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Normale Version: Cannabis wirksam gegen resistente Bakterien
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Hallo zusammen,

bin auf etwas gestossen was ich euch nicht vorenthalten möchte. Natürlich sei dazu gesagt dass ich hier weder jemanden auffordern möchte gegen geltendes Recht zu verstossen, noch dass es heißen muss, dass es für Borreliose ein Allheilmittel ist!

Als alternativer (theoretischer) Ansatz aber sicher mehr als interessant:

http://www.chanvre-info.ch/info/de/Canna...tente.html

http://www.chanvre-info.ch/info/de/IMG/p...._08-2.pdf

Zitat chanvre-info.ch :

"Cannabis wirksam gegen resistente Bakterien

Wissenschaftler der landwirtschaftlichen Versuchsanstalt Cra-Cin in Rovigo und der Università del Piemonte Orientale in Novara konnten zeigen, dass die Cannabis-Pflanze besonders wirksam gegen resistente Bakterien, wie sie z.B. in Krankenhäusern auftreten, sind. Institutsdirektor Enrico Biancardi erklärt, dass die Moleküle THC, CBD, CBG, CBC und CBN, die von der Pflanze produziert werden, sich als wirksames Mittel gegen die so genannten “Superbugs” erwiesen haben. Dabei handelt es sich um hyperresistente Superbakterien, die häufig sehr widerstandsfähig gegenüber Antibiotika sind (Beispiel: die Staphyllokokkenstämme EMERSA-15 und EMERSA-16).

22. September 2008

Quelle: http://www.die-topnews.de

Durch den ständigen Kontakt mit Antibiotika verändert sich das Erbgut dieser Bakterien und macht sie langfristig unzerstörbar. Alleine in Italien seien jährlich 18.000 Todesfälle auf die Bakterien zurückzuführen. Die Untersuchungen der Wissenschaftler dauerten drei Jahre und stellten die Cannabis-Substanzen CBD und CBG als die Substanzen heraus, die am effektivsten gegen die Bakterien wirken, die gegen Penicillin resistent sind. Diese Cannabinoide sind nich halluzinogen. Noch gibt es keine Studien mit Menschen, es ist also fraglich, ob sich aus diesen Substanzen ein Medikament entwickeln lässt. Die Forscher räumen zudem ein, dass es sein könnte, dass die Wirkung der Substanzen im Blutserum verloren gehen könnte. Denkbar sei aber eine äußerliche Anwendung wie z.B. in Kosmetika.

In Kanada haben die Apotheken bereits mit dem Verkauf spezieller Cannabinoid-Mischungen begonnen, die bei der Behandlung schwerer neurologischer Erkrankungen helfen sollen."


Wie in einem anderen Thread erwähnt gibt es auch ernst zu nehmende Entzündungshemmende Eigenschaften - vor allem von CBD (nicht psychoaktiv) - welches 2-4 mal effektiver ist als THC.

CBD ist nicht giftig für den Körper und wohl absolut ungefährlich:

"Wissenschaft: Sicherheit von Cannabidiol (CBD)
Nach einer Übersicht von Studien zu Cannabidiol (CBD) ist dieses nicht psychotrope Cannabinoid der Cannabispflanze "vermutlich sicher beim Menschen und bei Tieren". "Mehrere Studien legen nahe, dass CBD nicht toxisch für nicht transformierte Zellen ist und keine Veränderung der Nahrungsaufnahme induziert, keine Katalepsie induziert, physiologische Parameter nicht beeinflusst (Herzfrequenz, Blutdruck und Körpertemperatur), die Magendarmpassage nicht beeinflusst und die psychomotorischen und psychologischen Funktionen nicht verändert." (Quelle: Bergamaschi MM, et al. Curr Drug Saf 2011;6(4):237-49.) "


Auch bei Borreliose-Meningitis interessant:

"Wissenschaft/Tier: CBD reduziert die kognitive Beeinträchtigung nach einer bakteriellen Meningitis
In einer Studie mit erwachsenen Ratten, die an einer durch das Bakterium Streptococcus pneumoniae verursachten Meningitis litten, beugten tägliche Injektionen mit CBD über einen Zeitraum von 9 Tagen einer Beeinträchtigung des Gedächtnisses vor und reduzierten Entzündungszeichen.
Universidade do Extremo Sul Catarinense, Criciúma, Brasilien.
Barichello T, et al. EUR J Pharmacol, 16. Oktober 2012 [im Druck]"



Für tiefergehende Infos für Interessierte:

http://pubs.acs.org/doi/full/10.1021/np8002673

(leider auf Englisch)

Und hier eine Linksammlung für die "Anti-Bacterial" Zwecke:

http://www.calgarycmmc.com/antibacterialproperties.htm

(sehr umfangreiche Seite! Auch mit Infos über das körpereigene Cannabinoidsystem)

Gruß
Ergänzend hierzu gibt es noch eine alte wissenschaftliche Arbeit über die antibiotischen Fähigkeiten der Pflanze Cannabis und all ihrer Cannabinoide, leider in Englisch:

https://www.unodc.org/unodc/en/data-and-...ge003.html
ich vertrage es leider nicht so gut, bekomme immer üble "Zustände" völlge Reizüberflutung, mit Herzrasen usw. aber wieso nicht, zum runterkommen wenn man es verträgt....
Hallo Alex,

vielen Dank für den wirklich interessanten Hinweis. Ich hatte leider noch nicht die Zeit, deine Links durchzuschauen, aber ich finde, das hört sich mega interessant an. Habe ich das richtig verstanden, wird aus Cannabis nur ein bestimmter Stoff "herausgefiltert", und dieser soll keine schlimmen Nebenwirkungen haben? Ich hörte, dass Cannabis schlimme Depressionen verursachen kann...
Wäre vom Ansatz her ja spitze. Und in Kanada wird sowas schon in der Apotheke verkauft? Wahnsinn, wie fortschrittlich die sind. Also bitte schnell importieren! Ich selbst habe keinerlei Erfahrung mit dem Zeugs, habe da seither schön die Finger von gelassen. Wink

Was sagen denn die "Cracks" hier unter uns zu dem Thema? Mich wundert ehrlich gesagt die Zurückhaltung. Oder seh ich den Wald vor lauter Bäumen nicht?

:icon_winken3:Kerstin
Hallo Kerstin,

das Thema ist sicherlich interessant, aber letztlich sehe ich auch, dass hier ziemlich viel wild durcheinandergewürfelt wird.

Einmal geht es um die ganze Pflanze (Frage um welche Variante bzgl. Inhaltsstoffe handelt es sich, Nutzhanf oder "Echter") ,ein anderes Mal nur um einen bestimmten Inhaltsstoff, der isoliert eigentlich so gut wie nicht zu bekommen ist, dafür aber keine Nebenwirkungen haben soll, dann gibt es ellenlange Aritkel, die wenn nicht zusammengefasst eher erschlagend wirken als erhellend.

Viele Pflanzen enthalten antibiotisch wirksame Substanzen, das alleine macht dann auch noch kein wirksames Mittel, es kommt auf die Zubereitung an und dann auch, wie sich die Stoffe im Körper verhalten. Man müsste dann schon mal klar fassen, welche Zubereitung mit welchen Inhaltsstoffen genau gemeint ist, damit man weiß wer von was überhaupt redet. Noch interessanter wäre es statt der Abhandlungen von überallher von eigenen Anwendungserfahrungen zu lesen.

Unsere Gesetze machen es das dann auch nicht einfacher, daraus eine Therapiealternative zu entwickeln. Solange bleibt das für mich alles ziemlich theoretisch in D.

Liebe Grüße Urmel
@ weckrieden,

bitte tu uns den Gefallen und

-setze nicht die ganzen Postings deiner Vorredner in ellenlangen Zitate nur um darunter anderthalb Zeilen zu schreiben.

Und

- bringe deine repetitiven Pauschal-Negativkommentare im eigens dafür geschaffenen und vorgesehenen Thread unter -> Bedenken zum Einsatz von Cannabis als Heilmittel
Denn diese haben mit sachlichen und konstruktiven Diskussionen nichts zu tun, sprengen jeden Thread und man verliert die Lust, sich (weiter) zu beteiligen

Danke!
Und dazu sind die Aussagen von Weckrieden auch noch falsch. Das CBD (Cannabidiol) ist eben nicht vom BtMG erfasst und somit völlig legal in Deutschland.

Aber so langsam weiß man ja, dass von dem Kameraden nur sinnfreies und haltloses Bashing kommt.
Cannabidiol - CBD (Droge, Cannabinoid, Hanf) ist eine Droge.
(13.04.2013 22:45)weckrieden schrieb: [ -> ]Cannabidiol - CBD (Droge, Cannabinoid, Hanf) ist eine Droge.

Das ist falsch, aber nun gut...


Das interessante am CBD ist, dass es wohl einige Industriehanf/Nutzhanf-Sorten gibt, die reich an CBD sind und nur sehr wenig THC entwickeln. Diese dürfen sogar in D angebaut werden.

Hallo Marc,

deine Aussagen bezüglich des Users Weckrieden wurden von mir editiert.

Liebe Grüße
Moderator
Der Beitrag von Weckrieden wurde von mir gelöscht und (als Zitat) hierher verschoben:
http://forum.onlyme-aktion.org/showthrea...5#pid17955

Gruß
Moderator
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