Forum Borreliose & Co-Infektionen

Normale Version: Schultergelenk betroffen
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Hallo an Alle !

Meine Schultergelenke waren schon mehrfach betroffen, es heißt meist Schleimbeutelentzündung.
Zuerst 2007, als ich noch nicht an Borre dachte.
Nur ging es von alleine wieder weg.
Cortison ins Gelenk half nie, Physio und Ibu 600 auch wenig.

Nun habe ich seit 1,5 Jahren arge Probleme mit der linken Schulter.
Es wird immer schlimmer und zieht in den Arm.
Ich schreibe es eindeutig der Borre zu, denn belastet habe ich sie nicht.

Wer kennt das und hat da einen Tipp ?
Ich habe schon an DMSO gedacht.

Gruß
Klaus
Hallo ws du da schreibst könnte von mir stammen - auch Oberarm schulterschmerzen einseitig -wurde zum chirugen geschickt der Schleimbeutelentzündung durch Überlastung diagnostizierte (obwohl ich schon mehrere wochen zu Hause war) standardbehandlung kortison -nach der dritten injektion fühlte ich mich noch kränker - als ich schon garnicht mehr daran glaubte ging es langsam nach 4 monaten zu 80 prozent weg - dafür bekam ich ein schlimmes Knie (ohne voheriges Ereignis) mit den gleichen Symptomen . Kann kein bestimmtes Schema erkennen belastungsunabhängig -tut manchmal sowohl bei Ruhe als auch wenn ich ganz viel mache weh -Das einzige was Linderung bringt ist Wärme
Ich habe jetzt als Diagnose nach MRT :
  • Dringender Verdacht auf SLäp-2 Läsion, (das ist irgendein Abriss des Bizepssehnenankers)
  • Flüssigkeiten und Erguss an Bizepsehne und Schultererguss.
  • Geringe ACG Arthrose
  • Tendinopathie der Supraspinatussehne ohne Rissbildung.
Die Schulterthemen habe ich bisher hier übergangen, aber jetzt eben doch angeschaut, bei Eingen habe ich was von Kalkschulter und Impigementsyndrom gelesen, da will ich fragen ob das mit der Tendinopathie zusammenhängt.

Warscheinlich muss ich das operieren lassen, der Orthopäde sagte, da muss ein Schulterspezialist drauf gucken und wenn sich der dringende Verdacht der Släp2 Läsion erhärtet muss es operiert werden, da das Gelenk sonst immer mehr kaputt geht, so ist nicht genügend Halt vorhanden.
Scheint dafür nach google auch keine andere Lösung zu geben.

Woher das kommt weiß ich nicht, Unfall hatte ich nicht, vielleicht durch zu vielGymnastik für meine HWS, da bin ich über Schulterbewegung gut dran gekommen.

Ansonsten geht es mir auch nicht besonders, bekomme wieder gruseliges arges Kopfweh, Icon_seb_dead weiß aber nicht ob ich ohne Ab bis zur OP durchhalte, will gerne danach Ab nehmen.

Nächste Woche habe ich einen Termin bei dem Schulterspezialisten falls jemand was einfällt was es noch zu fragen gibt außer nach oben genanntem Zusammenhang, bin ich für Tips dankbar.
Puh,
das klingt nicht gut.

Meine Schulter wird auch schlimmer, MRT steht noch bevor.
Bisher wurde immer von einem Impigementsyndrom gesprochen, mal links, mal rechts.
Ohne Belastung vorher !
Besonders nachts in Ruhe ist es schlimm, bis in die Finger hinein.
Macht bei mir die Borre, wie andere Gelenke auch mal.
Oh jeh,

ich hab seit Mai Probleme mit meinem linken Schultergelenk - auch ohne dass ich es vorher irgendwie belastet habe (dazu bin ich ja gar nicht in der Lage).
Ich bin davon ausgegangen, dass man Läuse und Flöhe haben kann und habe deshalb keinen Zusammenhang zur Borre gesehen. Allerdings konnte ich es mir sonst auch überhaupt nicht erklären wovon ich die Probleme habe.
Ich konnte nicht mehr auf dem Arm liegen, richtig ausstrecken ging auch nicht - und es zieht bei mir auch immer wieder bis in die Finger. Durch Physio ist es temporär etwas besser geworden, aber nicht dauerhaft.

Bin mal gespannt, was Ihr bei Euch dazu weiter berichtet und werde es bei mir mal im Hinterkopf behalten.
Das Schulterproblem kenne ich auch. Erst steifte die recht Schulter ein. Konnte sie gerade noch 10cm vom Körper abspreizen.Der Othopäde wollte eine Operation. Das liess ich nicht zu. Erst nach über einem Jahr war die Schulter ,ohne Therapie, wieder funktionstüchtig.
Kurze Zeit darauf steifte die zweite Schulter ein. MRT ohne nennenswerten Befund...Der Rheumatologe spritzte Cortison. Minimalste Besserung...Auch hier war nach einem dreiviertel Jahr alles wieder in Ordnung. Frozen Shoulder...
Die Schmerzen waren unerträglich. Schmerzmittel brachten so gut wie keine Besserung. Arbeiten war völlig unmöglich.
Ich kann beide Schultern wieder ohne Schmerzen vollständig bewegen!
Ich hatte sogar einen Schulterhochstand von 3cm. Alles wieder im Lot
Ich hatte Impengement+Frozen Shoulder links gleichzeitig. Höllenschmerzen...Bewegungsunfähig.
Habe eine Woche, statt 2, Cortison genommen, danach war der Schmerz fast weg und blieb weg.
Es dauerte fast 1 Jahr bis ich den Arm wieder gut bewegen konnte. Aber ganz geht es immer noch nicht.
Denk ich an die Schulter in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht. Icon_frown

Wichtig wäre mir zunächst die sorgfältige Abklärung, ob Sehnen angerissen sind. Falls ja, wäre OP sicherlich das Mittel der Wahl. Wenn das gut gemacht wird und man gute Physiotherapie hat, dann kann das komplett gut werden wieder. Falls amorphe Kalkablagerung da sein sollten, habe ich von einem Verfahren gehört, dass diese  minimalinvasiv abgesaugt werden können. Ist keine übliche Methode, hat aber im Falle eines Freundes gut funktioniert. Besser als gleich OP, was auch im Gespräch war.

Ich selbst kann nur mitreden nach einer Multipart-Humerus-Fraktur mit Supraspinatus- und Bicepssehnen Beteiligung. Hat jetzt ein Jahr gedauert aber alles geht wieder nach der OP und viel - viel Physiotherapie und noch mehr Motivation täglich Übungen zu machen. (Den Honk von Orthopäden würde ich heute noch gerne auf den Mond schießen, der mir weißmachen wollte, dass der Arm nichts mehr wird)

Also was ich fragen würde unabhängig von der Ursache (ich halte Borrelien tatsächlich für einen Risikofaktor für derartige Sehenschäden, Kurt Müller hat dazu mal einen guten Beitrag geschrieben, wo er die Sehnen als wenig durchblutete Gewebe als idealen Rückzugsort für Borrelien beschreibt) :

- Ist eine OP notwendig, falls ja, welche Folgebehandlung ist empfehlenswert. Da gibt es elektrische Führschienen, mit denen der Arm ziemlich direkt nach der OP passiv bewegt wird, was auch von der Krankenkasse übernommen wird. Das muss aber vorab beantragt werden. Auf jeden Fall sind gute Physiotherapeuten ein Segen bei diesen Dingen und auch diese sollte man am Besten schon vorab informieren und Termine einplanen lassen.

Ich drück dir die Daumen für Deinen Termin!

Liebe Grüße Urmel
Hattet ihr auch so brennende Schmerzen? Also ob einer die Haut auseinander zieht würd ich es mal beschreiben . Vor allen Nachts in Ruhe. Beim arbeiten (als ich dann wieder konnte ) ging es eigentlich zumindestens war es nicht schlimmer . Geholfen hat mir Wärme - abends heiss (und ich meine wirklich heiss-mein Menne sagt immer er weiss nicht wie ich da in die wanne gehen kann) . Wenns ganz schlimm war hab ich nacht ein wärmepad raufgetan -Irgendwann nach ca 6 monaten wurde es zu 80 Prozent gut .Ich sage mal man merkt das da mal was war im Schultergelenk . Aber kurz danach hatte ich ohne Ursache ein dickes Knie mit den gleichen Schmerzen wie im Schultergelenk . Am Anfang war es ganz schlimm da habe ich gekühlt .Später als es i-wann erträglich wurde nach ca 3 monaten half mir auch Wärme - wenns ganz schlimm war nehme ich ca 3 Tage Ibu dann gehts einigermassen. jetzt nach auch 6 Monaten ist es genau wie mit dem Schultergelenk zu 80 prozent weg .Wobei ich denke es war bei beiden die Sehnen nicht die Gelenke .Zum Chirugen bin ich ich als das mit dem Knie war nicht mehr gegangen -wolte nicht schon wieder Kortison.Das hat mich beim ersten mal schon umgehauen. Auf meine Frage damals ob es auch durch bakterien oder Erreger kommen kann verneinte er es .Überlastung punkt aus .
Haha, die verneinen doch immer, das kenne ich.

Springende Gelenkschmerzen/ Entzündungen sind doch charakteristisch für Borre.

Ein schmerzendes dickes Knie hatte ich auch schon, nach 3 Monaten war es wieder normal.
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