RE: Hilfe bei Deutung von Ergebnissen benötigt -
Kara12 - 29.11.2016
Hallo Schima,
entschuldige bitte meine späte Antwort. Ich habe mir deine Worte zu Herzen genommen und einen Gang runter gefahren. Dennoch habe ich meinen Spezi gewechselt, ich hatte mich irgendwie nicht richtig wohl dort gefühlt. Mein neuer Spezi geht gleich vor, bekomme heute Blut abgenommen, um auf Co-Infektionen zu untersuchen und dann sehen wir weiter. Er geht aber noch von einer aktiven Borrliose aus und will nach den Ergebnissen wahrscheinlich wieder mit AB behandeln. Er hat mir sehr viel erklärt, das hatte mir bei meinem anderen Arzt gefehlt. Dass er erklärt wie und warum und wie die Viecher sich verhalten.
Ich habe momentan wieder stärkere Symptome, arbeiten ist noch möglich, aber es ist an der Schmerzgrenze.
Ich arbeite in der Wasserbranche, deswegen bin ich überrascht über die Legionellen. Konntet ihr lokalisieren, wo sie herkamen? Könnten ja noch andere Menschen betroffen sein.
Ich hoffe dir/euch geht es gut und wünsche euch einen schönen Tag :)
RE: Hilfe bei Deutung von Ergebnissen benötigt -
Schima59 - 30.11.2016
Hallo Kara,
freut mich, dass du einen Arzt gefunden hast, dem du vertrauen kannst.
Warte mal ab, was bei den Blutwerten rauskommt.
Meine Werte bei den Legionellen machen mir nicht soo große Sorgen.
Hatte ja schon in 2015 einen Pool erhöht, aber keine Symptome.
Genaus so war es vor Jahren mit den Rickettsien. Antikörper sind seit Ende 2012 bis zur Nachweisgrenze gesunken, ganz ohne AB.
Im Nachhinein konnte ich mir so aber den für meine Begriffe riesigen "Mitesser"erklären, den ich mal in der Mitte einer starken Entzündung mit großem Eiterbeutel beoachtet hatte. War dann wohl das beweisende Eschar.
Mein LB LTT ist jetzt fast unauffällig. Der ist im Lauf meiner Therapie (ohne AB) mal gestiegen, wurde als evtl. akut oder reaktiv eingestuft, fiel dann stetig ab.
Die Legionellen kann ich mir auf Campinplätzen geholt haben. In Holland oder in Kroatien. Aber meine HÄ findet solche Werte bei einigen ihrer Patienten seit sie die immer mal mittesten lässt. Meist ohne Symptome bzw. nur so diffuse Beschwerden, die auf einen entzündlichen Prozess, eine chronische Inflammation hinweisen.
Sie meinte mal, ich hätte mir einen ganzen Zoo zugelegt.
Ein Sammelsurium von nicht abgearbeiteten Erregern, denen es dann irgendwann an den Kragen geht. So zumindest meine selbstgestrickte Theorie.
Mein Stuhltest hat diesmal ein paar schlechte Werte ergeben. Auch ohne Antibiosen scheint da einiges aus dem Gleichgewicht zu sein. Wird jetzt behandelt und später erneut getestet.
Wegen der Legionellen habe ich auch mal unseren Klempner befragt. Er meinte, unsere Anlage wäre wegen der regelmäßigen Legionellen-Fahrt ziemlich sicher.
ES geht mir wieder ganz gut im Moment, nur das Knie macht noch Probleme.
Aber ich musste ja unbedingt einen Chachacha-workshop mitmachen.
Trotz Schmerzen an einem Wochenende vier Stunden netto getanzt.
Die beiden IBU haben die Schmerzen gedämpft und dazu geführt, dass ich mich wohl übernommen habe. Selbst Schuld, hätte es besser wissen müssen.
Sowas kommt vor. Ich erwarte auch nicht, dass ich in meinem Alter beschwerdefrei bleiben kann. Nur eben fühlte ich mich im Juni/Juli rundum gesund und hatte viel Energie. Konnte 30 Km Fahrradfahren, musste den Elektroantrieb nicht zuschalten.
Seit eine unverschuldeten Sturz und einer Fissur am Ellenbogen ging es leider wieder abwärts.
Aber das krieg ich auch wieder hin. Dauert halt 'ne Weile. Aber Geduld habe ich in den letzten Jahre geübt.
Dir wünsche ich alles Gute und baldige Besserung.
LG
Schima