Forum Borreliose & Co-Infektionen

Normale Version: Oberon-Bioresonanz-Diagnose
Du siehst gerade eine vereinfachte Darstellung unserer Inhalte. Normale Ansicht mit richtiger Formatierung.
Seiten: 1 2
Hi Susanne,

bin gerade eher zufällig über deinen Beitrag gestolpert, und habe eigentlich nicht viel mehr zu sagen als: Welcome to the jungle. In der Tat wissen die meisten "Spezialisten" über die aktuellen Forschungsergebnisse weniger Bescheid als manche Patienten.
Nachdem ich jetzt auf viel gezieltes Drängen hin (ja, als Ärzteschreck zu gelten ist mir egal) auch die klinischen Tests bekommen habe, die ich wollte, würde ich Dir fast schon empfehlen, zu einem oder gar zwei guten Heilpraktikern zu gehen, die einen Oberon-Scan oder ähnliche Bioresonanzmethoden anbieten.
Auch wenn sich das ganze nicht nachvollziehbar und wissenschaftlich sehr exotisch anhört, die Trefferrate war bei mir (und bei anderen mir konkret bekannten Fällen) verblüffend, und etwas deutlich überm Zufall (so kam von der einen Ärztin der Kommentar: "Da hatten Sie aber eine gute Intuition"). Ev. kannst Du damit etwas an Odysee abkürzen. Erzähls einfach nicht dem klassischen Schulmediziner :-)

Offensichtlich indiziert der Oberon z.B. auch Co-Infektionen, die nach meinem bisherigen Wissensstand bei einer Antibiose gegen Borrelien relevant sind und oft bei den klinischen Tests nicht entdeckt oder gar nicht getestet werden.

Als anfänglicher Skeptiker muss ich bisher leider zugeben: Die Kosten für die exotischen alternativen Versuche waren bei mir bisher deutlich unter den Summen, die ich für die streng schulmedizinischen Nullrunden raushauen musste. Im Endeffekt bin ich damit zufrieden, dass es irgendwie hinhaut, obwohl ichs nicht nachvollziehen kann. Darum: Mut zum Versuch!

Grüsse,

- Lurch
(29.09.2013 16:06)Furchenlurch schrieb: [ -> ]Offensichtlich indiziert der Oberon z.B. auch Co-Infektionen, die nach meinem bisherigen Wissensstand bei einer Antibiose gegen Borrelien relevant sind und oft bei den klinischen Tests nicht entdeckt oder gar nicht getestet werden.


- Lurch

Dumme Frage Lurch,

wie hast du das validiert und welche Coinfektionen meinst du sind relevant bei einer Antibiose ?

Als Anhänger des Borrelien-LTT würde ich diesen zunächst machen. Ist er positiv, würde ich auf eine Antibiose drängen und danach schauen, was übrig bleibt.

Liebe Grüße Urmel
Hi Urmel,

validieren lässt sich das klinisch nicht realistisch. Erst dann, wenn man den Patienten aufschnippeln kann (daher kommt die riesige Oberon-Datenbank). Und mal eben ne Gewebeprobe machen...tja, da gucken Dich die Ärzte schön komisch an, wenn Du ihnen erzählst, dass Sie mal in Deiner Leber nach Staphylos suchen sollen.
An Coinfektionen kann man wohl alles aufführen, was sonst z.B. im Darm herumschwirrt, aber woanders nix zu suchen hat. Also wie Coli in der Galle, etc. oder Hefepilze aller Arten, die alle dann gerne kommen, wenn die Spiros schon mal "vorgekloppt" haben. Dann obendrauf noch die Parasiten (Ricketsien, usw.), die in der "Zeckensuppe" allenfalls dabei sein können und auf die der AB-Cocktail offensichtlich abgestimmt werden sollte, aber da kommen wir in die kontroverse Ecke mit den Resistenzen. Habe da selbst keine 1.Hand-Infos zu. Mir haben nur unabhängig voneinander mehrere Spezialisten geraten, erst die "einfachen" Parasiten loszuwerden (dazu würde ich auch den Candida zählen), und sich dann aufs Ausrotten der Spiros zu konzentrieren. Und dabei ist die Auswahl der AB ziemlich essentiell.

So als Beispiel, wenn ich den Anschein hätte, Candida an der Niere zu haben, würde ich persönlich eine Ceftriaxon-Therapie wegen der Nebeneffekte zunächst eher ablehnen. Ganz einfach, weil ich einige böse Negativbeispiele kenne...(was nicht repräsentativ sein muss).

Die LTT-Geschichte finde ich noch interessant, wurde mir jetzt aber nicht angeboten (zwecks weiterer Detaildiagnose). Ich nehme mal an, dass man auch mit der Technik auf jeden einzelnen Parasiten testen müsste, was a) einfach zuviel Geld kostet, und b) nicht mal allgemein als Goldstandard anerkannt wird.
Auch beim LTT hast Du wie beim Immunoblot ein Nachweisproblem, wenn die Borrelien in den "stealth mode" gehen und/oder dein Immunsystem keine brauchbare Immunantwort produziert, weil es mit Co-Parasiten vollauf beschäftigt ist. (Stichwort TH1/TH2, intra-/extrazelluläre Phagen-Balance)

Interessanterweise ist auch meine IgM-Bande erst dann zustandegekommen, als ich nach vielen Jahren erstmalig antibiotisch draufgehauen habe.
Kann also sein, dass ich mit dem AB erst nur die Co-Erreger malträtiert habe, damit das IS sich den Spiros widmen kann, oder direkt die Spiro-Persister terminiert und das IS räumt den Müll weg, oder das ganze ist reiner Zufall. Mehr Hinweise kriege ich vielleicht beim nächsten Oberon-Scan..
Auch hier wäre mir ansich egal, welche Werte auftreten, solange sich eine spürbare Änderung abzeichnet, d.h. mir ein neutraler/objektiver Messwert sagt: Du hast weniger von X am Organ Y.
Wie der Messwert zustandekommt...tja. Der menschliche Organismus ist ab einer gewissen Komplexität nach wie vor eine Black Box...

Grüsse,

- Lurch
Lurch, so geht das aber wirklich nicht. Du kannst doch nicht einfach irgendeinen obskuren Test empfehlen, nur weil er Dir das Ergebnis gebracht hat, das Du selbst für richtig hältst.
Gruß Donald
Natürlich geht das. Genauso wie man LTT empfehlen kann.
Lies doch oben noch mal nach. Die Bb-Diagnose ist ja - von den Cos abgesehen - klinisch verifiziert worden (und das nicht nur bei mir...). Der "obskure" Test wird übrigens bereits in einer Klinik in der Schweiz eingesetzt, um Diagnosewege zu beschleunigen. Auf das Geunke gegen Bioresonanz möchte ich aber prinzipiell nicht eingehen, sondern jedem raten, sich damit zu beschäftigen und selber mal eine Messung anzuschmeissen.
Hallo Lurch,

ich verstehe leide überhaupt nicht, von was du redest. Huh Wo ist oben was klinisch verifiziert worden und wo nicht. Du schreibst:

Zitat:Validieren lässt sich das klinisch nicht realistisch. Erst dann, wenn man den Patienten aufschnippeln kann (daher kommt die riesige Oberon-Datenbank)

Wo bitte schön, sind da die entsprechenden tragfähigen Veröffentlichungen darüber? Du bist ja wohl nicht aufgeschnitten worden oder habe ich da was übersehen. Die würde mich sehr interessieren, wenn wir schon mal drüber diskutieren, warum nicht ganz konkret.

Übrigens halte ich diesen Test für genauso obskur, wie den Elisa, gerade auch bei Borreliose und deren Co's. Falls die Trefferquote dieses Oberon ähnlich ist, würde ich diesen nicht empfehlen wollen zur Bestätigung oder zum Ausschluss einer aktiven Erkrankung von irgendwas.

Zitat:Interessanterweise ist auch meine IgM-Bande erst dann zustandegekommen, als ich nach vielen Jahren erstmalig antibiotisch draufgehauen habe.

Weißt du welche Testkits dafür verwendet wurden? Dass Testergebnisse sehr unterschiedlich ausfallen, hat leider mannigfaltige Erklärungen. Dass das bei dir so war ist nicht zu bezweifeln aber als allgemeine Empfehlung für jeden halte ich das nicht für sinnvoll -.

Letztendlich ist und bleibt Borreliose derzeit eine klinische Diagnose so wie es wahrscheinlich für viele andere chronische Infektionskrankheiten auch gilt.

Irgendjemand hat immer irgenwo mit irgendwas Erfolge - selbst in der Psychosomatik gibt es die. Kommt immer auf den Fall drauf an.

Also, dann pack mal aus, du willst doch selber gerne Fakten und Daten haben.....

Grüße vom Urmel
Moin Urmel,

also: klinisch verifiziert werden konnte: Bb-Infektion und ein gewisses Detail davon, Schilddrüsenunterfunktion und Probleme an einem weiteren Organ (lass ich mal so stehen).
Genaue Angaben möchte ich aus gewissen "Zuordnungsgründen" nicht machen.

Nicht verifiziert: Co-Infektion zweier Organe mit Darmbakterien und einem weiteren Erreger (auch unwichtig)
Nicht verifiziert und m.E. nach kein Treffer: Ort der Entzündungsherde (da könnte ich einen systemischen Messfehler für verantwortlich machen).

So. Nach einer Ersttherapie hat sich eine Veränderung eingeschlichen, die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass der Co-Erreger verringert wurde (rein vom Befinden her). Nicht repräsentativ, aber will es trotzdem erwähnen.

So, zu den Papers.. da muss ich Dich leider enttäuschen. Ich bin selber erst mal heftig aufgelaufen:
- Die Patentschrift zum Gerät ist extrem schwammig formuliert -> nicht brauchbar
- Nesterov (einer der Erfinder) hat dazu nur wenig auf russisch veröffentlicht und bezieht sich lose auf die TCM
- Es wurde mir nicht gestattet, den Oberon-"Kopfhörer" genauer zu inspizieren
- Die Datenbank der Software ist nicht offengelegt
- Aus inoffizieller Quelle wurde diese Datenbank aus ca. 150'000 Samples erstellt. Keine Unterscheidung zwischen Links- und Rechtshändern. Pathologische Befunde: Unschönes Thema (Strafgefangene)

usw.

Alles, was absolut gegen die Wissenschaftlichkeit spricht. Aufgrund meiner eigenen Beobachtungen muss ich aber zugeben, dass da - auch im Hinblick auf ähnliche Verfahren - was dran ist.
Das einzig gute Paper, was ich zu dem Thema gefunden habe, ist eins von Montagnier himself (HIV-Entdecker), für das er auf deutsch mächtig von allen Seiten angeschissen wird:
http://www.homeopathyeurope.org/media/ne...ignals.pdf

So...die dort dargestellte Schaltung ist so auch nicht wirklich konkret, aber wer sich damit auskennt, kriegt's so hin, dass er keinen 50-Hz-Netzbrumm misst. Ich bin allerdings nur mit Hautwiderstandsmessungen zu einem signifikanten Ergebnis gelangt.

Bevor der Thread allerdings ausartet: Wie gesagt, mir ist es egal, wenn ich einen - meinetwegen obskuren - Test mache, für den jemand eintritt und für die er hausintern eine gewisse Erfolgsquote verbuchen kann. Bei dem wissenschaftlichen Mist und modifizierten Zahlen, die ich bisher gesehen habe, traue ich einer Pharmastudie nicht mehr, auch wenn sie 3000 Samples haben. Ich traue aber dem HP, der offensichtlich weiss, was er tut, deswegen ihm die Leute auch die Bude einrennen. Auch wenn er mir nix schwarz auf weiss oder Zahlen gibt.

Abschliessen nur noch, damit klar wird, dass ich nicht bedingungslos irgendwelche Tests empfehle:
Ich würde auf jeden Fall doppelt-testen und mich nie ausschliesslich auf einen Bioresonanz-Scan verlassen, wie auch nicht auf genau *eine* Interpretation eines Spezialisten. Soweit man also eine solche Vor-Diagnose schulmedizinisch verifizieren kann, sollte man das auch unbedingt tun. Mir (und vier mir aus dem direkten Umfeld bekannten Fällen) hat es einfach Geld und ein längeres Stochern im Dunkel gespart.
Von mir aus können wir dazu gerne einen weiteren Thread aufmachen und mehr Material zusammentragen.

Grüsse,

- Lurch
(30.09.2013 09:06)Furchenlurch schrieb: [ -> ]Auf das Geunke gegen Bioresonanz möchte ich aber prinzipiell nicht eingehen, sondern jedem raten, sich damit zu beschäftigen und selber mal eine Messung anzuschmeissen.
Und was hat man von dem Ergebnis so einer Messung?
Einen Aha-Effekt, wenn die Resonanzkurve unter gleichen Faktoren reproduzierbar wird?
Aber Achtung: Schon Kindergeschrei kann was an den Kurven ändern.
(30.09.2013 14:00)Furchenlurch schrieb: [ -> ]Einen Aha-Effekt, wenn die Resonanzkurve unter gleichen Faktoren reproduzierbar wird?
Aber Achtung: Schon Kindergeschrei kann was an den Kurven ändern.
Aha...
Seiten: 1 2
Referenz-URLs