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Meine erste Therapie mit Mino und Quensil - Druckversion

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RE: Meine erste Therapie mit Mino und Quensil - Ponti - 22.04.2013

(22.04.2013, 07:16)Helleri schrieb:  Fühle mich im Moment sehr viel älter, als ich tatsächlich bin.

Das Gefühl kenne ich. Einen einen Steifen Nacken hatte ich auch zeitweilig während ich Abs genommen habe und das hat bei mir keinen Orthopädischen Grund, ganz sicher.
VG
Ponti


RE: Meine erste Therapie mit Mino und Quensil - DerMarc - 22.04.2013

Hatte ich zwar auch in den ersten AB-Wochen, aber bei mir wars auch kein Wunder. Mir gings so besch...eiden, dass ich nur auf der Couch rumgelegen habe. Kein Wunder, dass ich komplett verspannt war.

Aber wie immer, das soll nicht heissen, dass das bei anderen auch so sein muss, nicht falsch verstehen


RE: Meine erste Therapie mit Mino und Quensil - Filenada - 23.04.2013

Ich auch in den ersten AB-Wochen (Mino, Azi, Quensyl). Aber nicht nur der Nacken, sondern die gesamte Wirbelsäule war wie aus Beton gegossen. Garantiert kein orthopädischer Grund.
Kaum hatte ich die ABs abgesetzt (absetzen müssen wegen Leukozytose), "lockerte" sich alles wieder.


RE: Meine erste Therapie mit Mino und Quensil - Helleri - 24.04.2013

Hi!

23.4.13 Gestern hatte ich das Gefühl, dass es mir nach der morgigen Nackensteifigkeit etwas besser ging. Konnte mich zeitweise besser konzentrieren. Allerdingsist der Schw
ndel nicht verschwunden. War auch noch einmal bei der Physiotherapie.

24.4.13 Wieder Nackenverspannung und Schwindel vom feinsten. Werd langsam ungeduldig. Wann wird es endlich besser?
Blöd ist, dass der Schwindel und die Verspannungen vorher schon da waren und nun durch die Medikamente verstärkt werden. Ich kann nun gar nicht sagen, ob die Beschwerden besser geworden sind. Mein Spezi sagte nämlich, dass ich eine Rückmeldung geben soll. Dann wird über Ende oder Fortlaufen der Therapie entschieden. Schade ist auch, dass mein Hautzustand an den Händen noch immer gleich ist. Sind immer noch ganz trocken. Lymphknoten ist auch noch dick. Ich hoffe, dass das keine Nebenwirkung ist.

Danke aber für eure Rückmeldung. Dann weiß ich jetzt, dass das dazugehört.


RE: Meine erste Therapie mit Mino und Quensil - urmel57 - 24.04.2013

Hallo Helleri,

ist eigentlich auch mal deine Schilddrüse mit betrachtet worden? Inwieweit das alles nur Nebenwirkungen sind oder was anderes ist immer schwierig zu sagen. Die Rücksprache mit der Spezi würde ich aber auf alle Fälle halten. Manchmal können auch reaktivierte Viren für eine Beschwerdezunahme verantwortlich sein.

Liebe Grüße Urmel


RE: Meine erste Therapie mit Mino und Quensil - Helleri - 24.04.2013

Ich war vor ein paar Wochen beim Endokrinologen. Der sagte, dass alles in Ordnung sei mit meinen Werten. :-)
Ich werde in zwei Wochen beim Spezi anrufen, wenn ich das Antibiotika fast durch habe und sie fragen. Ein Bluttest wäre für sie erst nötig, vier bis sechs Wochen nach der Antibiotikatherapie. Für Co Infektionen hätte ich eigentlich keine Symptome. Es sei denn ich möchte über den Verlauf der Therapie informiert sein. Dann wäre das aber auch möglich.

Was machen denn reaktive Viren?


RE: Meine erste Therapie mit Mino und Quensil - urmel57 - 24.04.2013

Interessant dazu auch dieser Beitrag. http://forum.onlyme-aktion.org/showthread.php?tid=883&pid=18771#pid18771 , wenn auch ich die Nachweismethode nicht für zuverlässig halte.

Wie sich das auswirkt kommt aber darauf an, ob und welche Viren du trägst. Es gibt einige Hinweise darauf, dass es passieren kann http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-12247-2010-09-13.html , dann werden sich die Beschwerden nach dem Virus richten.

Da ist dann eben zu hoffen, dass das Immunsystem durch Absenkung der bakteriellen Erregerlast wieder damit fertig wird. Was ich finde, was man während längerer Antibiosen machen sollte ist, Leber- und Nierenwerte und normale Blutwerte zwischendurch mal kontrollieren lassen.

Ist alles nicht so eindeutig und machts jetzt auch nicht leichter. Aber ich kann dir versichern, manches kann nach Beendigung der Antibiose besser werden ohne, dass es sich offenbart hat, von was letztendlich die Beschwerden während der Antibiose kamen.

Liebe Grüße Urmel


RE: Meine erste Therapie mit Mino und Quensil - Helleri - 24.04.2013

Das mit der Besserung hört sich schon einmal prima an. :-) Danke für die interessanten Links.
Nun bezüglich der Co. Infektionen sagte sie mir, dass es erst Sinn machen würde die zu testen, wenn die Antibiose abgeschlossen sei. Vorher würde es die Ergebnisse verfälschen. Was aber wiegesagt für mich schwierig ist abzuwägen, ob die Antibiose nach vier Wochen reicht. Ich hoffe, dass es besser wird innerhalb der nächsten zwei Wochen. Bisher kann ich es nur verneinen, leider. Allerdings sind ja erst zwei Wochen vergangen. Also Kopf hoch!


RE: Meine erste Therapie mit Mino und Quensil - sonne+regen - 24.04.2013

(24.04.2013, 08:56)Helleri schrieb:  Für Co Infektionen hätte ich eigentlich keine Symptome.

[/quote]

Hallo Helleri,

so eine Aussage kann ich einfach nicht stehen lassen und lässt mich an Deiner Spezialistin sehr zweifeln!

Ich kenne keine einzige chronische Borreliose, die ohne Co Infektionen abläuft.

Vor ca. 1 Jahr konnte ich wegen der Borreliose den Kopf kaum noch drehen! Es knackte und knirschte ganz fürchterlich. Teilweise dachte ich, gleich ist die Verbindung zwischen HWS und Kopf getrennt und es ist aus.

Die HWS Symptome haben sich zu 70 % verbessert mit pflanzlichem Antibiotika etc.!

Ich habe mich vor 3 Jahren gegen AB entschieden und bleibe auch dabei.

Lg
sonne+regen


RE: Meine erste Therapie mit Mino und Quensil - Helleri - 24.04.2013

Ich kann nicht sagen wie gut oder schlecht sie ist. Sie hat selber Borreliose und scheint deshalb sehr engagiert zu sein. Wollte mich noch auf Co Infektionen testen lassen, aber wie sie schon sagte, erst nach der Antibiose. Muss mich da auf sie verlassen, was anderes bleibt mir eh nicht übrig.

Aber im Umkehrschluss heißt das auch, dass ich keine Borreliose habe, wenn ich keine Co Infektion habe?!