RE: Ätherische Öle bei Spätborreliose (Diskussion zu Zhang et al.) -
Blazer - 24.07.2023
Eine alternative zu Ölen könnten doch auch Extrakte sein?
Ich nehme hierzu aktuell Nelkenkapseln, Zimtkapseln in jeweils 1g Dosierung und hierzu 2x 1 Tropfen Oregano Öl
RE: Ätherische Öle bei Spätborreliose (Diskussion zu Zhang et al.) -
krudan - 24.07.2023
#31
Auch auf nüchternen Magen?
Die Leber wird dabei sehr gefordert... bei vorliegenden Enzymdefekten besonders zu beachten, um Vergiftung und Hypoglykämie zu vermeiden.
Evtl. noch mit Leberstärkungsmitteln nachbehandeln...
RE: Ätherische Öle bei Spätborreliose (Diskussion zu Zhang et al.) -
Blazer - 24.07.2023
Guter Hinweis, danke dir. Vom Oregano öl speziell oder was macht die Leberbelastung?
Meine werten waren bisher immer top außer Bilirubin, aber das schiebe ich den Babesien zu
RE: Ätherische Öle bei Spätborreliose (Diskussion zu Zhang et al.) -
Susanne_05 - 24.07.2023
Zitat:Meine werten waren bisher immer top...
Die Leber leidet oft lange im Stillen. Ich hab 'ne chronische Lebererkrankung und meine Werte sind sogar auch immer top. Bis sich da mal irgendwas langfristig an den Werten verändert, dauert zum Glück manchmal sehr lang.
Oreganoöl kann in sehr geringen Dosen auch gut sein für die Leberfunktion. Nelkenöl ist glaube was für erfahrene Anwender, meine Leber verträgt es nicht.
Solche Aromasachen sind bei innerlicher Anwendung aber oft schon sehr stark und würde ich lieber immer mal mit 'nem Therapeuten bequatschen.
RE: Ätherische Öle bei Spätborreliose (Diskussion zu Zhang et al.) -
Sabine - 16.06.2024
Ich habe jetzt grade auch mal wieder ätherische Öle genommen. Ich mache es mehr auf die brutale Methode, weil ich dann schon versuchen will, auch Konzentrationen zu erreichen, die die Biester abtöten. Dafür nur wenige Tage.
Das ist keine Empfehlung, dass es jemand nachmacht! (kann auf Leber, Nieren gehen). Meine Leberwerte waren immer gut, auch in Zeiten, wo ich das öfter gemacht habe; sie scheint robust zu sein. Ich nehme 30- 40 Tropfen Oreganöl mit reichlichst Oliven- oder anderem Öl und mische das dann noch mit Joghurt oder Müsli, so dass es nicht zu sehr brennt. Vorher noch was anderes essen, es reizt den Magen sehr. Das sind dann bei 25 mg pro Tropfen gerechnet 750-1000 mg.
Eine Mischung von Nelken- und ZImtöl (5-10 Tr.) mit viel Salatöl auf den ganzen Körper eingerieben, außer Gesicht und empfindliche Stellen, schmierige Sache. Kann die Haut sehr reizen, allergen sein. Nelkenöl macht die Haut sonnenempfindlich, auch am nächsten Tag noch. Beides wirkt etwas östrogen.
Habs jetzt 2 Tage mal wieder gemacht und fand, die vorher so nervigen Nervenflimmerein und grundlosen wechselnden Muskelschmerzen und das Hirn waren ruhiger. Kann auch Zufall sein.
Hier wird ein noch rabiaterer Selbstversuch diskutiert:
https://forum.onlyme-aktion.org/showthread.php?tid=13342&page=2
In # 12 bei den Schweinen wurde mit ca. 13 mg Carvacrol / kg Körpergewicht pro Dosis im Plasma die Konzentration erreicht, die in vitro alle Erreger eliminiert hat. Aber auch mit nur 50 % dieser Konzentration wurden bei Zhang ja schon die meisten Borrelien abgetötet. Evtl. reicht also schon ein Zwischenwert von 8-10 mg / kg Körpergewicht (ist ja auch gut liquorgängig lt. Zhang). Das sind dann aber auch schon Mengen, bei denen es Hinweise auf eine zytotoxische und genotoxische Wirkung gibt.
Hier ein Erfolgsbericht mit ätherischen Ölen, allerdings im Nachgang / in Kombi mit Antibiotika und nicht so rabiat, mehr mit Besonnenheit
https://forum.onlyme-aktion.org/showthread.php?tid=1156&page=6
RE: Ätherische Öle bei Spätborreliose (Diskussion zu Zhang et al.) -
micci - 17.06.2024
Hallo Sabine
das hört sich schon abenteuerlich an, was Du da ausprobierst.
Ein Wort zu deinen guten Leberwerten.
Die Leber ist das geduldigste Organ dass wir haben. Sie zeigt erst dann auffällige Werte, wenn schon so gut wie nichts mehr geht und der Schaden groß ist.
Ich würde mich da wirklich nicht nur auf diese Werte verlassen. Aber Du wirst schon wissen, was Du tust.
LG
micci
RE: Ätherische Öle bei Spätborreliose (Diskussion zu Zhang et al.) -
AnjaM - 18.06.2024
Hallo Sabine, die Mengen an Oreganoöl, die du einnimmst, machen mir echt Sorgen. Vor allem, wenn du das komplett ohne medizinische Betreuung machst. Oreganöl ist ein sehr potentes ätherisches Öl und kann dir auch den Darm zerschießen. Die Leber macht echt lange solche Sachen mit, aber es leidet ja nicht nur die Leber, sondern dein gesamter Magen-Darm-Trakt. Wenn du dir deine Darmflora damit zerschießt hat das auch Auswirkungen auf dein Immunsystem.
Lies dir dazu mal diesen Artikel durch - ist gut verständlich geschrieben.
https://www.vivere-aromapflege.de/2022/12/20/oregano-co-pro-und-contra-zur-einnahme-aetherischer-oele/
RE: Ätherische Öle bei Spätborreliose (Diskussion zu Zhang et al.) -
Sabine - 19.06.2024
Liebe Micci und Anja,
Ganz vielen Dank, ihr habt ja Recht. Ich hatte mich schon sehr umfangreich belesen und will es auch keinem empfehlen.
Ich mache das auch nur kurzzeitg, nicht auf längere Dauer.
Und niemals in irgendwelchen Kapseln. Das kommt mir auch grob fahrlässig vor, wenn da irgendwo im Körper konzentriert diese Öle freigesetzt werden. Ich nehme das in soviel fettem Speiseöl verdünnt, dass es halt noch eklig und scharf ist, also ich noch merke, was ich mir da antue, aber es runterzukriegen ist.
Wie gesagt, keine Empfehlung, hätte es vielleicht gar nicht hier reinschreiben sollen. Wollte es aber auch nicht unterschlagen.
LG Sabine