bleiben. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Über die Entwicklung der Antikörpertiter im Laufe der Zeit ist jedoch wenig bekannt, sowohl bei denen, die erfolgreich behandelt wurden, als auch bei denen, die anhaltende Symptome aufweisen.</span><br />
<br />
Es wird häufig behauptet, dass eine frühe antibiotische Behandlung der Borreliose die Immunantwort aufhebt, so dass die Serologie negativ bleibt oder wird. Dies ist bei anderen Infektionen nicht üblich, aber es gibt unzureichende prospektive Daten darüber, ob es bei Menschen mit Borreliose auftritt. Beobachtungsstudien zur Klärung dieser Frage wären hilfreich. Darüber hinaus kann das Verständnis des natürlichen Verlaufs der Borreliose-Serologie und nicht serologischer Tests im Laufe der Zeit bei der Interpretation von Testergebnissen bei Patienten, die symptomatisch bleiben, und bei solchen, die ein hohes Risiko für eine erneute Infektion haben, wie z. B. solche mit beruflicher Exposition, hilfreich sein.<br />
<br />
Insbesondere können weitere Untersuchungen zum Wert neuartiger Biomarker (z. B. CXCL13 und andere) und andere Arten von Tests hilfreich sein, um die derzeitige geringe Qualität der Nachweise zu untermauern. Die in dieser Forschungsempfehlung enthaltenen Testbeispiele spiegeln die in dieser Richtlinie enthaltenen wider. Andere neuartige Biomarker dürften jedoch entwickelt werden und erfordern eine ähnliche Bewertung.</blockquote>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Veröffentlicht April 2018<br />
<br />
<a href="https://www.nice.org.uk/guidance/ng95/chapter/recommendations#clinical-assessment" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.nice.org.uk/guidance/ng95/ch...assessment</a><br />
<br />
Sie unterscheidet sich zum Teil stark von der vorhergegangenen und zurückgezogenen UK <a href="https://www.gov.uk/government/publications/lyme-disease-diagnosis-and-treatment/lyme-disease-diagnosis-and-treatment" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Leiltline 2014</a> ab und enthält eine Reihe von <a href="https://www.nice.org.uk/guidance/ng95/chapter/recommendations-for-research#2-clinical-epidemiology-of-lyme-disease-in-the-uk" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Forschungsempfehlungen. u.a. </a>: <br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>4<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> Antimikrobielle Behandlung der Borreliose</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Was sind die klinischsten und kostengünstigsten Behandlungsmöglichkeiten für verschiedene klinische Präsentationen der Borreliose in Großbritannien?</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Warum das wichtig ist</span><br />
<br />
Die Belege für die Wirksamkeit antimikrobieller Behandlungsmethoden, die bei verschiedenen Darstellungen von Borreliose verwendet werden, sind von schlechter Qualität, veraltet und basieren oft auf kleinen Studien. Es wurden keine relevanten Kosteneffektivitätsnachweise ermittelt. Eine Reihe von prospektiven multizentrischen Studien ist notwendig, um die klinische und wirtschaftliche Wirksamkeit verschiedener Dosierungen und Behandlungsdauer sowie die klinische und wirtschaftliche Wirksamkeit von oralen Behandlungen im Vergleich zu intravenösen Behandlungen bei verschiedenen Formen der Borreliose zu vergleichen. Dies wird als von hoher Priorität angesehen, da es enorme Auswirkungen auf Menschen mit Borreliose und auf die Kosten des NHS hat.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Es gibt derzeit keine ausreichenden Qualitätsnachweise für das wirksamste Medikament und die wirksamste Dosis, und die Wirksamkeit der verlängerten Behandlungs- oder Retreatmentmaßnahmen bei Patienten mit anhaltenden Symptomen bleibt ungewiss, was zu mehrfachen Überweisungen auf der Suche nach alternativen Diagnosen führt. Eine Klärung könnte die Ergebnisse verbessern, die Kosten senken und unnötige Behandlungen minimieren.</span></blockquote>
<br />
Die Dauer der antibiotischen Behandlung wird trotz der festgestellten Ungewissheiten, je nach Manifestation,  zwischen 3-4 Wochen empfohlen. <br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">5 Labortests zur Diagnose von Erst- und Folgeinfektionen und zur Bestimmung der Re-Infektion in den verschiedenen Darstellungen der Borreliose in Großbritannien</span><br />
<br />
Was ist der klinisch und kosteneffektivste serologische Antikörper-Test, Biomarker oder andere Tests zur Diagnose der Borreliose in Großbritannien in allen Stadien, einschließlich der Re-Infektion?<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Warum das wichtig ist</span><br />
<br />
Die Bestimmung der klinisch und kostengünstigsten diagnostischen Tests für die Borreliose wird die Patientenversorgung verbessern und hat hohe Priorität. Die klinische Darstellung der Lyme-Borreliose ist variabel mit der Diagnose aller Präsentationen, mit Ausnahme von Erythema migrans, die sich teilweise auf Labortests stützen. Aktuelle Literatur deutet darauf hin, dass ein kombinierter IgG/IgM Enzym-linked Immunosorbent Assay (ELISA) basierend auf dem IR6 Peptid und dem Immunoblot nützlich ist; jedoch sind die veröffentlichten Beweise entweder von niedriger oder sehr niedriger Qualität und nicht auf britischer Basis. Es gibt Hinweise auf eine Variation des IR6-Peptids zwischen den wichtigsten Borrelien-Gen-Spezies in britischen Zecken und eine Kombination von ELISAs kann die Sensitivität verbessern.<br />
<br />
Ein "Heilungstest" für Borreliose gibt es nicht, und im Einklang mit den meisten anderen Infektionskrankheiten wird die Serologie wahrscheinlich noch einige Zeit nach erfolgreicher Behandlung der Infektion bei den meisten Patienten positiv bleiben. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Über die Entwicklung der Antikörpertiter im Laufe der Zeit ist jedoch wenig bekannt, sowohl bei denen, die erfolgreich behandelt wurden, als auch bei denen, die anhaltende Symptome aufweisen.</span><br />
<br />
Es wird häufig behauptet, dass eine frühe antibiotische Behandlung der Borreliose die Immunantwort aufhebt, so dass die Serologie negativ bleibt oder wird. Dies ist bei anderen Infektionen nicht üblich, aber es gibt unzureichende prospektive Daten darüber, ob es bei Menschen mit Borreliose auftritt. Beobachtungsstudien zur Klärung dieser Frage wären hilfreich. Darüber hinaus kann das Verständnis des natürlichen Verlaufs der Borreliose-Serologie und nicht serologischer Tests im Laufe der Zeit bei der Interpretation von Testergebnissen bei Patienten, die symptomatisch bleiben, und bei solchen, die ein hohes Risiko für eine erneute Infektion haben, wie z. B. solche mit beruflicher Exposition, hilfreich sein.<br />
<br />
Insbesondere können weitere Untersuchungen zum Wert neuartiger Biomarker (z. B. CXCL13 und andere) und andere Arten von Tests hilfreich sein, um die derzeitige geringe Qualität der Nachweise zu untermauern. Die in dieser Forschungsempfehlung enthaltenen Testbeispiele spiegeln die in dieser Richtlinie enthaltenen wider. Andere neuartige Biomarker dürften jedoch entwickelt werden und erfordern eine ähnliche Bewertung.</blockquote>
]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Französische Leitlinien 2018]]></title>
			<link>https://forum.onlyme-aktion.org/showthread.php?tid=12012</link>
			<pubDate>Wed, 29 Aug 2018 23:23:16 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.onlyme-aktion.org/member.php?action=profile&uid=77">urmel57</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.onlyme-aktion.org/showthread.php?tid=12012</guid>
			<description><![CDATA[In Frankreich wurde im Juni 2018  eine neue Leitlinie zur Lyme-Borreliose verabschiedet und veröffentlicht. <br />
<a href="https://www.has-sante.fr/portail/jcms/c_2857558/fr/borreliose-de-lyme-et-autres-maladies-vectorielles-a-tiques" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.has-sante.fr/portail/jcms/c_...s-a-tiques</a><br />
<br />
Sie lehnt sich ebenso wie die beiden deutschen <a href="https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/013-044.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">AWMF-Leitlinien zu kutanen Manifestationen der Lyme-Borreliose </a> und die <a href="https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/030-071.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">AWMF-Leitlinie Neuroborreliose</a> an die amerikanischen IDSA-Leitlinien an. <br />
<br />
Die Behandlungszeiträume der antibiotischen Behandlung liegen je nach Stadium und Manifestation zwischen 2-4 Wochen. <br />
<br />
Zum Umgang persistierender Symptome gibt es  keinen Konsens.<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>In Ermangelung eines Konsenses in der Arbeitsgruppe über die Wahl des Begriffs Symptomatik oder Syndrom schlägt die Arbeitsgruppe vor, beide Begriffe beizubehalten und die Abkürzung SPPT zu verwenden, um die Lektüre im Rest des Dokuments zu erleichtern.<br />
<br />
Die Arbeitsgruppe ist sich jedoch einig, dass diese Patienten von einer an ihre Symptome angepassten ätiologischen Bewertung und Behandlung profitieren sollten, wie in den folgenden Empfehlungen beschrieben.<br />
Einige Menschen, die potentiell Zecken ausgesetzt waren, zeigen polymorphe, persistente, allgemein diffuse, unerklärliche klinische Symptome, die eine Behinderung darstellen können. Dies können Patienten sein, die zuvor gegen Lyme-Borreliose behandelt wurden, oder Patienten, die nie eine Behandlung gegen Lyme-Borreliose erhalten haben.<br />
Diese Patienten müssen unabhängig von ihrem serologischen Status in Bezug auf die Lyme-Borreliose von einer an ihre Symptome angepassten ätiologischen Beurteilung und Behandlung profitieren können.<br />
Es wird daran erinnert, dass es derzeit keinen validierten serologischen Test gibt, der zwischen einer serologischen Narbe einer früheren Infektion und einer aktiven Infektion unterscheiden kann, weder in Frankreich noch im Ausland.<br />
Es wird auch daran erinnert, dass, wenn versehentlich eine positive Lyme-Serologie ohne klinische Anzeichen einer Borrelia burgdorferi sensu lato Infektion gefunden wird, eine weitere Untersuchung oder Behandlung nicht empfohlen wird.<br />
<br />
Übersetzt mit <a href="http://www.DeepL.com/Translator" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">www.DeepL.com/Translator</a></blockquote>
<br />
Die Verbreitung von Zeckenarten in Europa wird in Schautafeln abgebildet. Diese sind Ixodes rizinus (gemeiner Holzbock), Dermacentor reticularis (Auwaldzecke) und Hyalomma marginatum (Anmerkung: Hyalommazecken wurden aktuell 2018 auch in Deutschland gefunden)<br />
<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<div style="padding:4px 0px;"><span class="inline-block vmiddle"><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.onlyme-aktion.org/images/attachtypes/image.gif" title="PNG Image" alt=".png" />
<!-- end: attachment_icon --></span>
<a  class="vmiddle inline-block" href="attachment.php?aid=4590" target="_blank">Verbreitung Ixodes ricinus.PNG</a> <span class="smalltext float_right">Größe: <span class="inline-block vmiddle">311,78 KB</span>&nbsp;&nbsp;Downloads: <span class="inline-block vmiddle">8</span></span>
</div>
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<div style="padding:4px 0px;"><span class="inline-block vmiddle"><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.onlyme-aktion.org/images/attachtypes/image.gif" title="PNG Image" alt=".png" />
<!-- end: attachment_icon --></span>
<a  class="vmiddle inline-block" href="attachment.php?aid=4591" target="_blank">Verbreitung Dermacentor reticulatus 2016.PNG</a> <span class="smalltext float_right">Größe: <span class="inline-block vmiddle">316,86 KB</span>&nbsp;&nbsp;Downloads: <span class="inline-block vmiddle">6</span></span>
</div>
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<div style="padding:4px 0px;"><span class="inline-block vmiddle"><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.onlyme-aktion.org/images/attachtypes/image.gif" title="PNG Image" alt=".png" />
<!-- end: attachment_icon --></span>
<a  class="vmiddle inline-block" href="attachment.php?aid=4592" target="_blank">Verbreitung  Hyalomma marginatum 2016.PNG</a> <span class="smalltext float_right">Größe: <span class="inline-block vmiddle">315,84 KB</span>&nbsp;&nbsp;Downloads: <span class="inline-block vmiddle">4</span></span>
</div>
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
<br />
Die Palette der zeckenübertragenen Erkrankungen ist groß. Aufgeführt sind:<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<div style="padding:4px 0px;"><span class="inline-block vmiddle"><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.onlyme-aktion.org/images/attachtypes/image.gif" title="PNG Image" alt=".png" />
<!-- end: attachment_icon --></span>
<a  class="vmiddle inline-block" href="attachment.php?aid=4593" target="_blank">Vektorübertragene Krankheiten durch Zeckenarten 2016.PNG</a> <span class="smalltext float_right">Größe: <span class="inline-block vmiddle">71,47 KB</span>&nbsp;&nbsp;Downloads: <span class="inline-block vmiddle">11</span></span>
</div>
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Bakterielle Erkrankungen durch Borrelia burgdorferi s.l., Borrelia miyamotoi (Rückfallfieberspirochäte), Anaplasmen,  verschiedene  Bartonellenarten, Rickettsienarten,  Erreger des Q-Fiebers, Tularämie<br />
<br />
Verschiedene Babesienarten (Protozoen)<br />
<br />
Verschiedene Viren, vor allem FSME aber auch andere, wie hämorhagische Erkrankungen auslösende Viren ( Krim-Kongo-Fieber, Omsk ), weitere neurologische Erkrankungen auslösende Powassan-Virus und "Virus louping ill" . <br />
<br />
Behandlungsempfehlungen für Rickettsiose, Tularämie, Babesiose, Anaplosmose sind gegeben, für alle anderen gibt es  keine Behandlungsempfehlungen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[In Frankreich wurde im Juni 2018  eine neue Leitlinie zur Lyme-Borreliose verabschiedet und veröffentlicht. <br />
<a href="https://www.has-sante.fr/portail/jcms/c_2857558/fr/borreliose-de-lyme-et-autres-maladies-vectorielles-a-tiques" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.has-sante.fr/portail/jcms/c_...s-a-tiques</a><br />
<br />
Sie lehnt sich ebenso wie die beiden deutschen <a href="https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/013-044.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">AWMF-Leitlinien zu kutanen Manifestationen der Lyme-Borreliose </a> und die <a href="https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/030-071.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">AWMF-Leitlinie Neuroborreliose</a> an die amerikanischen IDSA-Leitlinien an. <br />
<br />
Die Behandlungszeiträume der antibiotischen Behandlung liegen je nach Stadium und Manifestation zwischen 2-4 Wochen. <br />
<br />
Zum Umgang persistierender Symptome gibt es  keinen Konsens.<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>In Ermangelung eines Konsenses in der Arbeitsgruppe über die Wahl des Begriffs Symptomatik oder Syndrom schlägt die Arbeitsgruppe vor, beide Begriffe beizubehalten und die Abkürzung SPPT zu verwenden, um die Lektüre im Rest des Dokuments zu erleichtern.<br />
<br />
Die Arbeitsgruppe ist sich jedoch einig, dass diese Patienten von einer an ihre Symptome angepassten ätiologischen Bewertung und Behandlung profitieren sollten, wie in den folgenden Empfehlungen beschrieben.<br />
Einige Menschen, die potentiell Zecken ausgesetzt waren, zeigen polymorphe, persistente, allgemein diffuse, unerklärliche klinische Symptome, die eine Behinderung darstellen können. Dies können Patienten sein, die zuvor gegen Lyme-Borreliose behandelt wurden, oder Patienten, die nie eine Behandlung gegen Lyme-Borreliose erhalten haben.<br />
Diese Patienten müssen unabhängig von ihrem serologischen Status in Bezug auf die Lyme-Borreliose von einer an ihre Symptome angepassten ätiologischen Beurteilung und Behandlung profitieren können.<br />
Es wird daran erinnert, dass es derzeit keinen validierten serologischen Test gibt, der zwischen einer serologischen Narbe einer früheren Infektion und einer aktiven Infektion unterscheiden kann, weder in Frankreich noch im Ausland.<br />
Es wird auch daran erinnert, dass, wenn versehentlich eine positive Lyme-Serologie ohne klinische Anzeichen einer Borrelia burgdorferi sensu lato Infektion gefunden wird, eine weitere Untersuchung oder Behandlung nicht empfohlen wird.<br />
<br />
Übersetzt mit <a href="http://www.DeepL.com/Translator" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">www.DeepL.com/Translator</a></blockquote>
<br />
Die Verbreitung von Zeckenarten in Europa wird in Schautafeln abgebildet. Diese sind Ixodes rizinus (gemeiner Holzbock), Dermacentor reticularis (Auwaldzecke) und Hyalomma marginatum (Anmerkung: Hyalommazecken wurden aktuell 2018 auch in Deutschland gefunden)<br />
<br />
<br />
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<a  class="vmiddle inline-block" href="attachment.php?aid=4590" target="_blank">Verbreitung Ixodes ricinus.PNG</a> <span class="smalltext float_right">Größe: <span class="inline-block vmiddle">311,78 KB</span>&nbsp;&nbsp;Downloads: <span class="inline-block vmiddle">8</span></span>
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<a  class="vmiddle inline-block" href="attachment.php?aid=4591" target="_blank">Verbreitung Dermacentor reticulatus 2016.PNG</a> <span class="smalltext float_right">Größe: <span class="inline-block vmiddle">316,86 KB</span>&nbsp;&nbsp;Downloads: <span class="inline-block vmiddle">6</span></span>
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<a  class="vmiddle inline-block" href="attachment.php?aid=4592" target="_blank">Verbreitung  Hyalomma marginatum 2016.PNG</a> <span class="smalltext float_right">Größe: <span class="inline-block vmiddle">315,84 KB</span>&nbsp;&nbsp;Downloads: <span class="inline-block vmiddle">4</span></span>
</div>
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<br />
<br />
Die Palette der zeckenübertragenen Erkrankungen ist groß. Aufgeführt sind:<br />
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<a  class="vmiddle inline-block" href="attachment.php?aid=4593" target="_blank">Vektorübertragene Krankheiten durch Zeckenarten 2016.PNG</a> <span class="smalltext float_right">Größe: <span class="inline-block vmiddle">71,47 KB</span>&nbsp;&nbsp;Downloads: <span class="inline-block vmiddle">11</span></span>
</div>
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Bakterielle Erkrankungen durch Borrelia burgdorferi s.l., Borrelia miyamotoi (Rückfallfieberspirochäte), Anaplasmen,  verschiedene  Bartonellenarten, Rickettsienarten,  Erreger des Q-Fiebers, Tularämie<br />
<br />
Verschiedene Babesienarten (Protozoen)<br />
<br />
Verschiedene Viren, vor allem FSME aber auch andere, wie hämorhagische Erkrankungen auslösende Viren ( Krim-Kongo-Fieber, Omsk ), weitere neurologische Erkrankungen auslösende Powassan-Virus und "Virus louping ill" . <br />
<br />
Behandlungsempfehlungen für Rickettsiose, Tularämie, Babesiose, Anaplosmose sind gegeben, für alle anderen gibt es  keine Behandlungsempfehlungen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Deutsche Leitlinien]]></title>
			<link>https://forum.onlyme-aktion.org/showthread.php?tid=12013</link>
			<pubDate>Wed, 29 Aug 2018 23:22:23 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.onlyme-aktion.org/member.php?action=profile&uid=77">urmel57</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.onlyme-aktion.org/showthread.php?tid=12013</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">In Deutschland kommen mehrere Leitlinien parallel zur Anwendung. Sie unterscheiden sich bei  den Diagnose- und Therapieempfehlungen zum Teil erheblich, insbesondere im Umgang mit  persistierenden Beschwerden. <br />
</span><br />
------------------------------------------------------------------------------------------<br />
<br />
Die Leitlinien der Deutschen Borreliosegesellschaft beziehen sich in ihren Empfehlungen auch auf  Co-Infektionen und chronische Krankheitsverläufe nach Zeckenstich.  <br />
<br />
<a href="http://www.borreliose-gesellschaft.de/userfiles/downloads/Leitlinien.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Leitlinie der Deutschen Borreliosegesellschaft</a><br />
<br />
------------------------------------------------------------------------------------------<br />
<br />
Die unten angeführten AWMF-Leitlinien beziehen sich in ihren Empfehlungen ausschließlich auf sehr klar definierte Krankheitsbilder, ausgelöst durch <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Borrelia_burgdorferi" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Borrelia burgdorferi s.l. </a>. Co-Infektionen werden weder beschrieben noch miteinbezogen, persistierende Beschwerden auf Grund unzureichender Erst- oder Nichtbehandlung  werden, sofern sie nicht dem gewählten engen Rahmen entsprechen, ausgeklammert.  <br />
<br />
<a href="https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/013-044.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">AWMF-Leitlinie "Kutane Manifestationen der Lyme-Borreliose" </a><br />
<br />
<a href="https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/030-071.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">AWMF-Leitlinie "Neuroborreliose"</a> der Leitlinienreport enthält Dissensberichte der Deutschen Borreliosegesellschaft und der Patientenorganisationen. (<a href="https://onlyme-aktion.org/neuroborreliose-neue-leitlinie-bleibt-umstritten-dissenserklaerung-von-onlyme-aktion-org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Dissensbericht von OnLyme-Aktion.org</a>)<br />
<br />
<a href="https://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/027-056l_S1_Lyme_Arthritis_2013-01.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">AWMF-Leitlinie "Lyme-Arthritis"</a> wurde vor kurzem aus dem Register genommen. Ein Grund könnte die fehlende anstehende Überprüfung sein.  <br />
<br />
<a href="https://www.awmf.org/leitlinien/detail/anmeldung/1/ll/013-080.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><br />
"AWMF-Leitlinie Lyme-Borreliose"</a> ist nicht vollendet - es stehen alle Manifestationen aus, die nicht die Haut oder das Nervensystem betreffen. Diese wären u.a. Lyme-Arthritis, -Karditis, aber auch alle anderen Organsysteme, die betroffen sein können. Andere zeckenübertragene Erkrankungen  und Co-Infektionen stehen nicht im Fokus.<br />
<br />
-----------------------------------------------------------------------------<br />
<br />
<a href="https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber_LymeBorreliose.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">RKI-Ratgeber Lyme-Borreliose April 2019</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">In Deutschland kommen mehrere Leitlinien parallel zur Anwendung. Sie unterscheiden sich bei  den Diagnose- und Therapieempfehlungen zum Teil erheblich, insbesondere im Umgang mit  persistierenden Beschwerden. <br />
</span><br />
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<br />
Die Leitlinien der Deutschen Borreliosegesellschaft beziehen sich in ihren Empfehlungen auch auf  Co-Infektionen und chronische Krankheitsverläufe nach Zeckenstich.  <br />
<br />
<a href="http://www.borreliose-gesellschaft.de/userfiles/downloads/Leitlinien.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Leitlinie der Deutschen Borreliosegesellschaft</a><br />
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Die unten angeführten AWMF-Leitlinien beziehen sich in ihren Empfehlungen ausschließlich auf sehr klar definierte Krankheitsbilder, ausgelöst durch <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Borrelia_burgdorferi" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Borrelia burgdorferi s.l. </a>. Co-Infektionen werden weder beschrieben noch miteinbezogen, persistierende Beschwerden auf Grund unzureichender Erst- oder Nichtbehandlung  werden, sofern sie nicht dem gewählten engen Rahmen entsprechen, ausgeklammert.  <br />
<br />
<a href="https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/013-044.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">AWMF-Leitlinie "Kutane Manifestationen der Lyme-Borreliose" </a><br />
<br />
<a href="https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/030-071.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">AWMF-Leitlinie "Neuroborreliose"</a> der Leitlinienreport enthält Dissensberichte der Deutschen Borreliosegesellschaft und der Patientenorganisationen. (<a href="https://onlyme-aktion.org/neuroborreliose-neue-leitlinie-bleibt-umstritten-dissenserklaerung-von-onlyme-aktion-org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Dissensbericht von OnLyme-Aktion.org</a>)<br />
<br />
<a href="https://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/027-056l_S1_Lyme_Arthritis_2013-01.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">AWMF-Leitlinie "Lyme-Arthritis"</a> wurde vor kurzem aus dem Register genommen. Ein Grund könnte die fehlende anstehende Überprüfung sein.  <br />
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<a href="https://www.awmf.org/leitlinien/detail/anmeldung/1/ll/013-080.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><br />
"AWMF-Leitlinie Lyme-Borreliose"</a> ist nicht vollendet - es stehen alle Manifestationen aus, die nicht die Haut oder das Nervensystem betreffen. Diese wären u.a. Lyme-Arthritis, -Karditis, aber auch alle anderen Organsysteme, die betroffen sein können. Andere zeckenübertragene Erkrankungen  und Co-Infektionen stehen nicht im Fokus.<br />
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<a href="https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber_LymeBorreliose.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">RKI-Ratgeber Lyme-Borreliose April 2019</a>]]></content:encoded>
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