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Komplementärmedizin bei Krebs

Interessanter Artikel.

Ich sehe da gewisse Parallelen zur Behandlung der Borreliose.

Ohne Chemotherapie und nur mit Naturheilmitteln hätte man kaum eine Chance. Aber zusätzlich, und jeweils auf den Typ der Krebserkrankung abgestimmt, könnte es hilfreich sein.

Das Gleiche kann man umsetzen für die Behandlung einer Borreliose: nie ohne AB, aber zusätzliche Naturheilmittel könnten die Sache erleichtern, wobei das jeder für sich selber herausfinden muss.

Zitate aus dem Artikel: "Komplementärmedizin". Für viele Universitätsärzte ist das gleichbedeutend mit Voodoo.

... Ein Allgemeinarzt aus Wiesbaden will Blasenkrebs mithilfe von Vitamin-C-Infusionen geheilt haben. Und der Leiter einer Marburger Tagesklinik behauptet, er könne 200 Laborwerte "quantenphysikalisch messen" und Tumoren mit Strom bekämpfen. Am Ende des Tages wundert man sich, was Ärzte in Deutschland an todkranken Menschen alles ausprobieren dürfen.

Rosenfan
Ich denk mal, vieles ist dann auch eine Frage der Lebensqualität. Bei Krankheiten, die ursächlich nicht mehr wirklich angegangen werden können wirft sich doch auch die Frage auf, wie und mit was ich die Zeit verbringe.

Sollte Komplementärmedizin dann tatsächlich ein Plus an Lebensqualtität bringen können - selbst wenn sie Lebenszeit nicht verlängert, wäre das für mich schon eine Legitimation.

Gleichwohl können manche Formen von diesen Mitteln aber auch die Wirkung von manchen Zytostatika abschwächen, was die kausale Wirkung beeinflussen kann.

Hier zu dem Thema eine interessante Broschüre der Uni Freiburg

http://www.tumorzentrum-freiburg.de/pati...entaer.pdf

Liebe Grüße Urmel
Zitat:Gleichwohl können manche Formen von diesen Mitteln aber auch die Wirkung von manchen Zytostatika abschwächen, was die kausale Wirkung beeinflussen kann.

Genau - darauf wird in dem Artikel auch hingewiesen: Johanniskraut etwa, ein Naturheilmittel gegen Depression, kann den Abbau von Medikamenten beschleunigen und eine Chemotherapie unwirksam machen.

Gruß - Rosenfan
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